Inhaltsverzeichnis
Die
"Partei des Fortschritts". Zur Einleitung
Die '68er
der CDU
Die alte
CDU - ein Kanzlerwahlverein
Integration oder Konfrontation
Erneuerung in der Opposition
Nachwuchssorgen: Parteijugend ohne Profil
Politik
als Management
Die
Planer im Adenauerhaus
Den Apparat besetzen
Nicht
Taten, sondern Worte zählen
Politik
und ihre Darstellung
Die Machiavellisierung der Sprache
Botschaften und Empfindungen
Die
Wertegemeinschaft
Die Mitte - Der Ort der Vernunft
Helmut Kohl: Vernunft als innere Einstellung
Norbert Blüm: Die christlich-sozialistischen Visionen eines
Populisten
Die
Auseinandersetzung mit den Grünen
Freiheit
ist die Freiheit des einzelnen
Mensch
und Markt
Auf der
Suche nach einem neuen Ordnungssystem
Was der Marktwirtschaft nützt, nützt allen
Eine Moral jenseits von Markt und Macht
Denkmodelle: Die "neue Soziale Frage"
ORDO-
oder Verteilungsstaat
Wohlstand oder Menschlichkeit
Futurum
III: Politik für morgen
Die
"Herausforderungen der Zukunft"
Der neue Mittelstand und der Wertewandel
Das Ende
der Arbeitsgesellschaft
Der
Bürger als Unternehmer
Die Gewerkschaften als flexible Ordnungsmacht
Die Frau
als Mutter
Die "neue
Partnerschaft"
Männerträume: Die heile Familie
Machtfragen
Zitate:
Die
Mitte in der Sicht der CDU
"Die
christdemokratische Vision von Mitte drückt das Selbstgefühl
der eigenen Vorherrschaft aus. (...).
Die »Koalition der Mitte« ist nicht nur
sprachliche Symbolik, um die SPD nach außen zu drängen. Sie
ist auch nicht nur ein Reflex auf die Erkenntnis der
Wahlanalytiker, daß die Wahlen von den Wählern insbesondere
entschieden werden, die zwischen den beiden großen Parteien
hin- und herwandern. »Mitte« ist der Begriff eines
politischen Programms, das es sich zur Aufgabe gemacht hat,
jeweils zwischen zwei Extremen die mittlere Position als die
vernünftige Haltung zu wählen.
Für Christdemokraten ist »soziale
Marktwirtschaft« der vernünftige Weg zwischen den Extremen
Liberalismus und Kommunismus.
(...).
Die politische Konzeption der Mitte hängt eng zusammen mit
dem Versuch, aus der CDU eine entideologisierte Volkspartei
zu machen." (S.77)
Das
patriarchale Menschenbild von Norbert Blüm
"Objekt
christdemokratischer Ordnungspolitik (ist) ein Mensch, den
es zu bändigen gilt. Er ist faul, feige und hedonistisch,
braucht dringend Richtlinien, an die er sich bei Strafe des
Untergangs halten muß. Ihm ist grundsätzlich zu mißtrauen,
er würde sich freiwillig keine menschenwürdige Ordnung
geben. Für Blüm sind die Menschen Chaoten, die diszipliniert
werden müssen. Treue und Verantwortung bedürfen der
institutionellen Absicherung, Egoismus führt zu Anonymität.
In der Union hat sich immer noch ein Menschenbild erhalten,
das aus der christlich-patriarchalen Ordnung erwuchs: Der
Mensch ist als solcher schuldig und braucht die höhere
Instanz und ihr irdisches Personal, um sich
zurechtzufinden." (S.93)
Schnittmengen zwischen CDU und Grünen/Alternativbewegung
"Geißler
(...) entdeckt (...) Gemeinsamkeiten: »Es gibt die
sogenannte ökolibertäre Strömung, deren Vertreter zumindest
ernst zu nehmende Gesprächspartner sind. Insbesondere bei
dieser Gruppierung gibt es in einzelnen Punkten
Überschneidungen von christlich-demokratischer und grüner
Programmatik. So kann man bei diesen eine Favorisierung
'kleiner Netze', der Abkehr von der Allmacht des Staates,
der Betonung individueller Verantwortung in der
Sozialpolitik das christliche Verständnis von Solidarität
und Subsidiarität wiedererkennen.«" (S.97)
"Dettling
diagnostiziert im »zweiten Protest« der »APO von heute« eine
Sehnsucht nach einer sanfteren Gesellschaft.
(...).
Dettling sieht darin eine Herausforderung für die
Reformfähigkeit der »rechtsstaatlichen Demokratie«: »Der
Kern einer solchen (neuen) Politik wäre ein mutiges, offenes
Verständnis von Subsidiarität: Subsidiarität nicht nur als
Subvention für den Mittelstand, sondern auch als Förderung
alternativer Lebens- und Arbeits- und Produktionsweisen ...
jetzt käme es darauf an, mit weniger Geld, aber mehr
Phantasie eine soziale Infrastruktur zu schaffen, die sich
um Familie, Nachbarschaft, um kleine Netze und autonome
Zentren legt (...).«" (S.101)
"Ulf Fink
hat in seinem Amt als Berliner Sozialsenator sehr viel mit
der Alternativbewegung zu tun. Auch er hebt die
Gemeinsamkeiten mit christdemokratischen Vorstellungen
hervor:
»Die Alternativen wollen
eine dezentrale Gesellschaft. Ohne es ausdrücklich so zu
nennen oder auch mit anderen Begriffen, plädieren sie für
das Prinzip der Subsidiarität als Organisationsprinzip der
kommenden Gesellschaft, für eine offene Gesellschaft der
Subsidiarität und der Toleranz, die den differenzierten
Bedürfnissen der Menschen in den entwickelten
Industriegesellschaften auch allein angemessen ist.«"
(S.102)
Die
Schattenwirtschaft als Vorbild des zukünftigen
Arbeitsmarktes
"Da das
Patriarchat am Ende sei, möchte Biedenkopf den Staat stark
machen, ihn jedoch aus seiner Vaterrolle entlassen; statt
dessen soll es künftig heißen: »Diener Staat und Mutter
Ordnung«.
Und in dieser Ordnung
werde geistige Leistung als wichtigste Energiequelle
fungieren, um qualitatives Wachstum zu erreichen. Um den
Widerspruch zwischen Ordnungskriterien und der Realität
aufzulösen, sei die Schattenwirtschaft zu legalisieren - in
der er den Ursprung des Arbeitsmarktes von morgen sieht und
der Privathaushalt als Kleinunternehmen anzuerkennen".
(S.126)
Innerparteiliche Kontroverse um die Neue Soziale Frage
"Biedenkopf strebt zurück zu Erhard, die Leistungsfähigkeit
des einzelnen und seiner Familie soll wieder Maßstab für die
soziale Zuständigkeit des Staates sein. Die Sozialen in
seiner Partei haben die »angemessene Teilhabe« am
gesellschaftlichen Reichtum längst zu ihrem Kriterium von
Verteilungsgerechtigkeit gemacht. Das heißt, die
Armutsgrenze ist relativ zum gesellschaftlichen Standard zu
bemessen. Biedenkopf ist strikt gegen diese
Bemessungsgrundlage für Gerechtigkeit." (S.125)
"Beide
Grundströmungen in der CDU - die eher ordnungspolitisch und
die eher sozialpolitisch orientierte - gewinnen ihre
jeweiligen Zukunftsvisionen nicht mehr aus der heutigen
Praxis ihrer Anhänger, sondern versuchen, ihre Mitglieder
und Wähler mit Modellen vertraut zu machen, die politisch
aus völlig anderen Ecken kommen: Einerseits steht die
Alternativbewegung Modell für neue Überlegung zur
subsidiären sozialen Versorgung. Biedenkopf hingegen
versucht, die sogenannte Schattenwirtschaft als Anbeginn
einer neuen Wirtschaftsordnung zu feiern, als das Modell
eines Marktes, der bürokratischer und staatlicher
Bevormundung entronnen ist. In ihm arbeiten die Menschen zu
dem Preis, den sie ohne Gängelung und Gewerkschaften bereit
sind zu akzeptieren, sie zahlen keine Sozialabgaben und
sparen die ganzen Lohnnebenkosten, die insbesondere vom
Mittelstand so häufig beklagt werden." (S.135)
Die
Refeudalisierung des Sozialstaates
"Das
Schenken, so will es diese christdemokratische Mythologie,
sei in der Familie gelernt worden. Früher habe es zudem eine
Art moralisch induziertes Mäzenatentum gegeben. Für den
Reicheren sei erst durch Geschenke an die Armen dieser
Reichtum mit Ansehen und Ehre verbunden gewesen - eine
individuelle Geste, keine Umverteilung (...). Aus dieser
Idylle - wo immer sie so existiert haben mag - wird die
karitative Haltung, die sogenannte christliche Nächstenliebe
und der patriarchale Feudalismus abgeleitet, mit der die
christdemokratischen Philosophen glauben, auch heute noch
Probleme lösen zu können: Die Reichen geben ein wenig ab und
beglücken damit die Armen und sich selbst. So erhält sich
der Unterschied ohne Rebellion und schafft noch Abhängigkeit
dazu, eine moralische Verpflichtung aus Dankbarkeit.
In der Grundstruktur sind
die christdemokratischen Vorschläge zur sozialen Versorgung
nach diesem feudalen Modell angelegt. Indem Dettling den
»Sozialstaat« zum »Wohlfahrtsstaat« erweitert, macht er
deutlich, daß es ihm nicht nur um die materielle Versorgung
zu tun ist, sondern auch um eine »Freiheit von materiellen
Zwängen«, die neuen Edelmut begründet (...).
Der Reiche begreift sich
demnach als Sozialarbeiter der Armen und bezieht aus dieser
Fürsorge sein inneres Wertgefühl." (S.131)
Die
Neue Soziale Frage als Entschärfung des Konfliktes
Arbeit contra Kapital und Zuspitzung des Konfliktes
innerhalb der Arbeitnehmerschaft
"Es sind
die sozial Schwachen - die Rentner, die kinderreichen
Familien, die älteren Selbständigen -, zu deren Lasten die
Gewerkschaften noch Vorteile zugunsten der Lohnempfänger
erkämpfen können.
Es sind die
Gewerkschaften, so Geißler, die unsozial handeln." (S.138)
"Geißler
möchte den Konflikt zwischen den mehr oder weniger
Bedürftigen ansiedeln: »Die sozialen Leistungen müssen
gezielt den wirklich Bedürftigen zugute kommen.«" (S.139)
Subsidiarität als Sozialstaatsprinzip jenseits von Markt und
Staat
"Während
für Biedenkopf der Erhalt und die Pflege der
Wirtschaftsordnung Zweck seiner Bemühungen ist, wollen
Dettling und Kirsch eine Marktordnung nach
Wettbewerbsprinzipien und eine Sozialordnung »jenseits von
Markt und Macht«" (S.146)
"Die Idee
der Subsidiarität hat sich in der CDU zu einer Art Prinzip
Hoffnung entwickelt, zu einer Gesellschaftsutopie, deren
Realisierung sich dem Zugriff staatlicher Strukturen und
Maßnahmen von Parteien allerdings entzieht. Kleine Netze,
subsidiäre Versorgungseinheiten, lassen sich nur schwer oder
gar nicht von oben einrichten. So gerät auch den modernen
CDU-Managern der Versuch, die sozialen Belange neu zu
ordnen, leicht zu einer Verabschiedung aus dem Sozialstaat,
ohne dabei eine Alternative in der Hand zu haben.
Subsidiarität wird zum neumodischen Begriff für ein altes
Motto: Wer erst einmal wieder bemerkt, daß er Probleme hat,
und niemand daneben steht, der Hilfe anbietet, wird sich
schon etwas einfallen lassen, um sie zu lösen: zupacken,
aufbauen." (S.146f.)
"auf das
Grundprinzip »Subsidiarität« könnten sich Christdemokraten
und Grüne leicht einigen, doch die entstaatlichte
Organisation sozialer Belange kann völlig unterschiedlich
aussehen und sich damit auch völlig unterschiedlich
auswirken, kann emanzipativen Charakter haben oder zur
Ausgrenzung von Millionen Bürgern führen. Entweder verfügen
die kleinen Einheiten über hinreichende materielle
Ausstattung, um die Selbstorganisation sozialer Versorgung
kollektiv regeln zu können, oder die Hilfsbedürftigen werden
einer Verwandtschaft überantwortet, die sich selbst kaum
über Wasser halten kann. Gesucht wird ein Modell, das
Eigeninitiative und Selbstverantwortung fördert, ohne den
einzelnen völlig sich selbst zu überlassen, wenn er nicht
zurecht kommt. In der CDU wird noch heftig diskutiert."
(S.178f.)
Arbeitsteilung, Mobilität und Subsidiarität
"Der
Unterschied zwischen christdemokratischen und linken
Vorstellungen von Subsidiarität besteht darin, daß
Christdemokraten aus sozialer Fürsorge ein privates,
persönliches Problem machen wollen, das in der Familie
anzusiedeln ist. Die Linken werden sich hüten, aus einem
gesellschaftlichen Problem private Ausflucht zu
organisieren, die das Problem praktisch auf die finanziellen
Möglichkeiten der einzelnen Familie zurückwirft. Eine so
stark arbeitsteilige Gesellschaft, die von ihren Mitgliedern ein hohes
Maß an Mobilität und Ungebundenheit verlangt, kann die
entstehende Entsolidarisierung nicht individuell aufheben.
Bei der bestehenden ökonomischen Organisation der
Gesellschaft sind kleinste gesellschaftliche Einheiten wie
die Familie mit den meisten sozialen Belangen finanziell und
menschlich überfordert, so daß das christdemokratische
Subsidiaritätsmodell eher an ein Beschäftigungsmodell für
gelangweilte Hausfrauen aus den Villenvierteln erinnert als
an einen Versuch, die soziale Versorgung qualitativ auf eine
neue Stufe zu heben." (S.203)
Die
Christdemokraten und Daniel Bell als Vordenker der
nachindustriellen Gesellschaft
"Eine
wesentliche gedankliche Grundlage, die die
christdemokratischen Vorstellungen von der »modernen
Industrienation« prägt, ist das Buch von dem amerikanischen
Soziologen Daniel Bell »Nachindustrielle Gesellschaft«.
Bell versuchte nachzuweisen, daß der Kapitalismus nicht
durch heftige Kämpfe zwischen Kapitalfraktionen
(Konzentration) oder Verarmung weiter Teile der
Arbeiterschaft und daraus folgenden Klassenkämpfen sein Ende
finde, sondern, im Gegenteil, sich durch wachsenden
Wohlstand einer seiner wesentlichen Grundlagen beraube:
Immer deutlicher wachse der Widerspruch zwischen dem
wirtschaftlichen Prinzip - Effizienz, Leistung und
Rationalität - und dem der Kultur - Selbstverwirklichung und
Genuß. Dieser Gegensatz führt bei Dettling und anderen zu
der beschriebenen Vorstellung von »Alternativen in der
Industriegesellschaft«, zu der beabsichtigten Trennung also
zwischen dem Bereich Wirtschaft und den sonstigen
Lebensbereichen. Die Analyse Bells wird zur
Absichtserklärung der CDU: nicht mehr der Konflikt zwischen
Arbeit und Kapital bestimme die grundlegende Konfliktlage in
dieser Gesellschaft, sondern die bisherige Entwicklung habe
neue Probleme geschaffen, die auch nach ganz neuen Lösungen
verlangen." (S.159)
Ziel: Privatisierung von staatlichen Dienstleistungen
"Im
Gegensatz zu sozialistischen Utopien, die den Gebrauchswert
von Dienstleistungen zum Maßstab haben, (...) muß die
Eigendynamik der angebotsorientierten Marktwirtschaft darauf
hinauslaufen, immer weitere »Bedürfnisse« nach Produkten zu
organisieren. (...).
Folgt man zudem Bells Prognose, daß sich die
Dienstleistungen von den bisherigen Infrastrukturbereichen
Transport, Banken, Staat immer stärker zu menschlichen und
akademischen Dienstleistungen hin verschieben, so werden
immer weitere Bereich industrialisiert (...). Die Kosten,
die bislang über Sozialbeiträge finanziert wurden, werden
direkt dem einzelnen »Konsumenten« aufgebürdet, der diese
Dienstleistungen nachfragt."
Die
Neue Mitte als Herausforderung für die Modernisierung der
CDU
"die alte
bürgerlich-konservative Mittelschicht, religiös und
traditionellen Werten verbunden, wird in ihrem
gesellschaftlichen Vorbildcharakter immer mehr von einer
technokratisch-liberal orientierten Mittelschicht abgelöst.
Dieser »neue Mittelstand« ist zumeist akademisch gebildet
und verbindet den alten Wert »wirtschaftlicher Erfolg« mit
neuen Idealen, wie mehr Freizeit, Partnerschaft in der
Beziehung der Geschlechter, die nicht unbedingt in eine Ehe
münden muß. Selbstverwirklichung, die Kunst des gehobenen
Genusses. Sei übernehmen auch Vorstellungen, die aus dem
grün-alternativen Milieu erwachsen. Dieser Ablösungsprozeß
vom alten zum neuen Mittelstand findet nicht nur in der
Gesellschaft, sondern auch in der CDU statt. Die junge
Führungsgeneration der CDU, die »68er«, sind in ihrem
eigenen Habitus, in ihrer persönlichen Orientierung viel
mehr mit diesem neuen Mittelstand verbunden als mit dem
alten gehobenen Bürgertum." (S.168)
Das
Ende der Leistungsgesellschaft: Distinktionsgewinne als
Ersatz für Privilegien
"Gorz
(...) fordert das Ende der »Ideologie des Privilegs«, das
Ende jener Spirale also, die den gesellschaftlichen Standard
immer weiter nach oben schraubt, die Unterschiede jedoch
beibehält: Wenn die ganze Bevölkerung zweiter Klasse
krankenversichert ist, leisten sich die Bessergestellten
eine Zusatz- oder Privatversicherung und liegen in der
Klinik erster Klasse - unabhängig davon, ob die Genesung in
der zweiten Klasse schon bestens gewährleistet ist. Wenn
alle in Gran Canaria urlauben können, zeigt besonderen
Geschmack, wer nach Ostafrika oder China reist - unabhängig
vom Erholungswert. Bis so die Privilegierten von der
Mehrheit eingeholt werden, hat schon eine neue Runde dieser
Spirale begonnen." (S.176)
Wahlfreiheit als Aufwertung des Heimchen am Herd
"In der
CDU ist die Frau vor allem Mutter. (...). Angeblich hat die
berufstätige Frau gegenüber der Hausfrau einen deutlichen
Wertschätzungsvorsprung. Dagegen sei etwas zu unternehmen,
denn »die Hausfrau und Mutter übt die einzige unbezahlte und
nicht sozialversicherte Tätigkeit aus, ihre Wertschätzung
ist keiner Einkommensstatistik zu finden.« Unter der
Überschrift »Wahlfreiheit für die Frauen« wird die
Gleichwertigkeit zwischen Haus- und Berufsarbeit
propagiert." (S.199)