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Rainer Paris: Doing Gender

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1948 in Oldenburg geboren
    • Studium der Soziologie, Psychologie und Germanistik an der FU Berlin
    • 1984 Buch "Klassenbewußtsein und Intersubjektivität
    • 1994 Buch "Figurationen sozialer Macht"
      (zusammen mit Wolfgang SOFSKY)
    • 1998 Buch "Stachel und Speer"
    • Professor für Soziologie an der FH Magdeburg
       
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
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    Rainer Paris in seiner eigenen Schreibe

     
         
           
       

    Rainer Paris im Gespräch

     
         
           
       

    Stachel und Speer (1998).
    Machtstudien
    Frankfurt a/M: Suhrkamp

     
       
     
     

    Klappentext

    "Wie wird Macht von Menschen gemacht und zugleich von ihnen erfahren? Dieser allgemeinen Frage gehen die Ausätze dieses Bandes anhand politischer Konflikte und Alltagssituationen nach. macht wird dabei nicht als strukturell erzeugte Ungleichheit aufgefaßt, sondern als eine dynamische Beziehung zwischen Akteuren, in der einer dem anderen seinen Willen aufzwingt und seine Ziele durchzusetzen vermag. Anhand verschiedener Machtpraktiken (z.B. Drohungen, Provokationen, Lob, Schimpfklatsch oder Intrige) wird gezeigt, wie Macht funktioniert und sich oftmals auch gegen die Absichten derjenigen durchsetzt, die sich ihrer bedienen. Nicht nur das Machen der Macht, sondern auch, was die Macht mit den Menschen macht, die sie machen, ist Thema dieser Studien."

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Zurücklehnen

    Drohungen. Über eine Methode der Interaktionsmacht

    Der kurze Atem der Provokation

    Vermummung

    Eine Gretchenfrage. Sachverständigkeit als Problem

    Dreierlei Schimpfklatsch. Über Dauergerede und Selbstverhetzung

    Solidarische Beutezüge. Zur Theorie der Seilschaft

    Die Politik des Lobs

    Negatives Organisieren. Das Muster der Intrige

    Über das Keifen

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • fehlen noch
     
       
    • "Doing Gender" in der Debatte

    • KÖPPEL, Roger & Thorsten STECHER (2003): "Ich bin es leid, eine Frau zu sein".
      Lässt sich das Patriarchat doch noch abschaffen? Weshalb betrügen die Männer ihre Partnerinnen immer mit einer Jüngeren? Und was ist das Geheimnis wirklicher Pornografie? Zu Gast bei Alice Schwarzer, Deutschlands grosser Feministin,
      in: Weltwoche Nr.49  v. 04.12.
      • Inhalt:
        Alice SCHWARZER u.a. zum "Krieg der Geschlechter" :

              
          "Könnte es sein, dass das Postulat von der absoluten Gleichheit die Geschlechter überfordert?
        Man bekommt Freiheit natürlich nicht geschenkt. Man hatte sich eingerichtet in der Hierarchie, in den Abhängigkeiten, es wurde geschwiegen, die Türe zugemacht. Jetzt versucht frau den aufrechten Gang. Natürlich löst das Verunsicherung aus, bei beiden Geschlechtern. Sie gleiten ja nicht von der die Menschen verbiegenden Ungleichheit strahlend in die Gleichheit. Und trotzdem ist in diesen wenigen dreissig Jahren eine wahre Revolution in den Köpfen passiert. Für die jungen Frauen von heute ist es selbstverständlich, neben der Familie einen Beruf zu haben. Wir sind für solche Forderungen früher ausgelacht worden. Auch den jungen Männern von heute tut es gut, auch mal Mensch sein zu dürfen und nicht nur Maschine wie ihre armen Väter und Grossväter.
        Sie reden von «Verunsicherung». Ihre Kritiker, wie der deutsche Soziologe Rainer Paris, sprechen von einer aktuellen «Eiszeit». Die permanente Ideologisierung des Geschlechterverhältnisses, die Tatsache beispielsweise, dass jedes Kompliment als plumpe Anmache interpretiert wird, habe das Grundvertrauen zwischen Mann und Frau zerstört.
        Ach wissen Sie, so ein Wissenschaftler steht ja auch nicht ausserhalb seiner Haut. Dem ist vielleicht gerade die Frau weggelaufen, schon fängt er an, von einer «Eiszeit» zu reden", kontert Alice SCHWARZER.
    • Neu:
      ZUCKER, Renée (2003): Schule des Sterbens.
      Hannelore Schlaffer war übel gelaunt, als sie ihr Erbauungsbüchlein übers "Alter" schrieb,
      in: TAZ  v. 06.12.
      • Inhalt:
        Renée ZUCKER kritisiert das Bild der Single-Frau bei SCHLAFFER:

              
          "Schlimm dran sind die allein stehenden Frauen. Vor allem, wenn sie unangepasst sind. Mit dieser Drohung befindet sich Schlaffer in momentan angesagter Gesellschaft. Vor allem bei Suhrkamp. Dort tat jüngst Rainer Paris kund, dass alles Elend dieser westlichen Welt seinen Anfang mit der Emanzipation und Selbstverwirklichung der Frau genommen habe."
     
         
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. Dezember 2003
    Update: 20. Januar 2004
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