| |
|
[ Autoren
der 68er-Generation ] [
News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Anita
Lenz: Das Scheitern einer Commuter-Ehe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"»Mein Mann betrügt mich, ich weiß
es genau.« Mit diesem Satz beginnt eine
leidenschaftliche Geschichte um Liebe, Sex und
Eifersucht. Die Ich-Erzählerin, eine Journalistin in
Berlin, erfährt nach fast 28-jähriger Ehe zufällig,
dass ihr Mann, ein Literaturprofessor in Schwaben,
ein Doppelleben geführt hat und gerade Vater
geworden ist. Er hatte sich mit seinem zweigeteilten
Leben gut eingerichtet in der Provinz, während sie
in der Hauptstadt nicht einmal ahnte, dass ihre
Beziehung in der Sackgasse steckte. Im Gegenteil,
sie hatte sich auf die Geburt des gemeinsamen
Enkelkindes gefreut. Ein Ehedrama beginnt, eine
Achterbahnfahrt der großen Gefühle. Die betrogene
Frau protokolliert alle Phasen ihrer sexuellen
Eifersucht, ihre Obsessionen und ihren Hass, ihre
Angst vor dem fremden Kind, die absurden Versuche
ihres Mannes, seine Verstrickungen zu verschleiern,
als es nichts mehr zu verschleiern gibt. Sie rechnet
mit sich und ihrem Mann schonungslos ab, aber nicht
um sich zu rächen, sondern um zu wissen, warum sie
ihn nicht verlieren möchte und ob sie ihn auch mit
Kind ertragen kann. Ihr Kopf sagt nein, aber dann
stolpern beide doch immer wieder über die verrückte
Liebe, die sie trotzdem und immer noch füreinander
empfinden. Es ist eine große Liebesgeschichte,
beklemmend und komisch zugleich, sarkastisch und
drastisch und kein bisschen weinerlich"
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Interview
mit Iris Berben
-
ADORJAN,
Johanna (2000): "Superweiber mag ich
nicht".
Szenen einer
Ehe: die Schauspielerin liest "Wer
liebt, hat Recht". Iris Berben im
Gespräch,
in: Tagesspiegel
v. 19.11.
|
|
| |
|
Rezensionen
- KATZORKE,
Susanne (2000): 87 Zeilen Ehekampf.
Eine
Achtundsechzigerin auf dem Schlachtfeld
der Beziehungen: Anita Lenz hat mit ihrem
Roman Recht, weil sie liebt,
in: TAZ
v. 08.08.
- RICHTER,
Elisabeth (2001): Ein Liebespaar, trotz
alledem,
in: Saarbrücker
Zeitung v. 04.07.
|
|
| |
|
Der Roman in der Debatte
- WELLERSHOFF,
Marianne (2000): Das Leiden der
Betrogenen.
Eine
neue Art von Bekenntnisbüchern zieht
international eine große Leserschaft in
Bann: Autorinnen, deren Männer eine
Geliebte haben, beschreiben ihr
Eheunglück. Nun präsentiert eine
Berliner Journalistin das Protokoll eines
Liebesverrats,
in: Spiegel
Nr.45 v. 06.11.
- HACKENBERG,
Dorothea (2000): Risiko Liebe.
Hingabe statt
Rausschmiss, Intimität statt
Beziehungskrampf - Die Trendwende zu
einer neuen Moral der Frauen im
Geschlechterkampf kündigt sich an,
in: Die
Woche Nr.48 v.
24.11.
|
|
| |
|
-
Tagung "Wer liebt, hat recht" in Tutzing
- Neu:
HENRICI, Axel (2002): Wer liebt, will nicht tauschen.
Eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing ging der
Behauptung "Wer liebt, hat Recht" noch einmal nach,
in: TAZ v. 23.10.
- Kommentar:
"Die Hinwendung zur Beziehung könnte ein
Akt emotionaler Reife
sein. Statt über Beziehungslosigkeit zu klagen und dabei dem
eigenen Autismus zu huldigen, probieren Frauen aus, wie es ist,
den Kerl zu behalten statt beim ersten Krach das Weite zu suchen.
Eine Vorreiterin der neuen Haltung ist Anita Lenz. Die Berliner
Autorin provoziert mit ihrem Ehedrama 'Wer liebt, hat Recht'",
behauptete Dorothee HACKENBERG in der Woche vom 24.11.2000.
Die
Wochenzeitung gibt es zwar mittlerweile nicht mehr, aber der
damals angekündigte Paradigmenwechsel ist jetzt zum Thema
akademischer Debatten avanciert.
So
interessant war für HENRICI das Debattenthema jedoch nicht, denn
er porträtiert lieber ausschweifend den Pfarrer und Veranstalter
Jochen WAGNER, dessen zentrales Merkmal ist, dass er ein
authentischer - d.h. glücklicher - Mensch ist, denn er "ist
verheiratet und hat einen Sohn".
-
LIEBS, Holger (2002): Happy End als Notausgang.
"...und hatte eine Sehnsucht, und wusste nicht, wonach" - Die
Tagung "Wer liebt, hat recht" in Tutzing suchte nach großen
Gefühlen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.10.
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|