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Christiane Florin: Nur Ehe und Familie machen glücklich!

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1968 geboren
    • Studium der Politikwissenschaften, Neuere Geschichte und Musikwissenschaft
    • ehemalige Kulturreporterin des Rheinischen Merkur
 
       
   
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    Christiane Florin in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    FLORIN, Christiane (2000): Generation Golf: Die Freiheit nehm ich mir,
    in:
    Rheinischer Merkur Nr.11

    Rezension des Buches Generation Golf von Florian ILLIES.

    FLORIN, Christiane/ÖHLER, Andreas/SCHÖN, Wolf (2001): Immer schön langsam.
    Die 68er haben nach langem Marsch die Institutionen zwar besetzt, aber nicht erobert. Deshalb freut euch, ihr Standhaften! Das Konservative ist der wahre Sieger in Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Eine deutsche Gesellschaftskomödie in sechs Akten,
    in: Rheinischer Merkur Nr.5 v. 02.02.

    Feindbild Alice SCHWARZER aus der Sicht der katholischen Soziallehre, deren Anhänger aber immer weniger den Rheinischen Merkur lesen wollen, wenn man die sinkende Auflage betrachtet.

    "Biologisch gesehen haben die Linken keine guten Karten. Sie geben ihre Gene nicht weiter, was sie mit Selbstverwirklichung und patriarchalischen Familienstrukturen verwechseln."

    Vielleicht liegt hier nur die gleiche Verwechslung von Leben und Literatur vor wie bei MAYER...

    FLORIN, Christiane (2001): Was ist gut? Was ist böse?
    Florian Illies pinselt ein deutsches Sittenbild,
    in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 12.10.

    Rezension des Buches Anleitung zum Unschuldigsein von Florian ILLIES.

    FLORIN, Christiane (2003): Generation Golfkrieg.
    Erinnerung. Der Opa erzählt von der Front, der Enkel staunt,
    in: Rheinischer Merkur Nr.18 v. 01.05.

    Besprechung des Buches Morgen tanzt die ganze Welt von Christoph AMEND.

    FLORIN, Christiane (2003): Die Du-AG.
    Liebesglück. Der Single hat ausgedient, wonnige Paare müssen her. Beobachtungen vom Mars, von der Venus und vom Deutschen Trendtag,
    in: Rheinischer Merkur Nr.21 v. 22.05.

    Der Single kann nicht ausgedient haben, denn Singles waren in Deutschland gesellschaftlich nie richtig akzeptiert. Akzeptiert sind voreheliche Singles, geduldet das nacheheliche Alleinleben von Witwen. Singles im Familienlebensalter müssen dagegen mit negativen gesellschaftlichen Stereotypen leben, wenn sie ihre Lebensform nicht als vorübergehend betrachten. Die Verwechslung von Alleinwirtschaften, Alleinwohnen und Partnerlosigkeit hat eine zeitlang einem Single-Mythos Vorschub geleistet. Selbst die empirische Sozialforschung - als Nachhut gesellschaftlicher Entwicklungen - konstatiert mittlerweile einen Wertewandel. FLORIN kommt deshalb gut ein Jahrzehnt  zu spät mit ihrem Trendbericht. Selbst in der ehemaligen Alternativszene bekennt man sich heutzutage zum neubürgerlichen Eheglück.

    FLORIN, Christiane (2003): Das Reichtumsrisiko.
    Babyboom. Einst traten prominente Frauen öffentlich in den Gebärstreik, heute zeigen sie öffentlich Ultraschallfotos. Warum Schwangersein wieder schick ist. Ein Musterbeispiel,
    in: Rheinischer Merkur Nr.31 v. 31.07.

    Berichterstattung über die Medienoffensive in Sachen Schwanger ist schick.

    FLORIN, Christiane (2003): Väterchen Frust.
    Gesellschaftsporträt. Die Kinder der 68er waren sehr nett. Trotzdem mag sie keiner. Wer in den Achtzigern jung war, wollte nicht das System sprengen, sondern funktionieren. Diese Jugend rebellierte nie. Holt sie das jetzt nach?
    in: Rheinischer Merkur Nr.36 v. 04.09.

    Die aktuelle Generationendebatte muss als Ausdruck eines neuen Familienfundamentalismus gelesen werden:

    "Wenn wir erst mal groß sind (...) holen wir alles nach, was wir an Rebellion gegen die Alten verpasst haben. Nur Mama und Papa nehmen wir aus,"

    bringt FLORIN den Unterschied zwischen öffentlichem Generationenkrieg und privatem Generationenvertrag auf den Punkt. Während es einen durchaus funktionierenden privaten Generationenvertrag gibt - siehe hierzu Martin KOHLI - versuchen Erbeneliten und Modernisierungsgewinner zum einen das Erreichte zu bewahren und zum zweiten ihren Anteil am gesellschaftlichen Reichtum zu vergrößern. Die Debatte um den öffentlichen Generationenvertrag ist also ein Klassenkampf von oben, bei dem das Erbenproletariat und die Modernisierungsverlierer auf der Strecke bleiben werden.

    FLORIN, Christiane (2003): Alle Rädchen stehen still.
    Generation Golf. Florian Illies hat leider ein Nachfolgemodell in den Verkehr gebracht,
    in: Rheinischer Merkur Nr.28 v. 10.07.

    Rezension des Buches Generation Golf zwei von Florian ILLIES.

    FLORIN, Christiane (2003): Vom Weibe befreit.
    Männerrechte. Frauenförderung gehört in Politik und Medien zum guten Ton. Kann es nicht sein, dass auch das vermeintlich starke Geschlecht Hilfe braucht? Maskulisten formieren sich,
    in: Rheinischer Merkur Nr.47 v. 20.11.

    FLORIN berichtet über die neuen Antifeministen:

    "Die Männerrechtler (...) formieren sich: Im Internet schaffen sie unter phantasivollen Adressen wie www.manndat.de, oder www.maskulist.de ein Forum wider die feminine Macht; der Buchhandel munitioniert sie mit Titeln wie »Sind Frauen bessere Menschen?« von Arne Hoffmann, »Das bevorzugte Geschlecht« von Martin van Creveld und dem Klassiker »Die vaterlose Gesellschaft« von Matthias Matussek. In Berlin-Pankow betreibt der Familienberater Peter Thiel eine Zufluchtsstätte für misshandelte Männer."

    FLORIN wirft den Maskulisten, (bei single-generation.de werden sie als Antifeministen bezeichnet), ihr Alice-SCHWARZER-Feindbild vor. FLORIN weist darauf hin, dass in der Generation Ally nicht mehr der klassische 70er-Jahre-Feminismus dominiert, sondern Postfeministinnen den Mainstream bestimmen.

    FLORIN, Christiane (2004): Kinder machen reich.
    Mutterschaft war zu lange ideologisch vermintes Terrain. Nun setzt sich Pragmatismus durch. Doch etwas Herz könnte in der Debatte nicht schaden,
    in: Rheinischer Merkur Nr.30 v. 22.07.

    FLORIN sieht in der Ganztagskinderbetreuung keinen demografischen Königsweg, sondern im positiven Denken:

    "Weder staatliche Pampers-Maßnahmen noch ein familienfreundliches Steuersystem können potenziellen Eltern die Panik vor den Lebensumkremplern im Strampelanzug nehmen. Viel mehr kommt es auf die Kopfgeburt an. Die coole Kalkulationsdebatte kann ein wenig Romantik vertragen (...). Eltern sollten, anstatt ein Bild des Jammers abzugeben, ihren unentschiedenen Zeitgenossen zurufen: Die Kleinen sind ganz anders, als ihr befürchtet! Sie machen nicht nur arm, sondern reich. Sie schränken nicht nur ein, sondern schärfen den Blick fürs Wesentliche. Sie räumen nicht nur die Bücherregale aus, sondern die dunklen Gedanken gleich mit. Sie sind ein Geschenk. Nicht für Deutschland, den Kanzler oder die Rentenkasse, sondern für ihre Eltern."

    Das neue Tabuthema - Gewollte Kinderlosigkeit in Deutschland

    FLORIN, Christiane (2004): Romantik war gestern.
    Partnersuche.
    Der letzte Brunftschrei aus dem Ratgeberregal: Die große Liebe fällt nicht vom Himmel, sie lässt sich strategisch planen,
    in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 07.10.

    "Viele weibliche Singles kommen erst gar nicht in die Verlegenheit, ihren Radar ständig im Auge zu behalten. Ihnen fehlt schlicht das Objekt auf dem Schirm. Mögen gut gemachte Homepages wie www.single-dasein.de noch so vehement gegen das Klischee vom unglücklichen Alleinstehenden angehen: Studien machen ziemlich schnell klar, dass der fröhliche, dauernd liebesaktive Großstadtsingle ein Mediengeschöpf ist. Der wissenschaftlich erforschte Single, so fand etwa Beate Küpper heraus, ist, gemessen an Paaren, eher unglücklich und blickt weniger optimistisch in die Zukunft."

    Wir bedanken uns natürlich für das Lob, müssen jedoch die Vorwürfe von Frau FLORIN vehement zurückweisen. Die Autorin erzeugt durch die Vermengung dreier Konzepte einen Widerspruch, der in dieser Form gar nicht existiert. Beate KÜPPER hat sich in ihrer Studie nicht mit Alleinstehenden (Unverheirateten) beschäftigt, wie das FLORIN behauptet, sondern mit Partnerlosen. Dies ist die entscheidende Differenz!  KÜPPER führte ihre Untersuchung an 19- 47jährigen Partnerlosen mit heterosexueller Orientierung durch. Nur für diese Personengruppe gelten die Aussagen von KÜPPER. Alleinstehende können jedoch genauso wie Alleinlebende (Personen, die einen Single-Haushalt führen ) in Partnerschaften leben, die mindestens genauso befriedigend sind wie für Verheiratete. Daneben gibt es Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer -, ohne feste Partnerschaften glücklicher sind. Wer wie FLORIN nur die Ehe als befriedigende Lebensform gelten lassen möchte, der verkennt, dass je nach Lebensphase, persönlichen Erfahrungen oder Umständen, andere Lebensformen gleichwertig sein können. Das unverheiratete Zusammenleben und die Liebe auf Distanz sind keine minderwertige Partnerschaftsform, sondern sie können entweder notwendiger Erprobungsraum sein oder auch eine Alternative zur Ehe. Die Ehe kann nicht als ahistorische Institution betrachtet werden, sondern ist immer auch historisch zu sehen. In ihrer gegenwärtige Form ist die Ehe offensichtlich nicht für alle Erwachsenen gleichermaßen geeignet.

    Rachel Greenwald - Männerbeschaffungsmarketing

    FLORIN, Christiane (2005): Je oller, je doller.
    Klammheimlich wurde die Midlife-Crisis abgeschafft. Der alternde Mensch von heute geht nahtlos von von der Dauerjugend in die Rente,
    in: Rheinischer Merkur Nr.10 v. 10.03.

    "Je weniger Kinder zur Welt kommen, desto infantiler werden die schon Geborenen. Medizinsendungen, in denen einst Frühinvalide über ihr Rheuma klagen durften, bitten nur noch paarungswillige Endsiebziger ins Studio, die vor der Kamera ihr Erektionsverhalten offen legen",

    schreibt Christiane FLORIN anlässlich des neuen Buches schöne junge Welt  von Claudius SEIDL.

    FLORIN, Christiane/LÖBBERT, Raoul/NEUBAUER, Hans-Joachim (2005): Oh, wie weh ist mir!
    JAMMERTAL / Deutsches Panoptikum: Sieben Typen, die den RM-Redakteuren die Laune verderben,
    in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 25.08.

    "Müde, matt, marode? Die »deutsche Jammermentalität« ist ein Medienmythos", lautet die Botschaft des Psychologie Heute-Essays des Soziologen Helmut KLAGES (09/2005). Er trifft damit den Nagel auf den Kopf, denn es sind unsere Medienmacher, die uns mit ihrem Gejammer den Kopf zunageln. Schaut in den Spiegel! IHR seid die Jammer-Elite!

    FLORIN, Christiane (2005): Ein ehrenwertes Haus, ein ehrenwerter Haushalt.
    Rot-Grün hat erreicht, was Moralisten nicht zu träumen wagten: Die wilde Ehe ist am Ende,
    in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 03.11.

    Christiane FLORIN ist der Meinung, dass Hartz IV das Ende der wilden Ehe ist:

    "Die rot-grüne Bundesregierung hat mit ihrer Arbeitsmarktreform erreicht, wovon Moralisten seit der Abschaffung des Kuppeleiparagrafen im Jahre 1974 immer geträumt haben: Die wilde Ehe ist nicht mehr zeitgemäß. Das war einmal anders: Der bürgerliche Mensch guckte Ende der Sechziger voll Abscheu und Entsetzen durchs Fernglas ins Fenster gegenüber".

    FLORIN, Christiane (2005): Kinderleichte Übung.
    Warum Eltern nicht käuflich sind. Wer sich für Nachwuchs entscheidet, riskiert viel. Und fühlt sich oft allein gelassen. Ein gelebter Generationenvertrag hilft mehr als Geld,
    in: Rheinischer Merkur Nr.49 v. 08.12.

    Christiane FLORIN hat aus allen gängigen Feuilleton-Versatzstücken zum Thema einen Artikel zusammengepuzzelt, der zum Schluss kommt, dass angesichts von "Zukunftssorgen, Bindungsangst, Vorbildmangel (...) die Politik an Grenzen" stößt. Eine Lösung hat sie mit dem Mehrgenerationenhaus dennoch anzubieten:

    "So stabil wie traditionelle Familien mit ihrer hohen Scheidungs- und Patchworkwahrscheinlichkeit wird das Netz aus Wahlverwandten allemal".

    FLORIN, Christiane (2006): Papas Krawatte muss weg.
    RM-Spezial: Wertewandel. Die Rückkehr der Tradition - ein frommer Wunsch,
    in: Rheinischer Merkur Nr.2 v. 12.01.

    Aus der Sicht von Christiane FLORIN, für die die Ehe als christliche Tradition der einzige Bezugspunkt ist, ist die Zukunft niederschmetternd. Nicht-Heirat, keine Zucht & Ordnung. Überall Hedonisten, wohin das Auge blickt! Alle anderen dürfen sich dagegen freuen. Der Monopolverlust der Ehe wird sich weiter fortsetzen!

    FLORIN, Christiane (2007): Vatersprache im Mutterland.
    Familienplanung: John von Düffel begibt sich in die Welt der Kinderwunschbehandlung,
    in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 11.10.

    FLORIN, Christiane (2008): Ach, wie niedlich! Die Mädchenplage.
    Neuer Feminismus: Gemeinsam sind wir schwach: Fünf weibliche Schreibkräfte stemmen zwei Bücher,
    in: Rheinischer Merkur Nr.14 v. 03.04.

    Rezension der Bücher Neue deutsche Mädchen von Jana HENSEL & Elisabeth RAETHER sowie Wir Alphamädchen von Meredith HAAF/Susanne KLINGNER/Barbara STREIDL.

    FLORIN, Christiane (2008): Schaumschläger unter sich.
    Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, jammern Denker. Eine Kaffeesatzleserei,
    in: Rheinischer Merkur Nr.37 v. 11.09.

    "Die Trennschärfe zwischen Schwarz und Weiß ist verloren gegangen. Wir leben in einer Latte-Macchiato-Republik, in einem Geisteszustand des Sowohl-als-auch und des Weder-noch, Hauptsache mit viel Schaum obenauf und hübsch transparent im Glas serviert. Die graue Maus trinkt braun, zartbraun.
                Die Kritiker dieser sanften Indifferenz drehen die Heißluftdüse mächtig auf: Die Kaffee-Milch-Mischung ist schuld an der Uniformierung der Fußgängerzonen (Starbucks!), am Verfall der Tischsitten (Coffee to go!) und der Anglifizierung des Alltags (zwei Cinnamon Dolce Latte, tall!). Jazzsongs wie die von Norah Jones, die sich sofort dem Kurzzeitgedächtnis entwinden, nannte der »Kulturspiegel« Latte-Macchiato-Musik. Der Journalist Martin Reichert fordert in seinem Buch »Wenn ich mal groß bin« die digitale Bohème dazu auf, in der eigenen Wohnung deutschen Filterkaffee aufzubrühen, anstatt im Coffeeshop hellbraune Brühe über die Notebook-Tastatur zu kippen. Schon in dem Bestseller »Blühende Landschaften« hatte sich Ossi-Kenner Peter Richter über Milchbubis aus dem Westen lustig gemacht, die mit dem Modegetränk ihre Mutterbindung über den 30. Geburtstag retten", erläutert Christiane FLORIN.

    FLORIN, Christiane (2008): Links durch die Mitte.
    Der Kapitalismus verliert selbst bei braven Bürgern seine Kreditwürdigkeit. Sachbücher und Salons zeigen sich von der sozialkritischen Seite. Armut ist das Thema der Saison,
    in: Rheinischer Merkur Nr.39 v. 25.09.

    Christiane FLORIN bespricht die Bücher Die Ausgeschlossenen von Heinz BUDE, Aufstand der Unterschicht von Inge KLOEPFER und Links! von Christian RICKENS.

    FLORIN, Christiane (2009): Freiheit, Gleichheit, Mütterlichkeit.
    Frankreich: Eine Ministerin entbindet mal eben und kehrt in den Job zurück. Ist das feministisch korrekt?
    in:
    Rheinischer Merkur v. 15.01.

    FLORIN, Christiane (2009): Alles Mutter, oder was?
    Die Gleichberechtigung ist auf dem Papier erreicht, in Wirklichkeit nicht. Drei Frauen mit drei unterschiedlichen Lebensentwürfen diskutieren über Leitbilder und Zickenkämpfe,
    in:
    Rheinischer Merkur Nr.19 v. 07.05.

    FLORIN, Christiane (2009): Morbide Mode.
    Krebsliteratur in der Kritik: Exhibitionismus unterstellen Rezensenten den Autoren, Voyeurismus den Lesern. Der Tod ist zur Sensation geworden,
    in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 29.10.

    "Die Krebs-Bekenntnis-Literatur tröstet vor allem jene, die christliche Kirchen nicht mehr mit dem Bekenntnis zum ewigen Leben trösten können. Die Bücher versprechen ein bisschen Gewissheit dort, wo der Glaube an letzte Gewissheiten zerbrochen ist. Wer über seine Todesangst geschrieben hat, stirbt nicht mehr für sich allein. Wer von den Seelen- und Körperqualen des anderen liest, fühlt sich mit seiner Angst weniger einsam. Ein Überlebensprotokoll zu schreiben erfordert vielleicht keinen Mut mehr, aber es macht Mut. Das Ungeheuerliche könnte eines Tages verschwinden, nur eine chronische Krankheit bleibt", meint Christiane FLORIN.

    FLORIN, Christiane (2010): Bye-bye, Babyboom.
    Familienpolitik: Die Geburtenrate ist auf dem Tiefststand, trotz zahlreicher Wohltaten. Es fehlt an wohltuenden Worten,
    in: Rheinischer Merkur Nr.4 v. 28.01.

    FLORIN, Christiane (2010): "Ich bin konservativ".
    Ich gestehe,
    in: Rheinischer Merkur Nr.7 v. 18.02.

    FLORIN, Christiane (2010): Axolotl overkill.
    Plagiat - Der Fall Hegemann blamiert die Buchkritiker: Auch gebildete Menschen fallen auf die billigen Marketingtricks der Verlage herein,
    in: Rheinischer Merkur Nr.7 v. 18.02.

    Axolotl Roadkill und die Mediengesellschaft - Eine Annäherung an das Phänomen

    FLORIN, Christiane (2010): Ach, wie reizend.
    Provokateur: Wer als Enfant terrible verhaltensauffällig werden will, mischt nicht mehr mit linken Posen den Kunstbetrieb auf. Er schreibt ein Buch, das irgendwie rechts sein könnte. Chronologie einer Erschöpfung,
    in: Rheinischer Merkur Nr.36 v. 09.09.

    Christiane FLORIN beschreibt angesichts des Falls Thilo SARRAZIN den Wandel der Provokateursrolle. FLORIN reiht ihn ins Schema Günter GRASS ein. Das hatte diese Website bereits im Jahr 2002 getan, nur dass Michel HOUELLEBECQ dieses Erfolgsmodell begründete.

    Neu:
    FLORIN, Christiane (2010): Wir müssen draußen bleiben.
    Geburtenzahl: Warum es unvernünftig ist, Kinder zu haben,
    in: Rheinischer Merkur Nr.46 v. 18.11.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 26. Oktober 2004
    Update: 06. Mai 2015