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Ulf Erdmann
Ziegler: Eigenes Leben
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Aktuellster
Beitrag
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Ulf Erdmann Ziegler
in seiner eigenen Schreibe
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- ZIEGLER, Ulf
Erdmann (2002): Tabu und Bekenntnis.
Unvereinbare Welten
mit therapeutischem Potenzial: Hornbys
"About a Boy" als Film,
in: Frankfurter
Rundschau v. 23.08.
-
ZIEGLER, Ulf Erdmann (2006): Plump, aber enervierend.
Akademische Übung an einem antiakademischen Werk: Londons
Tate Modern entdeckt
Martin
Kippenberger als Heavy Guy. Gezeigt wird nicht der
ganze, aber auch nicht der halbe Kippy. Für Düsseldorf, die
Folgestation, wird es mehr Ideen brauchen,
in: TAZ v. 22.02.
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Klappentext
"Damals, noch in Lüneburg und bevor sie
unerwartet Freunde werden, hat Thomas Schwarz den
Unternehmersohn Claes Philip Osterkamp beneidet und
bekämpft. Dann hören sie plötzlich gemeinsam im
Nachtradio Jazz, werkeln an ihrem Weltbild,
studieren Architektur, entkommen nach Hamburg und
proben den Aufstieg.
Claes Philip, bald besser bekannt als
CPO, avanciert zum Stichwortgeber der
Grün-Alternativen nach 1989 und wird in der
Hansestadt jemand, an dem städtebaulich nichts
vorbeiläuft. Thomas, inzwischen Manager im
Mittelstand, gerät ins Grübeln: »Architekt wird man,
wenn man zur Kunst keinen Mut hat und Physik auf die
Dauer zu anstrengend findet«, notiert er. Seine
Leidenschaft gilt Autos mit Patina und langen
Fahrten durch eine amerikanische Flächenstadt, in
die es ihn in Begleitung Elises, einer
unerschütterlichen Bildhauerin, verschlagen hat. Mit
vierzig, allein unterwegs im Niemandsland nach dem
11. September, hat er ein Resümee zu ziehen. Einen
Neuanfang zu wagen. Oder will er, wie Elise sagt,
»sich rächen«? Und für was?
Der Roman spannt einen großen Bogen,
von den siebziger Jahren bis in die Gegenwart, von
der norddeutschen Ebene über Hamburg bis nach
St.Louis, er erzählt vom Erwachsenwerden."
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Rezensionen
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BUCHELI, Roman (2007): Verwandlungen,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.03.
-
Neu:
WACKWITZ, Stephan (2007): Unsolide Romantiker.
"Hamburger Hochbahn": Mit seinem Debüt hat Ulf Erdmann Ziegler den
bundesrepublikanischen Zeitroman der Achtzigerjahre geschrieben,
in: TAZ v. 22.03.
- Inhalt:
"Die
Erzählhaltung des Buches ist beeinflusst vom Programm der von
Michael Rutschky redigierten Zeitschrift Der
Alltag, die ein paar heute schon fast legendäre Jahrgänge lang
den »Abenteuerurlaub auf Nachbars Balkon« zum Arbeitsprogramm
erhoben hatte (und zugleich so etwas wie eine informelle
Ausbildungsinstitution für viele heute erfolgreiche Schriftsteller,
Essayisten und Journalisten geworden ist)",
schreibt Stephan WACKWITZ über den Roman "Hamburger Hochbahn" von Ulf
Erdmann ZIEGLER.
-
KÄSSENS, Wend (2007): Vom Flüchten und vom Bleiben.
Ulf Erdmann Zieglers Romandebüt "Hamburger Hochbahn" erzählt vom
Erwachsenwerden eines selbststilisierten Taugenichts,
in: Frankfurter Rundschau v.
04.04.
- Inhalt:
"Als »Generation, die nach der Revolte kam« hat
Reinhard Mohr jene bezeichnet, die in der zweiten Hälfte der 50er,
Anfang der 60er Jahre geboren wurden, und sie für ihre
»qualifizierte Unauffälligkeit« und »intelligente Mittelmäßigkeit«
gescholten. Darum geht es auch Ulf Erdmann Ziegler. Er ist, wie sein
Held, Jahrgang 1959 und zeichnet den Prozess des Erwachsenwerdens
einer Generation nach, die kaum noch an das anknüpfen kann, was dem
Leben in der Vergangenheit Stabilität gab.
(...).
Man kann die Stationen dieser sowohl selbst gewählten wie auch fremd
bestimmten Lebensodyssee von Lüneburg über Hamburg nach St. Louis
bis in die Straßen, Kneipen, Arbeitsplätze und Ateliers auf den
Stadtplänen nachvollziehen.
Ähnlich genau beobachtet und beschrieben sind die Menschen. Ihr Tun
und ihr Denken lässt Rückschlüsse auf die gesellschaftlichen und
sozialen Strukturveränderungen und deren Auswirkungen zu. In dieser
Hinsicht knüpft der Roman durchaus an das Buch
Eigenes Leben. Ausflüge in die unbekannte Gesellschaft, in
der wir leben an, das Ziegler 1995 mit Ulrich Beck und Wilhelm
Vossenkuhl gemeinsam verfasst hat", meint KÄSSENS zum Roman
"Hamburger Hochbahn" von Ulf Erdmann ZIEGLER.
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Eigenes
Leben (1995).
Ausflüge in die
unbekannte Gesellschaft
(zusammen mit Ulrich Beck
und Wilhelm Vossenkuhl)
München:
C. H. Beck
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Klappentext
"Die
Anforderungen und Risiken einer zunehmend
undurchschaubaren Gesellschaft lassen jedem nur noch
die Chance des eigenen Lebens; sie verunsichern uns,
aber sie eröffnen auch ungeahnte Möglichkeiten.
Dieses Buch leistet ganz Außergewöhnliches: Es läßt
uns am Beispiel von etwa sechzig Zeitgenossen besser
verstehen, auf welche Grundlagen und Spielregeln
unser Leben sich in Zukunft einzustellen hat."
Pressestimmen
"1995 ließ Beck die Idee vom
»eigenen Leben« in einem Buch gleichen Titels durch Fotos
von Timm Rautert und biografische Skizzen von Ulf Erdmann
Ziegler illustrieren. Dabei beinhaltete dieses Buch zum
größten Teil Geschichten aus dem Leben der gesetzteren
Ex-Alternativszene. Die »Ausflüge in die unbekannte
Gesellschaft, in der wir leben« galten eher einer
Versammlung von allzu bekannten Figuren: die lesbische
Steuerfachgehilfin, der schwule Akademiker, der
alleinstehend-unpatriarchale Vater, der
Punk-Computerfachmann, der Skater. Zusammen mit den
ebenfalls auftauchenden Lehrerinnen, Frauenärztinnen oder
Taxiunternehmern würde dieses Milieu heute unter »Neue
Mitte« firmieren. Obwohl Arbeiter immer noch einen nicht
unwesentlichen Teil der Bevölkerung ausmachen, kamen sie
hier ganz einfach nicht vor. Und auch wenn Beck zwischen
»Risikobiografien« und kaum noch zu kalkulierenden
»Gefahrenbiografien« unterschied, blieben die gefährdeten
Existenzen konsequent draußen.".
(Mark Terkessidis in der TAZ vom
17.02.2001)
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