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LOVENBERG, Felicitas (2001):
Film-Tagebuch einer englischen Katastrophe.
"Bridget Jones's Diary" ist ein Phänomen. Die
Bilder-Bibel der Singles aller Welt im Kino: "Bridget Jones's Diary"
mit Renée Zellweger und Hugh Grant ist der Film zum Buch vom
Phänomen,
in:
Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 23.04.
Bridget Jones -
Schokolade zum Frühstück
LOVENBERG, Felicitas von (2004): Liebe meine
Schwabbelstellen wie mich selbst.
Eineinhalb Stunden Urlaub vom Feminismus: Beeban Kidrons
Filmkomödie "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.12.
Bridget Jones - Am
Rande des Wahnsinns
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Zehn Jahre nach der Erfindung von Bridget
Jones, kehrt
Helen FIELDING mit einer
neuen Bridget Jones-Kolumne zum
Independent zurück. Offenbar
kann Großbritannien nicht auf die
Bridget-Jones-Economy (The Economist)
verzichten. Am
31. Juli kündete der Independent an:
Helen Fielding: She's back - (hurrah!).
Am 03. August erzählte
John WALSH
nochmals die ganze Bridget Jones-Story und gestern nun schrieb
Helen FIELDING ihre erste Bridget Jones-Kolumne, die nun
wöchentlich am Donnerstag erscheinen soll. LOVENBURG
befürchtet, dass Bridget Jones nicht mehr dem neuen Zeitgeist
entspricht:
"Doch
während ihre Erfinderin inzwischen mit Mann und Kind ihren 47.
Geburtstag gefeiert hat, ist Bridget von jugendlicher
Alterslosigkeit. Nur Hintergrundgeräusche verraten den Fluß der
Zeit, etwa wenn die Mutter sich nach ihrer Sicherheit in Zeiten
des Terrors erkundigt oder sie selbst sich geschockt zeigt von
Jude Laws Hang zum Personal.
Daß
auch Frauen mit zunehmendem Alter interessanter werden, scheint
Helen Fielding noch nicht als Chance erkannt zu haben. Sollte sich
Bridget jedoch nicht im Wandel treu bleiben dürfen, könnte sich
die Wiederlesensfreude rasch verlieren."
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LOVENBERG,
Felicitas von (2005): Eingebettet auf dem Schlachtfeld.
In Deutschland lassen sich immer mehr Paare scheiden. Dabei muß
man nur in einem der sieben Stadien der Ehe sein Glück finden,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.09.
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Felicitas von LOVENBERG berichtet über den
anhaltenden Jane Austen-Boom in Großbritannien. AUSTENs
Romanfiguren gelten als Vorbild für das
Bridget Jones-Personal. LOVENBERG greift aus der Fülle der
Neuerscheinungen zum Thema zwei Publikationen heraus, die zeigen
dass
"Jane Austen, die es ablehnte, des Geldes wegen zu heiraten,
und ihr Leben lang Single blieb, zur Ratgeberin der modernen
Romantikerinnen geworden ist".
Da
ist zum einen Jane Austen's Guide to Dating von Lauren
HENDERSON:
"Darin
soll sich das weibliche Wesen zunächst selbst dem Typ nach
einordnen (...), um sich dann mit literarisch verbürgten Lektionen
(...) im Großstadtdschungel des einundzwanzigsten Jahrhunderts
mindestens so erfolgreich auf die Suche nach dem Gefährten zu
machen wie einst ihre Vorläuferinnen", schreibt LOVENBERG und
würdigt dies als "originelle Idee, changierend zwischen Ratgeber
und Nacherzählung der wichtigsten Paar-Episoden aus Austens Werk".
Zum
anderen stellt LOVENBERG den Roman Der Jane Austen Club
vor, den die 1950 geborene US-Amerikanerin Karen Joy FOWLER
geschrieben hat. |
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Felicitas von LOVENBERG beschreibt zuerst den
Wandel des Single-Images. Dabei
wird die
übliche popfeministische Missinterpretation verbreitet, Ulrich BECK
hätte die Singles als Speerspitze der Individualisierung gefeiert.
Das kann eigentlich nur jemand schreiben, der noch nie ein
Buch von Ulrich BECK
gelesen hat. LOVENBERG dürfte da eher die Regel als die Ausnahme
sein. Im
Zeichen der Demographiedebatte sei nun der Single zum Feindbild
avanciert, denn der kollektive Imperativ laute nun:
"Du
sollst einen Partner, Kinder, eine Ausbildung und einen Beruf haben
und dabei möglichst gesund bleiben."
Warum
Einsamkeit das Thema der Stunde sein soll, erfährt der
Leser deshalb nicht, sondern politisch korrekt wird Einsamkeit als
Krankheit der
Single-Gesellschaft dargestellt:
"Singles
sind die Stachelschweine unserer Gesellschaft, borstige
Einzeltierchen, die schon mal jemanden aufspießen können, der sie
gegen den Strich zu streicheln versucht",
erklärt uns LOVENBERG
vorweg. Am
Buch
Einsamkeit
von Ulf POSCHARDT und am Remake des Films Die Thomas Crown-Affäre
erläutert uns LOVENBERG dann das Single-Übel:
"Mit
Poschardts Fibel verlernt der Single endgültig, von sich selbst
einmal abzusehen und auf die anderen zu achten - also genau jene
Tugenden, die Familien hervorbringen und zusammenhalten.
Die optimistische These, daß keiner näher dran ist an einer
glücklichen Zweisamkeit als der geläuterte und nachdenkliche Single
- die auch die Autorin dieses Artikels
bereits in einem Buch vehement vertreten hat -, hat auf dem
Beifahrersitz neben Poschardts Ego keinen Platz. Denn seine Ode auf
die Einsamkeit verkennt, daß man sich im Alleingang nur bis zu einem
gewissen Punkt verfeinern kann - weil es keinen Mitspieler gibt,
niemanden, mit dem man die beim Solitaire gewonnenen Einsichten und
Vorsätze ausprobieren kann. Genuß ist keine Intimität, und Intimität
nicht immer ein Genuß. Erst der nahe Umgang mit anderen zwingt zur
Konfrontation mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Da der
Single
mangels eines Menschen, auf den er Rücksicht nehmen muß, nicht zur
Verstellung, aber eben auch nicht zur Bescheidenheit gehalten ist,
bleibt er sein eigener größter und wahrscheinlich einziger Fan."
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Neu:
LOVENBERG, Felicitas von (2010): Die böse Stiefmutter
war einmal.
Patchworkfamilie: Sie sind inzwischen fast so häufig wie das
klassische Modell: Patchworkfamilien. Nun ist sogar eine ins Schloss
Bellevue eingezogen. Aber wo bleiben die Romane zur neuen
gesellschaftlichen Realität?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
22.07.
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Klappentext
"In
ihrem witzig-provokanten und auch persönlichen Buch
beleuchtet Felicitas von Lovenberg die Ehe in ihren
erstaunlichsten Varianten. Im Blick auf Nachbarn und
Freunde, Schriftsteller und Schauspieler,
Romanfiguren und Filmhelden, Scarlet O'Hara und
Rhett Butler, nicht zu vergessen: Romeo und Julia
entwickelt sie eine ungewöhnliche
Evolutionsgeschichte der Zweisamkeit. Und sie kommt,
nicht zuletzt aus eigener Erfahrung, zu dem Schluss,
dass es in jeder Hinsicht klüger, gesünder,
freudvoller und lohnender ist, nicht zu heiraten.
Ein Plädoyer also gegen die Ehe? Im Gegenteil.
Felicitas von Lovenberg zeigt Wege aus der
Hochzeitsfalle und beweist: Es gibt sie, die
erfüllende Beziehung, in der unsere geheimsten
Wünsche nach Geborgenheit sich aufs Schönste mit dem
wilden Wunsch nach Freiheit vereinen."
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