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Miriam Hollstein: Die Arbeitswelt braucht engagierte Mütter

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1970 in Karlsruhe geboren
    • Studium der Publizistik, Romanistik und Filmwissenschaften
 
       
   
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    Miriam Hollstein in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    HOLLSTEIN, Miriam (2004): Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns,
    in: Film-Dienst, November

    Besprechung des Films Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

    HOLLSTEIN, Miriam (2006): Ursula von der Leyen, Provokateurin.
    An Heuchelei mangelt es derzeit nicht in Deutschland. Da beklagen Politiker den Geburtenrückgang, die jahrelang Reformen in der Familienpolitik bekämpft haben,
    in: Welt am Sonntag v. 30.04.

    HOLLSTEIN, Miriam & HÖHER, Sabine (2006): Lassen sich Kinder und berufliche Karriere zeitgleich unter einen Hut bringen?
    Die Arbeitswelt braucht engagierte Mütter, meint Hollstein. Alles hat seine Zeit, findet Höher,
    in: Welt am Sonntag v. 14.05.

    HOLLSTEIN, Miriam (2006): Nur im Doppelpack zu haben.
    Sie sind alleinerziehend und wollen einen neuen Partner kennenlernen? Ein aussichtsloses Unterfangen, glauben viele. Tatsächlich ist es leichter, als man denkt: Es gilt nur, einige Regeln zu beachten. Hier sind die wichtigsten,
    in: Welt am Sonntag v. 24.09.

    HOLLSTEIN, Miriam (2007): Welche Mutter ist die beste?
    WamS-Thema:
    Die Pläne von Familienministerin von der Leyen, die Zahl der Krippenplätze bis 2010 zu verdreifachen, spalten nicht nur die Politik. Auch unter Müttern sind sie umstritten,
    in: Welt am Sonntag v. 25.02.

    HOLLSTEIN, Miriam (2007): Ostdeutschland wird zum Rentnerparadies.
    Teil 6: Der Osten entwickelt sich zu einem Ruhesitz für Westdeutsche. Während die einen sich über den Zuwachs freuen, fürchten die anderen, dass Städte wie Görlitz und Weimar in Zukunft ausschließlich als Altersresidenz angesehen werden könnten,
    in: Welt v. 09.08.

    VOWINKEL, Heike & Miriam HOLLSTEIN (2007): Kinder machen glücklich - wenn man sie lässt.
    In Frankreich sorgt ein Buch für Aufregung, das behauptet: Nachwuchs ist eine Plage. Stimmt die These? Stören und zerstören Kinder das Leben der Erwachsenen? Ein Besuch bei Eltern zeigt eine ganz andere Wirklichkeit. Kinder sind anstrengend, aber trotzdem das größte Glück,
    in: Welt am Sonntag v. 09.09.

    Corinne Maier - No Kid

    HOLLSTEIN, Miriam (2008): Heitere Rückkehr der Frauen.
    Viele junge hoch qualifizierte Frauen wollen Ostdeutschland nicht ungebildeten Männern überlassen. Sie ziehen zurück in ihre Heimat, um diese zu verändern,
    in: Welt am Sonntag v. 05.10.

    HOLLSTEIN, Miriam (2009): Der deutsche Mann sucht und balanciert.
    Eine kirchliche Studie untersucht Werte und Einstellungen des starken Geschlechts und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen,

    in:
    Welt v. 19.03.

    HOLLSTEIN, Miriam (2009): Hoffnung für ledige Väter.
    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte kritisiert deutsches Sorgerecht - Justizministerium will Änderungen mit Hochdruck prüfen,
    in: Welt v. 04.12.

    HOLLSTEIN, Miriam (2009): Chance für Väter.
    Gericht stärkt Sorgerecht Lediger,
    in: Welt v. 04.12.

    HOLLSTEIN, Miriam (2010): Die "entsorgten" Väter atmen auf.
    Über das Wohl eines unehelichen Kindes entscheidet in Zukunft nicht mehr allein die Mutter. Nach dem Karlsruher Urteil wollen Väterverbände jetzt sogar das automatische Miterziehungsrecht erstreiten,
    in: Welt v.
    04.08.

    HOLLSTEIN, Miriam (2010): Nur ein erster Schritt,
    in: Welt v.
    04.08.

    HOLLSTEIN, Miriam & Matthias KAMANN (2010): Die Kriege der verletzten Eltern.
    Um Trennungskinder streiten Mütter und Väter oft bis aufs Blut. Nun hat Karlsruhe die krasse Benachteiligung der Männer beim Sorgerecht beendet. Es bleiben offene Unterhaltsrechnungen,
    in: Welt am Sonntag v.
    08.08.

    BEUTELSBACHER, Stefan/HOLLSTEIN, Miriam/KENSCHE, Christine (2010): Wenn der Staat zur Supernanny wird.
    Noch nie brauchten so viele Familien staatliche Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder. Doch das Versagen der Eltern wird für die Kommunen zum finanziellen Problem,
    in: Welt v. 23.10.

    SIEMS, Dorothea & Miriam HOLLSTEIN (2011): Das Leben muss perfekt sein.
    Experten zu den Gründen, warum in Deutschland so wenige Kinder geboren werden,
    in: Welt v. 05.08.

    In der Welt behaupten Dorothea SIEMS & Miriam HOLLSTEIN anlässlich der Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes   Wie leben Kinder in Deutschland? zu wissen, warum in Deutschland ein Babyboom ausbleibt. In der Wahl der Experten ist man dabei nicht wählerisch, sondern klar tendenziös. Da wird ein Experte eines Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie zitiert. Institut klingt nach Wissenschaft und Allgemeinwohl sagt schon alles. Es handelt sich jedoch nur um einen nationalkonservativen Verein, der sich mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter schmückt. Als Geschäftsführer firmiert ein familienfundamentalistischer Katholik. Daneben wird der nationalkonservative Ökonom Hans-Werner SINN mit dem Beitrag Das demographische Defizit zitiert, ein Pamphlet, das 2003 erschien, um im Rahmen der Agenda 2010 die private Altersvorsorge salonfähig zu machen. Angeblich sei diese der Rentenversicherung überlegen. Seit den fortwährenden Finanzkrisen hat diese Sichtweise jedoch an Glaubwürdigkeit verloren. Einzig die Banken gewinnen bekanntlich dabei immer.

    EHRENSTEIN, Claudia & Miriam HOLLSTEIN (2012): Müssen Frauen bald doppelt so viele Kinder bekommen?
    Bevölkerungsrückgang: Schon seit 40 Jahren sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Das neue Rekordtief bei den Geburtenzahlen erklären Statistiker mit "normalen Schwankungen",
    in: Welt Online
    v. 02.07.

    "Es sind vor allem die Frauen im Alter von 26 bis 35 Jahren, die Kinder gebären. Doch diese Altergruppe ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich kleiner geworden, allein zwischen 1990 und 2010 um 1,5 Millionen Frauen. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung sank von 33 auf 26 Prozent. Bevölkerungsexperten sagen voraus, dass die Zahl bis 2020 zunächst noch relativ stabil bleibt, dann aber weiter schrumpfen wird. Die Frauen müssten in Zukunft doppelt so viele Kinder wie heute bekommen, damit die Geburtenzahlen insgesamt stabil bleiben – was unwahrscheinlich ist"

    berichten EHRENSTEIN & HOLLSTEIN zum Trend der zukünftigen Geburtenentwicklung.

    Ganz so einfach stellt sich die Sachlage jedoch nicht dar. Veränderungen des Erstgeburtsalters und des Geburtenabstandes haben bei gleicher Anzahl von Geburten neben der Anzahl der potenziellen Mütter ebenfalls Auswirkungen auf die zukünftige Geburtenentwicklung. Der außergewöhnliche "Babyboom" der 1960er Jahre war z. B. nicht allein die Konsequenz vermehrter Geburten, sondern auch der Veränderungen im Timing der Geburten. Deshalb wird auch versucht den Trend zur späten Geburt zu stoppen.

    HOLLSTEIN, Miriam & Judith LUIG (2012): Alleinlebende Frauen sind erfolgreicher.
    Sie sind häufiger in Führungspositionen. Insgesamt ist die Zahl der Single-Haushalte in den letzten 20 Jahren drastisch gestiegen,
    in:
    Welt v. 12.07.

    HOLLSTEIN, Miriam (2012): Akademikerinnen bekommen mehr Kinder.
    Geburten: Eine neue Studie gibt Entwarnung: Der Geburtenrückgang bei sehr gut ausgebildeten Frauen ist gestoppt. Allerdings kommt es auf den Beruf an, den die Frauen ausüben,
    in: Welt Online v. 19.09.

    "Es war eine alarmierende Nachricht, die vor drei Jahren durch die Republik ging: Deutschland stagniert nicht nur bei der Geburtenrate auf niedrigem Niveau. Vor allem sehr gut ausgebildete Frauen bekommen immer seltener Kinder. Jede Vierte in dieser Gruppe sei auch jenseits der 40 kinderlos, vermeldete damals das Statistische Bundesamt",

    schreibt Mariam HOLLSTEIN. Warum gerade 2009? Alarmierende Nachrichten über die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen gab es spätestens seit der Spiegel im Jahr 1999 die Baby-Lücke entdeckt hat:

    "Je höher die berufliche Qualifikation einer Frau, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie kinderlos bleibt. 40 Prozent der 35- bis 39-jährigen Akademikerinnen haben keinen Nachwuchs, fast doppelt so viele wie bei den gleichaltrigen Frauen mit Hauptschulabschluss",

    hieß es damals in dem Artikel Der Kinder-Crash. Warum also 2009? Warum nicht 2006 als die Welt mit gefakten Geburtenzahlen SCHIRRMACHERs Pamphlet Minimum hypte und die hohe Akademikerinnenkinderlosigkeit die Einführung des Elterngeldes rechtfertigen sollte? Warum nicht 2005 als zur Durchsetzung des Elterngeldes die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen durch das Statistische Bundesamt im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes dramatisiert wurde?

    Warum also 2009? Als nur noch 25 % - statt wie Jahre lang vorher behauptet - 40 % der Akademikerinnen kinderlos sein sollten? Weil damals erstmals das Elterngeld als wirkungslos kritisiert wurde? Und seitdem immer wieder einmal die Wirkungslosigkeit belegt wurde?

    Bereits im Jahr 2005 hieß es in dem Bericht Starke Familie, dass Akademikerinnen mehr Kinder bekommen. Der Wahlkampf war vorüber und das interessierte deshalb nicht mehr.

    "Kamen 2005 auf 1000 hoch qualifizierte Frauen über 35 Jahren noch 453 Kinder, so waren es 2009 schon 548. Während die Kinderzahl aller Frauen in den vergangenen zehn Jahren konstant blieb, bekamen Akademikerinnen wieder etwas mehr Kinder",

    zitiert HOLLSTEIN eine Studie, über die ansonsten nichts bekannt ist und über die auch auf der Website des BIB bislang nichts zu erfahren ist. Stattdessen nur die Grafik des Monats Kinderzahl hängt von der Bildung ab - aber nur in Westdeutschland von heute.

    Der Artikel von HOLLSTEIN vermischt altbekannte Sachverhalte mit Daten, deren Herkunft nicht transparent gemacht werden. Seriöse Berichterstattung sieht anders aus:

    "Die Forscher des Bundesinstituts für Bevölkerungsinstitut fanden zudem heraus, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den Berufen gibt. 2009 war die Kinderlosigkeit bei Landwirtinnen und nicht erwerbstätigen Frauen (meist Hausfrauen) am geringsten."

    Bereits im März hatte die Welt Zahlen für 2008 veröffentlicht, die  einer Broschüre des BIB entstammen. Damals waren es Putzfrauen, nun Landwirtinnen und Hausfrauen. Wobei 2009 nicht die Kinderlosigkeit, sondern nur das Leben ohne Kinder im Haushalt vom Mikrozensus erfragt wurde.

    Warten wir also lieber auf die Veröffentlichung der Studie durch das BIB!

    HOLLSTEIN, Miriam (2012): Mehr Kinder von studierten Müttern.
    Der Abwärtstrend bei der Geburtenrate unter gut ausgebildeten Frauen ist gestoppt,
    in: Welt v. 20.09.

    Neu:
    HOLLSTEIN, Miriam & Sabine MENKENS (2014): "Für ein Kind ist jeder Zeitpunkt der richtige".
    Familienministerin Manuela Schwesig will dafür kämpfen, dass Menschen auch in jungen Jahren wieder Mut zum Nachwuchs haben,
    in: Welt
    v. 15.12.

    In der Welt kompakt sind im Gegensatz zur Welt die Passagen zur  Bevölkerungspolitik und zur Kostenerstattung bei künstlicher Befruchtung herausgestrichen worden, d.h. Welt kompakt-Leser dürfen sich nur für Kinderbetreuung und Social Freezing interessieren.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 23. September 2012
    Update: 31. Mai 2016