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Generation Golf ]
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André Kubiczek:
Die Prenzlauer Berg Szene
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Aktuellster
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André Kubiczek in seiner
eigenen Schreibe
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André Kubiczek im
Gespräch
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LEINEMANN, Susanne & Antje SCHMELCHER (2002): Generation
Trabant.
Angekommen im neuen Deutschland? "Zonenkinder im
Gespräch,
in: Welt v. 09.11.
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Klappentext
"»Kopf unter Wasser« ist ein
Liebesroman der besonderen Art und das Porträt einer
Generation, der nach dem Ende der Illusionen nur
noch die Ironie bleibt.
Die Hoffnung,
dass es wieder aufwärts gehen würde, hatte Henry
aufgegeben. Vorbei waren die Zeiten mit den
Abendessen im kleinen Kreis, in den weitläufigen
Berliner Altbauwohnungen bei Weißwein und
Stoffservietten in Silberreifen. Dass sein Geld weg
war, interessierte Henry dabei noch am wenigsten.
Beunruhigender war die Situation mit Birte. Seit
ihrem unschönen Auszug, bei dem sie ihre Tochter
Johanna mitgenommen hatte, konnte er auch vor sich
selbst seine Verlorenheit nicht mehr als Freiheit
kaschieren. Und nun dachte Henry darüber nach, was
Cynthia ihm soeben am Telefon gesagt hatte: Peter,
sein bester Freund, war letzte Nacht nicht nach
Hause gekommen. Nach einem Streit hatte Henry ihn
niedergeschlagen und einfach liegen gelassen."
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Klappentext
"Spätestens seit Einzug der Regierung
spielt Berlin verrückt: Medienleute, Politiker,
Kulturschickeria. Und so bekommt Raymond Schindler,
mit dreißig Frührentner und schwarz arbeitender
Privatdetektiv, auf einen Schlag mehr Aufträge, als
er verkraften kann. Für seine Kusine Nadine, die von
einer Karriere als Schriftstellerin träumt, soll er
ein Buch über die wilden Wendejahre schreiben, einen
authentischen Bericht über die einstige
Party-Generation, die nun mit Macht in die
bürgerlich-intellektuellen Zirkel der vereinigten
Stadt drängt."
Pressestimmen
"Kubiczek ist immer da präzise und
fesselnd, wo er sich für einige Seiten lang von
seinem Personalkonstrukt mehr oder weniger
unzufriedener, endzeitgetrimmter Mitte-Mitte-Figuren
befreit und etwa das »Testament eines Ziervogels«
schreibt."
(Hauke Hückstädt in der
Frankfurter Rundschau vom 19.03.2003)
"Während die von Lebensart
zugerichteten Regionen des Prenzlauer Bergs fast
schon so viel Verdruss auf sich ziehen wie der
Zugereisten-Bezirk Mitte, bietet auf der Westseite
immerhin noch ein unverbildeter Stadtteil wie der
Wedding Zuflucht für Lifestyle-Geschädigte."
(Wolfgang Schneider in der
Neuen Zürcher Zeitung vom 29.04.2003)
"in Kubiczeks Berlin ist alles schön aufgeteilt: Die
Skins sind in Marzahn, die Yuppies in Mitte, die
Medienmiezen in Charlottenburg und der resistente
Rest wärmt sich in der Prenzlauer-Berg-Kneipe
»Wir-Gefühl«."
(Ralph Gerstenberg im DeutschlandRadio vom 12.06.2003
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Rezensionen
- HÜCKSTÄDT, Hauke (2003):
Wirgewühl.
André Kubiczeks zweiter Roman entbehrt nicht einer
gewissen Geheimnishaftigkeit,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
-
RADISCH, Iris (2003): Klassenkampf Ost.
André Kubiczek und die Neuauflage der engagierten
DDR-Literatur als Farce,
in: Die ZEIT Nr.13 v. 20.03.
- Infos zu:
Iris Radisch - Autorin der
Single-Generation
-
GELLNER, Torsten (2003): The Good, the Bad and the
Wellensittich.
André Kubiczek legt seinen zweiten Roman vor,
in: Literaturkritik.de, April
-
SEIBT, Gustav
(2003): Das Wellensittich-Attentat.
André Kubiczeks böser Ost-West-Berlin-Roman,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.04.
- Kommentar:
Eigentlich wäre die Rezension keinen
Kommentar wert,
aber da Gustav SEIBT
gerne die Generationengerechtigkeit gegen soziale
Gerechtigkeit ausspielt, mag es erstaunen, dass in dieser
Rezension zu "Die Guten und die Bösen" von André KUBICZEK
so viel von Klassen zu lesen ist, denn bis vor kurzem war
dieser Begriff vollkommen verpönt:
"Der Roman zeigt das konsumästhetische
Universum der feinen Unterschiede durchgehend aus der
Sicht von unten, mit den Augen jener, die es nicht
beherrschen und es sich nicht leisten können. Distinktion
ist Gewalt, das ist eine der Erfahrungen, die diesem Buch
wichtig sind. Geschmack, gute Manieren, die ganze
westliche Zivilisiertheit ist nur eine ganz alt-neue
Gestalt von Klassendünkel und Einschüchterung".
Und als Fazit:
"Klassenkampf ist keine
Lösung, das sagt der Autor Kubiczek durch seine
überraffinierte Konstruktion, die jede Karikatur gleich
auch als Karikatur bezeichnet, durch das Scheitern aller
seiner einzelkämpferischen Helden. Aber Klassenhass ist
doch der Treibstoff seines Erzählens, das, was es
schockierend und bewegend, also interessant macht".
-
SCHNEIDER, Wolfgang (2003): Berliner Panoptikum.
André Kubiczeks Roman "Die Guten und die Bösen",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 29.04.
-
BARTELS, Gerrit (2003): Leb wohl, mein Liebling.
Wo sich Raymond Schindler, Zigmund Fraud und Bolèmia
Hetschel gute Nacht sagen und manchmal auch ein Bömbchen
basteln: André Kubiczeks Berlinroman-Parodie "Die Guten und
die Bösen",
in: TAZ v. 20.05.
-
GERSTENBERG, Ralph (2003): André Kubiczek: Die Guten und die
Bösen,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v.
12.06.
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Klappentext
"Infolge historischer
Missgeschicke in einem Harzer Städtchen zur Welt
gekommen, gerät Less bereits als Junge in stille
Opposition zu seiner Umgebung. Später drückt sich
seine Verweigerung im Erscheinungsbild aus, das es
dem werdenden Dandy unmöglich macht, ein passendes
weibliches Pendant zu finden. Einzig Less' Kusine
Radost, die während eines denkwürdigen Sommers eine
Prise Berliner Boheme in die Provinz bringt, vermag
ihn wirklich zu fesseln. Und so lässt der junge Mann
eines Tages Abitur und Lehre sausen, um die
Seelenverwandte in der Hauptstadt aufzusuchen. Doch
statt Radost, die längst von zu Hause ausgezogen
ist, gewährt ihm ihr Vater Unterschlupf und führt
ihn in das bizarre Paralleluniversum rund um den
Prenzlauer Berg ein."
Pressestimmen
"Was André Kubiczek in den »Jungen
Talenten« vorführt, ist nichts Geringeres als eine
(...) Rekonstruktion der Wirklichkeit aus dem Geist
des Ressentiments - und dies auf höchst
selbstironische, ja humoristische Weise. Indem er
seinem Helden eine kräftige Abneigung gegen das
dumpfe Milieu seiner Heimatstadt im Harz mitgibt und
damit ein feines Gespür für die Möglichkeiten der
Abgrenzung durch Kleidung, Rede und musikalische
Vorlieben, erschafft er sich ein präziseres Medium
zur Erfassung jener Endzeit der DDR, als es den
üblichen politischen Etiketten möglich ist. "
(Mark Siemons in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 23.03.2002)
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Rezensionen
- OETTER, Barbara (2002):
Zwischen den Zeilen muss die Freiheit grenzenlos sein.
Pubertätsroman. In seinem Debütroman "Junge Talente"
gehen André Kubiczek die Heulsusen vom Prenzlauer Berg auf
den Keks,
in: Freitag Nr.13 v. 22.03.
- BEIKÜFNER, Uta (2002):
Wunderbare Jahre.
Liebe im untergehenden realen Sozialismus - André
Kubiczeks Debüt ist kein gewöhnlicher "Berlin-Roman",
in: Financial Times Deutschland v. 23.03.
-
SIEMONS, Mark (2003): Pogo und Klassenkampf.
Das Prenzlauer-Berg-Phänomen: André Kubiczeks listiges
Debüt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.03.
- NENTWICH, Andreas (2002): Des
Dichters Liebe ist des Lesers Pein.
- BISKY, Jens (2002): Die
Besäufnisse des Zöglings Less.
Im Rückspiegel die Raststätte: Ein Gespräch der
Hauptverwaltung Literatur über das Buch des Jugendfreundes
André Kubiczek,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
André Kubiczek dreht die DDR durch die Metaphernmühle:
"Junge Talente",
in: Die ZEIT Nr.24 v. 06.06.
- Infos zu:
Jens Bisky - Autor der
Generation Golf
- GRUS, Michael (2002): Drüben
der akkurat gestylte Himmel.
Ein Bohemien des Aufstands: André Kubiczeks
bemerkenswertes Romandebut "Junge Talente",
in: Frankfurter Rundschau v. 18.07.
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