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Florian
Illies: Wir, die Generation Golf
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POSCHARDT, Ulf & Adriano SACK (2004): "Kunst für ein junges
Bürgertum".
Sinnlichkeit statt Diskurshoheit: Amélie von Heydebreck und Florian
Illies über ihr Kunstmagazin Monopol und den Grund, warum schön
gemalte Bilder die neue Avantgarde sind,
in: Welt am Sonntag v. 28.03.
-
Noch ein neues Magazin in der CICERO-Klasse,
diesmal für das neue Bürgertum, das sich in einem neuen Biedermeier
einrichten möchte:
"»Monopol«
ist nicht akademisch und keine anstrengende Pflichtlektüre. Wir
setzen auf die Neugier unserer Leser. Das ist auch die Klammer
zwischen einem Uschi-Obermaier-Interview, dem Porträt eines jungen
polnischen Künstlers und einer Reportage aus Afrika",
behauptet ILLIES. Man hat nicht das Gefühl, dass er wirklich weiß, wovon er
spricht, aber das ist typisch für die neue Mitte, die sich für
unwiderstehlich hält.
Wo
bleibt ein interessantes Magazin für jene, die sich weder der Mitte
zugehörig fühlen, noch sich auf das Niveau von FHM oder Men's Health
herunter begeben möchten?
Für
jene, die mit einem Linkspopulimus à la MÜNTEFERING und LaFONTAINE
genauso wenig anfangen können wie mit einem
Rechtspopulismus, der Demografiepolitik für
zeitgemäß hält?
Für
jene, die vom Biedermeier nichts wissen wollen, sondern ihren
eigenen Verstand gebrauchen möchten? Fehlanzeige auf der ganzen
Linie!
Natürlich
berichtet auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über
Monopol. Heinz BERGGRUEN ist dort schon froh, wenn
"weder der
alternde Berliner Playboy Rolf Eden noch Verona Feldbusch, die Gossen-Duse unsere Epoche, mit einem einzigen Wort erwähnt werden".
Wer so wenig Ansprüche an ein neues Magazin setzt, der kann
eigentlich von gar nichts mehr enttäuscht werden.
Bei
so viel Flachsinn bleibt nur eines: Let's Kill Your Idols! |
TILMANN, Christina (2004): Bloß keine
Berührungsängste.
"Monopol" - das Berliner Magazin für Kunst und Leben von Florian
Illies und Amélie von Heydebreck,
in: Tagesspiegel v. 31.03.
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Single-generation.de hat angesichts des
WAMS- Interview an ILLIES'
Zielgruppenbeschreibung gezweifelt.
Im Tagesspiegel wird es dann
doch klar, dass es um ein Akademiker-Milieu geht, speziell um das
typische FDP-Besitzbürgertum:
"»Es ist im Idealfall jene Mischung,
die sich bei einer Vernissage findet.« Und von Heydebreck
sekundiert: Gespräche im Freundeskreis hätten gezeigt, dass es
viele Anwälte, Unternehmensberater oder eben Zahnärzte gebe, die
den Kulturteil der Tageszeitungen gar nicht erst lesen, weil sie
Angst hätten, sie wüssten zu wenig. »Genau die möchten wir mit
unserem Magazin erreichen.« Weshalb es auch, in einer Auflage von
10000 Exemplaren, in der Business-Class der Lufthansa ausliegt."
Monopol ist quasi
Ratgeber-Literatur im Magazin-Gewande für jenes Publikum, das sich
seines Geschmackes unsicher ist, und deshalb nach
Orientierungswissen giert. Orientierungswissen für solche
"besseren Kreise" wird auch als Distinktionswissen bezeichnet. Monopol schafft sich damit -
wenn es gelingt - sein eigenes Milieu. Wir können hier also
möglicherweise Zeuge der
Schaffung eines neuen Erlebnismilieus
werden. |
FRANK, Arno & Mia RABEN (2004): Golf gibt jetzt Gas.
Mit dem Kunstmagazin "Monopol" sucht Florian Illies
"Schnittstellen von Kunst und Leben" - und sich selbst ein
Logenplätzchen im Establishment
in: TAZ v. 01.04.
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Warum heißt Monopol eigentlich Monopol? Die
taz klärt auf:
"Nun, da nun wirklich gar niemand mehr zur Generation Golf gehören
will, ist es höchste Zeit, dass ihr Erfinder Florian Illies sich
ein neues Publikum, eine neue Rolle in der Öffentlichkeit sucht.
Mit ihrem heute erstmals erscheinenden Monopol
richten sich die miteinander verheirateten FAZ-Königskinder
Illies und Amélie von Heydebreck an ihre 30- bis 55-jährigen
Altergenossen im Geiste.
Eigentlich logisch also, dass Illies sich dem Grafen Kessler
verwandt fühlt. »Graf Cool« (Illies über Kessler) feuilletonierte
nämlich vor einem Jahrhundert in der Frankfurter
Zeitung, einer Vorläuferin der - huch! -
Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zumindest so lange, bis er
die Gründung der - aha! - Kunstzeitschrift Pan im
- na so was! - Hotel Monopol feierte."
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PREUSS, Sebastian (2004): Kreuzberger Punk
und Mitte-Pop.
Lang ersehnt: Mit Monopol und u-Spot sind jetzt gleich zwei
Berliner Kunstmagazine auf dem Markt,
in: Berliner Zeitung v. 01.04.
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"Generation Golf goes Hartz III"
meint Ex-FAZler
Reinhard MOHR
und findet es angenehm, dass der pompöse Anspruch fehlt,
"endlich mal wieder
richtig und allumfassend die Welt zu erklären".
Sein Fazit bleibt jedoch
zwiespältig:
"Was
bei »Cicero« zu viel Grundsatz und Zusammenhang, das ist hier zu
wenig. Denn auch Kunstkritik im strengen Sinn ist bei »Monopol«
durchaus Mangelware - ein Umstand, der auch nicht durch
insiderhaftes Name-Dropping wettzumachen ist.
Insgesamt stellt sich am Ende der typische Arte-Effekt ein: eine
tolle Sache, gut, wichtig und jeder Unterstützung wert. Aber
einschalten, vulgo kaufen und lesen, das sollen gefälligst all die
anderen Kulturbanausen. Welchen Rat hätte hier wohl Goethe parat
gehabt? Keine Frage: »Mehr Leben!«"
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NEUBAUER, Hans-Joachim (2004): "Das Ende
der Melancholie".
Bekannt wurde er durch die Selbst-Bespiegelung einer Generation.
Gemeinsam mit Amélie von Heydebreck will Florian Illies dieser
Klientel jetzt etwas bieten: ein "Monopol" auf Kunst, intelligente
Unterhaltung und Lustlektüre,
in: Rheinischer Merkur Nr.14 v. 01.04.
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Florian ILLIES beschreibt u. a. den
Unterschied zwischen der proletenhaften Literatur und der
snobistischen Kunst:
"Anders
als in der Literatur, wo es vor allem um die Auflage geht, misst
sich die Bedeutung eines bildenden Künstlers auch danach, wer
seine Bilder kauft. Wenn etwa Flick ein Bild kauft, sagt das was
aus. Es ist faszinierend, diesen Prozess der Auraproduktion zu
beobachten und zu beschreiben."
Amélie
von HEYDEBRECK propagiert dagegen - gemäß ihrer
Loser-Typologie
- die Selbständigkeit als Selbsttherapie. |
GROPP, Rose-Maria (2004): Wie alt ist
eigentlich ein Jedermensch?
Mit hauchdünner Membran: "Monopol" ist da, das "Magazin für Kunst
und Leben",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.04.
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GROPP ordnet das neue Magazin zwischen dem
Kunstmagazin art und AD ein und fordert etwas mehr Inspiration von
der Insider-Gazette Art & Auction. |
HOHMANN, Silke (2004): Viel schöner ist es,
wenn es schön ist.
Das neue Magazin "Monopol" von Florian Illies gibt den Zustand der
Kunst präzise wieder,
in: Frankfurter Rundschau v. 02.04.
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"Es geht um Kunst als
Lifestyle-Accessoire, wie sie zu großen Teilen in
Berlin-Mitte geschmiedet wird",
weis HOHMANN zu berichten.
Zudem fände man Abseitiges, wie z.B. eine Reportage von
Christian KRACHT und
Ingo NIERMANN,
"wie man sie
zuletzt vielleicht in den besten Tagen von Tempo gelesen
hat."
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SCHIEßL, Michaela (2002):
Massenentlassungen bei der FAZ.
Die Medienmisere geht weiter. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
entlässt in einer zweiten Sparrunde hunderte von Mitarbeitern - davon
60 Redakteure. Kultautor Florian Illies verlässt den Verlag,
in: Spiegel Online v. 27.11.
SCHIEßL, Michaela (2002): FAZ.
Massenentlassung bei den Frankfurtern,
in: Manager-Magazin.de v. 28.11.
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Am Sonntag
schrieb
single-generation.de bereits zur Loser-Typologie
von Amelie von HEYDEBRECK:
"Damit hat HEYDEBRECK das Kündigungsmotto
für alle scheidenden Frankfurter Allgemeine-Journalisten formuliert".
Da war noch nicht öffentlich,
dass Florian ILLIES, der Vordenker der "Generation Golf", die
traditionsreiche FAZ verlassen würde. Aber der "Loser der neuen
Schule" war wohl bereits zu diesem Zeitpunkt auf ILLIES gemünzt und
man kann jetzt den Artikel als "vorgezogenen Nachruf" lesen.
Nach dem Feuilleton-Revoluzzertum
bei der Frankfurter Allgemeinen war wohl klar, dass die FAZ-Krise
schlimmer sein musste als bisher bereits offenkundig war. Mehr dazu:
Die Generation Golf in der Jobkrise |
SIMON, Ulrike (2002): Abschied eines
Hoffnungsträgers.
Florian Illies verlässt die "FAZ",
in: Tagesspiegel v. 28.11.
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FAZ-Mitherausgeber Frank SCHIRRMACHER bezeichnet
gegenüber dem Tagesspiegel den Abgang von ILLIES als "eine der größten
persönlichen Niederlagen" seines Lebens. SCHIRRMACHER droht:
"Die Leute werden sich über ,FAZ’ und Sonntagszeitung noch wundern.
Wir werden uns unterhaken und aus der Krise eine große Chance machen."
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KUZMANY bedauert den Abschied von Illies. Er schreibt:
"Während Illies sich noch selbst
entscheiden konnte, mussten hunderte andere Frankfurter FAZ-Mitarbeiter
im Zuge der zweiten Einsparungsrunde erfahren, dass sie ihre
Arbeitsplätze unfreiwillig Ende März 2003 zu räumen haben, davon
sechzig aus der Redaktion."
ILLIES widmet sich einem neuen Buch
und lebt von einem üppigen Vorschuss. |
NIG (2003):
Nichts für Dummies.
Florian Illies und Oliver Gehrs haben zwei neue Zeitschriften
gemeldet,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.09.
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Die neuen
Loser melden sich zurück.
Die FAS meldet:
"Im
Frühsommer 2004 erscheint erstmals ein »Magazin für Kunst und
Leben«, das Florian Illies gemeinsam mit der ehemaligen
F.A.Z.-Redakteurin Amelie von Heydebreck herausgibt. Der
Arbeitstitel: »Monopol«."
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Florian
Illies in seiner eigenen Schreibe
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ILLIES,
Florian (1999): Was ist heute konservativ?
Die "Generation
Golf" und ihre Werte,
in:
DeutschlandRadio,
Sendung v. 03.05.
ILLIES,
Florian (1999): Masse und Vereinzelung.
Moderne Individuen und ihre
Gemeinschaftserlebnisse,
in:
DeutschlandRadio,
Sendung v. 10.07.
ILLIES, Florian
(2000): Könnt ich Dich haben,
in:
Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 19.08.
ILLIES, Florian
(2001): Ich war ein Anderer.
Joschka Fischer und die
Tugendwächter: Eine Verteidigung,
in:
Frankfurter
Allgemeine Zeitung v.
19.01.
ILLIES, Florian
(2001): Heute bleibe ich einen Tag zu Hause.
Ein Nahkampf mit dem
schlechten Gewissen und andere Anleitungen zum
Unschuldigsein,
in:
Frankfurter
Allgemeine Zeitung v.
15.09.
ILLIES,
Florian (2002): Für Preußen.
Eine mutige Idee für das
neue Berlin,
in:
Frankfurter
Allgemeine Zeitung v.
16.02.
Monarchie
und Kult(ur)betrieb - Ein Abgesang auf
den Pop. Es lebe die Popmoderne!
ILLIES,
Florian (2010): Aufruf zum Vatermord.
Künstlergenerationen: Sind sie zu
stark, bist du zu schwach: Junge Künstler, Literaten und Schauspieler
bewundern die Alten zu viel und kämpfen zu wenig,
in: Die ZEIT
Nr.5 v.
28.01.
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Florian
Illies: Gespräche und Porträts
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JÄGER, Stefan (2000):
"Die erste Leidenschaft? Der
Börsenboom",
in:
Badische Zeitung
v. 30.03.
HEISE, Ulf (2000):
Aufgewachsen in einem riesigen Freizeitpark,
in:
Leipziger Volkszeitung
v. 05.04.
GUETG,
Marco (2000): "Ich beschreibe nur
Fakten",
in:
Sonntagszeitung
v. 21.05.
SATTLER, Stephan
(2000): "Immer lässig bleiben",
in:
Focus
Nr.28 v. 10.07.
KAINDLSTORFER,
Günter (2000): "Wir schauen vor allem aufs
Outfit",
in:
Tages-Anzeiger
v. 19.07.
AMEND,
Christoph/LEBERT, Stephan/OSWALD,
Andreas (2000): Ein Gespräch über die
Neunziger: "Wann kümmern wir uns wieder um die Kröten?".
Florian
Illies blickt zurück auf die Börse, Brillen und
die große Langeweile,
in:
Tagesspiegel
v. 20.12.
TOEPFER,
Nina (2001): "Das zeigt uns mit Wucht:
Politik geht uns etwas an".
"Generation
Golf"-Autor Florian Illies über die
Terroranschläge und sein neues Buch,
in:
Sonntagszeitung
v. 23.09.
HUBER, Markus (2001):
Generation Terror.
Seine "Generation
Golf" war gelangweilt und selbstverliebt.
Plötzlich entdeckt sie die Politik.
Bestsellerautor Florian Illies über die Folgen
der Anschläge,
in:
MAX
Nr.21 v. 04.10.
PETERS, Stefanie
(2001): Der Fluch der späten Geburt?
Nachgefragt. Die Welt hat
sich mit den Terroranschlägen verändert. Und
die junge Spaßgesellschaft? Muss sie wieder
politischer werden? Zwei Interviews, zwei
Meinungen: Florian Illies, Autor des Bestsellers
"Generation Golf", fordert zum Umdenken
auf. Wolf Biermann, 68er und Liedermacher, sagt,
wir könnten gar nicht genug Spaß haben,
in:
BIZZ
Nr.11, November
| Florian ILLIES über die Generationenidee, die
Berliner Seiten der FAZ, Neidgefühle, Popmusik-Unkenntnis,
Gutmenschen und das
Ende der Spaßgesellschaft.
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GORRIS, Lothar & Wolfgang HÖBEL (2003):
"Jetzt kommt der Realismus".
Florian Illies über die Irrfahrten und wirtschaftlichen Crashs
der heute Um-die-30-Jährigen, Routenplaner für den Weg aus der Krise
und sein Buch "Generation Golf zwei",
in: Spiegel Nr.28 v. 07.07.
SCHÜTT, Julian (2003): Jetzt nur nicht
wehleidig werden.
Florian Illies hat
vor dreieinhalb Jahren in «Generation Golf» die eigene
Unauffälligkeit so detailliert und smart verallgemeinert, dass sich
eine ganze Generation darin wieder erkannte. Aus der einst
konsumfixierten Jugend sind nach Illies die grössten
Konsumverweigerer seit den siebziger Jahren geworden. Aus der
Spassgesellschaft ist die Humorgesellschaft geworden. Aber der
Humoraufruf klingt wie eine Durchhalteparole,
in: Weltwoche Nr.28 v. 10.07.
AMEND, Christoph
&
Stephan LEBERT
(2003): "Meine eigene Wirklichkeit geht niemanden
etwas an".
Er ist der Erfinder der verwöhnten Generation Golf. Doch die
Zeiten sind härter geworden. Und auch er polarisiert mehr den je.
Wer ist Florian Illies?,
in: Tagesspiegel v. 13.07.
GAUS, Günter (2003): Generation Golf 2.
Wir wollen nicht mehr mitlaufen,
in: FAZ.net v. 13.07. (Auszug aus Interview der Frankfurter
Sonntagszeitung v. 13.07.)
MAYR, Peter & Lisa NIMMERVOLL (2003):
Mit Golf und Nutella ins Altenwohnheim.
Florian Illies, Autor von "Generation Golf", glaubt, dass seine
Generation auch im Alter nicht auf Nutella verzichten will. Von der
heutigen Jugend sieht er T-Shirt-bedingt "mehr Bauch", viel
Pragmatismus und gesunden Menschenverstand bei "maximaler Freiheit",
in: Der
Standard v. 17.11.
Neu:
MINKMAR, Nils (2010): Man muss gehen, bevor
es kracht.
Florian Illies nimmt Abschied vom Journalismus. Was sagt uns das
über den Zustand des deutschen Feuilletons?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.12.
Nils MINKMAR verabschiedet
sich von seinem Ex-Kollegen Florian ILLIES mit einem liebevollen
Porträt, in dem er sich als der Nils aus
"Generation
Golf zwei" outet. Dabei lässt er Revue passieren, was alles
hätte sein können, z.B. eine neue kulturelle Hegemonie von rechts
mit ILLIES als Leitwolf:
"Es gab eine Zeit, als Berlin
Hauptstadt geworden war, er dort die »Berliner Seiten« dieser
Zeitung leitete und als Autor der »Generation
Golf« berühmt war, da hätte er sich, im losen Zusammenhang
mit den anderen immens talentierten Schriftstellern seiner
Generation wie
Christian Kracht und Benjamin
von Stuckrad-Barre anschicken können, eine neue kulturelle
Hegemonie von rechts zu entwickeln. Die andere Seite des
politisch-kulturellen Spektrums hätte ihnen nichts
entgegenzusetzen gehabt, weder damals noch heute."
Es kam
natürlich ganz anders, nicht nur aufgrund seiner
"Persönlichkeit" wie MINKMAR glaubt. Die Zukunft des Feuilletons
sieht MINKMAR angesichts des Wandels der Bildungsbürger zum
Wutbürger:
"Nicht zuletzt die
Sarrazin-Debatte hat das
Klima vergiftet, das Publikum verlangt nun nach immer lauteren
Geschützen und immer stärkerem Stoff. Da ist gerade was im
Gange, ein Hochschaukeln der Meinungen über den nationalen
Abstieg, den Euro, die Integration - fast hat man den Eindruck,
Florian Illies verlasse die Party, bevor es kracht."
So ganz glaubt MINKMAR aber
nicht an einen völligen Rückzug aus dem Journalismus, sondern an
eine Fortsetzung der Generation Golf-Geschichte. |
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Klappentext
"Als Florian Illies vor drei Jahren
»Generation Golf« vorlegte, glaubte er, es werde
künftig keine weitere Generalinspektion seiner
Jahrgänge anstehen, denn »Veränderungen wird die
Zukunft kaum bringen«. Doch weit gefehlt! Denn
plötzlich ist sie da, die Krise: die kranke
Weltwirtschaft, Arbeitslosigkeit, der 11. September
und die Angst vor dem Krieg. Und sie verändert
grundlegend das Lebensgefühl der inzwischen Dreißig-
bis Vierzigjährigen.
Illies konfrontiert uns in »Generation Golf zwei«
mit dieser Quarterlife-Crisis. Doch stimmt er dabei
nicht in das Klagelied seiner Altersgenossen ein.
Die meisten haben das Gejammer ja sowieso längst
satt und wollen endlich wieder über sich selbst
lachen. Humorvoll beschreibt er seine
autobiographisch gefärbten und zugleich
authentischen Beobachtungen und ruft uns die
glamourösen Neunziger und den nachfolgenden
Zusammenbruch ins Gedächtnis. So wundert er sich
beispielsweise, warum immer häufiger E-Mails mit CC
an das gesamte E-Mail-Adressbuch geschickt werden.
Er stellt erstaunt fest, dass sich Frischvermählte
oft schon bald nach der Eheschließung die Frage
stellen, ob man denn bei der Scheidung auch ein
kleines Fest veranstalten soll. Er sucht aber auch
Antworten darauf, warum seine Generation mit der
gottschalkkompatiblen Politik der Regierung Schröder
nichts anfangen kann und sofort bei der im Fernsehen
vorgetragenen Seelenpein des Außenministers Fischer
lieber zu »Deutschland sucht den Superstar« zappt."
Pressestimmen
"»Generation Golf II«,
ausgeliefert jetzt, da es genau zwanzig Jahre her
ist, dass der wahre Golf II vom Fließband lief, ist
ein ironisch-melancholisches Manifest in Form eines
pfiffigen verlängerten und am Ende sich dann in
Kalauern über »George
VW Bush«
verlierenden Magazinartikels."
(Knud Cordsen im DeutschlandRadio
vom 07.07.2003)
"Okay, »Generation Gebrauchtwagen« hätte wohl
wirklich dämlich geklungen - obwohl so ein Titel vom
Inhaltlichen her ziemlich genau gepasst hätte.
Während Florian Illies in dem Vorgängerbuch (...)
eine Art zeitgenössisches Heldenepos verfasst hat
(...), hat er sich nun zeitbedingt einem anderen
Genre zugewandt: der Losergeschichte.
(...). Rein erzähltechnisch betrachtet, darf man das
Setting jedenfalls als Fortschritt betrachten; erst
mit Helden, die Niederlagen zu verarbeiten haben,
fängt bekanntlich die erzählerische Moderne an."
(Dirk Knipphals in der TAZ vom
09.07.2003)
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GERBERT, Frank (2003): Generation
Lupo.
Florian Illies nimmt sich noch einmal die - nunmehr
leidgeprüfte - Generation Golf vor,
in: Focus Nr.27 v. 30.06.
KREKELER, Elmar (2003): Wir waren's nicht, Helmut ist's
gewesen.
Vor drei Jahren ging's ihr noch gut. Jetzt ist die
Generation Golf in die Krise geraten. Und Florian Illies,
der sie erfand, erzählt in "Generation Golf II", wie es ihr
geht. Wie bisher und gar nicht schlecht. Eigentlich. Eine
Inspektion,
in: Welt v. 05.07.
CORDSEN, Knut (2003): Generation Golf II.
Florian Illies neue Betrachtungen über seine Altersgenossen,
in: Fazit. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v.
07.07.
KNIPPHALS, Dirk (2003): Gegen die Wand gefahren.
Die Heiapopeia-Jugend probt die Selbstkritik: Florian
Illies schreibt eine Fortsetzung seines Bestsellers
"Generation Golf" und entdeckt angesichts der Rezession,
etwas verspätet, das melancholische Bewusstsein. Ein
Trendsetter will er nie gewesen sein,
in: TAZ v. 09.07.
Dirk KNIPPHALS sucht zu ergründen, ob ILLIES
auf das Versprechen des bürgerlichen Bildungsromans gesetzt
hat, wonach Desillusionierung mit Selbsterkenntnis
einhergeht.
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ZAIMOGLU, Feridun (2003): Frust
schieben.
Drei Jahre nach seinem Bestseller "Generation Golf" legt
der Berliner Journalist Florian Illies nun eine Fortsetzung
vor. "Generation Golf zwei" beschreibt Deutschlands
Dreißigjährige, ernüchtert von Börsencrash, 11. September
und Irak-Krieg. Private Schmollfibel oder Zeit-Dokument?
Eine Kontroverse zur "GG zwei",
in: Tagesspiegel v. 09.07.
Infos zu:
Feridun Zaimoglu -
Autor der Single-Generation
AMEND, Christoph (2003): Mut
proben,
in: Tagesspiegel v. 09.07.
Infos zu:
Christoph Amend - Autor
der Generation Golf
BISKY, Jens (2003): Wer mit
Playmobil gespielt.
Vom 9.11. bis zum 11.9. im Bademantel: Heute wird
"Generation Golf zwei" ausgeliefert,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.07.
Infos zu:
Jens Bisky - Autor der
Generation Golf
FLORIN, Christiane (2003):
Alle Rädchen stehen still.
Generation Golf. Florian Illies hat leider ein
Nachfolgemodell in den Verkehr gebracht,
in: Rheinischer Merkur Nr.28 v. 10.07.
Infos zu:
Christiane Florin -
Autorin der Generation Golf
GÄTJEN, Heike (2003). "Generation Golf" ist aus der Spur".
Sie glaubten an eine Zukunft mit Sieg-Garantie. Umso
härter trifft sie nun die Krise. Bestseller-Autor Florian
Illies (32) beleuchtet in einem neuen Buch seine einst so
unbekümmerte Generation,
in: Hamburger Abendblatt v. 10.07.
SACK, Adriano (2003): Mit der Angst auf dem Beifahrersitz.
"Wir" heißt immer: Die anderen. Florian Illies beschreibt
das unsanfte Erwachen der Generation Golf nach 11.
September, Börsencrash und Irak-Krieg,
in: Welt am Sonntag v. 13.07.
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Für
Adriano SACK beginnt die neuere
Generationengeschichtsschreibung erst mit Florian Illies:
"Sein Debüt »Generation Golf« hat sich
nicht nur hervorragend verkauft, sondern auch ein neues
Genre begründet: das locker (und leider nur selten so
treffsicher wie das Original) geschriebene Generationenbuch:
von
»Generation Ally« über
"Zonenkinder" bis zur
»Generation
Z«, über die, selbstverständlich in »Ich«-Form, im Herbst
der »Spiegel«-Autor Reinhard Mohr berichten wird."
Offenbar reicht sein
Gedächtnis nicht mehr bis in die Bonner Republik zurück,
denn im Jahr 1989 hat
Matthias Horx mit dem Bestseller "Aufstand im
Schlaraffenland" dieses zeitgeistige Genre durch die
"Selbstbekenntnisse einer rebellischen Generation"
begründet. Florian ILLIES ist also quasi der Matthias HORX
der Generation Golf.
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GUTSCH, Jochen-Martin (2003): Der
große Stillstand.
Florian Illies schildert, wie die 68er den Golfern die
Frauen ausspannen. Eine Generation in der Krise,
in: Berliner Zeitung v. 14.07.
AREND, Ingo (2003): Alles mal noch nicht anders machen.
Naivität als Ausrede. Florian Illies hat seiner
"Generation Golf" ein paar Sorgenfalten aufgemalt,
in: Freitag Nr.30 v. 18.07.
PRALLE, Uwe (2003): Florian Illies: Generation Golf zwei,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v.
18.07.
FRIEBE, Jens (2003): Kishon für Neuarme.
Die Generation Golf ist in der Spießer-Tristesse
angekommen, und mit ihr das Rolemodel Florian Illies,
in: Jungle World Nr.32 v. 30.07.
BAUMANN, Florian (2003): Eine Generation Für und Wider.
Einem Werbespot von VW entsprang die Bezeichnung für eine
ganze Altersstufe. Florian Illies hat der Generation Golf
mittlerweile ein zweites Buch gewidmet: Generation Golf
Zwei,
in: e-politik.de v. 11.08.
ENZENSBERGER, Theresia
(2003): So siehst du aus!
Die Generation Smart sagt danke: Auf Testfahrt mit
Florian Illies,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.08.
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Die FAZ lässt eine noch nicht einmal
17jährige Schülerin das Generationenbüchlein von ILLIES
rezensieren und verkauft das als die Meinung der
"Generation Smart".
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OWD (2003): Schleudertrauma,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.08.
KULTURZEIT (2003): My Generation.
Golf, Z oder doch nur Ich?
in: Kulturzeit. Sendung von 3sat am 22.08.
KLETZER,
Christoph (2003): Stummel der Geschichte.
Hilfe, wohin ist meine Generation verschwunden? Florian
Illies ist in "Generation Golf zwei" ratlos,
in: Der Standard v. 23.08.
KLEPP, Frithjof (2003): ICH und WIR und ÜBERHAUPT.
Der Lifestyle der Generation "Generation" - Illies,
Hensel und Rusch auf der Suche nach sich und ihren
Zeitgenossen,
in: Lit03.de, Dezember
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Die Generation Golf zwei
in der Debatte
SCHÖNBURG, Alexander von (2003):
Das Nabokov-Prinzip.
Leitfaden für stilvolles Verarmen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 05.07.
SEIDLER, Ulrich (2003): Mein
erster Florian-Illies-Satz,
in: Berliner Zeitung v. 11.07.
ZUCKER, Renée (2003): Verfall,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.07.
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"Gründe, warum auch diese Zeiten ihr Gutes
haben, gibt es einige, mal abgesehen davon, dass so (...)
richtig abgedrehter Ghettoflachwichs nur noch auf
www.dotcomtod.com zu bewundern ist.
Hier muss man nachschauen, wenn man über den geistigen und
körperlichen Verfall der Generation Golf und ihrer
Plastevorläufer aus den geburtenstarken Sechziger Jahren
etwas erfahren will. So viel glatt rasierte,
untertemperierte Koks- und Prozacverseuchte Hohlbirnen
trifft man selten auf einmal an. Schön an diesen Zeiten
ist aber eindeutig, dass auch sie, wie alles hienieden,
dem Untergang geweiht sind",
urteilt
Renée ZUCKER. |
IDE, Robert (2003): Generation
Trabant.
Die jungen Ostdeutschen können mit der westdeutschen
Identitätskrise nichts anfangen - sie haben schon einen
Crash hinter sich,
in: Tagesspiegel v. 22.07.
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"Beim
Generationenkonflikt warten wir ab, wie sich die Sache
entwickelt. Schlimmstenfalls bricht das Sozialsystem
zusammen. Aber auch das haben wir schon einmal
überstanden",
meint Robert IDE aus
ostdeutscher Sicht.
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SCHMITT, Oliver Maria (2003): Vom Illies? Dann willies!
Morgen erscheint der Generation Golf ihr neues Zweitbuch.
Und die Wahrheit präsentiert schon heute den
Exklusiv-Vorabdruck,
in: TAZ v. 09.07.
BRAUCK, Markus
(2003): Gott lacht.
Popkultur: Florian Illies, Chronist der "Generation
Golf", trifft auf Harald Schmidt,
in: Frankfurter Rundschau v. 11.07.
Infos zu:
Markus Brauck - Autor der
Generation Golf
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Klappentext
"Die
achtziger Jahre waren das
langweiligste Jahrzehnt dieses
Jahrhunderts. Nicole sang von ein
bßchen Frieden, Boris Becker spielte
ein bißchen Tennis, Kaffee hieß
plötzlich Cappuccino und Raider
Twix. Aber sonst änderte sich nix.
Noch ahnten die zwischen 1965 und
1975 Geborenen nicht, daß sich das
ganze Leben anfühlte wie die träge
Bewegungslosigkeit eines gut
gepolsterten Sonntagnachmittags. Ja,
noch ahnte man nicht einmal, daß man
einer Generation angehörte, der
Generation Golf..."
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Das Buch in der
wissenschaftlichen Forschung
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PAULY, Katrin
& Kathrin SOST (2000): Mit
Schnäppchen aus der Grabbelkiste die
Elite der Hauptstadt gewinnen,
in:
Berliner
Morgenpost v.
30.09.
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CORSTEN,
Volker (2000): Helmut Kohls Fluch,
in:
Die Woche
v. 18.02.
MENSING, Kolja
(2000): Generation P & C,
in:
TAZ Berlin
v. 19.02.
Infos zu:
Kolja
Mensing - Autor der Generation Golf
DOTZAUER,
Gregor (2000): Intergenerationeller
Abgrenzungswahn,
in: Tagesspiegel
v.
24.02.
Infos zu:
Gregor Dotzauer - Autor
der Single-Generation
KNIPPHALS,
Dirk (2000): Baby, you can drive my car,
in:
TAZ
v.
26.02.
HEEß,
Jutta (2000): Spritztour oder
Totalschaden?,
in: 3SAT, Sendung
Kulturzeit
v. 29.02.
FLORIN,
Christiane (2000): Generation Golf: Die
Freiheit nehm ich mir,
in:
Rheinischer
Merkur Nr.11
Infos zu:
Christiane Florin -
Autorin der Generation Golf
RUPPEL, Ulrike
(2000): Aus der Kindheit in den
Ohrensessel gerauscht,
in:
Berliner
Morgenpost v.
14.03.
MÜLLER,
Hendrik (2000): Haste was an, biste was,
in: Wortlaut.de
v. März
Infos zu:
Susanne Leinemann -
Autorin der Generation Golf
POSCHARDT, Ulf
(2000): Dem Menschen ein Golf,
in:
Süddeutsche
Zeitung v. 07.04.
Infos
zu:
Ulf
Poschardt - Autor der
Generation Golf
BARTENS,
Werner (2000): Generation Golf - Garantie
gegen Durchrostung?,
in:
Badische Zeitung
v. 15.04.
NIEDERMEIER,
Cornelia (2000): Glatt wie Playmobil.
Florian Illies'
Bestandsaufnahme der "Generation
Golf",
in:
Der
Standard v. 17.06.
ZURBRIGGEN,
Adrian (2000): Generation Golf,
in:
Berner Zeitung
v. 26.06.
SCHMID, Birgit
(2000): Mehr Meinung zu Socken als zum
Kosovokrieg,
in:
Neue Luzerner
Zeitung v. 20.07.
STAIGER,
Martin (2001): Wider die Doppelnamen ohne
BH.
Florian Illies'
Kultbuch "Generation Golf",
in:
Die
Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte
Nr.5, Mai
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SOLDT,
Rüdiger (2000): Alle Möglichkeiten
vorhanden: Nicht jeder kann die
"Bürde der Freiheit" tragen.
Die
Wertorientierung der jungen Menschen,
in:
Das
Parlament Nr.19/20
v. 05.05.
REMKE,
Susann & Sandra GARBERS (2000): Das
Ende der Teenie-Träume.
Die Mutter aller
jugendlichen Seifenopern, "Beverly
Hills 90210", wird in den USA
eingestellt,
in:
Welt
v. 18.05.
LEINEMANN,
Susanne (2000): Generation Wende.
Die Generation Golf
könnte langsam damit anfangen die
Erinnerung an die Wende zu bergen,
in:
Welt
v. 02.10.
WEIMER,
Wolfram (2000): Matchbox-Generation.
Mit der Freude über
Schumachers Sieg triumphiert die
Leistungsethik einer postmodernen
Bürgerlichkeit,
in:
Welt
v. 09.10.
KOHLENBERG,
Kerstin (2000): Die Ironie und die Gene.
Warum Politik und
Jugend - noch - nicht zueinander finden,
in:
Tagesspiegel
v. 15.11.
POSCHARDT,
Ulf (2000): Die Kinder von Kohl und
Coca-Cola.
Stillstand
ist tödlich: Der Jugend ist die Rolle
als gesellschaftliche Triebfeder abhanden
gekommen - es geht ihr aber auch einfach
zu großartig,
in:
Tagesspiegel
v. 30.12.
HAMPEL,
Torsten (2001): Auf der Suche nach dem
verlorenen Ernst.
Spaß
haben ist cool - und alltäglich. Die
Jugend will Moral nicht den Alten
überlassen, weiß aber nicht, wie aus
dem Wunsch Wirklichkeit werden kann,
in:
Tagesspiegel
v. 02.01.
KOHLENBERG,
Kerstin (2001): Die Abräumer.
Die
Jungen haben es sich in ihrem Leben
gemütlich gemacht - und merken nicht,
dass es gar nicht ihr Leben ist, das sie
da leben,
in:
Tagesspiegel
v. 03.01.
MENSING, Kolja
(2001): Papa, was ist eine Revolution?
Während sich
Fischer und Trittin an Straßenkämpfe
erinnern dürfen, müssen ihre Kinder
eines Tages von Bonanza-Rädern und
"Wetten, dass..." erzählen,
in:
TAZ
v. 27.01.
SEIDEL,
Eberhard (2001): Geschichte gab es auch
nach 68.
Die heute
30-Jährigen behaupten zu Unrecht,
politisch im Schatten der 68er zu stehen.
Seit 1989 standen sie im Zentrum
dramatischer gesellschaftlicher
Umwälzungen,
in:
TAZ
v. 30.01.
SEIBT, Gustav
(2001): Generationen.
Geschichte. Eine
Kolumne,
in:
Merkur
Nr.3, März
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Gustav SEIBT
beschäftigt sich mit Sebastian
Haffners Buch "Geschichte
eines Deutschen" und
erläutert seine "Hypothese
einer Zweistufigkeit bei der
Generationenbildung - frühe
Erfahrung und spätere
Objektivierung". Für SEIBT
gibt es demzufolge zwar eine
"Generation Golf", die
in den Büchern von
Christian
Kracht,
David Wagner und Joachim
Helfer beschrieben wird, aber
keine Generation der
"89er".
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FRICKE, Harald
(2001): Aufstieg in die Kombi-Generation.
Es
gibt sie also doch: die automobile neue
Mitte, die im geleasten Fünfsitzer,
blaumetallic, durch die Republik düst,
in:
TAZ
v. 15.08.
-
Nach FRICKE
ist die "Generation
Golf" zur Kombi-Generation
aufgestiegen, will heißen, dass
jetzt VW Variant gefahren wird,
um Hund oder Kind unterzubringen.
Vielleicht sollte
Mariam
LAU
nach den Kindern nicht in den deutschen Schlafzimmern
suchen, sondern auf den Rücksitzen der deutschen Autos:
"man wird den Eindruck
nicht los, die kinderlose neue deutsche Mitte verbringe
immer größere Strecken ihrer Zeit im Bett",
schreibt sie in der Welt
vom 15.08.2001...
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SUßEBACH, Henning
(2001): Ich kann nicht mehr gut sein.
Die Generation
Golf spürt in den Zeiten von Terror und
Krieg, dass sie Stellung nehmen muss - im
Zweifel gegen die Werte ihrer Jugend. Ein
Bekenntnis,
in:
Die
ZEIT v. 18.10.
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SUßEBACH
outet sich als Mitglied der
Generation Kombi, d.h. als
Angehöriger der Generation Golf
mit Kind im Haushalt:
"Die Neue Mitte, das sind
wir. Meine Freunde haben heute
Putzfrauen, Kindermädchen,
Aktien. Neoaristokratisch wird
dieser Lebensstil genannt. Mein
Werdegang klingt auch nicht nach
freier Liebe und WG und so. Ich
habe geheiratet mit 27, bin Vater
geworden mit 28 und habe meine
Tochter katholisch taufen lassen
mit 29. (...)
Ich gehöre mittlerweile zur
Generation Golf-Kombi. Der
Unterschied liegt nicht in dem
bisschen mehr Ladefläche. Der
Unterschied sitzt auf der
Rückbank und ist ein Kind. Ich
war davon ausgegangen, dass die
Generation Kombi etwas
selbstloser sein würde. Bin ich
auch, aber in der Art, dass ich
jetzt nicht mehr nur egoistisch
auf mein Leben schaue, sondern
auch auf das meiner Tochter. Ich
bin egoistisch für zwei."
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Tagung
"Markeninszenierung und
Konsumbiografie" in Tutzing
Berliner
Zeitung (2001): Die Marke Ich.
Hat die Ware
ohne Werbung keinen Sinn? Über
Markeninszenierung und Konsumbiografie,
in:
Berliner
Zeitung v. 03.05.
Naomi Klein:
Die No-Logo-Bewegung der
Generation X
MAYER, Helmut
(2001): Felix culpa.
Die Generation der
Marken - eine Tutzinger Tagung,
in:
Neue Zürcher Zeitung v.
08.05.
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weiterführende
Links
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