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Adam Soboczynski: Glänzende Zeiten

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1975 in Polen geboren
    • Studium der Literaturwissenschaften
    • 2006 Buch "Polski Tango"
    • 2008 Buch "Die schonende Abwehr verliebter Frauen"
    • 2010 Buch "Glänzende Zeiten"
 
       
   
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    Adam Soboczynski in seiner eigenen Schreibe

     
       

    SOBOCZYNSKI, Adam (2005): Später Absprung.
    ZEITleben-Spezial: Jung bis ins Rentenalter - warum es so schwierig ist, erwachsen zu werden,
    in: Die ZEIT Nr.20 v. 12.05.

    "Gegen die Behauptung einer allumfassenden Jugendlichkeit ließe sich einwenden, dass sie erstens nur die glatte Oberfläche unserer Großstadtkultur beschreibt und damit nicht repräsentativ ist. Zweitens gibt es sehr wohl noch Schwellen der Reife. Für manche ist es das Abitur oder der Studienabschluss, für andere die erste langfristige Beziehung, der erste Sex, das erste Kind oder das erste Auto. Bei anderen mag ein Schicksalsschlag den Punkt des Erwachsenwerdens markieren, die schockierende Konfrontation mit dem Tod eines nahe stehenden Menschen oder mit einer schweren Krankheit. Für die meisten ist es noch immer das erste Gehalt und damit die finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern", schreibt SOBOCZYNSKI zur Kritik an den Infantilisierungsthesen à la Claudius SEIDL.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2005): Genosse Forscher.
    Je turbulenter es bei der SPD in den letzten Wochen zuging, desto prominenter wurde der Parteienforscher Franz Walter. Er glaubt, dass die Partei ihre beste Zeit noch vor sich hat,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 17.11.

    Adam SOBOCZYNSKI porträtiert den Politikwissenschaftler Franz WALTER.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2006): Papa ist Beamter.
    Die meisten Journalisten stammen aus den Familien der Mittelschicht. Folge ist eine einseitige Sicht auf die Welt,
    in: Die ZEIT Nr.5 v. 26.01.

    In einem Medien-Spezial schreiben Journalisten über ihre Sicht der Arbeit. SOBOCZYNSKI sieht in der sozialen Herkunft ein Problem:

    "Die Studie Journalismus in Deutschland ergab wenig Überraschendes: 1993 waren etwa 55 Prozent der Eltern von Journalisten Angestellte und Beamte, 10 Prozent aller Journalisten kamen aus dem Arbeitermilieu, der Rest verteilte sich auf Selbstständige und Oberschicht. Weischenberg aktualisiert derzeit diese Studie, die voraussichtlich im März neu veröffentlicht wird. Sie ergibt, dass nunmehr 67 Prozent aller Journalistenväter und 61 Prozent der Mütter aus der Mittelschicht (Angestellte und Beamte) kommen und nur noch gut 8 Prozent der Väter und 3 Prozent der Mütter den Unterschichten angehören."

    Man beachte: Früher (1993!) gab es noch eine Arbeiterschicht und jetzt ist da - feuilletonkompatibel - nur noch die Unterschicht!

    SIMON, Jana & Adam SOBOCZYNSKI (2006): Weinen Sie?
    Wie hat sich das Selbstbild der deutschen Männer verändert? Ein Gespräch mit Großvater, Vater und Sohn Korb aus Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen,
    in: Die ZEIT Nr.25 v. 14.06.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2006): Alles nur geerbt.
    Die Angehörigen der "Generation Praktikum" arbeiten umsonst, klagen über Ausbeutung und warten auf den Traumjob. Viele können es sich leisten: Sie leben vom Wohlstand ihrer Eltern,
    in: Die ZEIT Nr.50 v. 07.12.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2008): Der Feierabend hat Feierabend.
    Früher klingelte das Telefon nach zehn nur, wenn etwas Schlimmes passiert war. Heute klingelt das Handy, weil dem Chef wieder was eingefallen ist. Und wir checken noch mal schnell unsere Mails. Sind wir denn alle verrückt geworden?
    in: ZEITLeben Nr.36 v. 28.08.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2009): Die Liebe.
    Richard David Precht weiß, was das ist und wie man damit umgeht,
    in:
    Die ZEIT Nr.13 v. 19.03.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2009): Üben, üben üben!
    Die Katastrophe trifft uns im Zustand der Vollnarkose. Der Philosoph Peter Sloterdijk rät: "Du mußt dein Leben ändern",
    in: Die ZEIT Nr.15 v. 02.04.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2009): Das Netz als Feind.
    Warum der Intellektuelle im Internet mit Hass verfolgt wird,
    in:
    Die ZEIT Nr.22 v. 20.05.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2010): Der Feind läuft uns davon.
    Die Debatte um Migranten ist völlig hysterisch. Das ahnt, wer das Buch »Müdigkeitsgesellschaft« liest. Sein Autor, der in Karlsruhe lehrende Philosoph Byung-Chul Han, erkennt in uns überforderte Individuen,
    in: Die ZEIT Nr.37 v. 09.09.

    Rezension des Buches Müdigkeitsgesellschaft von Byung-Chul HAN.

    SOBOCZYNSKI, Adam (2009): Kader mit Kater.
    Ost-westlicher Suff: Andreas Platthaus' Roman "Freispiel",
    in: Die
    ZEIT Nr.41 v. 01.10.

    Neu:
    SOBOCZYNSKI, Adam (2010): Wir Antidemokraten.
    Protestbücher: Der Wutbürger ist nicht konservativ, er ist reaktionär,
    in: Die ZEIT Nr.49 v. 02.12.

    Seit dem Spiegel-Artikel von Dirk KURBJUWEIT im Oktober ist viel vom Wutbürger die Rede. Der Wutbürger ist jedoch keine neue Erscheinung, sondern datiert auf den 19.11.2002. Damals rief Arnulf BARING die Bürger auf die Barrikaden. Es wurde jedoch nicht vom Wutbürger gesprochen, denn der Aufstand spielte sich in erster Linie in den Feuilletons ab. Konservative Revolution war die Etikette, die diesem alten Wutbürgertum angeklebt wurde. Die FAS versuchte damals vergeblich den Aufstand der Pensionäre auf die Straßen zu bringen. Dies war aber die Blaupause für die aktuellen Wohlstandskonflikte, wie sie sich z.B. in der Debatte um Thilo SARRAZINs Buch entzündeten.

    Mit dem Begriff Wutbürger werden dagegen völlig verschiedene Sachverhalte vermischt, um jede abweichende Meinung zum herrschenden Elitenkonsens der Mainstreampresse generell abzuwerten. Zuletzt haben Georg DIEZ im Spiegel und Tobias MOORSTEDT in der SZ die Literatur des Wutbürgers undifferenziert betrachtet, während Aram LINTZEL in der taz die Normativität dieser Sichtweisen kritisierte.

     
           
       

    Glänzende Zeiten (2010)
    Aufbau Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Ob in Berlin oder Barcelona, in der Bar oder in der Bahn: Adam Soboczynski erzählt von Männern und Frauen, die sich dem Rausch, dem Rauchen und allem Raffinierten mehr und mehr entfremden. Sie alle leiden an der braven neuen Welt. Es sind die Gesunden, die Glatten, die Asketen, die den Terror der Tugend verbreiten. Gemüse ist ihr Fleisch."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BECKER, Tobias (2010): Brave neue Welt.
    Der Feuilletonist Adam Soboczynski wettert gegen rauchfreie Bars und alkoholfreie Mittagspausen, gegen haarfreie Männerbrüste und abenteuerfreie Affären, gegen Kinder in Kneipen und Jogger in der Stadt - kurz: gegen den Terror der Tugend. Ein glänzendes Buch,
    in: Spiegel Online v. 22.11.
     
       

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    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Dezember 2010
    Update: 18. Mai 2015