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David Wagner: Leben

 
       
     
       
   
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    David Wagner: Gespräche und Porträts

     
       

    BIERMANN, Til (2013): "Dankbarkeit ist ein zu kleines Wort".
    David Wagner ist mit seinem Buch über Organtransplantation für den Leipziger Buchpreis 2013 nominiert,
    in: Welt kompakt v. 27.02.

    BILLERBECK, Liane von (2013): Leben durch den Tod eines anderen.
    Autor David Wagner über seine neue Existenz mit einem Spenderorgan,
    in: DeutschlandRadio v. 28.02.

    KÄMMERLINGS, Richard (2013): David Wagner war der einzig mögliche Preisträger.
    Leipziger Buchpreis: Die Jury hat entschieden und den Berliner David Wagner für seinen Roman "Leben" geehrt. Das war konsequent, weil sie kaum ein anderes Schwergewicht dieses Frühjahrs in die Vorauswahl genommen hat,
    in:
    Welt v. 15.03.

    Infos zu: Richard Kämmerlings - Autor der Generation Golf

    BÜRGER, Britta (2013): In existenzieller Not "hilft einem das Erzählen".
    Autor David Wagner über seinen Roman "Leben",
    in:
    DeutschlandRadio v. 15.03.

    David WAGNER u. a. über die Kritik von Jens JESSEN:

    "Ihr Buch, Herr Wagner, hat ja von den fünf nominierten für den Leipziger Buchpreis im Vorfeld am meisten Aufmerksamkeit und Lob bekommen, wenngleich es auch einige wenige sehr kritische Rezensionen gab, insbesondere die von Jens Jessen in der »Zeit«. Ihn stört vor allem die Coolness der Lakonie, der Stil also, in dem Sie erzählen. Fühlen Sie sich missverstanden, wenn Ihre Lakonie als aufgesetzte Coolness gedeutet wird?
    Wagner: Ach, missverstanden - ich weiß nicht. Der Text ist da, der Text ist offen, jeder muss ihn lesen, und mein Gott, es kann nicht jedem und allen gefallen. Mir war klar: Meine Sprache braucht eine gewisse Schönheit in sich. Also ich habe dieses Stilbewusstsein: Die Sprache muss etwas transportieren. Nein, ich fühle mich nicht missverstanden, kann ich nicht sagen.
    Bürger: Aber so eine harte Kritik wie die von Jens Jessen, die mag einem bei solch einem Buch ja auch wie ein Tabubruch vorkommen, also es geht schließlich ja doch auch um Ihre eigene Geschichte zwischen Leben und Tod. Wir haben das ja schon bei vielen anderen Autoren erlebt, (...) dass die jeweilige Art, wie Künstler ihre eigene Krankengeschichte zum Thema machen, dass das auch immer wieder für Kritik gesorgt hat. Haben Sie solche Vorwürfe verletzt auch, oder waren Sie dafür wirklich gewappnet?
    Wagner: Na ja, also das ist ja jetzt nicht mein erstes Buch, ich habe ja schon einige geschrieben und ich würde mal sagen, das gehört zum Spiel. Da bin ich dann wirklich cool und lasse es an mir abprallen, weil ich weiß: Ich mache diesen Text, wie ich ihn machen muss. So schön ich ihn machen wollte, habe ich ihn gemacht."

    Neu:
    MAYER, Verena (2014): David Wagner über Geschenke.
    Der Schriftsteller David Wagner verdankt sein Leben einer Organtransplantation. Man trifft ihn in seinem Stammcafé in Berlin-Prenzlauer Berg. Rundherum junge Leute an Laptops, man hört verschiedene Sprachen. David Wagner erzählt viel, lacht oft und wirkt insgesamt sehr heiter,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 25.01.

     
           
           
       

    Leben (2013).
    Berlin: Rowohlt

     
       
         
     

    Klappentext

    "Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben eine Leber für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet, er muss sich nun entscheiden. Soll er den Schritt ins Ungewisse wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Er nimmt seine Tasche und lässt sich ins Berliner Virchow-Klinikum fahren. Von der Geschichte und Vorgeschichte dieser Transplantation handelt Leben: von den langen Tagen und Nächten im Kosmos Krankenhaus mit seinen unzähligen Geschichten, zwischen dem Baum vor dem Fenster, den er durch die Jahreszeiten hindurch beobachtet, und den wechselnden Zimmergenossen mit ihren Schicksalen und Beichten. Und da, in seinem weißen Raumschiff, dem Krankenbett, unterwegs auf einer Reise durch Erinnerungs- und Sehnsuchtsräume, kreisen die Gedanken: Für wen lohnt es sich zu leben? Was hat das eigene Leben bisher ausgemacht? Welcher Mensch ist gestorben, sodass er weiterleben kann, möglicherweise als ein anderer als zuvor?

    David Wagner hat ein berührendes, nachdenklich stimmendes, lebenskluges Buch über einen existentiellen Drahtseilakt geschrieben. Ohne Pathos und mit stilistischer Brillanz erzählt er vom Lieben und Sterben, von Verantwortung und Glück vom Leben, das der Derwisch eine Reise nennt."

     
         
     
           
       

    Vorabdrucke

    WAGNER, David (2013): Warum wir so klein sind.
    Voilà: David Wagner neues Buch wurde für den Pries der Leipziger Buchmesse nominiert. Das ist eine gute, eine richtige Entscheidung, finden wir, und laden Sie ein "Leben" bei uns zu lesen,
    in:
    Freitag Nr.8 v. 21.02.

     
       
    • Rezensionen

    JESSEN, Jens (2013): Das unbewegte Pokerface.
    David Wagner lässt sich in seinem Buch "Leben" nicht in die Karten schauen,
    in:
    Die ZEIT Nr.10 v. 28.02.

    Infos zu: Jens Jessen - Autor der Single-Generation

    DIEZ, Georg (2013): Ironie der Vergänglichkeit.
    Der Berliner David Wagner hat einen bewegenden Roman über sein Leben mit einer tödlichen Krankheit geschrieben,
    in:
    Spiegel Nr.10 v. 04.03.

    Infos zu: Georg Diez - Autor der Generation Golf

    BAUM, Antonia (2013): Nein, du sollst nicht überfahren werden.
    David Wagner hat ein Buch über das Kranksein geschrieben: Ein Mann liegt im Bett, wartet auf eine Leber und hat Zeit,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.03.

    Infos zu: Antonia Baum - Autor der Generation @

    POROMBKA, Wiebke (2013): Die Geschichte einer schweren Krankheit.
    David Wagners neuer Roman "Leben" ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Geschichte um eine schwere Krankheit, den Kampf ums Überleben und die Frage nach der eigenen Identität weist viele Berührungspunkte zur Biografie des Autors auf,
    in:
    DeutschlandRadio v. 11.03.

    BÖTTIGER, Helmut (2013): Ein fremdes Flirren.
    Auf der Intensivstation des Erzählens: David Wagners autobiografische Prosa "Leben" handelt von seiner Lebertransplantation. Man kann so ein Buch wohl nur einmal schreiben. Aber dass es geschrieben wurde, ist ein Glücksfall,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

    Infos zu: Helmut Böttiger - Autor der Single-Generation

    SCHÄFER, Frank (2013): Einmal Unterwelt und zurück.
    Leber: David Wagners "Leben", das poetische Protokoll der eigenen Krankengeschichte, verwandelt Trauer in Trost,
    in:
    TAZ v. 13.03.

    Infos zu: Frank Schäfer - Autor der Generation Golf

    STRIGL, Danielia (2013): Das Nebeneinander von Leben und Tod.
    Krankenbericht oder Fiktion? David Wagner erzählt vom "Leben" mit einer chronischen Krankheit,
    in:
    Falter Nr.11 v. 13.03.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 03. März 2013
    Update: 30. Januar 2015