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Christian
Schüle: Deutschlandvermessung
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Aktuellster
Beitrag
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Christian Schüle in
seiner eigenen Schreibe
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- SCHÜLE,
Christian (2001): Der Konsumidiot.
Das handy muss
silbern, die Kreditkarte golden sein. Von
morgens bis abends, von Aronal bis Elmex,
hat uns die Werbung im Griff,
in: Rheinischer
Merkur Nr.21 v.
18.05.
-
SCHÜLE, Christian (2006): Beruhigte Zone.
Meine Strasse: Herrenstrasse in Wangen. Das Allgäu der achtziger
Jahre: Eine Welt, in der alle Kinderwünsche erfüllt waren,
in: Die ZEIT Nr.37 v. 08.09.
- Inhalt:
"Ich komme aus der Fußgängerzone, dort bin ich groß
geworden, in Wangen heißt sie Herrenstraße. Die Fußgängerzone ist
das Herz der deutschen Kleinstadt, dort spielen sich Verhängnis und
Glück des jungen Herzens ab, Sehnsüchte und Träume, Hoffnungen und
Enttäuschungen, dort traf man die Kumpels und Kumpelinnen. Dort
fanden sich die Cliquen an je ihrem Brunnen ein, dort ging man
einkaufen", erzählt SCHÜLE.
- Neu:
SCHÜLE, Christian (2007): In den Fängen der Angst.
Alles lief doch prima:
Karriere, Geld, Status. Aber plötzlich ist da nur noch bodenlose
Panik. Mit dem Leistungsdruck nimmt die »Angstkrankheit« zu – vor
allem in der Mittelschicht, oft in jungen Jahren,
in: Die ZEIT Nr.17 v. 19.04.
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Christian Schüle im
Gespräch
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- REINHARDT,
Susie (2006): "Nichts ist unmöglich!"
Den Dreißigjährigen wird oft vorgeworfen, sie seien hauptsächlich
an der eigenen Selbstverwirklichung interessiert. Der Philosoph
Christian Schüle, selbst Mitte 30, erklärt, wie es dazu kam und
warum sich das gerade ändert,
in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember
- Inhalt:
Im Gespräch mit
Susie
REINHARDT erläutert Christian SCHÜLE, u.a. warum die
30jährigen postmoderne Ich-linge sind:
"Der Begriff postmodern
kommt aus der französischen Philosophie und beschrieb
um 1985 den Versuch, die großen Mythen infrage zu stellen.
Beispielsweise die Annahme der Moderne: dass es eine Wahrheit
gibt, ein Lebensmodell, eine berechenbare Biografie.
Wir Dreißigjährigen sind im Geiste dieser Postmoderne aufgewachsen."
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Klappentext
"Wer
sind diejenigen, denen Deutschlands Zukunft gehört?
Was treibt sie an? Romantische Sehnsüchte,
esoterische Sinnsuche, die Wiedergeburt des
Spießertums, der totale Boulevard? Christian Schüle
erzählt endlich keine generationellen
Befindlichkeiten mehr, sondern liefert die dringende
und lang erwartete Auseinandersetzung eines jungen
Denkers mit seinem Land.
Nichts
ist mehr so, wie es vor zwanzig Jahren war. 1985
begann eine neue Zeitrechnung: Die heute 30-jährigen
wuchsen auf in Frieden, Freiheit und Wohlstand,
verbanden mit dem Begriff Politik Helmut Kohl und
mit der Zukunft ewigen Fortschritt. Ihr Lebensgefühl
war beherrscht von der Überzeugung, nichts sei
unmöglich. Sie wurden erzogen zur
Selbstinszenierung, keinerlei Tradition
verpflichtete sie. Freier konnte man nicht sein. Es
kam alles anders. Sie sind die ersten arbeitslosen
Akademiker. Gott ist tot, die Nation passt und der
einzelne auf sich allein gestellt. Es gibt keine
Gewißheiten mehr, keine Sicherheiten und kaum Halt.
Was tun? Zu neuen Ufern aufbrechen! Eine Kohorte von
Individualisten macht sich auf, die Zukunft der
Republik zu gestalten. Doch mit welchen
Überzeugungen? Hat sie Utopien?"
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Inhaltsverzeichnis
I.
Verortungen
In jenen
Tagen
Die Gattung der ICHlinge
II.
Achsen
Die
Epoche des Entertainments
Die x-Achse der Berliner Republik: Der deutsche
Totalboulevard
Die y-Achse der Berliner Republik: Politik als Theater im
Circus Maximus
Bekenntnisse eines Politiken
III.
Rückräume
Das
deutsche Testament
Hypotheken der Erbengemeinschaft
Dreimal deutsches Wesen, ungenesen
IV.
Wendekreise
Erster
Wendekreis: Der Fall des großen Ernsts
Zweiter Wendekreis: Die Auffahrt ins Gewisse
Dritter Wendekreis: Die Geburt der Neuen Bürgerlichkeit
Vierter Wendekreis: Der Tod des Bildungsbürgertums
V. Pfade
nach Utopia
WIR.
Fragmente einer Identität der Zukunft
Neuer Nullpunkt
Letzte Fluchten
Pressestimmen
"Die Abrechnung ist politisch nicht immer
korrekt, aber gerade deshalb sehr richtig, zumindest aus der
Sicht eines Westlings. Für die Ich-linge war das prägende
Jahr tatsächlich mitnichten jenes, in dem Menschen in
namenlosen Stonewashed Jeans die Mauer stürmten. Mehr
Tiefenwirkung hinterließ das Jahr 1985"
(Christiane Florin im Rheinischen Merkur vom
13.04.2006)
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Rezensionen
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BRAUN, Andreas (2006): Für ein Netzwerk des Niveaus,
in: DeutschlandRadio v. 04.04.
- FLORIN, Christiane (2006):
Das Maß ist voll.
Christian Schüle rechnet mit der Generation der "Ich-linge"
ab. In der Erlebnis- und Spaßepoche unserer Tage können nur
alte Werte neuen Halt geben - Pathos und Wahrhaftigkeit,
in: Rheinischer Merkur Nr.15 v. 13.04.
- Infos zu:
Christiane Florin - Autorin
der Generation Golf
-
LULEY, Peter (2006): Kohls Ichlinge.
Ein Mittdreißiger rechnet - mal wieder - ab, will die
Befindlichkeit einer Kohorte treffen und rät zu
Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit und Demut: Christian Schüles
"Deutschlandvermessung",
in: TAZ v. 24.06.
- Inhalt:
"Ignoriert
man großzügig, dass nicht alle Erkenntnisse über die
einschneidenden Folgen von Aids, Tschernobyl und Gorbatschow
neu sind und der Sprachmix aus Wissenschafts- und
Trendvokabeln bisweilen anstrengt, so gelingen Schüle gute
Beobachtungen. Seine Einlassungen über die Auswüchse der
Mediengesellschaft (...) und über die Auflösung der
klassischen politischen Milieus und die Lage auf dem
Arbeitsmarkt sind treffend.
(...).
Erst am Ende, als er offenbar meint, die Frage, wohin das
alles führen soll, mit einem konstruktiven Konzept
beantworten zu müssen, wird sein Optimismus drollig: Schüle
rät da ganz
Matthias-Kalle-mäßig (»Verzichten auf«) zur
Wiederentdeckung von Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit und Demut
und empfiehlt, sich auf die Stoiker zu besinnen",
meint LULEY.
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Weiterführende
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