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Friedrich
Christian Delius in seiner eigenen Schreibe
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Friedrich
Christian Delius im Gespräch
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Klappentext
"Von A (wie Achtundsechzig) bis Z
(wie Zeiten, gute) führt Friedrich Christian Delius'
kleiner lexikalischer Leitfaden. Hier finden sich
Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart:
Wo bleibt der Roman zur deutschen Einheit? Sind
Steuerzahler Anarchisten? Warum wird Deutschland
kleiner? Wem nützt die Literatur? Wie funktioniert
der Hitlertest? Warum Preußen? Wer war Helmut
Horten? Was ist der Unterschied zwischen dem
deutschen und dem italienischen Fußball?
Einer der klügsten und vielseitigsten
deutschsprachigen Schriftsteller fügt vermischte
Texte aus 30 Jahren zu einem Wörterbuch ganz eigener
Art - eine unterhaltsame literarisch-politische
Zeitlese. Ganz nebenbei entsteht das Porträt einer
Generation, die einst keinem über dreißig traute und
heute mit Vergnügen sechzig wird."
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Pressestimmen
"Statt über die Achtundsechziger zu reden,
fordert Delius (...), deren widerstreitende Bewegungen zur
Kenntnis zu nehmen, ihre komischen Seiten, ihre Viel- und
Fehlfarbigkeit, die von den immer gleichen Schlagworten und
den immer gleichen Zeitzeugen zugedeckt würden."
(Rolf-Bernhard Essig in der
Frankfurter Rundschau v. 19.02.2003)
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Rezensionen
-
Neu:
ESSIG, Rolf-Bernhard
(2003): Grundlagenforschungs-ABC.
F. C. Delius schnüffelt famos nach deutschen Irrtümern,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.02.
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Klappentext
"Albert
Rusch, ein Schriftsteller mit wenig
Erfolg, will endlich einen
Bestseller schreiben und stößt auf
der Suche nach einem passenden Stoff
auf eine alte Familiengeschichte:
Seine Urururgroßmutter war das
uneheliche Kind einer Berliner
Tänzerin und des Prinzen von
Oranien, der später als Willem I.
den holländischen Thron bestieg. Die
heimliche Königstochter wuchs in
einer mecklenburgischen Adelsfamilie
auf, wurde zur Hochzeit mit dem
falschen Mann gezwungen, erhielt ein
Vermögen und starb nach einer
freudlosen Ehe mit 23 Jahren, ohne je
erfahren zu haben, wer ihre Eltern
waren.
Adel und Boheme, Macht,
Liebe, Geld, Intrigen, Leidenschaft,
Tod - ideale
Voraussetzungen für einen
auflagenträchtigen Frauenroman. Doch
wie lässt sich eine
romantisch-traurige Geschichte aus
dem 19. Jahrhundert heute erzählen?
Als konventionelle historische
Schmonzette, wie es ihm sein Verlag
nahe legt, oder als anspruchsvolle
Literatur, wie es ihm selbst
vorschwebt? Ist ein Roman überhaupt
Erfolg versprechend, oder sollte es
ein Drehbuch sein?
Für diese Fragen findet
Rusch keine Lösung,
stattdessen identifiziert er sich im
Zuge der Recherchen mehr und mehr mit
seiner Rolle als Nachfahre der
Preußenkönige. Damit ist er
überraschend erfolgreich: Als
Leitfigur eines neu entdeckten
Preußen-Mythos avanciert er zum
Medienstar und Erfinder des
«Preußen-Jahres». Auf der Höhe
seines Ruhms scheinen die Grenzen
zwischen Vergangenheit und Gegenwart,
zwischen Realität und Fiktion zu
verschwimmen: Albert verliert sich in
einer wahnhaften Liebe zur Königin
Luise."
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Pressestimmen
"Konversionsgeschichte, die
Delius zur Abwechslung einmal nicht an einem
68er, sondern an einem 78er
durchdekliniert."
(Lothar Müller in der
Süddeutschen Zeitung v. 20.10.2001)
"Rusch
(...) erlebt (...) seine Erleuchtung: Als ihn
ein Buchhängler in einer fernen
Universitätsstadt noch einmal zu einer
Lesung aus seinem Mißerfolgsbuch lädt, vor
elf Leuten, während zu gleicher Zeit der
junge Kultschreiber »von F.« im Audimax
gefeiert wird, - »ohne sein Von gäbe es den
gar nicht!« - fühlt auch der Gedemütigte
sein blaues Blut wallen und begreift: der
Roman spielt keine Rolle, die
Selbstvermarktung als Urenkel der
Preußenkönige zieht besser. Das
funktioniert nun teuflisch gut, Albert Rusch
wird der Liebling der Fernsehredakteure, er
erfindet den Preußen-Pop"
(Holger Noltze in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung v.
03.11.2001)
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Vorabdruck des Buches
- DELIUS,
Friedrich Christian (2001): Nie wieder
1439 Exemplare.
In
seinem neuen Roman lässt F. C. Delius
den Schriftsteller Albert Rusch das
Preußen-Jahr erfinden. Ein Vorabdruck,
in: Tagesspiegel v.
02.09.
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Rezensionen
- HOYER,
Lutz (2001): Monarchen-Marketing.
Friedrich
Christian Delius nimmt die Macher unserer
Medienwelt aufs Korn,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage zur
Berliner Morgenpost
v. 30.09.
- KRUMBHOLZ,
Martin (2001): Sinnlichkeit im
Preußenkleid.
Friedrich Christian
Delius schwankt zwischen Schmonzette und
Satire,
in: Die
ZEIT Nr.41 v.
04.10.
- KRAUSE,
Tilman (2001): Bastel dir einen
Bestseller!
F. C. Delius hat
einen historischen Anti-Roman
geschrieben,
in: Welt
v. 06.10.
- SCHULZE-REIMPELL,
Werner (2001): Prinz Rusch der Erste.
Camouflage. Der
messerscharfe Zeitdiagnostiker F. C.
Delius schrieb einen historischen Roman,
in: Rheinischer
Merkur Nr.44 v.
12.10.
- MÜLLER,
Lothar (2001): Bastarde.
Friedrich Christian Delius kontert Pop
mit Preußen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 20.10.
- NOLTZE,
Holger (2001): Der dritte Versuch über
Minna.
F. C. Delius bricht
eine Lanze für die preußische
Popliteratur,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 03.11.
- LACKMANN,
Thomas (2001): Ein Medienprinz im
Preußenjahr.
Friedrich
Christian Delius karikiert in seinem
Roman "Der Königsmacher" den
Literaturbetrieb
in: Tagesspiegel
v. 09.12.
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-
Friedrich C. Delius im WWW
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weiterführende
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