Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. "Wir bekommen bei jeder Gelegenheit
untergeschoben, daß wir nicht normal sind" -
Kinderlose Frauen in unserer Gesellschaft
2. "Bis 15 war klar, daß ich Kinder kriege. Ein Jahr
später war das plötzlich anders" - Mädchen zwischen
0 und 18
3. "Jahrelang habe ich keinen Gedanken an eine Kind
verschwendet" - Zwischen 18 und 30
4. "So will ich leben" - Lebensentwürfe,
Lebensziele, Lebenssinn
5. "Ein Kind - unabhängig von den Bedingungen?" -
Äußere Voraussetzungen
6. "Egoistische, gefräßige, kleine Monster" - Die
wirklichen Kinder
7. "Mein Traum vom Kind" - Die idealen Kinder
8. "Er sagt: Ich will keins, fertig, ab" - Die
männlichen Partner und ihr Kinderwunsch
9. "Muß ich Kinder haben, um weiblich zu sein?" -
Weibliches Selbstverständnis und Selbstgefühl
10. "Eigentlich ist jetzt klar, daß ich kein Kind
haben will" - Die Entscheidung
11. "Manchmal denke ich, daß ich mich sterilisieren
lassen müßte" - Sterilisation als logische
Konsequenz?
12. "Die Kinder meiner Schwester sind ein Teil
meines Lebens" - Beziehungen zu Kindern anderer
Leute
13. Nachwort
Zitate:
Die Normativität
der Statistik zur Kinderlosigkeit
"Leider gibt es nur Zahlen über Ehepaare, Frauen
oder Männer ohne Kinder kommen statistisch nicht
vor. Kinder werden ja schließlich in der Ehe
geboren, besser: sollen in der Ehe geboren werden.
So will es zum Beispiel der Gesetzgeber, der
nichteheliche Kinder und Väter immer noch
benachteiligt. Wie viele Frauen also heute
keine Kinder wollen, weiß man nicht." (S.15)
Forderungen nach
Bestrafung von Kinderlosen
"Menschen ohne Kinder sollen bestraft werden.
Kinderlose müßten stärker zur Kasse gebeten werden
als Leute mit Kindern, meint zum Beispiel der
Bevölkerungswissenschaftler Max Wingen.
Christa Meves, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin,
forderte in einer Debatte über die Einbeziehung der
Frauen in die Bundeswehr: »... das Aufziehen
mindestens eines Kindes für die Frauen als
Gemeinschaftsdienst zu buchen und nur diejenigen
einzuziehen (...), die bis zum 35. Lebensjahr
keinerlei Aktivitäten auf diesem Sektor nachweisen
können« (Die Zeit vom 21.2.1986).
Voilà, da ist sie wieder, die Parallele von
Mutterpflicht und Militär, wenn auch auf völlig neue
Weise." (S.31f.)