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David Wagner: Reifeprüfung in der Berliner Republik

 
       
     
       
   
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    David Wagner in seiner eigenen Schreibe

     
       

    WAGNER, David (1999): Fantamädchen küßt man nicht.
    Unterwegs in den legalen, halblegalen, illegalen Clubs von Mitte: eine Erzählung aus der Berliner Nacht,
    in: Tagesspiegel v. 03.03.

    WAGNER, David (2002): Einfach zu früh gekommen.
    Literaturszenen (18): Der Grüne Heinrich malt eine lange blaue Linie und verfehlt alle Ziele seines Lebens,
    in: Frankfurter Rundschau v. 03.08.

    WAGNER, David (2002): Paris macht alles besser.
    Eine Wiederentdeckung aus Amerika: Richard Yates beschreibt, wie das Familienglück in Suburbia vor einem halben Jahrhundert aussah,
    in: Tagesspiegel v. 08.09.

    Rezension zu Richard YATES' Buch Zeiten des Aufruhrs

    WAGNER, David (2003): Dreißig Jahre Haß (vorbei),
    in: Kursbuch 154 "Die 30jährigen", Berlin: Rowohlt

    WAGNER, David (2005): Ich Rabenvater,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.01.

    WAGNER, David (2005): Schluss mit dem Parkplatz-Realismus.
    Jung, empfindsam, sehnsüchtig? Nach zwölf Jahren klingt die deutsche Erfolgsband Tocotronic erwachsen – und ziemlich verrätselt,
    in: Tagesspiegel v. 02.04.

    David WAGNER schreibt über die 12jährige Geschichte der Band Tocotronic, deren kürzlich erschienenes Album Pure Vernunft darf niemals siegen einen Wendepunkt in der Bandgeschichte markiert. Am Ende fragt sich David WAGNER, wohin das führen könnte:

    "»Tag der Toten« ist ein Allerheiligenlied und das katholisch-romantische »Mein Prinz« (»Es ist für den, der uns begleitet/ Der unserer Schritte lenkt und leitet«) könnte mit wenigen Korrekturen auch ein Lied über Jesus sein. So genau lässt sich das nicht mehr entscheiden, eins zu eins ist längst vorbei. »Ich habe Stimmen gehört« muss auch der, der diesen Liedern lauscht, erst einmal sagen. Kann Tocotronics Weg in die artifizielle Transzendenz oder den spirituellen Naturalismus, wie Huysmans ihn sich ausgedacht hat, noch aufgehalten werden? (...).
             Gleiten Tocotronic am Ende in den Katholizismus? Gehen Tocotronic den Weg von Bob Dylan und Friedrich Schlegel? Werden sie wie Joris-Karl Husymans, der 1892, nachdem er sich in Sachen Dekadenz und Teufelsanbetung ausgetobt hatte, zum Katholizismus konvertierte, Laienbrüder in einem Benediktinerkloster werden? Vielleicht erleben wir noch Überraschungen."

    WAGNER, David (2005): Insel der Inseln.
    Kreuzberg gibt es gar nicht, das ist alles nur erfunden: Wie eine Tagung den "Mythos" des Stadtviertels entzaubert,
    in: Tagesspiegel v. 29.05.

    Der Schriftsteller David WAGNER war auf einem Kongress einer grünennahen Stiftung. Er berichtet aus diesem Anlass über sein Kreuzberg-Bild. Das erwähnte Personal des Stimmungsbildes reicht von Rio REISER über Bernward VESPER bis zu Thomas GROSS.

    WAGNER, David (2006): Verdammt zum ewigen Klassentreffen,
    Ein Fest für sentimentale Menschen und eine verwirrende Erfahrung für alle anderen: Florian Illies wünscht sich in seinem neuen Buch "Ortsgespräch" in seine oberhessische Heimat Schlitz zurück, in das Land seiner Tanten und seiner Jugend,
    in: Welt am Sonntag v. 13.08.

    David WAGNER kann dem Heimatbuch Ortsgespräch von Florian ILLIES wenig abgewinnen:

    "Der irritierte Leser fragt sich (...), wenn wieder vom »aufsteigenden Heimatgefühl« die Rede ist, wie alt der Mensch, der da schreibt, sich fühlen mag. Sind das die Erinnerungen von Martin Walser?
              
     (...).
    Hallo, Florian Illies, du bist erst 35! Du bist im besten Mozartalter und musst dich noch nicht an deinem »Nachsommer« versuchen. Parke deinen Golf doch bitte vor deiner Berliner Haustür. Da ist die Gegenwart. Schreib dein nächstes Buch bitte wieder für uns, nicht für die Lesegruppe der Generation Pflegeheim und deine Tanten, auch wenn sie noch so bezaubernde Namen tragen. Schreib für uns arme Mittdreißiger, die verloren durch die Großstadt zappeln.
    "

    WAGNER, David (2008): Für neue Leben,
    in: Merkur Nr.715,
    Dezember

    WAGNER, David (2009): Berlin: Schön hässlich.
    Bonjour, Tristesse: Das Fotobuch "Backstage Berlin" feiert die unansehnlichen Seiten der Stadt - von Beton über Sperrmüll bis Balkonruinen,
    in:
    Tagesspiegel v. 08.05.

    WAGNER, David (2010): Ich serendipitiere.
    Literaturkolumne,
    in:
    Merkur, Nr.735, August

     
           
       

    David Wagner: Porträts und Gespräche

     
       

    BARTELS, Gerrit (2000): Die Suche nach dem verlorenen Ton.
    Des gibt sie tatsächlich, eine Literatur unterhalb der Benutzeroberfläche Golf und Nutella: David Wagners Debüt "Meine nachtblaue Hose" ist ein eleganter und feinsinniger Erinnerungsroman. Ein Porträt,
    in: TAZ Berlin v. 29.02.

    POROMBKA, Wiebke (2009): Der wider Willen Engagierte.
    Porträt: Was ist Literatur? Wie genießt man? David Wagner über große Fragen und seinen demnächst erscheinenden neuen Roman,
    in: TAZ v. 02.07.

     
           
       

    Welche Farbe hat Berlin? (2011)
    Berlin: Verbrecher Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "David Wagner wandert durch die Stadt, allein, manchmal in Begleitung. Was ist die Stadt? Wie lässt sie sich beschreiben? Immer wieder stößt er auf die Trümmer der deutschen Geschichte. Wagner erzählt, wie sehr sich die Stadt in den letzten zehn Jahren verändert hat. Er macht ein Praktikum als Türsteher in der »Flittchen Bar«, trifft die Füchse auf der Pfaueninsel und einen müden Bürgermeister neben einem Bärenkostüm. Er spaziert durch die Randgebiete und durch den alten Westen. Er geht die Baustellen ab und erinnert sich an Baulücken. David Wagner läuft seit zwanzig Jahren kreuz und quer durch Berlin. Er ist ein Stadtwanderer, »in Halbtrance, gepaart mit dem Willen zur illusionslosen Genauigkeit«, wie die Wochenzeitung Die Zeit meinte. »Welche Farbe hat Berlin?« versammelt größtenteils unveröffentlichte Texte, die in den letzten Jahren entstanden sind."

     
         
     
           
       

    Vorabdrucke

    WAGNER, David (2011): Durch Charlottenburg in leichter Westalgie.
    Literarische Stadtwanderung: Vom Theodor-Heuss-Platz zum Europacenter: David Wagner macht einen literarischen Spaziergang durch Charlottenburg - und spürt einen Hauch von Westalgie,
    in: Tagesspiegel v. 23.09.

    Neu:
    WAGNER, David (2011):
    Besuch in der eigenen Stadt.
    Flanieren: Die Hauptstadt wird jetzt also doch nicht rot-grün regiert. Auch sonst kann einem Berlin seltsam vorkommen - immer noch, immer wieder. Ein Spaziergang am Rosenthaler Platz, wo nur die Veränderung bleibt,
    in: TAZ v. 08.10.

     
       

    Rezensionen

    fehlen noch

     
           
       

    Vier Äpfel (2009)
    Wien/Graz: Droschl Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Mit vier Äpfeln fängt alles an. Ein Mann, der weniger zu tun hat, als ihm lieb ist, erlebt an der Obst- und Gemüsewaage seines Supermarkts einen magischen Moment: Die grüne Leuchtanzeige zeigt Vier Äpfel, die zusammen genau tausend Gramm wiegen? Er ist, er weiß selbst nicht genau, wieso, gerührt, klebt das Etikett mit der Strichcodezeichnung vorsichtig auf die Tüte und schiebt seinen Wagen durch eine so bisher kaum beachtete Welt. Seine Gedanken schweifen ab in eine Zeit, als man noch in kleineren Läden andere Dinge kaufte, zu »Frühergerüchen«, zum Einkaufsverhalten überhaupt, und er erinnert sich an L., die Frau, die ihn verlassen hat. »Vier Äpfel« erzählt von tieftraurigen Produkten und ihren Konsumenten, erzählt die Geschichte einer alten Liebe, einer Gegenwart, die immer schon vergangen ist. David Wagner hat einen Roman geschrieben, der Wahrnehmungsweisen schärft, sie vielleicht sogar verändert. Darin liegt seine große Kunst."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BARTELS, Gerrit (2009): Flaneur im Supermarkt.
    Erinnerungswaren: David Wagners wunderbarer Roman "Vier Äpfel"
    in: Tagesspiegel v. 16.09.

    MAGENAU, Jörg (2009): Beobachtungen und Erinnerungen im Supermarkt,
    in: DeutschlandRadio v. 21.09.

    BÖTTIGER, Helmut (2009): Küsse haben die Farbe von Himbeeren.
    David Wagners Roman "Vier Äpfel" hat nur einen Schauplatz, der aber hat es in sich: denn es ist der Supermarkt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 08.10.

    SCHRÖDER, Christoph (2009): Das Orakel auf der Obstwaage.
    Sprich Warenwelt sprich: David Wagner lässt ein vom Liebeskummer geplagtes Ich durch die schönen Konsumlandschaften eines Supermarktes spazieren gehen - "Vier Äpfel",
    in: TAZ v. 14.10.

    HALTER, Martin (2009): Sammeln Sie auch die Herzen?
    Auf der Suche nach dem verlorenen Reisbrei: David Wagner kauft im Supermarkt "Vier Äpfel" ein und kommt ins Grübeln,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.10.

    MAGENAU, Jörg (2009): Küsse kann man nicht einfrieren.
    Warum der Supermarkt als Mittelpunkt des Lebens in nicht allzu ferner Zukunft ein genaues Abbild unserer Epoche liefern wird,
    in: Literaturen, November

     
           
       

    Spricht das Kind (2009)
    Wien/Graz: Droschl Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Kindsein ist bei David Wagner nicht zu denken ohne Vatersein, ja, erst das Eingebettetsein in die Abfolge der Generationen macht den besonderen Zustand der Kindheit aus. Der Anblick des eigenen Kindes weckt Erinnerungen an das Kind, das man selbst einmal war, über das einen, später dann, die eigenen Eltern informiert haben.

    David Wagner geht in Spricht das Kind den kleinen Ritualen und Abläufen auf den Grund, die »das Kind« tagtäglich vorführt. In ihnen spiegeln sich die Moden der unmittelbaren Gegenwart, aber auch die Kindheit des Vaters und sogar der Großeltern."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    FASTHUBER, Sebastian (2009): Spricht das Kind,
    in: Falter Nr.5 v. 28.01.

    REICHART, Manuela (2009): Erinnerung an längst vergangene Zeiten,
    in:
    DeutschlandRadio v. 09.02.

    KEGEL, Sandra (2009): Das Leben ist keine Märchenstunde.
    Hundertelf Variationen über das Sein: Der Berliner Autor David Wagner blickt in seinem neuen Buch "Spricht das Kind" mit ganz anderen Augen auf die eigene Vergangenheit,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.05.

    Infos zu: Sandra Kegel - Autorin der Generation Golf

    FUNCK, Gisa (2009): Das Rätsel Kindheit,
    in:
    DeutschlandRadio v. 22.05.

    Infos zu: Gisa Funck - Autorin der Generation Golf
     
           
       

    Was alles fehlt (2002)
    München: Piper Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "»Mir blieb das Gefühl, bloss zu Besuch, mehr oder weniger zufällig mit aufs Bild geraten zu sein. Hin und wieder träumte ich, die Tür der Dunkelkammer im Keller ginge auf, Ihr Mann träte heraus und fände mich in seinem Ehebett.«
    Zwölf Geschichten - präzise und voller Sehnsucht nach dem Woanders."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    DOMSCH, Sebastian (2002): Mangel gibt es mehr als genug.
    David Wagner beschreibt Verlusterfahrungen,
    in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 31.10.

    RATHGEB, Eberhard (2002): Generation Grau.
    Benebelt: David Wagners Geschichten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.11.

    Infos zu: Eberhard Rathgeb - Autor der Single-Generation

    BISKY, Jens (2002): Nicht übertreiben.
    David Wagner hat Geschichten über das Leben geschrieben,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 20.11.

    Infos zu: Jens Bisky - Autor der Generation Golf

    WINKELS, Hubert (2002): Seil und Seele.
    David Wagners abgründig heitere Erzählungen,
    in: Die ZEIT Nr.51 v. 12.12.

    Infos zu: Hubert Winkels - Autor der Single-Generation

    LANGE, Wolfgang (2002): Die Absenz des Glücks.
    David Wagner: "Was alles fehlt",
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 28.12.

    PLATH, Jörg (2002): Meine fremde Erinnerung.
    Ernst ohne Pathos: David Wagners Geschichten "Was alles fehlt",
    in: Tagesspiegel v. 29.12.

     
           
       

    Meine nachtblaue Hose (2000)
    Berlin: Alexander Fest
    (Taschenbuchausgabe bei Fischer, 2002)

     
       
         
     

    Pressestimmen

    "»Meine nachtblaue Hose« (...) handelt vom Verdruss der jungen Generation an der Dauerberieselung mit Geschichten von früher."
    (Hajo Steiner im Tages-Anzeiger vom 17.03.2000)

    "Mehr noch als ein Liebesroman ist Meine nachtblaue Hose ein Generationenroman."
    (Susanne Balthasar in der Frankfurter Rundschau vom 22.03.2000)

    "Erinnert wird, in einer einzigen Rückschau, die Geschichte einer blauen Hose, von der sich der Erzähler jetzt, in der Umkleidekabine, trennt. Damit eng verbunden: ein Lebensabschnitt, eine Liebes- und Kindheitsgeschichte."
    (Stefan Beuse in der Welt vom 25.03.2000)

    "Kann man von einem Generationenroman sprechen? Davon abgesehen, dass am besten (...) das (...) Gefasel über Generationen eingestellt werden sollte, treffen die Beobachtungen von Wagner nur eine bestimmte Schicht. Es geht um eine westdeutsche Sozialisation im materialistisch-pseudoliberalen Bürgertum der ersten Nachkriegsgeneration."
    (Rolf-Bernhard Essig in der BIZ vom 09.04.2000)

    "Eine Abrechnung mit den 68er Eltern und ein mentaler Gleitflug durch die Zeit der wohltemperierten Ereignislosigkeit in der Bonner Provinz."
    (Andrea Köhler in der NZZ vom 19.08.2000)  

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    HÖBEL, Wolfgang (2002): Sex und Lügen im Faserland.
    Im Roman "Meine nachtblaue Hose" schildert David Wagner die milden Schrecken einer westdeutschen Kindheit - und eine melancholische Liebesgeschichte,
    in: Spiegel Nr.11 v. 13.03.

    STEINERT, Hajo (2000): Ein Erstlingsroman, ganz ohne Bügelfalten.
    Seiner Skepsis gegen die Werte der Achtundsechziger verleiht der 29-jährige David Wagner eine eindrückliche literarische Form,
    in: Tages-Anzeiger v. 17.03.

    BALTHASAR, Susanne (2000): Wie wirklich ist der Westen.
    Identitätskrise einmal andersherum: David Wagners Erstling "Meine nachtblaue Hose",
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.03.

    BEUSE, Stefan (2000): Auftauchen aus dem großen Egal.
    David Wagners literarischer Freejazz über eine Kindheit in Aspik,
    in: Welt v. 25.03.

    ESSIG, Rolf-Bernhard (2000): Sprich, Kunststoff, sprich.
    David Wagners Debütroman spielt virtuos mit der kollektiven Erinnerung an die 70er und 80er Jahre,
    in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 09.04.

    KÖHLER, Andrea (2000): Die Krankheit Familie.
    Zwei deutsche Débuts: David Wagners Roman "Meine nachtblaue Hose" und Susanne Riedels Roman "Kains Töchter",
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.08.

    Infos zu: Andrea Köhler - Autorin der Single-Generation

    ORTHEIL, Hanns-Josef (2001): Abschied vom Rhein.
    Loblied auf David Wagners "Meine nachtblaue Hose",
    in: Merkur H.8, August

    Infos zu: Hanns-Josef Ortheil - Autor der Single-Generation
     
         
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 15. Oktober 2002
    Update: 18. Mai 2015