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Frank Hertel:
Knochenarbeit
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Kurzbiographie
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1971 in Bamberg geboren
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Studium der Soziologie,
Pädagogik und Religionswissenschaften
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2010 Buch
"Knochenarbeit"
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Aktuellster
Beitrag
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Frank Hertel in seiner
eigenen Schreibe
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HERTEL, Frank (2009): Bei der Arbeit,
in: Merkur Nr.719, April
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Frank Hertel im
Gespräch
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Klappentext
"Knochenarbeit - gibt's die noch?
Überall in Deutschland stehen riesige Hallen, in
denen Arbeiter für einen Hungerlohn versuchen, mit
dem Tempo des Fließbands mitzuhalten, wo es kalt und
feucht ist und der Chef sich als Diktator aufspielt.
Frank Hertel, der schon als Leiharbeiter,
Möbelpacker und Regalauffüller arbeitete, zeigt eine
Wirklichkeit, von der wir nichts wissen wollen. Er
porträtiert Menschen, die keine andere Arbeit
finden, aber von denen der Wohlstand unserer
Gesellschaft abhängt. Sie verdienen Respekt, auf
Mitleid können sie verzichten. Höchste Zeit, dass
einer wie Frank Hertel das Wort ergreift -
unsentimental, provozierend und unerhört komisch.
Ein Plädoyer für die Notwendigkeit der einfachen
Arbeit."
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Pressestimmen
"Nach Jahrzehnten der Vorherrschaft des
neoliberalen und ökonomistischen Denkens erscheint die Welt
nur noch als Dschungel, in dem man um das Überleben kämpft.
Solidarität mit Schwächeren ist nicht mehr denkbar und der
Akademiker verabschiedet sich nach zehn Monaten wieder aus
der Welt der Knochenarbeiter: »Die armen Teufel, die da bis
zur Rente bleiben müssen, tun mir sehr leid.« Der Autor wird
Hausmann und schreibt sein Buch. Und das ist im Grunde nur
lesbar, wenn man sich über die erschreckende Weltsicht von
sozialen Absteigern und den Zerfall eines vormaligen linken
Milieus informieren will. In dieser Hinsicht ist das Buch
höchst aktuell."
(Rudolf Stumberger in Telepolis vom 16.09.2010)
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Der Soziologe Rudolf STUMBERGER
vergleicht den Soziologen Frank HERTEL mit dem
österreichischen Schriftsteller Franz
INNERHOFER. Während letzterer in den 1970er
Jahren den sozialen Aufstieg beschrieben habe, ist ersterer
den umgekehrten Weg des sozialen Abstiegs gegangen. Für
STUMBERGER ist das Buch ein Dokument des Zerfalls eines
"vormaligen linken Milieus" und dadurch höchst aktuell. |
WALLRAFF, Günter (2010):
Frontbericht aus der Weichzeichnerabteilung.
Der Intellektuelle als Billiglohnarbeiter: Frank Hertels
Bericht aus der Unterschicht lässt den Willen vermissen, die
Alteingesessenen im Prekariat wirklich ohne Vorurteile zu
betrachten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.10.
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Weiterführende
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