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Judith Mair:
Fake for Real
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Aktuellster
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Judith Mair
in ihrer eigenen Schreibe
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Judith Mair im Gespräch
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Fake for Real
(2005).
Über die private und politische
Taktik des So-tun-als-ob
(zusammen mit Silke Becker)
Frankfurt a/M: Campus
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Rezensionen
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HOLERT, Tom (2005): Popkultur und Politik.
Posieren, Fälschen
und das Bohren dicker Bretter
Taugt die Jugendkultur noch als Widerstands-Reservoir?
in:
Literaturen, Oktober
- Inhalt:
Tom HOLERT
bespricht zwei Romane von Mathias FALDBAKKEN und die
Sachbücher
"Goodbye Tristesse" von Camille de TOLEDO, "Fake for
Real" von Judith MAIR & Silke BECKER und
"Konsumrebellen" von Joseph HEATH & Andrew POTTER.
-
Neu:
GRODENSKY, George (2005): Generation "Tarnen
und Täuschen".
in: Frankfurter Rundschau v. 12.10.
- Kommentar:
GRODENSKY ist sichtlich genervt vom trendigen
Vokabular.
Die
Autoren haben den 18-35Jährigen das Etikett der Generation
"Bobo"
verpasst. Den so genannten bourgeoisen Bohemien hat der
Neokonservative David BROOKS für die US-amerikanische Neuen
Mitte geprägt. Das sind jene erfolgreichen Aufsteiger der
einstigen Gegenkultur, die mittlerweile im Establishment
angekommen sind.
MAIR
& BECKER ignorieren diese Herkunft in ihrem Buch "Fake for
Real" und bezeichnen damit ein aufstiegswilliges Milieu, das
ins Establishment drängt.
Die
subversive Taktik dazu ist das Tun-als-ob. Für die
Arbeitswelt hat Corinne MAIER in ihrem Bestseller
"Die
Entdeckung der Faulheit" diese Praxis beschrieben.
Joachim BRUHN hat in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift
Konkret treffend zu Corinne MAIER angemerkt: "Corinne
Maier hat ihren Bestseller so verfaßt, daß im nächsten Jahr
das Buch »Vom Vergnügen der Pflicht« zu erwarten ist."
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Schluss
mit lustig (2001).
Warum Leistung und Disziplin mehr
bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills
Frankfurt a/M:
Eichborn
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Klappentext
"Soft-Skills-Boom ohne Ende: Immer
wieder wird eine Unternehmenskultur gepredigt, die
Wert legt auf Emotionale Intelligenz, Flexibilität
oder den »Spaßfaktor Arbeit«. Inzwischen haben auch
in vormals soliden Traditionsunternehmen Kickboard
fahrende Laptop-Akrobaten und sozial kompetente
Selbstdarsteller die Macht übernommen.
Doch seien wir
ehrlich: EQ-Wahn und Spaßkultur sind die größten
Lügen der Arbeitswelt. Arbeit macht eigentlich
keinen Spaß, flexible Arbeitszeiten bedeuten
Überstunden bis spät in die Nacht,
Eigenverantwortung heißt in der Realität
Selbstausbeutung. Und manch einer wäre froh, wenn
der Kollege nicht auch noch Kumpel ist.
Wem daran liegt, daß endlich wieder gearbeitet wird,
sollte besser auf Fachkompetenz, Leistung, klare
Regeln und verbindliche Umgangsformen setzen. Denn
eloquentes Labern bringt noch lange keine Umsätze
..."
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