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Christian Schuldt: Der Code des Herzens & Romantik 2.0

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1970 geboren
    • Studium der Anglistik, Germanistik und Soziologie
    • 2003 Buch "Systemtheorie"
    • 2005 Buch "Selbstbeobachtung und die Evolution des Kunstsystems"
    • 2005 Buch "Der Code des Herzens"
    • 2009 Buch "Klatsch! Vom Geschwätz im Dorf zum Gezwitscher im Netz"
    • 2013 Buch "Romantik 2.0"
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
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    Christian Schuldt in seiner eigenen Schreibe

     
       

    SCHULDT, Christian (2001): Die nackten Seelen der Männer,
    Kopulation und Kommunikation: In seinem neuen Buch erklärt Bestsellerautor Dietrich Schwanitz, warum Männer so sind, wie sie sind,
    in: Spiegel Online v. 08.06.

    SCHULDT, Christian (2013): Warum Online-Dating in Wirklichkeit romantisch ist.
    Online-Dating ist nüchtern und geplant? Total falsch, findet Christian Schuldt. In seinem Buch "Romantik 2.0" behauptet er: Nirgends geht es heute so romantisch zu wie im Netz,
    in: Brigitte, Heft 10 v. 24.04.

     
           
       

    Christian Schuldt im Gespräch

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Romantik 2.0 (2013).
    Vom Suchen und Finden der Liebe im Internet
    Gütersloher Verlagshaus

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wie man sich online verliebt und offline weitermacht

    Die Suche nach der Liebe im Netz boomt. Doch was erwartet die Liebeshungrigen dort? Oberflächliche Flirts, gefälschte Gefühle und schneller Sex? Dem Internet wird allerlei Unschönes zugetraut, nur eines nicht: Romantik.

    Christian Schuldt will mit solchen Vorurteilen aufräumen und behauptet: Nirgends geht es heute romantischer zu als im Netz. Vor der Begutachtung der äußeren Verpackung steht der Austausch der inneren Werte - so erlebt die romantische Liebe eine Renaissance in der virtuellen Welt. Aber wie alltagstauglich ist diese in unserer realen Welt?

    Das digitale Comeback der Romantik: ein neuer, überraschender Blick auf die Liebe im Netz Mit vielen praktischen Hinweisen für Singles auf Partnersuche"

    Inhaltsverzeichnis

    Vorspiel: Surfst du noch oder liebst du schon?

    1. Ausweitung der Flirtzone

    »Gefällt mir«: Wie wir heute online leben und lieben
    Schöne neue Online-Welt
    Von Facebook zum Flirt
    Online-Dating: Romantisch, praktisch, gut?
    Jedem Tierchen sein Pläsierchen
    Die Kuppel-Connection
    Online-Dating goes Social Networking

    2. In weiter Ferne, so nah

    Der Club der anonymen Romantiker
    Vom Kennenlernen ohne Körper
    Die Leidenschaft der Undercover-Flirter
    Wie echt ist die virtuelle Romantik?
    Verführung per Mail: Die Entdeckung der Langsamkeit
    Der Flirt mit dem eigenen Ich

    3. Und es hat Klick gemacht

    Wie man sich im Netz gut findet
    Welches Portal passt zu mir?
    Das Profil: Wer bin ich, wer will ich sein?
    Das Profilfoto: Sehen und Gesehen werden
    Die erste Mail: Keep it simple
    Wie kommunizieren? Bitte recht echt!
    Eine neue Welt – mit alten Regeln

    Exkurs I: Typisch Mann, typisch Frau?

    Von alten Unterschieden und der neuen Frauenpower beim Online-Dating

    4. Vernetzt, verliebt, verheiratet

    Wie man sich online verliebt – und offline weitermacht
    Die Auswahl: Ähnlich? Mag ich!
    Das Antesten: Pingpong!
    Der Austausch: Eintauchen ins andere Ich
    Die Offline-Anbahnung: Hören und sehen
    Das Treffen: Ein neuer Anfang
    Von der Online- zur Offline-Beziehung

    5. Die dunklen Seiten des Online-Datings

    Risiken und Nebenwirkungen beim Kennenlernen im Netz
    Wer hat Angst vorm Internet?
    Der Traumpartner in meinem Kopf
    Von Flüchtlingen und Verfolgern
    Beziehungs-Zapping und Multi-Dating
    Fremdgehfreude und Online-Eifersucht
    Vorsicht, Fakes!
    Süchtig nach Möglichkeiten

    Exkurs II: Liebe ist ... ja, was denn eigentlich?

    Die Erfindung eines Gefühls – und wie die Liebe wurde, was sie heute ist
    Der Sinn des Liebens
    Der Liebescode: Spielregeln fürs Lieben
    Liebe als Minnedienstleistung
    Liebe als Passion
    Liebe als Gefühl
    Liebe als Romanze und Ehekitt
    Liebe als Beziehungsarbeit
    Pragmatik trifft Romantik

    6. Das Comeback der Romantik im Internet

    Wie die alten Liebeskarten online neu gemischt werden
    Warum wir uns heute im Netz verlieben
    Online-Dating essen Zufall auf?
    Der Mythos vom Dating-Konsum
    Das Revival der Romantik im Netz
    Der neue Liebescode: Remix der Romantik

    7. Online-Dating – wie geht’s weiter?

    Ein Medium für die Massen
    Die Mobilmachung der Gefühle
    Flirten in der erweiterten Realität

    Nachspiel: 7 Dos & Don’ts beim Online-Dating

     
         
     
           
       

    Buchauszug:

    SCHULDT, Christian (2013): Dos & Don'ts.
    Worauf es beim Online-Dating ankommt,
    in: Stern Online v. 19.04.

     
       

    Rezension von single-generation.de

    Neu:
    Romantik 2.0 in Zeiten des Kulturkampfes ums Internet
    Warum das Online-Dating nicht der Untergang des Abendlandes ist

     
           
       

    Der Code des Herzens (2005).
    Liebe und Sex in den Zeiten maximaler Möglichkeiten
    Frankfurt a/M: Eichborn

     
       
         
     

    Klappentext

    Die Liebe ist ein seltsames Spiel«, heißt es in einem Schlager. Doch in Wirklichkeit beherrschen wir alle virtuos die Regeln dieses Spiels, ohne dass wir es je merken. Zu diesen Regeln gehört es, dass wir die Liebe mit einem Gefühl verwechseln, das in uns entsteht unabhängig von der Gesellschaft und der Zeit, in der wir leben. Christian Schuldt entschlüsselt den komplexen Liebescode, dessen wir alle uns unbewusst bedienen. Er zeigt, wie die Liebe über die Jahrhunderte als gesellschaftliches Kommunikationssystem gewachsen ist und nach welchen Spielregeln wir heute lieben. Faszinierend an seiner Darstellung ist, dass sie die Liebe keineswegs entzaubert, sondern das Wunderbare an ihr erst recht bewusst macht.
    Im Blick des Soziologen Christian Schuldt auf die Liebe erscheint vieles subjektive Leiden und Genießen als notwendig für eine Gesellschaft, in der sich das Individuum allein in Liebe und Partnerschaft noch als Ganzes erfahren kann. Liebe, wie wir sie heute kennen, ist an die Stelle getreten, die früher allein die Religion innehatte. Ohne sie könnte die Zivilisation des Westens nicht existieren.
    "

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    1. Der Code des Herzens

    Ein seltsames Spiel - mit seltsamen Regeln
    Liebe ist ... kein Gefühl
    Liebe als Personal Trainer
    Ein Code fürs Lieben
    Dein Erleben sei mein Handeln
    Das geliebte Liebesleid
    Sex als Liebes-TÜV

    2. Liebesgeschichte(n)

    Mittelalter: Hohe Minne, hohe Ideale
    Von der Perfektion zum Paradox
    Liebe als Passion
    Der Siegeszug des Gefühls
    Romantische Leibe
    Die Liebe zur Ehe
    Heute: Liebe als Problem?

    3. Problematische Passion

    Ganz oder gar nicht
    Sachlichkeit? Nein danke
    Der Konflikt als Kehrseite der Liebe
    Das Comeback der Geschlechter
    Warum Männer immer anders reden - und Frauen auch
    Wer passt zu wem?
    Ein Eigenwert wird kommen

    4. Ich liebe, also bin ich

    Der Sinn des L(i)ebens
    Sei individuell!
    I can't get no satisfaction
    Das Individuum in der Liebesfalle

    5. Die Liebesrealität der Massenmedien

    Die Programme der Passion
    Nur der Körper zählt: Sex auf Sendung
    Das zur Show gestellte Ich
    Online-Romantik: Das Netz der Leidenschaft

    6. Sex sells - Love too!

    Pillen, Pornos und Potenzen
    Der romantische Supermarkt
    Profitable Partnerfahndung: Kuppel dich reich!
    Die die Liebe lehren: Romantik per Ratgeber
    Let's swing: Sex ohne Liebe
    Das multioptionale Babybusiness

    7. Die flexible Familie

    Nachwuchs macht Sinn
    Mit Kindern in die Krise
    Mit Kindern in die Karriere
    Das (Un-)Glück der Gleichberechtigten
    Patchwork & Co.

    8. Gestresste Herzen: Liebe in der Ich-AG

    Erst die Arbeit, und dann ...
    Schöne neue Single-Welt?
    Endstation Sehnsucht
    Wie sexy ist die Ehe?
    Wanted: Die perfekte Partnerschaft

    9. Die pragmatische Liebe

    Mehr Gefühl - mit Kalkül
    Die Realität der Romantik
    Liebe lieber strategisch
    Der neue Liebescode

    10. Ausblick: Die Romantick des Cybersex

    Love-Fiction: Die Zukunft der Liebe
    Gentechnik, Designersex & Co.
    Wie viel Individualität ist möglich?

    Anstatt eines Nachworts

    Sorge dich nicht - liebe!
    Die 5 Strategien der pragmatischen Liebe 

     
         
     
           
       

    Rezension von single-generation.de

    Die Renaissance der Romantik durch die Pragmatiker der Liebe
    Ein Beitrag zu einer längst überfälligen Post-68er-Liebesgeschichtsschreibung. Tocotronic liefern dazu den Sound der romantischen Rebellion

     
       

    weitere Rezensionen

    TRAPP, Wilhelm (2005): Verletzte im Gewühle.
    Bevor Amor anlegt, soll er sich selbst begreifen. Aber was nützt Wissen in Liebesdingen? Ein Streifzug durch neue Bücher über Biologie und Leidenschaft der Bücher,
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 10.05.

    SEIBOLD, Katrin (2005): Liebe heute.
    Christian Schuldt entschlüsselt den "Code des Herzens",
    in: Kulturzeit. Sendung 3sat v. 08.03.

    KEEVE, Viola (2005): Sachliche Romanze.
    Passion war gestern. Liebe ist heute realistischer denn je. Vielen genügt eine pragmatische Allianz der Herzen, die lockere Vorform der Vernunftehe,
    in: Welt am Sonntag v. 03.07.

    Viola KEEVE hält nichts von den pragmatischen Romantikern, weder Christian SCHULDT ("Der Code des Herzens") noch Rachel GREENWALD ("Männerbeschaffungsmarketing") haben sie überzeugt, stattdessen plädiert sie  für die Liebe, die Leiden schafft:

    "Mein Freund in der Theorie und ich gehen seit kurzem getrennte Wege. Vielleicht, weil Liebe doch mehr ist als eine Kommunikationsstrategie oder eine Konsumentscheidung - und Kafka hätte letztlich recht: »Immer nur das Verlangen, zu sterben und das Sich-noch-Halten, das allein ist Liebe.«"

    MÜLLER, Oliver (2005): Sorge dich nicht, liebe!
    Christian Schuldt gibt den Frauenzeitschriften eine Theorie der großen Liebe,
    in: Berliner Zeitung v. 04.07.

    "Der neue, von der Erotik des Stilbewusstseins getragene Konservatismus ist nicht Schuldts Sache. Er sucht vielmehr nach Indizien eines Wertewandels, die ein solides partnerschaftliches Leben auf dem Prenzlauer Berg begründen sollen.
             (...).
    Die gute alte romantische Liebe wird rett- und lebbar, wenn man sie gut organisiert. Mit seinem Konzept der »pragmatischen Romantik« gibt Schuldt im Grunde einer rechtschaffenen Nebenlinie der romantischen Liebe seine Stimme. Die langjährige verdienstvolle Arbeit der Frauenzeitschriften an unserm Liebesglück, sie bekommt endlich ihre Theorie", meint Oliver MÜLLER.

     
       

    Das Buch in der Debatte

    LANG, Susanne (2005): Ich bin jetzt auch Mutter!
    Akademikerinnen bekommen nicht einfach ein Kind, Akademikerinnen müssen erst mal eine schwierige Kopfgeburt bewältigen: Wie integriere ich ein Kind in meine Persönlichkeit? Die neuen Turbomütter von Heidi Klum bis Silvana Koch-Mehrin machen es vor. Mütter sind sexy, Kinder sind cool,
    in: TAZ v. 22.04.

    Susanne LANG befasst sich mit dem medialen Gebär-Hype, dem Pop-Muttertum und den Folgen für kinderlose Akademikerinnen:

    "Maximale Möglichkeiten. Das ist schlimmer als ein fehlender Kita-Platz.
            
    Aus der Ideologie ist ein Ideal geworden, aus der Utopie jener pragmatische Familientraditionalismus - der mittlerweile sogar systemtheoretisch eingeordnet ist. »Nachwuchs macht Sinn«, so stellt Christian Schuldt etwas lapidar fest in seinem Versuch der Weiterentwicklung von Niklas Luhmanns »Liebe als Passion«. Er erklärt die Renaissance der Familie, mit den Prämissen der passionierten, romantischen Liebe: das Ideal der Selbstverwirklichung in der Liebesbeziehung wird heute auch auf ein familiäres Ideal übertragen. Der Fokus auf Familienprivatheit bildet eine romantische Gegenstrategie zur kalt-rationalen Logik des globalen Arbeitsmarkts.
    Genau dies ist das eigentliche Dilemma der jungen Frauen: Ideale leben von der Überhöhung, der Aufladung mit Sinn, ein Kind aber ist eine lebenslängliche Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Die
    »Liebe in Zeiten maximaler Möglichkeiten«, so Schuldts Untertitel seiner Arbeit, macht aus der Freiheit einen Zwang zur Entscheidung: Kind oder Karriere. Der Rest ist: Überforderung.
    "

     
       

    Weiterführende Links

     
         
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 19. März 2005
    Update: 14. Mai 2015