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Regine Zylka: Das große Jein

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1959 geboren
    • Studium der Wirtschaftswissenschaften
    • 2006 Buch "Das große Jein"
    • Redakteurin der Berliner Zeitung
 
       
   
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    Regine Zylka in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    MUNSBERG, Hendrik & Regine ZYLKA (2002): Ältere sollen länger arbeiten.
    Berliner Zeitung-Schwerpunktthema: Familienministerin Schmidt kritisiert Personalpolitik der Unternehmen. Höhere Lebensarbeitszeit gefordert. Miegel für steuerfinanzierte Rente,
    in: Berliner Zeitung v. 15.11.

    ZYLKA, Regine (2003): Kinder-Bonus bei der Rente.
    Herzog-Kommission will niedrigere Beiträge für Eltern. Konzept der Union setzt Regierung unter Druck. Finanzierung noch unklar,
    in: Berliner Zeitung v. 13.09.

    LAMBECK, Silke & Regina ZYLKA (2003): Die bayerische Preußin.
    Familienministerin Renate Schmidt über Karriere und Kinder, Arbeit und Zeit, Liebe und Leistung, über Vaterpflichten und einen Job, den ein Mann nie machen würde,
    in: Berliner Zeitung v. 13.09.

    Ein Interview mit Renate SCHMIDT, das nicht der Rede wert wäre, wenn hier nicht ein Begriff fallen würde, der bisher nur in konservativ-katholischen Kreisen benutzt wurde:

    "Machen Sie eigentlich Frauen- oder Bevölkerungspolitik?
    Ich mache eine bevölkerungsbewusste Familienpolitik. Das ist mehr als Frauenpolitik."

    Der Begriff "bevölkerungsbewusste Familienpolitik" wurde von Max WINGEN in die Debatte eingeführt. Ziel ist es, damit Bevölkerungspolitik in Deutschland auch rhetorisch durchzusetzen. Faktisch wurde mit dem Pflegeurteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 2001die Bevölkerungspolitik  auf die Agenda gesetzt. Wenn jetzt auch die zuständige Ministerin nicht mehr nur von Familienpolitik - wie bisher - spricht, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Begriff Bevölkerungspolitik wieder zum Standardrepertoire der Sozialpopulisten gehört.

    ZYLKA, Regine (2004): Keine Kinder, keine Rente,
    in: Berliner Zeitung v. 12.03.

    "Was Hohmann (...) propagiert, ist nichts anderes als die Ethnifizierung und Utilitarisierung des Rechts. Allein Deutsche und unter ihnen nur die Arbeitswilligen und Fruchtbaren dürfen seinem Blickwinkel zufolge am »Gemeinwohl« teilhaben, nur für sie soll Recht gelten. (...). Ganz unverhohlen fordert MdB Hohmann die Rückkehr der Volksgemeinschaft",

    schreibt Michael WILDT in der taz v. 03.03. zum Rechtsverständnis des Nationalkonservativen Martin HOHMANN. WILDT versucht in diesem Artikel das Denken der Rechten von den Linken abzugrenzen. Er hält HOHMANN vor, dass er nicht mit dem demografischen Wandel als Erfordernis für einen Sozialstaatsabbau argumentiert. Tatsächlich ist jedoch das Schlagwort vom demografischen Wandel bereits ein originär rechtes Argument. Neue Mitte und Neue Rechte konvergieren in diesem Aspekt. Dies wird noch deutlicher, wenn der nationalkonservative Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG immer wieder die gravierende Zunahme der lebenslang Kinderlosen behauptet.

    Es wird in der öffentlichen Debatte ein Anteil von 25 % bis über 30 %  lebenslang Kinderloser genannt. Gert HULLEN hat jedoch bewiesen, dass der Anteil der lebenslang Kinderlosen bei den in den 1960er Jahren geborenen Frauen nur bei 15 % liegt. Dies würde bedeuten, dass die Berechnungen aufgrund der Geburtenstatistik ein völlig falsches Bild liefert. Der demografische Wandel wird wesentlich weniger dramatisch ausfallen als dies die Demagogen behaupten. Der Knackpunkt der Berechnungen liegt im normativen Gehalt der Bevölkerungsstatistiken, denn es können nur die Geburten innerhalb von lebenslangen Ehen korrekt den jeweiligen Frauen zugeordnet werden. ES WERDEN ALSO NUR POLITISCH KORREKT GEBORENE KINDER ERFASST! Wie jedermann inzwischen weiß, haben jedoch sowohl uneheliche Geburten also auch Scheidungen und Wiederverheiratungen zugenommen. Unsere Demagogen interessiert dies jedoch nicht. Und wo kein Kläger ist, da besteht auch keine Notwendigkeit zur Revidierung dieser vormodernen statistischen Erfassung.

    Wer wie Regina ZYLKA eine aktive Bevölkerungspolitik fordert, dem muss gesagt werden, dass die Zunahme der lebenslang Kinderlosen kein kontinuierlicher Prozess ist, sondern auch in der Vergangenheit äußerst sprunghaft verlaufen ist. Susanne GASCHKE hat die Gebärfaulheit der Generation Golf zu beweisen versucht. Die Ergebnisse von Gert HULLEN bestätigen dagegen den Vorwurf von single-generation.de, dass die Kluft zwischen der Geburtenrate der 68er und der Generation Golf wesentlich geringer ausfällt.

    Noch gewagter erscheint die Bevölkerungsvorausberechnungen, die bis zum Jahr 2050 eine konstante Zahl von 1,4 annimmt. Die Untersuchungen von HULLEN bestätigen dagegen eher die Kritik international renommierter Demografen. Ron LESTAEGHE sah bereits im Jahr 2001 eine Geburtenrate von 1,6 gegeben und John BONGAARTS behauptet gar das Ende des Geburtenrückgangs für die Industriestaaten. Für Deutschland gibt es aufgrund der vorsintflutlichen Erfassung von Geburten keine exakten Daten. Ein Skandal, der niemanden interessiert.

    Möglicherweise werden in nicht allzu ferner Zukunft kinderlose Frauen eine Verfassungsklage anstrengen können. Das Pflegeurteil des Bundesverfassungsgericht hat sich ausdrücklich auf die Bevölkerungsvorausberechnung berufen. Es ist jedoch absehbar, dass diese Berechnungen keinerlei Bestand haben werden. Gerd BOSBACH hat von "moderner Kaffeesatzleserei" gesprochen. Die Lage ist jedoch noch schlimmer: die Mitte-Medien haben keinerlei Interesse an der Publikmachung unliebsamer Ergebnisse. Solange die Ergebnisse von HULLEN nicht in der breiten Öffentlichkeit debattiert werden, haben die Demagogen die Oberhand. Die Daten von HULLEN wurden bereits im Jahr 2000 erhoben, das heißt, das von Demagogen in Zukunft benutzbare Argument, dass erst die familienfreundliche Reform die ansteigende Geburtenrate bewirkt hätte, kann heute bereits zurückgewiesen werden. Die Geburtenrate der jüngeren Frauenjahrgänge ist heute bereits höher als der deutschen Öffentlichkeit vorgemacht wird. Die eingeleiteten Reformen und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts haben jedoch heute bereits Fakten geschaffen, die für Kinderlose schwerwiegende Konsequenzen haben werden. Hardliner wie ZYKLA tun ihr Übriges dazu, dass in Deutschland Kinderlose zu Sündenböcken gemacht werden.

    ZYLKA, Regine (2004): Vater Staat und seine Kinder.
    Familienpolitik. Die SPD bricht mit einem Dogma und hat ein neues Wahlkampfthema. Das Erziehungsgeld soll in ein Elterngeld umgewandelt werden - dann bekommen Gutverdiener mehr,
    in: Berliner Zeitung v. 11.09.

    ZYLKA hat die Argumente der Befürworter für ein einkommensabhängiges Elterngeld zusammengetragen - kein informativer Bericht also, sondern ein verkapptes Plädoyer für das Elterngeld.

    KAUFMANN, Stephan & Regine ZYLKA (2005): Rente wird Verlustgeschäft.
    Junge Männer zahlen mehr in die Altersversicherung ein, als sie später herausbekommen. Studie sorgt für Wirbel. Regierung gibt sich zuversichtlich,
    in: Berliner Zeitung v. 30.06.

    Die Berliner Zeitung widmet sich mit mehreren Beiträgen der Studie von Meinhard MIEGEL, dem Cheflobbyisten der Versicherungsbranche. Die Altersvorsorge gilt als einer der profitabelsten Zukunftsmärkte alternder Gesellschaften. Die Profite der Versicherungsbranche sind umso größer, desto mehr die Rentenversicherung verdrängt werden kann. Oberstes Ziel der Studie ist deshalb das Vertrauen in das Rentensystem zu zerstören. Diese Strategie zielt in erster Linie auf junge Singles, denen die private Altersvorsorge als die bessere Alternative erscheinen muss. Dies gilt umso mehr, da Forderungen nach einer Einführung der Rente nach Kinderzahl, junge Singles ebenfalls verunsichern.

    ZYLKA, Regine (2005): Elterngeld als Geburtshilfe,
    in: Berliner Zeitung v. 05.12.

    ZYLKA vergleicht das SPD-Modell des Elterngelds mit dem CDU-Modell und kommt zu dem Schluss:

    "Ministerin Ursula von der Leyen möchte das gesamte Familieneinkommen zur Berechnung des Elterngeldes heranziehen und es damit entscheidend abwandeln. Von dem innovativen Kern der SPD-Pläne wäre dann nicht mehr viel übrig."

    Trotzdem plädiert ZYLKA für diese Form des Elterngeldes, das die Zuverdienerehe bevorzugt:

    "Das CDU-Modell könnte dazu führen, dass Mütter während der Erziehungszeit mehr Elterngeld bekommen, als sie zuvor im Job verdient haben. Nur weil das Gehalt ihres - weiterarbeitenden - Partners bei der Berechnung der Leistung berücksichtigt wird.
              
    Das Elterngeld erhöht die ökonomische Sicherheit von Familien, und das ist auch gut so."

    ZYLKA, Regine (2005): Starke Familie.
    Eine Kommission unter Leitung von Kurt Biedenkopf hat eine beachtliche Demografiestudie vorgelegt,
    in: Berliner Zeitung v. 16.12.

    ZYLKA, Regine (2006): Für eine neue Abtreibungsdebatte,
    in: Berliner Zeitung v. 08.03.

    Mit Clara ZETKIN im Gepäck, und hoffend auf eine demografische Katastrophe, möchte  ZYLKA den Blick auf die Abtreibungen lenken:

    "Während die Zahl der Abtreibungen konstant bleibt, geht die der geborenen Kinder weiter zurück. Diskutiert wird aber nur über die sinkende Geburtenrate. Kein Politiker würde es heute wagen, beide Aspekte in einem Atemzug zu nennen. Oder gar zu problematisieren, dass die Zahl der Abtreibungen im Verhältnis zu den Geburten steigt."

    BERLINER ZEITUNG-Serie: Volk mit Falten

    ZYLKA, Regine (2006): Deutschlands Osten schrumpft.
    Serie: Volk mit Falten,
    in: Berliner Zeitung v. 16.03.

    LAMBECK, Silke & Regine ZYLKA (2006): Die Patchwork-Familie.
    Sabine, 45, Kauffrau und Mutter von Maria und Sofie, hat sich ihren Kinderwunsch auf ungewöhnliche Weise erfüllt - ein Protokoll,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 18.03.

    ZYLKA, Regine (2006): Antiquierte Ehe,
    in: Berliner Zeitung v. 13.05.

    Regine ZYLKA nutzt die Pressemeldung des Statistischen Bundesamts, um 3 Trends zu verkünden:

    "Erstens sind Kinder für Paare immer seltener ein Hindernis, sich zu trennen. Zweitens immer seltener ein Motiv, zu heiraten. Und drittens immer seltener ein Grund, unter einem Dach zu leben."

    Aus diesen Trends leitet sie die Forderung nach Abschaffung des Ehegattensplittings ab, das die Hausfrauenfamilie privilegiert.

    ZYLKA, Regine (2006): Rente mit 67 sorgt für höhere Arbeitslosigkeit.
    Studie der Bundesagentur für Arbeit vorgelegt,
    in: Berliner Zeitung v. 18.10.

    Regine ZYLKA kündigt für den Herbst einen Gesetzesentwurf zur Neugestaltung der Renten an. Bislang waren solche Rentengesetze immer von Hetzkampagnen gegen Kinderlose begleitet. Da für November die Veröffentlichung einer neuen Bevölkerungsvorausberechnung geplant ist, könnte den Kinderlosen also ein heißer Herbst bevor stehen...

    ZYLKA, Regine (2006): Deutschland schrumpft dramatisch.
    Statistisches Bundesamt legt düstere Prognose zur Bevölkerungsentwicklung bis 2050 vor. Immer weniger Erwerbstätige. Lebenserwartung von Frauen steigt auf 88 Jahre,
    in: Berliner Zeitung v. 08.11.

    Was tut man, wenn die Realität nicht dem entspricht, was man sich erwartet hat? Man dramatisiert wie Regine ZYLKA, wenn sie schreibt:

    "Das Statistische Bundesamt hat gestern neue Berechnungen vorgelegt, die von früheren Prognosen erheblich abweichen. Danach wird die Bevölkerung von heute rund 82 Millionen bis zum Jahr 2050 auf unter 70 Millionen zurückgehen. Bislang waren die Statistiker davon ausgegangen, dass die Zahl der Deutschen auf etwa 75 Millionen sinken wird. Das Bundesamt erwartet inzwischen jedoch eine wesentlich niedrigere Zuwanderung als bei der letzten Bevölkerungsprognose vor drei Jahren."

    ZYLKA leitet daraus in ihrem Kommentar Land ohne Kinder die Forderung nach einer aktiven Bevölkerungspolitik ab. Fakt ist jedoch, dass sich die veränderte Bevölkerungsentwicklung zu allererst daraus ergibt, dass zum einen mit einer höheren Lebenserwartung gerechnet wurde und zum anderen die Zuwanderung geringer angesetzt wurde. Wie realistisch diese Annahmen sind, soll hier unbeachtet bleiben.

    Vergleicht man aber die Variante 7 von 2003 mit der Variante 1 W von 2006 - das sind jene beiden Modellrechnungen, die sich in ihren Annahmen am ähnlichsten sind - dann ist das Ergebnis fast identisch: statt 69,6 Millionen Menschen würden 2050 nur noch 68,7 Millionen Menschen in Deutschland leben.

    Geht man jedoch - wie etliche Demografen - davon aus, dass die Geburtenrate mit 1,4 zu niedrig ausgewiesen wird, dann fällt der Bevölkerungsrückgang noch geringer aus.

    ZYLKA, Regina (2006): Pflegenotstand der anderen Art.
    Reform - Die Zahl der Pflegebedürftigen wird wachsen, viele haben keine Kinder, die für sie sorgen könnten. Die große Koalition streitet darüber, wie die Betreuung künftig finanziert werden soll,
    in: Berliner Zeitung v. 14.11.

    "Mittelfristig werden die kränkelnden Senioren aber oft nicht mehr zu Hause von Angehörigen gepflegt werden können - schlicht deshalb, weil sie keine Kinder haben",

    behauptet die Berliner Zeitung im Tagesthema. Es wäre endlich an der Zeit, dass das Statistische Bundesamt seine Hausaufgaben erledigt. Allein beim westdeutschen Frauenjahrgang 1965, also jenem Frauenjahrgang, der zur Avantgarde der Kinderlosen gezählt wird, schwankt die Einschätzung des Anteils lebenslang Kinderloser zwischen 23,1 % und 31,2 %.

    ZYLKA, Regine (2007): Hoffen auf den Babyboom,
    in: Berliner Zeitung v. 02.01.

    "Egal ob sie ein paar Tage zu früh oder zu spät gekommen sind, jetzt sind sie endlich auf der Welt: die ersten Kinder, deren Mütter oder Väter das neue Elterngeld erhalten. Wer nun wissen will, ob dieser Kurswechsel in der Familienpolitik einen kleinen Babyboom auslöst, wird sich aber noch gedulden müssen. Die ersten verlässlichen Zahlen über die Geburtenentwicklung in diesem Jahr werden erst 2008 vorliegen. Im Gegensatz zur Arbeitslosenquote, zur Inflationsrate oder zu anderen wirtschaftlichen Kennziffern wird die Bevölkerungsentwicklung nur einmal jährlich erfasst - es sei denn, das Statistische Bundesamt stellt seine Praxis um und gibt von nun an monatlich bekannt, wie viele Kinder geboren werden", erläutert ZYLKA

    ZYLKA, Regine (2007): Arme Alte,
    in: Berliner Zeitung v. 24.01.

    ZYLKA, Regine (2007): Die Mutter der Revolution.
    Ursula von der Leyen provoziert mit ihrer Familienpolitik - dabei macht sie nur, was sie schon immer für richtig hielt,
    in: Berliner Zeitung v. 01.03.

    Timot SZENT-IVANYI & Regine ZYLKA (2007): SPD: Weniger Rente für Kinderlose.
    Ansprüche von Ehepartnern sollen zur Finanzierung von Kinderkrippen dienen,
    in: Berliner Zeitung v. 05.03.

    ZYLKA, Regine (2007): Stoibers Herdprämie,
    in: Berliner Zeitung v. 25.04.

    "Stoibers neueste Erfindung heißt »Selbsterzieher« und hat beste Chancen, als Unwort des Jahres 2007 in die Geschichte einzugehen. Kürzer und treffender lässt sich die quälende Diskussion in der CDU/CSU über die Familienpolitik nämlich nicht zusammenfassen. Selbsterzieher im Stoiberschen Sinne sind Eltern, die ihren Nachwuchs in den ersten drei Lebensjahren nicht in einen Kindergarten geben, sondern ausschließlich daheim betreuen. (...).
                 Stoiber möchte die Selbsterzieher belohnen. Vor allem die weiblichen natürlich. (...). Nur dann, sagt er, könnten Mütter frei entscheiden, ob sie zu Hause bleiben oder einen Kindergartenplatz beantragen und Geld verdienen gehen.
                 Diese jüngste Wendung in der Krippendebatte beweist vor allem eines: Familienministerin Ursula von der Leyen hat sich noch lange nicht durchgesetzt. Im Gegenteil, der Streit um den Ausbau der Kinderbetreuung scheint jetzt erst richtig loszugehen", meint ZYLKA im Leitartikel.

    ZYLKA, Regine (2007): Die Peanuts der Ulla Schmidt,
    in: Berliner Zeitung v. 14.06.

    "Kühl geht Ulla Schmidt darüber hinweg, dass Hunderttausende von Arbeitnehmern jeden Euro umdrehen müssen, um zurecht zu kommen. (...). Die Pflegeversicherung mag mehr Geld brauchen, um den Schwächsten besser helfen zu können. Die Frage, wer das bezahlen soll, hätte eine ernsthaftere Debatte verdient", kritisiert Regine ZYLKA.

    Neu:
    ZYLKA, Regine (2010): Die neuen Mütter Courage,
    in: Berliner Zeitung v. 20.11.

    "Anstatt wie Ursula von der Leyen den Eindruck zu vermitteln, »Kinder und Karriere« sei allein eine Frage des Willens oder der Infrastruktur, sollten gerade Politikerinnen zugeben, wie weit solche Vorzeigemodelle von der Lebenswirklichkeit entfernt sind. Je mehr die Mütter an der Spitze dieses Landes so tun, als hätten sie keine Probleme, desto weniger werden junge Paare sich von ihnen vertreten fühlen.
              
     
    Dass es anders geht, hat dieser Tage Andrea Nahles bewiesen. Die Generalsekretärin der SPD, im achten Monat schwanger, hat in beispielloser Offenheit über ihre Sorgen gesprochen und damit viel Resonanz ausgelöst",

    meint Regine ZYLKA. Ansonsten gibt es zum Tagesthema Protokolle zu  Partnerschaft, Betreuung, Wiedereinstieg und Finanzen.

     
           
       

    Regine Zylka im Gespräch

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Das große Jein (2006).
    20 Frauen reden über die Kinderfrage
    (zusammen mit Silke Lambeck)

    Berlin: Rowohlt

     
       
         
     

    Klappentext

    "Die Republik ist sich einig: Die Deutschen müssen mehr Kinder kriegen! Alle Deutschen? Nein, natürlich die Frauen. Sie sollen die demographische Krise lösen, indem sie ihr Leben ändern. Was aber die wahren Gründe ihrer Entscheidungen für oder gegen Kinder sind, geht im Getöse der politischen Debatte unter.

    Silke Lambeck und Regine Zylka haben mit zwanzig Frauen aus unterschiedlichen Schichten und Generationen über die Kinderfrage gesprochen. Die Antworten sind überraschend. Die Frauen erzählen von ihren Plänen und Träumen, vom Leben mit und ohne Kinder, wie diese Entscheidung ihr Leben prägt und warum aus einem Ja zu Kindern ein Jein wird. Und immer öfter ein Nein.

    Die Verkäuferin Kati, 31, berichtet vom Alltag einer Alleinerziehenden und vom Fluch des flexiblen Arbeitsplatzes. Die Lehrerin Claudia, 34, erklärt, warum sie keine Kinder bekommen will. Elke, 46, spricht darüber, wie man es mit Kindern in einen Unternehmensvorstand schafft. Und die 84jährige Christel schildert, wie sie in Notzeiten vier Söhne versorgte. Ein verblüffendes Buch über eine Frage, die nicht nur Frauen bewegt."

     
         
     
           
       

    Vorabdruck

    LAMBECK, Silke & Regine ZYLKA (2006): Die Patchwork-Familie.
    Sabine, 45, Kauffrau und Mutter von Maria und Sofie, hat sich ihren Kinderwunsch auf ungewöhnliche Weise erfüllt - ein Protokoll,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 18.03.

    LAMBECK, Silke & Regine ZYLKA (2006): Viele kleine Gründe für ein großes Jein.
    Zwei Mütter befragten zwanzig Frauen nach ihrem Kinderwunsch. Auf diese wichtigste Frage im Leben einer Frau gibt es nur selten eine eindeutige Antwort,
    in: Welt am Sonntag v. 26.03.

     
       

    Rezensionen

    MÄRZ, Ursula (2006): Die Panik der Mittelschichtler.
    Die Debatte über die Kinderarmut der Deutschen verhandelt die Sorgen von Schichten, die bisher gut ohne Kinder ausgekommen sind
    in: Frankfurter Rundschau v. 06.04.

    WEICKMANN, Dorion (2006): Kinder, Kündigung, Karriereknick.
    Zwanzig Frauen geben Auskunft über die Schicksalsfrage,
    in: Die ZEIT Nr.16 v. 12.04.

    PETROPULOS, Kostas (2006): Zwischen Kindern und Karriere.
    "Das große Jein" und "Die Unmöglichen",
    in: DeutschlandRadio v. 19.05.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. März 2006
    Update: 20. Juli 2015