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Patrick Bahners: Die Panikmacher

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1967 geboren
    • 2011 Buch "Die Panikmacher"
    • Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
 
       
   
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    Patrick Bahners in seiner eigenen Schreibe

     
       

    BAHNERS, Patrick (2002): Die Braut, die sich was traut.
    Edmund Stoibers Grundsatzentscheidung für Katherina Reiche,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.07.

    BAHNERS vertritt die Alte Mitte und damit die Gegner von Katharina REICHE:

    "Wie soll die Wünschbarkeit der auf die Ehe gegründeten Familie von einer Mutter repräsentiert werden, der die »feste Beziehung« zum Vater ihrer Kinder genug ist?"

    Nach Meinung von BAHNERS muss eine Familienexpertin das Familienideal und nicht die Familienrealität verkörpern:

    "Die Kompetenz in Stoibers Team ist eine symbolische Größe. Frau Reiche ist jung, östlich, Naturwissenschaftlerin. Wenn alles Persönliche zum Argument wird, dann kann nicht ausgerechnet der Zivilstand die Privatsache sein, die er rechtlich ohnehin nicht ist. In der Familienpolitik geht es nun einmal um private Umstände, deren Gestaltung öffentliches Interesse ist. Auf die »Basis des christlichen Menschenbildes« stellt sich die Union im »Regierungsprogramm«. Sie verpflichtet sich nicht auf das Apostolische Glaubensbekenntnis. Gleichwohl würde sie zum Beauftragten für Kirchenfragen kein Mitglied machen, das sich als Christ versteht, aber keiner Konfession angehören möchte."

    BAHNERS, Patrick (2004): "Sex and the City".
    Es kann nur einen geben,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.

    Patrick BAHNERS stellt anlässlich des Starts der 6. Staffel die Charaktere der TV-Serie Sex and the City vor.

    BAHNERS, Patrick (2005): Seid fruchtbar und belehret euch.
    Der Verfassungsrichter Udo Di Fabio redet zur deutschen Nation,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.07.

    BAHNERS, Patrick (2006): Die Marke Nolte.
    Wehlers Erbe: Ein politischer Professor für unsere Zeit,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.02.

    BAHNERS, Patrick (2006): Die Flucht nach vorne.
    Aus dem Wahrheitsbegriff von Günter Grass spricht die Erfahrung der Flakhelfer-Generation,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.08.

    BAHNERS, Patrick (2007): Wahlfreiheit.
    Bedingungen der Möglichkeit einer fairen Familienpolitik,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.

    BAHNERS kritisiert die fehlende Berücksichtigung der Managerehe in der gegenwärtigen Debatte um die Kinderbetreuung:

    "Aber eine Familienpolitik, die wirklich familienmodellneutral wäre, die es ernsthaft möglich machen wollte, dass Mütter und Väter sich mit gutem Gewissen gegen die doppelte Verausgabung im Beruf entscheiden könnten, wäre eine Revolution. Zur Krippenbedarfsdeckung wäre auf indirekte Subventionierung zu setzen, um den verzerrenden Effekt des asymmetrischen Anreizes zu minimieren: Für alle Kinder müsste ein Betreuungszuschuss gezahlt werden, der in die Kindergartengebühren gesteckt werden könnte oder in einen Erholungsurlaub mit oder ohne Kind."

    BAHNERS, Patrick (2008): Die Ehe ist kein staatliches Ding.
    Vom 1. Januar 2009 an wird es in Deutschland kirchliche Ehen ohne standesamtliche Absegnung geben dürfen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.07.

    BAHNERS, Patrick (2009): Hier stockt er schon.
    Sprechend schreibt der Autor seinen Roman um: Wilhelm Genazino liest in Frankfurt,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.02.

    BAHNERS, Patrick (2010): Di Fabio liest.
    Udo di Fabio hat als Richter der Bundesverfassungsgerichts ein Lesepensum, das die Ausdauer eines türkischen Gemüsehändlers verlangt. Zudem schreibt er selbst. Im gerade erschienenen Buch setzt er sich kritisch mit Sarrazin und dem deutschen Bürgertum auseinander,
    in: faz.net v. 08.10.

     
           
       

    Patrick Bahners im Gespräch

     
       

    POSENER, Alan (2011): Entenhausens Bürgermeister.
    Patrick Bahners, der Feuilletonchef der "FAZ", kritisiert mit einer Streitschrift die Kritiker des Islams. Was treibt den konservativen Intellektuellen um? Ein Redaktionsbesuch,
    in:
    Welt v. 22.02.

     
           
       

    Die Panikmacher (2011).
    Die deutsche Angst vor dem Islam
    C. H. Beck Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "In Deutschland geht eine Panik um: Menschen mit islamischer Glaubenszugehörigkeit und Migrationshintergrund bringen das Land in Gefahr! Aber geben wirklich sie berechtigten Grund für diese Panik, oder ist nicht vor allem eine populistische Islamkritik dafür verantwortlich, dass sich die Stimmung im Land verändert? Sie argumentiert mit einem geschlossenen System von Vorurteilen, das die Verachtung ganzer gesellschaftlicher Gruppen salonfähig macht und Lösungen souffliert, die in Wahrheit praxisfern und menschenrechtswidrig sind. Diese Panikmache ist das Thema der brillanten Streitschrift von Patrick Bahners.

    Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek, Alice Schwarzer, Henryk M. Broder, Thilo Sarrazin, Ralph Giordano gehören zu den lautesten Beschwörern einer angeblichen Bedrohung, die von den in Deutschland lebenden Muslimen ausgeht. Doch sind ihre Argumente überhaupt empirisch belegt und schlüssig? Stehen ihre pauschalisierenden Angriffe auf eine andere Religion im Einklang mit dem Ideal einer liberalen und toleranten Gesellschaft, auf deren Verteidigung sich die gleichen Kritiker berufen? Und worauf genau wollen sie eigentlich hinaus? Patrick Bahners, Feuilletonchef der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, verharmlost nicht die Herausforderungen der Integration, aber er korrigiert die falschen Behauptungen der Islamkritik und zeigt, wie sich unter dem Deckmantel der Geistesfreiheit in Wahrheit zunehmend eine Kultur der Intoleranz ausbreitet. Sein Buch ist der dringend fällige Einspruch dagegen, dass in Deutschland fremdenfeindliche Stimmungsmache beim Thema Islam die Oberhand gewinnt."

         
     
           
       
    • Vorabdruck

    BAHNERS, Patrick  (2011): Die Panikmacher.
    Muslime können Revolutionen machen. Das hat die Welt gesehen. Muslime können keine Demokraten werden. Das redet uns die Islamkritik ein,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.

     

     
       
    • Das Buch in der Debatte

    Neu:
    SARRAZIN, Thilo  (2011): Erdogans Ghostwriter.
    Warum verfolgt Patrick Bahners all jene mit solchem Ingrimm, die es wagen, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher. Eine Kritik an einem zornigen Buch,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.02.

    Thilo SARRAZIN sieht in Patrick BAHNERS einen westlichen Glaubenskrieger, dem es in seinem Buch Die Panikmacher nicht um die Sache gehe, sondern um die Diffamierung der Islamkritiker. Er wirft ihm vor, dass es ihm nur um ein einziges Thema gehe: Kritik an der Assimilierung. Er vermutet bei BAHNERS sogar eine heimliche Sehnsucht:

    "Unterschwellig wird bei Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach nicht mehr bieten kann."

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. September 2010
    Update: 02. April 2015