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Ines Kappert:
Der Mann in der Krise
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Aktuellster
Beitrag
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Ines Kappert
in ihrer eigenen Schreibe
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KAPPERT, Ines (2000): Weinende
Männer.
Mit der
Inszenierung als Versager zum neuen Subjekt,
in:
Jungle World
Nr.7 v. 09.02.
Besprechung des Filmes
Ausweitung der Kampfzone von Philippe Harel.
KAPPERT, Ines (2002): Die Figur des Mannes in der Krise.
Weil der Patriarch nicht mehr taugt, betreiben seine Söhne ein
Krisenmanagement,
in:
Jungle World
Nr.44 v. 23.10.
KAPPERT, Ines (2007): Alphatierchen und Untergeher.
"Der" Mann ist in der Krise - diese These gehört derzeit zu den
beliebtesten Gassenhauern der Medien. Einfach nur dummes
biologistisches Gerede? Oder Indiz für eine kriselnde symbolische
Ordnung? Es lohnt sich, hinter dies Krisengerede zu gucken,
in: TAZ v. 21.01.
KAPPERT, Ines (2007): Trink- und Sprechgewohnheiten aus der Provinz.
Mit ihrem Buch "Der Tanz um die Lust" bildet Ariadne von Schirach
eine hippe Szene ab, die entspannt über Sexiness plaudern kann. Wozu
sich also erregen?
in: TAZ v. 13.03.
KAPPERT, Ines (2007): Eine Wissenschaft der Angst.
In seinem Buch "Der ewig währende Untergang" stellt Thomas
Etzemüller fest, wie oft sich Demografen schon geirrt haben, die ein
Volk schrumpfen sahen,
in: TAZ v. 14.08.
KAPPERT, Ines (2008): Die Lust am Schleim.
Der Erfolg von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete" zeigt:
Feminismus ist wieder in. Denn von Sexualität bis zum Arbeitsmarkt
erweist sich Gleichberechtigung als Mythos,
in: TAZ v. 19.04.
KAPPERT, Ines (2008): Vergletscherung der Seele.
Mit ihrer Autobiografie meldet sich die vielgeschmähte Mutter des
französischen Schriftstellers Michel Houellebecq zu Wort - und muss
für alles herhalten, was 68 angeblich angerichtet hat,
in: TAZ v. 13.05.
KAPPERT, Ines (2008): Der unglückliche Dritte.
Superhelden waren gestern - das heutige Bild des Mannes als Opfer
thematisiert weniger die Identitätskrise des Mannes als vielmehr
jene der Gesellschaft. Warum eigentlich?
in: TAZ v. 25.10.
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Ines KAPPERT denkt über die Krise des Mannes
nach, u. a. am Beispiel des Erfolgsschriftsteller Michel
HOUELLEBECQ:
"Michel
Houellebecqs Antihelden zählen zu den bis heute berühmtesten
Verlierertypen in der Belletristik. Dass der französische Autor in
mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurde und unlängst auf der
Shortlist für den Literaturnobelpreis stand, dürfte er just der
Ausformulierung dieses spezifischen Lebensgefühls von Verlust, Wut
und Verlorenheit verdanken. Sowohl in
»Ausweitung der
Kampfzone« und
»Elementarteilchen« als auch in
»Plattform« gilt
sein Furor ebenso dem Verdruss über die männliche Schwäche wie der
unzumutbaren Dumpfbackigkeit seiner Mitmenschen. Vor allem die
systemkonformen Karrierefrauen rauben ihm den Nerv. Gleichzeitig
eignet diesem wütenden Leiden ein nostalgisches Moment. Früher -
das bedeutet für Houellebecq
vor der
sexuellen Revolution, vor der Legalisierung von Abtreibung und
Pille, mithin vor der Entfesselung der weiblichen Sexualität und
des zunehmenden Machtstrebens von Frauen -, da gab es sie noch,
die richtigen Männer. Da machten Filmhelden ihnen noch Spaß und
erhöhten ihr Selbstwertgefühl. Heute fühlt sich der normale Mann
nur mehr als Karikatur seiner Exhelden. Das macht weniger Spaß.
Von der Herablassung der weiblichen Kollegen gar nicht zu reden.
Konsequenterweise
lässt Houellebecq seine Icherzähler aus der Gesellschaft
aussteigen. Allerdings nicht als traurige Rebellen, wie es etwa
noch ein James Dean tat, sondern als Patienten. Seine Hauptfiguren
sind schwer depressiv, überleben weder ihren Herzklappenfehler
noch ihren Liebeskummer. Die Inszenierung des »Mannes in der
Krise« ist unversöhnlich."
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KAPPERT, Ines (2009): Das Genussverbot.
Spitzenmanagement: Frauen, Macht und Hedonismus - das geht nicht
zusammen. Die Deutschen haben es lieber protestantisch,
in: TAZ v. 07.11.
Neu:
KAPPERT, Ines (2011):
Habgier ist der Welten Lohn.
Kunstbetrieb:
"Die Karte und das Gebiet": Michel Houellebecqs Nihilismus schlägt
diesmal in der Kulturschickeria zu,
in: TAZ v. 17.03.
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Ines Kappert im Gespräch
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BUTTINGER, Kaus (2009): Mann in der Krise, weil Krise im Mann.
Der Mann sei in der Krise, tönt es immer lauter. Bücher, Filme,
Medien tun das ihre zum Krisendiskurs dazu. Was steckt hinter der
Krise des Mannes? Die Krise der Weltwirtschaft gar? Ein Gespräch mit
der Berliner Philosophin, Feministin und Journalistin Ines Kappert,
in: Oberösterreichische Nachrichten Online v. 14.02.
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Klappentext
"Die Figur des ›ganz normalen
Mannes‹ als Verlierer unserer Gesellschaft erfreut
sich seit Ende der 1990er Jahre großer Popularität.
Aber was ist an der marktfähigen Rede von Männern in
der Krise interessant?
Die Studie
zeigt, dass die Inszenierung des unrettbar
realitätsuntüchtigen Mannes zum Sigle einer harschen
Gesellschaftskritik wird. Hollywoodblockbuster wie
»American Beauty« von Sam Mendes oder »Fight Club«
von David Fincher ebenso wie die Romane von Michel
Houellebecq koppeln die Erzählung von
dysfunktionalen Mittelschichtsmännern an die
Beschreibung der Konsumgesellschaft als weder
menschliches noch zu humanisierendes System."
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Rezension
von single-generation.de
Der Mann in
der Krise?
Das Buch ist allen zu empfehlen,
die sich für die Frage interessieren, wie heutzutage in Film und
Literatur eine Geschlechterordnung abgesichert wird, in der nicht
mehr die Benachteiligung der Frau, sondern die des Mannes im
Mittelpunkt steht.
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