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Frank Hertel: Knochenarbeit

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1971 in Bamberg geboren
    • Studium der Soziologie, Pädagogik und Religionswissenschaften
    • 2010 Buch "Knochenarbeit"
      2014 Roman "Susi vom Mars"
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
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    Frank Hertel in seiner eigenen Schreibe

     
           
       

    HERTEL, Frank (2009): Bei der Arbeit,
    in: Merkur Nr.719, April

     
           
       

    Frank Hertel im Gespräch

     
           
       

    ZUNDEL, Petra (2010): Gespräch mit Frank Hertel,
    in: Leute, SWR 1 v. 19.10.

     
           
       

    Knochenarbeit (2010).
    Ein Frontbericht aus der Wohlstandsgesellschaft
    Hanser Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Knochenarbeit - gibt's die noch? Überall in Deutschland stehen riesige Hallen, in denen Arbeiter für einen Hungerlohn versuchen, mit dem Tempo des Fließbands mitzuhalten, wo es kalt und feucht ist und der Chef sich als Diktator aufspielt. Frank Hertel, der schon als Leiharbeiter, Möbelpacker und Regalauffüller arbeitete, zeigt eine Wirklichkeit, von der wir nichts wissen wollen. Er porträtiert Menschen, die keine andere Arbeit finden, aber von denen der Wohlstand unserer Gesellschaft abhängt. Sie verdienen Respekt, auf Mitleid können sie verzichten. Höchste Zeit, dass einer wie Frank Hertel das Wort ergreift - unsentimental, provozierend und unerhört komisch. Ein Plädoyer für die Notwendigkeit der einfachen Arbeit."

    Pressestimmen

    "Nach Jahrzehnten der Vorherrschaft des neoliberalen und ökonomistischen Denkens erscheint die Welt nur noch als Dschungel, in dem man um das Überleben kämpft. Solidarität mit Schwächeren ist nicht mehr denkbar und der Akademiker verabschiedet sich nach zehn Monaten wieder aus der Welt der Knochenarbeiter: »Die armen Teufel, die da bis zur Rente bleiben müssen, tun mir sehr leid.« Der Autor wird Hausmann und schreibt sein Buch. Und das ist im Grunde nur lesbar, wenn man sich über die erschreckende Weltsicht von sozialen Absteigern und den Zerfall eines vormaligen linken Milieus informieren will. In dieser Hinsicht ist das Buch höchst aktuell."
    (Rudolf Stumberger in Telepolis vom 16.09.2010)

     
         
     
           
       
    • Rezensionen

    BIERMANN, Pieke (2010): Da unten ist nicht die Hölle,
    in: DeutschlandRadio v. 13.09.

    STUMBERGER, Rudolf (2010): Abstürzende Mittelschichten.
    Frank Hertels "Knochenarbeit" als Psychogramm einer orientierungslosen Generation,
    in: Telepolis v. 16.09.

    Der Soziologe Rudolf STUMBERGER vergleicht den Soziologen Frank HERTEL mit dem österreichischen Schriftsteller Franz INNERHOFER. Während letzterer in den 1970er Jahren den sozialen Aufstieg beschrieben habe, ist ersterer den umgekehrten Weg des sozialen Abstiegs gegangen. Für STUMBERGER ist das Buch ein Dokument des Zerfalls eines "vormaligen linken Milieus" und dadurch höchst aktuell.

    PETRICK-LÖHR (2010): Arbeit, die auf die Knochen geht,
    in: Welt Online v. 02.10.

    WALLRAFF, Günter (2010): Frontbericht aus der Weichzeichnerabteilung.
    Der Intellektuelle als Billiglohnarbeiter: Frank Hertels Bericht aus der Unterschicht lässt den Willen vermissen, die Alteingesessenen im Prekariat wirklich ohne Vorurteile zu betrachten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.10.

    KREBY, Anne (2010): Kein Wunschkonzert,
    in: Jungle World Nr.43 v. 28.10.

    KÖRBER, Jule D. (2010): Das Leben eines Billigarbeiters.
    Der Akademiker Frank Hertel taucht aus Geldnot für ein Jahr in die Welt der Billigfabrikarbeiter ein – und zieht in "Knochenarbeit. Ein Frontbericht aus der Wohlstandsgesellschaft" seine sehr eigenen Schlüsse aus dieser Erfahrung,
    in: Literaturkritik.de v. 01.11.

    OSTERTAG, Mathias (2010): Soziologe trifft Dummheit,
    in: Vorwärts Online v. 17.11.

    Neu:
    SCHÜTTE, Wolfram (2010): Respekt für "unbegabte Trottel",
    in: Titel-Magazin v. 17.12.

     
           
       

    Weiterführende Links

     
           
         
           
       
     
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. September 2010
    Update: 01. Mai 2017