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Christian Schuldt: Der Code des Herzens

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1970 geboren
    • Studium der Anglistik, Germanistik und Soziologie
    • 2003 Buch "Systemtheorie"
    • 2005 Buch "Der Code des Herzens"
 
       
   
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    Christian Schuldt in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • SCHULDT, Christian (2001): Die nackten Seelen der Männer,
      Kopulation und Kommunikation: In seinem neuen Buch erklärt Bestsellerautor Dietrich Schwanitz, warum Männer so sind, wie sie sind,
      in: Spiegel Online v. 08.06.
     
           
       

    Christian Schuldt im Gespräch

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Der Code des Herzens (2005).
    Liebe und Sex in den Zeiten maximaler Möglichkeiten
    Frankfurt a/M: Eichborn

     
       
     
     

    Klappentext

    Die Liebe ist ein seltsames Spiel«, heißt es in einem Schlager. Doch in Wirklichkeit beherrschen wir alle virtuos die Regeln dieses Spiels, ohne dass wir es je merken. Zu diesen Regeln gehört es, dass wir die Liebe mit einem Gefühl verwechseln, das in uns entsteht unabhängig von der Gesellschaft und der Zeit, in der wir leben. Christian Schuldt entschlüsselt den komplexen Liebescode, dessen wir alle uns unbewusst bedienen. Er zeigt, wie die Liebe über die Jahrhunderte als gesellschaftliches Kommunikationssystem gewachsen ist und nach welchen Spielregeln wir heute lieben. Faszinierend an seiner Darstellung ist, dass sie die Liebe keineswegs entzaubert, sondern das Wunderbare an ihr erst recht bewusst macht.
    Im Blick des Soziologen Christian Schuldt auf die Liebe erscheint vieles subjektive Leiden und Genießen als notwendig für eine Gesellschaft, in der sich das Individuum allein in Liebe und Partnerschaft noch als Ganzes erfahren kann. Liebe, wie wir sie heute kennen, ist an die Stelle getreten, die früher allein die Religion innehatte. Ohne sie könnte die Zivilisation des Westens nicht existieren.
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    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    1. Der Code des Herzens

    Ein seltsames Spiel - mit seltsamen Regeln
    Liebe ist ... kein Gefühl
    Liebe als Personal Trainer
    Ein Code fürs Lieben
    Dein Erleben sei mein Handeln
    Das geliebte Liebesleid
    Sex als Liebes-TÜV

    2. Liebesgeschichte(n)

    Mittelalter: Hohe Minne, hohe Ideale
    Von der Perfektion zum Paradox
    Liebe als Passion
    Der Siegeszug des Gefühls
    Romantische Leibe
    Die Liebe zur Ehe
    Heute: Liebe als Problem?

    3. Problematische Passion

    Ganz oder gar nicht
    Sachlichkeit? Nein danke
    Der Konflikt als Kehrseite der Liebe
    Das Comeback der Geschlechter
    Warum Männer immer anders reden - und Frauen auch
    Wer passt zu wem?
    Ein Eigenwert wird kommen

    4. Ich liebe, also bin ich

    Der Sinn des L(i)ebens
    Sei individuell!
    I can't get no satisfaction
    Das Individuum in der Liebesfalle

    5. Die Liebesrealität der Massenmedien

    Die Programme der Passion
    Nur der Körper zählt: Sex auf Sendung
    Das zur Show gestellte Ich
    Online-Romantik: Das Netz der Leidenschaft

    6. Sex sells - Love too!

    Pillen, Pornos und Potenzen
    Der romantische Supermarkt
    Profitable Partnerfahndung: Kuppel dich reich!
    Die die Liebe lehren: Romantik per Ratgeber
    Let's swing: Sex ohne Liebe
    Das multioptionale Babybusiness

    7. Die flexible Familie

    Nachwuchs macht Sinn
    Mit Kindern in die Krise
    Mit Kindern in die Karriere
    Das (Un-)Glück der Gleichberechtigten
    Patchwork & Co.

    8. Gestresste Herzen: Liebe in der Ich-AG

    Erst die Arbeit, und dann ...
    Schöne neue Single-Welt?
    Endstation Sehnsucht
    Wie sexy ist die Ehe?
    Wanted: Die perfekte Partnerschaft

    9. Die pragmatische Liebe

    Mehr Gefühl - mit Kalkül
    Die Realität der Romantik
    Liebe lieber strategisch
    Der neue Liebescode

    10. Ausblick: Die Romantick des Cybersex

    Love-Fiction: Die Zukunft der Liebe
    Gentechnik, Designersex & Co.
    Wie viel Individualität ist möglich?

    Anstatt eines Nachworts

    Sorge dich nicht - liebe!
    Die 5 Strategien der pragmatischen Liebe 

     
     
     
           
         
       
    • weitere Rezensionen

    • TRAPP, Wilhelm (2005): Verletzte im Gewühle.
      Bevor Amor anlegt, soll er sich selbst begreifen. Aber was nützt Wissen in Liebesdingen? Ein Streifzug durch neue Bücher über Biologie und Leidenschaft der Bücher,
      in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 10.05.
    • SEIBOLD, Katrin (2005): Liebe heute.
      Christian Schuldt entschlüsselt den "Code des Herzens",
      in: Kulturzeit. Sendung 3sat v. 08.03.
    • KEEVE, Viola (2005): Sachliche Romanze.
      Passion war gestern. Liebe ist heute realistischer denn je. Vielen genügt eine pragmatische Allianz der Herzen, die lockere Vorform der Vernunftehe,
      in: Welt am Sonntag v. 03.07.
      • Kommentar:
        KEEVE hält nichts von den pragmatischen Romantikern, weder Christian SCHULDT ("Der Code des Herzens") noch Rachel GREENWALD ("Männerbeschaffungsmarketing") haben sie überzeugt, stattdessen plädiert sie  für die Liebe, die Leiden schafft:

              
          "Mein Freund in der Theorie und ich gehen seit kurzem getrennte Wege. Vielleicht, weil Liebe doch mehr ist als eine Kommunikationsstrategie oder eine Konsumentscheidung - und Kafka hätte letztlich recht: »Immer nur das Verlangen, zu sterben und das Sich-noch-Halten, das allein ist Liebe.«" 
    • Neu:
      MÜLLER, Oliver (2005): Sorge dich nicht, liebe!
      Christian Schuldt gibt den Frauenzeitschriften eine Theorie der großen Liebe,
      in: Berliner Zeitung v. 04.07.
      • Inhalt:
        MÜLLER über das Buch "Der Code des Herzens" von Christian SCHULDT:

              
          "Der neue, von der Erotik des Stilbewusstseins getragene Konservatismus ist nicht Schuldts Sache. Er sucht vielmehr nach Indizien eines Wertewandels, die ein solides partnerschaftliches Leben auf dem Prenzlauer Berg begründen sollen.
              
          (...).
        Die gute alte romantische Liebe wird rett- und lebbar, wenn man sie gut organisiert. Mit seinem Konzept der »pragmatischen Romantik« gibt Schuldt im Grunde einer rechtschaffenen Nebenlinie der romantischen Liebe seine Stimme. Die langjährige verdienstvolle Arbeit der Frauenzeitschriften an unserm Liebesglück, sie bekommt endlich ihre Theorie".
     
       
    • Das Buch in der Debatte

      • LANG, Susanne (2005): Ich bin jetzt auch Mutter!
        Akademikerinnen bekommen nicht einfach ein Kind, Akademikerinnen müssen erst mal eine schwierige Kopfgeburt bewältigen: Wie integriere ich ein Kind in meine Persönlichkeit? Die neuen Turbomütter von Heidi Klum bis Silvana Koch-Mehrin machen es vor. Mütter sind sexy, Kinder sind cool,
        in: TAZ v. 22.04.
        • Inhalt:
          Susanne LANG befasst sich mit dem medialen Gebär-Hype, dem Pop-Muttertum und den Folgen für kinderlose Akademikerinnen:

                
            "Maximale Möglichkeiten. Das ist schlimmer als ein fehlender Kita-Platz.
                
            Aus der Ideologie ist ein Ideal geworden, aus der Utopie jener pragmatische Familientraditionalismus - der mittlerweile sogar systemtheoretisch eingeordnet ist. »Nachwuchs macht Sinn«, so stellt Christian Schuldt etwas lapidar fest in seinem Versuch der Weiterentwicklung von Niklas Luhmanns »Liebe als Passion«. Er erklärt die Renaissance der Familie, mit den Prämissen der passionierten, romantischen Liebe: das Ideal der Selbstverwirklichung in der Liebesbeziehung wird heute auch auf ein familiäres Ideal übertragen. Der Fokus auf Familienprivatheit bildet eine romantische Gegenstrategie zur kalt-rationalen Logik des globalen Arbeitsmarkts.
          Genau dies ist das eigentliche Dilemma der jungen Frauen: Ideale leben von der Überhöhung, der Aufladung mit Sinn, ein Kind aber ist eine lebenslängliche Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Die »Liebe in Zeiten maximaler Möglichkeiten«, so Schuldts Untertitel seiner Arbeit, macht aus der Freiheit einen Zwang zur Entscheidung: Kind oder Karriere. Der Rest ist: Überforderung.
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    Weiterführende Links

     
         
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 19. März 2005
    Update: 27. August 2007
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