"Kurt und Jens sind 26, und sie haben
gründlich nachgedacht. Endlich fühlen sie sich
bereit, die eigentliche Herausforderung des Lebens
zu bestehen: Frauen. Bisher ist bei beiden nicht
wirklich was gewesen, aber das muss, soll und wird
sich jetzt ändern, soviel steht fest. Kiel ist nicht
Manhattan, klar, aber die WG mit Wellenreiter Enno
ist schon mal ein guter Anfang. Außerdem bringen
beide beste Voraussetzungen mit: Kurt kennt sich im
Feminismus gut aus, Jens mit den Ersatzteilen des
76er Ford Taunus. Aber wo sind sie, die Frauen, und
wie sind ihre Signale zu verstehen? Über was wollen
sie reden, und warum fahren sie dann trotzdem immer
mit anderen nach Hause? Mit wunderbar lakonischem
Witz erzählt Bjørn Erik Sass von männlichen
Hoffnungen und weiblichen Wünschen. Ein
Kleinstadtneurotiker ist hier unterwegs, der von den
Zumutungen modernen Lebens mit einer Leichtigkeit
erzählt, wie man sie lange nicht gehört hat."
Pressestimmen
"Das
Schlimmste, was seinen Helden widerfahren kann, ist,
dass ihnen nie etwas Schlimmes widerfahren wird. Das
macht »Herrenbesuch« sehr
zeitgemäß und zeitgemäßer als viele andere Romane:
Rebellion, Pathos und Tragik, das ist bei Björn Erik
Sass alles ausverkauft."
(Susanne Messmer in der TAZ vom
20.03.2003)