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Rainer Paris:
Doing Gender
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Kurzbiographie
- 1948 in Oldenburg geboren
- Studium der
Soziologie, Psychologie und Germanistik an der FU Berlin
- 1984 Buch "Klassenbewußtsein
und Intersubjektivität
- 1994 Buch "Figurationen
sozialer Macht"
(zusammen mit Wolfgang SOFSKY)
- 1998 Buch
"Stachel und Speer"
- Professor für Soziologie an
der FH Magdeburg
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Aktuellster
Beitrag
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Rainer Paris in seiner
eigenen Schreibe
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PARIS, Rainer (2003): Doing Gender,
in: Merkur, Nr.5 , Mai
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PARIS, Rainer (2003): Über das Folgen.
in: Merkur, Nr.12 , Dezember
- Inhalt:
Rainer PARIS entwickelt eine
Soziologie des Folgens. Deren Grundlagen lauten:
"Menschen wollen folgen. Wenn sie keine
Orientierung haben, suchen sie Orientierung durch andere. Wo
immer soziale Ordnung, die dem Alltag einen gewohnten Rahmen
gibt, plötzlich zusammenbricht, entsteht Führungsbedarf, der
nicht auf Dauer unabgedeckt bleiben kann."
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Rainer Paris im
Gespräch
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Klappentext
"Wie wird Macht von Menschen gemacht und
zugleich von ihnen erfahren? Dieser allgemeinen Frage gehen
die Ausätze dieses Bandes anhand politischer Konflikte und
Alltagssituationen nach. macht wird dabei nicht als
strukturell erzeugte Ungleichheit aufgefaßt, sondern als
eine dynamische Beziehung zwischen Akteuren, in der einer
dem anderen seinen Willen aufzwingt und seine Ziele
durchzusetzen vermag. Anhand verschiedener Machtpraktiken
(z.B. Drohungen, Provokationen, Lob, Schimpfklatsch oder
Intrige) wird gezeigt, wie Macht funktioniert und sich
oftmals auch gegen die Absichten derjenigen durchsetzt, die
sich ihrer bedienen. Nicht nur das Machen der Macht, sondern
auch, was die Macht mit den Menschen macht, die sie machen,
ist Thema dieser Studien."
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Zurücklehnen
Drohungen. Über eine Methode der Interaktionsmacht
Der kurze
Atem der Provokation
Vermummung
Eine
Gretchenfrage. Sachverständigkeit als Problem
Dreierlei
Schimpfklatsch. Über Dauergerede und Selbstverhetzung
Solidarische Beutezüge. Zur Theorie der Seilschaft
Die
Politik des Lobs
Negatives
Organisieren. Das Muster der Intrige
Über das
Keifen
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KÖPPEL, Roger & Thorsten STECHER (2003): "Ich bin es leid,
eine Frau zu sein".
Lässt sich das Patriarchat doch noch abschaffen? Weshalb
betrügen die Männer ihre Partnerinnen immer mit einer
Jüngeren? Und was ist das Geheimnis wirklicher Pornografie?
Zu Gast bei Alice Schwarzer, Deutschlands grosser
Feministin,
in: Weltwoche Nr.49 v. 04.12.
- Inhalt:
Alice SCHWARZER
u.a. zum "Krieg der Geschlechter" :
"Könnte es sein, dass das
Postulat von der absoluten Gleichheit die Geschlechter
überfordert?
Man bekommt Freiheit natürlich nicht geschenkt. Man
hatte sich eingerichtet in der Hierarchie, in den
Abhängigkeiten, es wurde geschwiegen, die Türe zugemacht.
Jetzt versucht frau den aufrechten Gang. Natürlich löst
das Verunsicherung aus, bei beiden Geschlechtern. Sie
gleiten ja nicht von der die Menschen verbiegenden
Ungleichheit strahlend in die Gleichheit. Und trotzdem ist
in diesen wenigen dreissig Jahren eine wahre Revolution in
den Köpfen passiert. Für die jungen Frauen von heute ist
es selbstverständlich, neben der Familie einen Beruf zu
haben. Wir sind für solche Forderungen früher ausgelacht
worden. Auch den jungen Männern von heute tut es gut, auch
mal Mensch sein zu dürfen und nicht nur Maschine wie ihre
armen Väter und Grossväter.
Sie reden von «Verunsicherung». Ihre Kritiker, wie der
deutsche Soziologe Rainer Paris, sprechen von einer
aktuellen «Eiszeit». Die permanente Ideologisierung des
Geschlechterverhältnisses, die Tatsache beispielsweise,
dass jedes Kompliment als plumpe Anmache interpretiert
wird, habe das Grundvertrauen zwischen Mann und Frau
zerstört.
Ach wissen Sie, so ein Wissenschaftler steht ja auch
nicht ausserhalb seiner Haut. Dem ist vielleicht gerade
die Frau weggelaufen, schon fängt er an, von einer
«Eiszeit» zu reden", kontert
Alice SCHWARZER.
- Neu:
ZUCKER, Renée (2003): Schule des Sterbens.
Hannelore Schlaffer war übel gelaunt, als sie ihr
Erbauungsbüchlein übers "Alter" schrieb,
in: TAZ v. 06.12.
- Inhalt:
Renée ZUCKER kritisiert
das Bild der Single-Frau bei SCHLAFFER:
"Schlimm
dran sind die allein stehenden Frauen. Vor allem, wenn sie
unangepasst sind. Mit dieser Drohung befindet sich
Schlaffer in momentan angesagter Gesellschaft. Vor allem
bei Suhrkamp. Dort tat jüngst Rainer Paris kund, dass
alles Elend dieser westlichen Welt seinen Anfang mit der
Emanzipation und Selbstverwirklichung der Frau genommen
habe."
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Weiterführende
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