| |
|
[ Autoren
der Generation Golf ]
[ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Christoph Amend: Generation Golfkrieg
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Aktuellster
Beitrag
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Christoph Amend
in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
- AMEND, Christoph (1999): Welt
ohne Bilder.
Die Pop-Denker, aufgewachsen im Bewußtsein absoluter
Internationalität, reagieren auf den Kosovo-Krieg ratlos.
Ist der Egotrip einer Generation zu Ende?,
in: Tagesspiegel v. 03.06.
- AMEND,
Christoph (2002): Verschwendet eure Jugend.
Die
"Süddeutsche Zeitung" stellt ihre
Beilage "Jetzt" ein. Ein persönlicher
Abschied,
in: Tagesspiegel v. 10.07.
- Kommentar:
AMEND nimmt Abschied
von seiner zweiten Jugend:
"Jetzt
(...) war so jung wie seine Leser, weil
die Redaktion ein junges Leben führte.
Denn das mit der zweiten Chance nahmen
die Leute schon ernst. Sie lebten eine
Jugend de luxe: Endlich kam man in die
Clubs rein, die einen als Teenager
draußen stehen ließen. Endlich konnte
man die Popstars und Schauspieler und
Schriftsteller treffen, die man schon
lange bewunderte. Endlich durfte man all
die schönen und hässlichen Geschichten
aus der Schulzeit aufschreiben".
Nach der
Einstellung der Berliner Seiten (FAZ) hat
die Süddeutsche Zeitung das Ende seines
Jugendmagazins beschlossen. Dies ist
konsequent, hat doch die SZ lange genug
das Ende der Spassgesellschaft gefordert.
Der Wandel
ist jedoch tiefergehend und beruht auf
zwei Trends, die den
Abschied
von der Jugend als massenkulturellem
Phänomen bedeuten:
zum einen die
Rückkehr der
Klassengesellschaft durch
Elitenbildung und die
Etablierung
eines Niedriglohnsektors sowie
durch den demografischen Wandel, der zur
Zeit junge Familien zur konsumstärksten
und politikbestimmenden
gesellschaftlichen Gruppe werden lässt.
Nur eines ist gewiss: der nächste
Abschied kommt bestimmt!
- AMEND, Christoph (2003): Denn
er weiß, was er tut.
So sieht die Zukunft der Popkultur aus: weiß, jung und
zornig. Der US-Rapper Eminem erobert die Welt,
in: Tagesspiegel v. 31.12.
- Inhalt:
Christoph AMEND zeichnet ein Bild des
US-Rappers:
"Eminem
ist das Gegenteil des lustigen Strahlemanns, dem alles
gelingt. Aber seine Musik verfügt über eine ähnliche Wucht
wie
Houellebecqs Bestseller »Elementarteilchen«: Beide
beziehen ihre Energie aus der Depression. Eminem gibt sich
nicht perfekt, er zeigt seine Dünnhäutigkeit, auch wenn sie
ihn nicht souverän aussehen lässt".
- AMEND, Christoph
(2003): Junge Welt.
Sind die demonstrierenden Teenager die Hippies des 21.
Jahrhunderts?,
in: Süddeutsche Zeitung v. 05.04.
- Neu:
AMEND, Christoph (2003): Mut
proben,
Drei Jahre nach seinem Bestseller "Generation Golf" legt
der Berliner Journalist Florian Illies nun eine Fortsetzung
vor. "Generation Golf zwei" beschreibt Deutschlands
Dreißigjährige, ernüchtert von Börsencrash, 11. September
und Irak-Krieg. Private Schmollfibel oder Zeit-Dokument?
Eine Kontroverse zur "GG zwei",
in: Tagesspiegel v. 09.07.
- Inhalt:
Christoph AMEND bespricht als junger Golfer das Buch
"Generation Golf zwei":
"Wie schon bei Teil eins fühlt man sich
manchmal auch nicht angesprochen. Illies beginnt mit einem
Frühstück bei Freunden, großes Thema die nächste
Heirat eines Paares – diese Beobachtung betrifft wohl
eher auf die älteren Jahrgänge der Golfer zu. Oder sein
Zuhause-Rumhocken: Ein Leben nach Mitternacht findet nicht
statt. Und sein
Hass auf die 68er outet ihn als einen, der im Kopf älter
ist, als sein Pass ausweist. Aber wenn Illies über die
Handy- und SMS-Sucht der Golfer schreibt, hinter der
eine Einsamkeit von riesigem Ausmaß steckt, trifft er den
Nerv: »Welche Angst, sich im Wort vergriffen zu haben, wenn
man nach zehn Minuten keine Antwort hat.«"
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Am Anfang seiner Recherche fühlt
es sich für den Autor an wie eine Reise in ein
fremdes Land. Als ob da noch ein zweites Deutschland
existiere, das auf den ersten Blick nichts mit der
Gesellschaft von heute zu tun hat, ein Land, in dem
von Ostfronten, von Fahnenjunkern und Pimpfen die
Rede ist. Der 28-jährige Christoph Amend hat sich
aufgemacht, die Großväter der Bundesrepublik zu
treffen: einen früheren Bundespräsidenten, einen
renommierten Hitler-Biografen, mehrere Politiker,
Kultur- und Mediengrößen. Ihnen allen ist gemeinsam:
Sie waren Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Und sie
alle erlebten in ihrer Jugend eine Zeitenwende, wie
sie auch Amends Generation jetzt gerade durchmachen
muss. Die goldenen Neunzigerjahre sind vorbei, viele
sind Opfer der Wirtschaftskrise geworden, und alle
fragen sich, was die Zukunft bringen wird.
So ist dieses Buch ein doppeltes Generationsporträt:
Enkel und Großväter treffen aufeinander und reden
über ihre Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängste, die
einen am Anfang, die anderen am Ende ihres Lebens."
Pressestimmen
"Gemünzt auf den Schriftsteller Ernst Glaeser, Autor
des Generationenromans »Jahrgang 1902«, der vom
großen Erfolg in der Weimarer Republik bis zur
Kollaboration während der Nazizeit alles mitgemacht
hat, schreibt Amend:
»Das Leben des Ernst Glaeser: Aufgewachsen in
einer Euphorie, der eine gewaltige Krise folgte - an
dieser Umkehrung scheiterte er. Wenn man den
politischen Hintergrund einmal beiseite lässt, steht
meine Generation heute vor einer ähnlichen
Situation.«
Das klingt reichlich forciert. Aber diese
Formulierung ist nicht einfach durchgerutscht. "
(Dirk Knipphals im
DeutschlandRadio Berlin vom 21.04.2003)
"Reaktionen auf die Wirtschaftskrise (...). Es
gibt die vielen Spielarten derjenigen, die von
Anfang an sowieso eher auf Patchworkbiografien
gesetzt haben (oder setzen mussten) und sich nun
eine Art bohemistischen Überbau zurechtbasteln
können. Und auf eher wertorientierter Seite findet
sich etwa Illies Generationsgenosse Christoph Amend.
Er hat der Krise wenigstens den Vorteil abgewinnen
können, dass er nun immerhin eine ernsthafte
Biografie habe; in dem Buch »Morgen tanzt die ganze
Welt« vergleicht er sein Schicksal mit den
Kriegserfahrungen der Großelterngeneration,
schließlich habe die sich auch zuerst als Sieger der
Geschichte gefühlt und sich dann als Verlierer sehen
müssen. Das muss man waghalsig nennen"
(Dirk Knipphals in der TAZ vom 09.07.2003)
Weitere Stimmen
"Immer mal wieder gibt es vereinzelte wütende
Aufrufe der Jungen zu mehr Engagement. So versucht
Susanne Leinemann in ihrem Buch Aufgewacht. Mauer
weg ihre Altersgenossen wachzurütteln (...).
Oder Christoph Amend, der in Morgen tanzt die
ganze Welt beschreibt, wie er selbstverliebt
tanzende Mädchen in Berliner Clubs anrempeln und
zwingen will, etwas zum Irakkrieg zu sagen. Doch er
weiß schon im Voraus, sie werden nur mit den
Schultern zucken und auf die Tanzfläche
zurückkehren"
(aus: Florian Illies "Generation
Golf zwei", 2003, S.219)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
-
KNIPPHALS, Dirk (2003): Christoph Amend: Morgen tanzt die
ganze Welt,
in: Politisches Buch. Sendung des DeutschlandRadio Berlin
v. 21.04.
- FLORIN, Christiane (2003):
Generation Golfkrieg.
Erinnerung. Der Opa erzählt von der Front, der Enkel
staunt,
in: Rheinischer Merkur Nr.18 v. 01.05.
- Infos zu:
Christiane Florin -
Autorin der Generation Golf
- KATZORKE, Susanne (2003):
Generation Volkswagen.
Ein Gesprächsangebot an jene, für die Fahnenjunker und
Pimpfe noch lebendig sind,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 30.06.
-
SEIDLER, Ulrich (2003): Weiterschlafen, die Neunziger sind
vorbei.
Der Journalist Christoph Amend sucht im Gespräch mit
deutschen Großvätern seine Generationsidentität,
in: Berliner Zeitung v. 07.07.
|
|
| |
|
Das Buch in der Debatte
-
BARTELS, Gerrit (2003): Die totale Erinnerung.
Auf Identitätssuche tief in der Vergangenheit: In diesem
Frühjahr beschäftigen sich viele junge Autoren und
Autorinnen in ihren Büchern mit den Kriegserfahrungem der
Großelterngeneration,
in: TAZ v. 29.03.
-
KNIPPHALS, Dirk (2003): Gegen die Wand gefahren.
Die Heiapopeia-Jugend probt die Selbstkritik: Florian
Illies schreibt eine Fortsetzung seines Bestsellers
"Generation Golf" und entdeckt angesichts der Rezession,
etwas verspätet, das melancholische Bewusstsein. Ein
Trendsetter will er nie gewesen sein,
in: TAZ v. 09.07.
- SCHLAK, Stephan (2003): Die
Bedingten und die Unbedingten. Die Politik der
Dreißigjährigen, in:
Kursbuch Nr.154 Die 30jährigen, Dezember
- Inhalt:
Stephan SCHLAK beschreibt
die geschichtsgefühlte Pose der Generation Golf u.a. an
Christoph AMEND:
"Der
Dreißigjährige von heute ist maßlos im Persönlichen und auch
in seinen Projektionen. Unlängst hat er entdeckt, daß ihn in
seinem momentanen flexiblen Leiden etwas mit der
unbedingten Kriegsjugendgeneration von einst verbindet.
Angesichts des durchgeschüttelten Dreißigjährigen aus der
Endphase der Weimarer, der von der
Hochstimmung der zwanziger Jahre, als er mit seinen
fixen Begabungen das schnelle Geld machen konnte,
in
die kapitalistische Depression fiel, fragt der
Dreißigjährige von heute sich: Bin das nicht ich? Und gleich
hat er das passende Buch ausgegraben:
Ernst Glaesers 1928
erschienenen Generationenroman Jahrgang 1902, der
die emotionale Achterbahnfahrt der Kriegsjugendgeneration
festhält: »Das Leben des Ernst Glaeser: Aufgewachsen in
einer Euphorie, der eine gewaltige Krise folgte«, schreibt
der Journalist Christoph Amend, Jahrgang 1974 in seinem Buch
Die Jungen, die Alten und der Krieg. »Wenn man den
politischen Hintergrund einmal beiseite läßt, steht meine
Generation heute vor einer ähnlichen Situation.« Schön zeigt
dieser beliebige Satz, daß der Dreißigjährige keine eigene
Geschichte hat, sondern eine geschichtsgefühlte Pose immer
nur bedient. Auch wenn er sich seinen unbedingten Großvätern
vampirisch nähert, macht der Dreißigjährige das nur bedingt.
Immer läßt er »den politischen Hintergrund beiseite«, um
seine aktuellen Befindlichkeitsnöte und Karriereknicks bei
den Alten zu entsorgen. Dagegen führt die historische
Allegorie nicht groß weiter. Die Republik muß sich wohl kaum
große Sorgen machen, daß wir Dreißigjährigen uns wie die
erste Kriegsjugendgeneration politisch radikalisieren
könnten."
|
|
| |
|
Weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|