[ Autoren der Generation Golf ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Alexander Kissler: Wo bin ich denn behaust?

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Alexander Kissler in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • KISSLER, Alexander (2002): Abstieg ins Nirgendwo.
      In der demographischen Zeitenwende: Die Erfindung des Alters,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.09.
    • KISSLER, Alexander (2002): Schämt euch!
      Horst-E. Richter singt mit viel Gefühl das Lied der Gerechtigkeit,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 10.12.
    • KISSLER, Alexander (2003): Generation Ruck.
      Die neuen Bürgerbewegungen wollen den Staat überwinden,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 12.06.
    • KISSLER, Alexander (2003): Die Ahnungsvollen.
      Mit Gerechtigkeit ist kein Staat und keine Politik zu machen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 28.08.
      • Kommentar:
        Alexander KISSLER verabschiedet die Gerechtigkeit ins Jenseits, aber erst nachdem er dem Leser einen biedermeierlich-bildungsbürgerlichen Abriss über 2500 Jahre Gerechtigkeitsdebatte geliefert hat. Dabei ließe sich der Artikel auf zwei ganze Sätze reduzieren:

                  "Statt über Generationengerechtigkeit zu spekulieren, wäre zu klären, worin denn ein gutes Leben für Alt und Jung besteht. Statt über den Umbau des Sozialstaats zu fabulieren, wäre zu fragen, welches Bild vom Staat heute angemessen ist – der Nachtwächterstaat, die Assekuranzanstalt, die Profitgemeinschaft?"
    • KISSLER, Alexander (2004): Probier's mal mit Geborgenheit.
      Die "Familienpartei" umarmt den Staat und herzt die Kinder,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 07.09.
      • Inhalt:
        Alexander KISSLER stellt die Familienpartei vor:

              
          "Der Slogan »Höchste Zeit! Generation für Generation« hat offenbar die große Gruppe jener Väter und Mütter angesprochen, die von der rot-grünen wie von der christlichdemokratischen Sozialpolitik enttäuscht sind. Im Parteiprogramm (...) präsentiert sich die »Familienpartei« als wertkonservative Avantgarde und etatistisch denkende Umverteilungspartei mit hohem ethischen Anspruch."
              
          KISSLER findet jedoch auch anti-etatistische Züge und unkonservatives Gedankengut bei der Familienpartei.
    • KISSLER, Alexander (2005): Die Selbst-Optimierer.
      Frauen und Männer: Neueste Ermittlungen im Krisengebiet (3). Körpertuning und Kuscheltantra: Der postmoderne Mann im Fadenkreuz der Ansprüche,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 03.02.
      • Inhalt:
        KISSLER hat die Männerstudie "Moderne Helden" des Hamburger Trendbüros und der Zeitschrift GQ aus dem Jahr 2002 herausgekramt. Er kommt zum Schluss:

              
          "Wenig ist geblieben von den neuen Männern und den neuen Liebhabern, Optionisten und Egophilen. Man kann sie hier und da zwar treffen, doch sie sind keine Hoffnung, sie sind das Gespenst veralteter Utopien. (...). Die Verlockungen des Soliden und Eindeutigen sind die neuen Sirenenklänge. Klare Männer braucht das Land."
    • Neu:
      KISSLER, Alexander (2007): Plötzlich Avantgarde.
      Das Lateinische zieht wieder in die katholische Kirche ein. Das Herz dieser stillen Revolution schlägt in einer Bruderschaft unweit des Bodensees,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.05.
      • Anmerkungen:
        Alexander KISSLER berichtet über eine Männer-Bewegung, die keineswegs still, sondern seit dem Erscheinen des Buches "Die Häresie der Formlosigkeit" (2002) von Martin MOSEBACH mit zunehmender Penetranz von neokonservativen Feuilletonkatholiken in Szene gesetzt wird.

                     Der alte Ritus verweist untrennbar auf die Tradition der anti-demokratischen, autoritären Männergemeinschaft.
                     Im Thema des Monats Mai 2004 hat single-generation.de bereits erläutert, warum das 21. Jahrhundert ein katholisches Jahrhundert sein wird und auf die Wahlverwandtschaft des neuen Autoritarismus und der katholischen Form hingewiesen.
     
           
       

    Alexander Kissler im Gespräch

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Wo bin ich denn behaust? (2003).
    Rudolf Borchardt und die Erfindung des Ichs.
    Göttingen: Wallstein Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Seit Jahren wächst in Deutschland die Zahl der Unternehmen. Noch schneller wächst die Zahl der Insolvenzen. Der unsichere Arbeitsmarkt drängt immer mehr Menschen, sich selbst anzustellen, trotz ungenügender Finanzierung. Wer scheitert, hat es wenigstens versucht. Eine Zeitlang darf man handeln, als würden dann die Träume wahr. Je versponnener die Geschäftsidee, desto größer der Gewinn, wenn sie gelingt. Wenn nicht, verspricht nur ein neues Unternehmen den baldigen Ausgleich der Verluste. Doch wie oft läßt sich der Neuanfang wiederholen?
    Ingo Niermann befragte vierzehn Wagemutige, die bereits ein oder mehrere Unternehmen hinter sich haben: ob Sägewerk, panpazifische Küche, Anlagebetrug oder Fernsehserie. Mit dem Hauptaugenmerk auf Berlin seit der Wiedervereinigung, fügen sich die verschiedenen Schicksale zu einer neuen deutschen Wirtschaftsgeschichte zwischen Soll und Sollen."

    Pressestimmen

    "»Borchardts Werk lässt sich als Abfolge von Kniefällen lesen.« Das ist eine stimmige Lesart, zumal Alexander Kissler nicht außer Acht lässt, wie die gewollte Selbsterniedrigung gegenüber Zeiten, Räumen und Dingen geradezu die Emphase einer fortwährenden Ich-Erhöhung im sakralen Ton erzwingt. Literatur ist Selbstbeschwörung"
    (Gregor Eisenhauer in der Frankfurter Rundschau vom 28.01.2004)

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • EISENHAUER, Gregor (2004): "Ich bin nicht, ich werde".
      Alexander Kissler über Person und Werk des hochmütig-demütigen Schriftstellers Rudolf Borchardt,
      in: Frankfurter Rundschau v. 28.01.
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
       

    [ Zum Seitenanfang ]

    [ Homepage ] [ Autoren der Generation Golf ] [ News ]
     
       
     
       
    © 2002-2007
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 30. Januar 2004
    Update: 02. Oktober 2007
    Counter Zugriffe seit
    dem 03.Juni 2002