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Friedmar Apel: Sozialer Abstieg in der Bonner Republik

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1948 geboren
    • 2003 Debütroman "Das Buch Fritze"
    • Dozent für Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld
 
       
     
       
   

Friedmar Apel in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • APEL, Friedmar (2003): Einmal dänischer Prinz zu sein, in Deutschland am Rhein.
    Schiffbruch mit Zigarre: Stephan Wackwitz sucht das Land seiner Großväter und findet sich,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.
 
       
   

Das Buch Fritze (2003)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Ein trauriger Schelmenroman, eine Passionsgeschichte in zwölf Stationen, ein moderner Entwicklungsroman, bei dessen Lektüre wir nicht wissen, ob wir lachen oder weinen sollen. Fritze ist ein Mensch, der sich in der Gesellschaft nicht mit einem bürgerlichen Beruf oder einer künstlerischen Karriere zu verwirklichen sucht, sondern sein Talent in einer Reihe von dubiosen Abenteuern wegwirft. Denn er entwickelt lieber größenwahnsinnige Phantasien und Lebensentwürfe, die allesamt zum Scheitern verurteilt sind. Im Osten aufgewachsen, kommt er noch als Kind in die junge Bundesrepublik. Seine Abenteuer im Wirtschaftswunderland ergeben eine Geschichte mißglückter Anpassung, verfehlter Glücksansprüche und verqueren Widerstands. Egal, welche Rolle er spielt, ob er manierierter Schriftsteller ist, genialer Fußballer, abgefeimter Drogenhändler oder erfolgreicher Versicherungsagent, immer nimmt er das Maul zu voll, immer stimmt irgendwas nicht, immer geht etwas schief."

Pressestimmen

"Friedmar Apel lehrt in Bielefeld Germanistik, rezensiert für eine große Tageszeitung und weiß, wie gute Literatur aussieht. Etwa so: Nicht zu lang (180 Seiten), übersichtlich gegliedert (zwölf Kapitel) und durch einen Anspruch geadelt: die Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik als Erziehungsroman zu erzählen."
(Florian Felix Weyh im DeutschlandRadio vom 06.08.2003)

"Mit seinen Kapitelüberschriften aus der Requisite des epischen Theaters erinnert »Das Buch Fritze« an einen anderen großen Passionsroman über ein lebenshungriges Energiebündel: Fritze leidet an derselben gutmütigen Hybris wie Franz Biberkopf aus Alfred Döblins »Berlin Alexanderplatz«. Irgendwann geht Fritze in Fetzen durch die Stadt und ist überzogen mit Pusteln und Schwären. Er ist ein moderner Hiob, doch hat er keinen Gott, der seine skurrilen Gebete erhört."
(Stephan Maus in der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.2003)

 
 
 
       
     
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 08. September 2003
Stand: 27. September 2003
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