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Dorothee Schmitz-Köster: Frauenleben

 
       
     
       
     
       
   

Dorothee Schmitz-Köster in ihrer eigenen Schreibe

 
   

SCHMITZ-KÖSTER, Dorothee (1991): Liebe nur am Wochenende,
in: Psychologie Heute, H.1, Januar

Neu:
SCHMITZ-KÖSTER, Dorothee (1993): Manchmal fehlt der Sex.
Singles beunruhigen die Gesellschaft,
in: Frankfurter Rundschau v. 24.07.

 
       
   

Liebe auf Distanz (1990).
Getrennt zusammen leben
Reinbek: Rowohlt (z. Z. vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Die Zeiten, in denen die Fernfahrerehe süffisant bewitzelt wurde, sind vorüber. Zwar empfinden auch heute viele Paare die Wochenend- oder Fernbeziehung als leidiges Provisorium. Doch entdecken sie, daß dieser Zustand zwischen Ein- und Zweisamkeit nicht nur hohe Telefonrechnungen beschert, sondern Platz schafft für die kleinen Freiheiten und die großen Unabhängigkeitsbedürfnisse.
Ist die Liebe auf Distanz ein stromlinienförmiges Zeitgeistprodukt, ideal für bindungsunfähige Egozentriker? Oder eröffnen sich jenseits eingefahrener Geschlechterrollen und befreit vom täglichen Kleinkrieg konkrete Chancen für eine neue Lebensform?"

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Manchmal Single, manchmal Paar?

Liebe auf Distanz. Eine kleine Phänomenologie
Das traditionelle Paar und seine Demontage
Zwischen Abwehr und Bestätigung - Reaktionen der Umwelt
Moderne Individualisten: Zur Tradition eines Trends
Lebendiges Liebesleben und die Hilflosigkeit der Statistiker

Die Auskunftswilligen

Paar-Porträts

Die Macht der Verhältnisse: Unfreiwillige Distanz

Stütze, Zuhause, Zufluchtsort: Seit achtzehn Jahren Seemansfrau
Sehnsucht nach einem normalen Leben: Alle vier Wochen Heimaturlaub
Eine klassische Wochenendbeziehung: Freitags hin, montags zurück
Extreme Zerissenheit: Zwei Politiker in einer Familie

Gesucht, gewählt, gewollt: Freiwillige Distanz

Konzentrierte und effektiv: Mit dreihundert Kilometern Abstand
Nach vielen Experimenten: Zwei Frauen mit Freunden außer Haus
Eine Chance, aufeinander zuzugehen: Sieben Jahre bewußte Distanz
Ein Weg der Krisenbewältigung: Zwei Wohnungen in einer Straße

Gelebte Nähe - Gelebte Distanz

Vorgeschichten
Gemeinsame Zeit: Ziel der Sehnsucht und Schauplatz der Konfrontation

Einstimmungsrituale
Umarmung oder Zusammenprall: Die erste Begegnung
Zuwenig Zeit für so viele Wünsche
Ersehnte Harmonie und notwendiger Zwist

Symbiose und Distanz

Paaridylle mit Zwangscharakter?
Zu Hause in zwei Wohnungen?
Beziehungsbilder
Sicherheitsnetze

Alltag allein: Quälende Einsamkeit, lockende Freiheit

Gute Freunde oder Partnerersatz
Karriere als Lebensmitte oder Schutz vor der Übermacht des Privaten?
Balanceakte zwischen Lust und Verlust

Konflikte, Krisen, heikle Punkte

Untreue und Eifersucht
Entfremdung der Gefühle
Hausarbeit - Entschärfung eines klassischen Konfliktpotentials?
Kinder - Verschärfte Bedingungen

Glück der einen, Unglück der anderen

Zukunftsbeziehungen?

Weibliche Perspektiven - männliche Ansichten
Eine Lebensform der neuen Mittelschicht?
Maßgeschneidertes Modell für Lebenserfahrene?
Private Utopie oder Anpassung an gesellschaftliche Zwänge?

Anhang

Die Interviewpartner
Lektüreempfehlungen
Literaturverzeichnis

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Fernbeziehungen - Wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt
 
   

Das Buch in den Medien

REINIGER, Susanne (1995): Jede Woche Angst vor Sonntagnachmittag.
Die berufsbedingte Wochenendpartnerschaft hat Vor- und Nachteile,
in: Frankfurter Rundschau v. 08.07.

 
       
   

Frauen ohne Kinder (1987).
Motive, Konflikte, Argumente
Reinbek: Rowohlt (z. Z. vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Frauen ohne Kinder, sind das Frauen, die, karrierebesessen und kinderfeindlich, nur den eigenen Vorteil im Auge haben?

Nein. Auch die meisten Frauen, die sich bewußt für ein Leben ohne Kinder entschieden haben, haben eine große Zuneigung zu Kindern. Sie haben lediglich in bisweilen auch schmerzhaften Entscheidungsprozessen herausgefunden, daß ein ständiges Zusammenleben mit Kindern zu den Wünschen an die eigene Lebensgestaltung nicht passen wird."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. "Wir bekommen bei jeder Gelegenheit untergeschoben, daß wir nicht normal sind" - Kinderlose Frauen in unserer Gesellschaft

2. "Bis 15 war klar, daß ich Kinder kriege. Ein Jahr später war das plötzlich anders" - Mädchen zwischen 0 und 18

3. "Jahrelang habe ich keinen Gedanken an eine Kind verschwendet" - Zwischen 18 und 30

4. "So will ich leben" - Lebensentwürfe, Lebensziele, Lebenssinn

5. "Ein Kind - unabhängig von den Bedingungen?" - Äußere Voraussetzungen

6. "Egoistische, gefräßige, kleine Monster" - Die wirklichen Kinder

7. "Mein Traum vom Kind" - Die idealen Kinder

8. "Er sagt: Ich will keins, fertig, ab" - Die männlichen Partner und ihr Kinderwunsch

9. "Muß ich Kinder haben, um weiblich zu sein?" - Weibliches Selbstverständnis und Selbstgefühl

10. "Eigentlich ist jetzt klar, daß ich kein Kind haben will" - Die Entscheidung

11. "Manchmal denke ich, daß ich mich sterilisieren lassen müßte" - Sterilisation als logische Konsequenz?

12. "Die Kinder meiner Schwester sind ein Teil meines Lebens" - Beziehungen zu Kindern anderer Leute

13. Nachwort

Zitate:

Die Normativität der Statistik zur Kinderlosigkeit

"Leider gibt es nur Zahlen über Ehepaare, Frauen oder Männer ohne Kinder kommen statistisch nicht vor. Kinder werden ja schließlich in der Ehe geboren, besser: sollen in der Ehe geboren werden. So will es zum Beispiel der Gesetzgeber, der nichteheliche Kinder und Väter immer noch benachteiligt. Wie viele Frauen also heute keine Kinder wollen, weiß man nicht." (S.15)

Forderungen nach Bestrafung von Kinderlosen

"Menschen ohne Kinder sollen bestraft werden. Kinderlose müßten stärker zur Kasse gebeten werden als Leute mit Kindern, meint zum Beispiel der Bevölkerungswissenschaftler Max Wingen.
Christa Meves, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, forderte in einer Debatte über die Einbeziehung der Frauen in die Bundeswehr:  »... das Aufziehen mindestens eines Kindes für die Frauen als Gemeinschaftsdienst zu buchen und nur diejenigen einzuziehen (...), die bis zum 35. Lebensjahr keinerlei Aktivitäten auf diesem Sektor nachweisen können« (Die Zeit vom 21.2.1986).
Voilà, da ist sie wieder, die Parallele von Mutterpflicht und Militär, wenn auch auf völlig neue Weise." (S.31f.)

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Chronologie der deutschen Single-Debatte (II): Die 1980er Jahre
 
   

Literatur zur damaligen Debatte

AYCK, Thomas & Ingrid STOLTEN - Kinderlos aus Verantwortung

BECK-GERNSHEIM, Elisabeth - Vom Geburtenrückgang zur Neuen Mütterlichkeit

SICHTERMANN, Barbara - Weiblichkeit

WINGEN, Max - Kinder in der Industriegesellschaft - wozu?

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. Januar 2002
Update: 10. Oktober 2011