[ Autoren der 68er-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Friedrich Christian Delius:
Der Verteilungskampf um Prominenz oder die Dialektik von Pop und Anti-Pop

 
       
     
       
     
       
   

Friedrich Christian Delius in seiner eigenen Schreibe

 
   

ÄSTHETIK & KOMMUNIKATION-Thema: Die Revolte - Themen und Motive der Studentenbewegung

DELIUS, Friedrich Christian (2008): Gedanken beim Wiederlesen des legendären "Kursbuch 15",
in: Ästhetik & Kommunikation, Heft 140/141, Frühling

 
       
   

Friedrich Christian Delius im Gespräch

 
   

KRAUSE, Tilman (2001): "Es war alles ganz anders.
Der Erzähler und Lyriker F. C. Delius hat viel über 68er geschrieben - jetzt spricht er,
in: Welt
v. 20.01.

MÜLLER-WIRTH, Moritz (2001): Die beiläufige Enthüllung eines Stammbaums.
Wer verbirgt sich hinter Albert Rusch, der Hauptfigur im jüngsten Roman des Autors Friedrich Christian Delius?,
in: Die ZEIT
Nr.50 v. 06.12.

DOTZAUER, Georg (2002): Das Preußen-Ja.
Was der Berliner Schriftsteller F. C. Delius als Experte von der jüngsten Geschichts-Debatte hält,
in: Tagesspiegel v. 20.02.

Monarchie und Kult(ur)betrieb - Ein Abgesang auf den Pop. Es lebe die Popmoderne!

Neu:
BILLERBECK, Liane von (2011): "Ich freue mich mehr, als ich sagen kann".
Büchner-Preisträger F. C. Delius sieht Literatur als das eigentliche "Leitmedium",
in: DeutschlandRadio v. 18.05.

 
       
   

Warum ich schon immer Recht hatte - und andere Irrtümer (2003).
Ein Leitfaden für deutsches Denken
Berlin: Rowohlt

 
   
     
 

Klappentext

"Von A (wie Achtundsechzig) bis Z (wie Zeiten, gute) führt Friedrich Christian Delius' kleiner lexikalischer Leitfaden. Hier finden sich Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart: Wo bleibt der Roman zur deutschen Einheit? Sind Steuerzahler Anarchisten? Warum wird Deutschland kleiner? Wem nützt die Literatur? Wie funktioniert der Hitlertest? Warum Preußen? Wer war Helmut Horten? Was ist der Unterschied zwischen dem deutschen und dem italienischen Fußball?
Einer der klügsten und vielseitigsten deutschsprachigen Schriftsteller fügt vermischte Texte aus 30 Jahren zu einem Wörterbuch ganz eigener Art - eine unterhaltsame literarisch-politische Zeitlese. Ganz nebenbei entsteht das Porträt einer Generation, die einst keinem über dreißig traute und heute mit Vergnügen sechzig wird."

Pressestimmen

"Statt über die Achtundsechziger zu reden, fordert Delius (...), deren widerstreitende Bewegungen zur Kenntnis zu nehmen, ihre komischen Seiten, ihre Viel- und Fehlfarbigkeit, die von den immer gleichen Schlagworten und den immer gleichen Zeitzeugen zugedeckt würden."
(Rolf-Bernhard Essig in der Frankfurter Rundschau v. 19.02.2003)

 
     
 
       
   

Rezensionen

ESSIG, Rolf-Bernhard (2003): Grundlagenforschungs-ABC.
F. C. Delius schnüffelt famos nach deutschen Irrtümern,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.02.

 
       
   

Der Königsmacher (2001)
Berlin: Rowohlt

 
   
     
 

Klappentext

"Albert Rusch, ein Schriftsteller mit wenig Erfolg, will endlich einen Bestseller schreiben und stößt auf der Suche nach einem passenden Stoff auf eine alte Familiengeschichte: Seine Urururgroßmutter war das uneheliche Kind einer Berliner Tänzerin und des Prinzen von Oranien, der später als Willem I. den holländischen Thron bestieg. Die heimliche Königstochter wuchs in einer mecklenburgischen Adelsfamilie auf, wurde zur Hochzeit mit dem falschen Mann gezwungen, erhielt ein Vermögen und starb nach einer freudlosen Ehe mit 23 Jahren, ohne je erfahren zu haben, wer ihre Eltern waren.
Adel und Boheme, Macht, Liebe, Geld, Intrigen, Leidenschaft, Tod - ideale Voraussetzungen für einen auflagenträchtigen Frauenroman. Doch wie lässt sich eine romantisch-traurige Geschichte aus dem 19. Jahrhundert heute erzählen? Als konventionelle historische Schmonzette, wie es ihm sein Verlag nahe legt, oder als anspruchsvolle Literatur, wie es ihm selbst vorschwebt? Ist ein Roman überhaupt Erfolg versprechend, oder sollte es ein Drehbuch sein?
Für diese Fragen findet Rusch keine Lösung, stattdessen identifiziert er sich im Zuge der Recherchen mehr und mehr mit seiner Rolle als Nachfahre der Preußenkönige. Damit ist er überraschend erfolgreich: Als Leitfigur eines neu entdeckten Preußen-Mythos avanciert er zum Medienstar und Erfinder des «Preußen-Jahres». Auf der Höhe seines Ruhms scheinen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen: Albert verliert sich in einer wahnhaften Liebe zur Königin Luise."

Pressestimmen

"Konversionsgeschichte, die Delius zur Abwechslung einmal nicht an einem 68er, sondern an einem 78er durchdekliniert."
(Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung v. 20.10.2001)

"Rusch (...) erlebt (...) seine Erleuchtung: Als ihn ein Buchhängler in einer fernen Universitätsstadt noch einmal zu einer Lesung aus seinem Mißerfolgsbuch lädt, vor elf Leuten, während zu gleicher Zeit der junge Kultschreiber »von F.« im Audimax gefeiert wird, - »ohne sein Von gäbe es den gar nicht!« - fühlt auch der Gedemütigte sein blaues Blut wallen und begreift: der Roman spielt keine Rolle, die Selbstvermarktung als Urenkel der Preußenkönige zieht besser. Das funktioniert nun teuflisch gut, Albert Rusch wird der Liebling der Fernsehredakteure, er erfindet den Preußen-Pop"
(Holger Noltze in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 03.11.2001)

 
     
 
       
   

Vorabdruck des Buches

DELIUS, Friedrich Christian (2001): Nie wieder 1439 Exemplare.
In seinem neuen Roman lässt F. C. Delius den Schriftsteller Albert Rusch das Preußen-Jahr erfinden. Ein Vorabdruck,
in:
Tagesspiegel v. 02.09.

 
   

Rezensionen

HOYER, Lutz (2001): Monarchen-Marketing.
Friedrich Christian Delius nimmt die Macher unserer Medienwelt aufs Korn,
in:
Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage zur Berliner Morgenpost v. 30.09.

KRUMBHOLZ, Martin (2001): Sinnlichkeit im Preußenkleid.
Friedrich Christian Delius schwankt zwischen Schmonzette und Satire,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.

KRAUSE, Tilman (2001): Bastel dir einen Bestseller!
F. C. Delius hat einen historischen Anti-Roman geschrieben,
in: Welt v. 06.10.

SCHULZE-REIMPELL, Werner (2001): Prinz Rusch der Erste.
Camouflage. Der messerscharfe Zeitdiagnostiker F. C. Delius schrieb einen historischen Roman,
in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 12.10.

MÜLLER, Lothar (2001): Bastarde.
Friedrich Christian Delius kontert Pop mit Preußen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 20.10.

NOLTZE, Holger (2001): Der dritte Versuch über Minna.
F. C. Delius bricht eine Lanze für die preußische Popliteratur,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.11.

LACKMANN, Thomas (2001): Ein Medienprinz im Preußenjahr.
Friedrich Christian Delius karikiert in seinem Roman "Der Königsmacher" den Literaturbetrieb

in: Tagesspiegel v. 09.12.

 
   

Friedrich C. Delius im WWW

www.fcdelius.de
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 05. November 2001
Stand: 03. März 2015