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SCHMOLLACK, Simone (2003): Patchwork des Begehrens.
Beziehungsmodelle. Bei den 30- bis
40-Jährigen bestimmt der Lebenslauf die Partnerschaft. Nicht
umgekehrt,
in: Freitag Nr.9 v. 21.02.
"Die Generation
der heute 30- und 40-Jährigen ist mehr denn je gezwungen,
über Alternativen des privaten Glücks nachzudenken. Wie
Umfragen immer wieder belegen, steht die Suche nach
erfülltem Liebesglück nach wie vor ganz oben auf der
Prioritätenliste. Und der Druck, sich seine Sehnsüchte
erfüllen zu können, ist stärker geworden. Der berufliche,
materielle und sexuelle Leistungswahn, der Anspruch an sich
und an eine perfekte Beziehung, lässt so manchen scheitern.
Drei Jahre, 167 Tage und zwei Stunden betrage die
Lebenserwartung einer heutigen Beziehung, sagt der
Schriftsteller
Peter Schneider
in seinem Roman Paarungen.
Anders
als ihre Elterngeneration kalkulieren die 30- bis
40-Jährigen Trennungen und Brüche in ihrem Leben bewusst mit
ein, weil sie selbst fast alle schon einmal gescheitert sind
- beruflich und/oder privat. Aber dieses Scheitern
betrachten sie nicht als Niederlage, sondern als
Herausforderung an das Leben. In dieser Hinsicht sind sie
ihren Müttern und Vätern um einiges voraus",
beschreibt
SCHMOLLACK das ganz normale Chaos der Liebe wie es seit
Ulrich BECK
zum soziologischen Handgepäck der Post-68er-Generation gehört. |
SCHMOLLACK, Simone (2007): 3.000 Quadratmeter Kindheit.
Ein Kind gehöre zur Mutter und die
Mutter an den Herd - eine Antwort auf diese realitätsfernen
CDU-Stimmen gegen den Ausbau von Kita-Plätzen gibt eine clevere
Einrichtung in Berlin. Ein Besuch bei "Flohkiste" und "Löwenzahn",
in: TAZ v. 12.03.
SCHMOLLACK, Simone (2007): Babywindeln zu Penistaschen.
Früher hat die Paul Hartmann AG Babywindeln
produziert. Heute laufen Windeln für Erwachsene vom Band. Schuld ist
die Demografie,
in: TAZ v. 09.08.
SCHMOLLACK, Simone (2008): Meins oder seins?
Jedes fünfte bis zehnte Baby ist ein
Kuckuckskind. Jetzt bekommen misstrauische Männer das Recht auf einen
Gentest. Über die biologische Vaterschaft und die Folgen einer Lüge,
in: Tagesspiegel v. 30.03.
SCHMOLLACK, Simone (2008): "Ich fühlte nur noch Fremdheit".
Kuckuckskinder: Der Bundesgerichtshof stärkt
die Rechte von Scheinvätern, deren Partnerinnen ihnen vermeintlichen
Nachwuchs "untergeschoben" haben. Doch eine Vielzahl von moralischen
Fragen bleibt offen. Am Ende sind die Kuckuckskinder die eigentlichen
Verlierer,
in: Spiegel Online v. 17.04.
SCHMOLLACK, Simone (2009): Das Kuckuckskind.
Jeden Sonnabend wird hier die Geschichte hinter einer Anzeige
erzählt. Diesmal: Ein Mann erfährt, dass sein Sohn nicht sein eigener
ist,
in: Magazin der Berlin Zeitung v. 28.02.
SCHMOLLACK, Simone (2009): Ungleiche Schwestern.
Ostfrauen sind trutschige Muttis und
Westfrauen nervende Emanzen. So sehen sich Feministinnen aus beiden
Teilen des Landes nach der Wende. Eine gesamtdeutsche Frauenbewegung
scheitert, weil sie nicht miteinander reden können. Ein Rückblick,
in:
TAZ
v. 12.05.
SCHMOLLACK, Simone (2009): Der kleinere Karriereknick.
Studie: In Ostdeutschland steigen Mütter nach
der Elternzeit schneller wieder in ihren Job ein als im Westen,
in: TAZ v. 26.11.
SCHMOLLACK, Simone (2009): Richterspruch begünstigt die Kümmer-Väter.
Vaterpflichten: Das Urteil des Europäischen
Gerichtshofs in Straßburg wird vermutlich nur Vätern nützen, die sich
heute schon um ihre Kinder kümmern. Die anderen müssen erst ihre
Pflichten erfüllen,
in: TAZ v. 08.12.
SCHMOLLACK, Simone (2010): Begrenzung der Kampfzone.
Sorgerecht: Auch ledige Väter sollen jetzt
bei einer Trennung das Sorgerecht beantragen können. Sind neue
Rosenkriege absehbar? Das Cochemer Modell probt eine Alternative,
in: TAZ v. 04.01.
SCHMOLLACK, Simone (2010): Verlieben verboten.
Was sagt uns das? Eine Studie besagt, dass es
sich für Alleinerziehende nicht lohnt, einen Job zu haben,
in: TAZ v. 25.01.
Simone SCHMOLLACK
sieht andere perverse Anreizstrukturen wirken als ein
FAS-Thema
über Alleinerziehende:
"Das
Problem sind die »perversen Anreizstrukturen« auf dem
Niedriglohnsektor, fehlende Kitaplätze und die
Gleichmacherei bei Hartz IV.
Die Lösung hieße Mindestlöhne, Kita-Ausbau und eine
Differenzierung des Bildes von Hartz-IV-EmpfängerInnen.
Nicht alle Alleinerziehenden stecken in einer vererbten
Sozialhilfebiografie fest, im Gegenteil: Es steigt die Zahl
derer, die gute Abschlüsse haben und für die Arbeit
unbedingt zu ihrem Lebensentwurf gehört. Die aber auf Hartz
IV angewiesen sind, weil der Arbeitsmarkt dicht ist."
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SCHMOLLACK, Simone (2010): Selbstmitleid im Szenecafé.
Macciato-Mütter: Wenn junge Frauen nach der
Trennung vom Partner in der Geschlechterfalle landen, sollten sie mal
ihr Rollenverständnis überdenken,
in: TAZ v.
30.07.
Simone SCHMOLLACK
macht Verlierer und Gewinner der Elterngeldreform aus:
"Im Vergleich zum vorher
gezahlten Erziehungsgeld, mit dem alle Eltern die gleiche
Summe bekamen, war es von Anfang an ungerecht. Es teilt die
Gesellschaft in drei (Eltern-)Gruppen: Gut- und
besserverdienende Mütter und vor allem Väter profitieren vom
Elterngeld. Für Eltern mit mittleren Einkommen änderte sich
seit der Einführung des Elterngeldes im Jahre 2007 kaum
etwas. Und Arbeitslose, GeringverdienerInnen und Studierende
bekommen heute weniger als damals."
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SCHMOLLACK, Simone (2011): Wir arbeiten beide.
Steuern: Endlich
will auch die SPD das Ehegattensplitting reformieren. Bislang
ignoriert das Steuerrecht neue Lebensformen und fördert den
Alleinverdiener,
in: TAZ v. 14.01.
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Für Simone SCHMOLLACK, die
das Doppel-Verdiener-Modell propagiert, verhindert das
Ehegattensplitting, dass auch Frauen Familie und Beruf
vereinbaren können. |
SCHMOLLACK, Simone (2011): Frauen, geht arbeiten!
Leben:
Geschiedene Mütter müssen grundsätzlich erwerbstätig sein. Das ist
richtig, denn es macht Frauen unabhängig von der Alimentierung,
in: TAZ v. 16.05.
SCHMOLLACK, Simone (2011): Schlichte Welterklärungen und Mutterideal.
Geschlechterfront: Ein
rechtspopulistischer Männerverein will Öffentlichkeit und pirscht sich
an eine Stiftung und ein Institut ran. Dort ist man zum Dialog bereit.
Doch das nützt nichts, das Publikum fehlt,
in: TAZ v. 08.06.
SCHMOLLACK, Simone (2011): Schlichte Antwort auf die K-Frage.
Nicole Huber nimmt den
"Familienfundamentalismus", wie sie es nennt, kritisch unter die Lupe
und rechnet vor, was Kinderlose in die Staats- und Sozialkassen
einzahlen müssen. Leider wartet sie auch mit Pauschalurteilen und
Stammtischparolen auf,
in: DeutschlandRadio v. 25.09.
Neu:
SCHMOLLACK, Simone (2011): Nicht defizitär, sondern autark.
Alleinerziehende: Frauen, die ihre
Kinder ohne Mann großziehen, wollen kein Mitleid. Was sie wollen, ist
gesellschaftliche Anerkennung, sagt die Autorin Christina Bylow,
in: TAZ v. 01.10.
Rezension des Buches
Familienstand: Alleinerziehend von Christina BYLOW .
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Klappentext
"Schätzungen zufolge sind in
Deutschland etwa fünf bis zehn Prozent aller Kinder
sogenannte Kuckuckskinder - der Vater, den sie
kennen, ist also nicht der biologische Vater - oder
sie werden von einer anderen Mutter großgezogen.
Exakte Zahlen liegen darüber nicht vor, denn die
Existenz eines Kuckuckskindes gilt bis heute als
eines der bestgehüteten Geheimnisse.
Meist wird die
Wahrheit aber weniger aus böser Absicht
verschwiegen, sondern weil eine funktionierende
Familie aufgebaut oder erhalten werden soll.
Der Wunsch
nach Glück und Harmonie gewinnt die Oberhand über
das Streben nach der Wahrheit. Die meist erst ans
Licht kommt, wenn ein bisher intaktes Gefüge
auseinanderbricht. Dann lassen Väter vielleicht
Zweifel zu, Mütter reden, Kinder fragen nach. In der
Regel bricht für alle Beteiligten eine Welt zusammen
und es beginnt ein Kampf, bei dem alle zunächst
verlieren.
Simone
Schmollack lässt Kuckuckskinder und Kuckuckseltern
zu Wort kommen, die offen über ihre Gefühle und
Gedanken sprechen: Eine Frau erzählt davon, wie sie
zufällig bei der Geburt ihres eigenen Kindes
erfahren hat, dass sie ein Kuckuckskind ist, eine
andere schildert, wie ihr die Wahrheit durch das
Gerede im Dorf zugetragen wurde. Kuckucksväter
erzählen von ihren Erfahrungen und wie sich ihr
Verhältnis zu "ihren" Kindern nach dem "Verrat"
entwickelt. Eine Kuckucksmutter, die ihrem bereits
erwachsenen Sohn das Geheimnis offenbart, kommt
ebenso zu Wort wie eine Frau, die erst drei Jahre
nach der Geburt ihrer Tochter durch einen Gentest
erfahren hat, welcher von zwei Männern der leibliche
Vater ihrer Tochter ist.
Für ein
ausführliches Vorwort zum "Problem Kuckuckskind" hat
die Autorin Interviews mit Psychologen und
Fachleuten geführt.
Der
Serviceteil bietet Infos zur aktuellen Rechtslage."
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