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Robin Alexander: Familie für Einsteiger

 
       
     
       
   
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    Robin Alexander in seiner eigenen Schreibe

     
           
       

    ALEXANDER, Robin (2001): Not- und Hilfsgemeinschaft.
    Friedrich Schiller und die Geschichte lehren uns, wie wichtig gute Nachbarschaft ist. Nur: Das Leben spricht dagegen,
    in: TAZ v. 07.06.

    Ein Beitrag aus der Perspektive linksalternativer Stadtteil- und Wohnkultur.

    ALEXANDER, Robin (2002): Die Lieblingsjournalistin.
    Hat eine Generation, in der Leute wie Carmen zu den Verlierern gehören, eigentlich ein Problem?
    in: TAZ v. 20.12.

    ALEXANDER, Robin (2005): Ein deutscher Sozialromantiker.
    Hans-Werner Sinn ist Deutschlands bekanntester neoliberaler Ökonom. Normalerweise schimpft er über zu hohe Löhne und zu starke Gewerkschaften. Jetzt hat er sich mit Porsche angelegt. In seiner Welt geht das problemlos zusammen. Ein Besuch,
    in: TAZ v. 11.11.

    ALEXANDER, Robin (2006): Kinder, Kinder.
    Jahrzehntelang haben CDU und SPD die Familien ignoriert. Jetzt streiten beide Volksparteien um die beste Förderpolitik. Elterngeld, kostenloser Kitaplatz, steuerlich absetzbare Tagesmütter - das Motto lautet: Wer bietet mehr? Das wirklich Wichtige vergessen sie: Leben mit Kindern ist keine Sensation,
    in: TAZ v. 27.01.

    Ist die Medienbranche das Epizentrum der deutschen Akademikerinnenkinderlosigkeit? Die hysterische Berichterstattung deutet darauf hin, dass etwas dran ist.

    Im Dezember wurde von single-generation.de Susanne GASCHKEs Buch Die Emanzipationsfalle mit Katja KULLMANNs Buch Generation Ally verglichen. Es wurde u.a. gefragt, warum gerade die Medienbranche eine Single-Ästhetik und ihr Pendant, die Single-Rhetorik, hervorgebracht hat.
    ALEXANDER beklagt jedenfalls, dass Kinderlose das Bild von der Familie prägen:

    "Die Leitartikel, die Politik für Familien propagieren, werden von Männern geschrieben, die ihre Kinder nicht ins Bett bringen, weil sie zu dieser Zeit noch im Büro sind. Ein relativ junges Phänomen ist, dass es mittlerweile auch viele Frauen gibt, die Leitartikel schreiben oder die Chefinnen von Leitartiklern sind. Allerdings sind es fast nie Mütter, die es in Führungspositionen schaffen.
    Die erste Kanzlerin dieses Landes ist kinderlos. Die bislang einzige Ministerpräsidentin war es. Vier von sechs Frauen im Bundeskabinett sind kinderlos. Aber kein einziger Minister. Die Vorbildfrauen im Fernsehen - Christiansen, Illner, Maischberger - sind kinderlos. Und so sieht es überall aus: in den Vorständen von Unternehmen und Parteien, in den Führungsgremien von Organisationen und Redaktionen."

    ALEXANDER, Robin (2006): Bei uns daheim im Ghetto.
    Schüsse peitschen, auf dem Spielplatz gibt es Drogen und die Rütli-Schule ist um die Ecke. Wir leben in Neukölln,
    in: TAZ v. 07.04.

    "Alteingesessene Neuköllner, berichtet unser Nachbar, haben eine Theorie entwickelt: Diese Art der Hysterie trete periodisch auf. Ungefähr alle sieben Jahre, sie beginne mit Artikeln im Lokalblatt Tagesspiegel und schaukle sich zu Spiegel-Texten hoch und klinge dann mit Fernsehbeiträgen und Bild-Schlagzeilen langsam aus. Das habe aber auch sein Gutes: Bei Mieterhöhungen in den vergangenen Jahren hefteten viele Neuköllner an den kommentarlosen Widerspruch einfach eine Kopie des letzten Spiegel-Artikels über den Bezirk: »Schüsse peitschen über die Straße«, stand schon im zweiten Satz. Unsere 85 Quadratmeter Altbau mit Parkett, Stuck, Balkon und Blick auf den Landwehrkanal kosten übrigens 530 Euro. Warm. Mit Nebenkosten. Aber das ist schon in Ordnung, schließlich werden auf dem Spielplatz gegenüber nachts Drogen verkauft",

    meint Robin ALEXANDER zum Neuköllner Image und dessen Vorteile niedriger Mieten. Der letzte Spiegel-Artikel, den ALEXANDER zitiert, stammt vom 20. Oktober 1997. Damals hieß es bei Peter WENSIERSKI über Neukölln:

    "Neukölln ist Endstation. Die wenigen Studenten, die hier leben, verschweigen unter ihresgleichen so lange es geht, daß sie in diesem Stadtbezirk wohnen, und wenn sie es zugeben, fügen sie rasch hinzu: »Aber ich zieh' da bald weg!« Das Quartier hat keine attraktive Szene, kein nennenswertes alternatives Milieu, keine Subkultur. Statt dessen locken überall Ecklokale, Stampen, Kneipen, an deren Türen Schildchen prangen wie: »Hier kannst Du futtern wie bei Muttern«. Sie heißen »Bienenkorb«, »Braunschweiger Eck« oder »Zum Hammer«."

    ALEXANDER, Robin (2007): Allein gegen die Stillmafia.
    Wenn Männer sich für eine berufliche Auszeit zur Kindererziehung entscheiden, kann das für Missverständnisse sorgen. Bei den alten wie bei den neuen Kollegen,
    in: TAZ v. 22.09.

    ALEXANDER, Robin (2008): Von der Lust, ein Mann zu sein.
    Vor 50 Jahren trat das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Emanzipation der Frau ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, triumphieren Feministinnen. Das neue schwache Geschlecht ist angeblich der Mann. Welch Irrtum! Warum es noch nie so leicht war wie heute, Mann zu sein,
    in: Welt v. 28.06.

    ALEXANDER, Robin (2008): Die neuen Väter sehen alt aus,
    in: Welt am Sonntag v. 24.08.

    Robert Habeck - Verwirrte Väter

    ALEXANDER, Robin (2008): Ultraschall und Gewissen.
    Darf der Staat von schwangeren Frauen eine Bedenkzeit verlangen, wenn ihr Kind behindert ist? Diese Woche berät der Bundestag über neue Regelungen,
    in:
    Welt v. 15.12.

    ALEXANDER, Robin (2009): Mehr als Gedöns und Hosenanzug.
    Die Sozialdemokratin Renate Schmidt hat Familienpolitik stärker geprägt als jede andere - auch wenn es die CDU war, die ihre Reformen vollendete,
    in: Welt v. 10.09.

    ALEXANDER, Robin (2009): Köhler gegen die CSU: Kein Kurswechsel bei Betreuungsgeld,
    in: Welt v. 10.12.

    ALEXANDER, Robin (2012): Streit über Kinderlosen-Abgabe.
    Junge Unions-Abgeordnete wollten eine Demografie-Debatte anstoßen,
    in: Welt kompakt v. 14.02.

    ALEXANDER, Robin (2012): Familien entlasten ist keine Strafe für Kinderlose.
    in: Welt Online v. 14.02.

    Die Debatte um eine Abgabe von Kinderlosen kommt alle paar Jahre wieder auf die politische Agenda. Ob sie nun als Rente nach Kinderzahl (zur Ideologie mehr hier) oder Demographie-Rücklage vermarktet wird.

    Die Beiträge zur Debatte um eine Sonderabgabe von Kinderlosen werden hier nicht dokumentiert, weil zu solchen Sonderabgaben bereits alles gesagt ist (hier, hier, hier und hier). Erst wenn belastbare Fakten zur Lage der Kinderlosen in Deutschland auf den Tisch kommen, könnte endlich eine Debatte beginnen, in der nicht lediglich Vorurteile und Ressentiments vorherrschen.

    ALEXANDER, Robin (2012): Friede den Familien!
    in:
    Welt v. 10.11.

    WamS-Titelthema: Das Betreuungsgeld kommt

    ALEXANDER, Robin (2012): Auf den Herd gekommen.
    Das Betreuungsgeld ist eine unsinnige Subvention unter vielen. Aber die "Herdprämie", als die sie bekämpft wurde, hat nicht nur Mütter gedemütigt, sondern auch den demokratischen Diskurs ruiniert. Die Geschichte eines verhängnisvollen Wortes,
    in:
    Welt am Sonntag v. 11.11.

    Robin ALEXANDER vermarktet das Betreuungsgeld als "Hausfrauengehalt". Nachdem der Bundestag den Gesetzesentwurf zum Betreuungsgeld in erster Lesung verabschiedet hat, widmet sich ALEXANDER dem politischen Kampfbegriff "Herdprämie". Den Begriff leitet er vom "Heimchen am Herd" ab:

    "Das »Heimchen am Herd« klingt nach den 50er-Jahren, ist aber viel älter, kommt aus Großbritannien und stammt von keinem Geringeren als Charles Dickens. »Heimchen am Herd« ist der Titel einer deutschen Übersetzung einer Novelle des großen Romanciers und Sozialkritikers, die 1845 erschien. Das Wort »Heimchen« war da noch in seiner ursprünglichen Bedeutung gemeint: eine Grille, also ein Insekt, das sich angeblich am warmen Herd wohlfühlt. Wie bei vielen Metaphern ist diese ursprüngliche Bedeutung längst allgemein vergessen, was die damit verbundene Wertung ins Unbewusste rückt, wo sie umso mächtiger wirkt. Der Duden definiert »Heimchen am Herd« so: »eine naive, nicht emanzipierte Frau, die sich mit ihrer Rolle als Ehefrau zufriedengibt«.
    1966, also als die Frauenbewegung gerade Anlauf nahm, beschreibt der
    »Spiegel« unter dem Titel »Heimchen am Herd« geradezu das archetypische Feindbild der emanzipierten Frau (...).
    Man muss es so deutlich feststellen: Wer
    »Herdprämie« sagt, meint »Heimchen am Herd«. Er artikuliert nicht seine Ablehnung einer schlecht konstruierten familienpolitischen Leistung. Er artikuliert seine Ablehnung von Frauen – von Frauen, die sich um ihre Familie kümmern und dafür auf Erwerbsarbeit verzichten."

    ALEXANDER reduziert also die Kritik am Betreuungsgeld auf das Feindbild "Hausfrau". Sicherlich hat die Hausfrauenexistenz inzwischen ihre Vorherrschaft als Leitbild verloren. Dafür kann man sie nun zur Rebellin stilisieren, wie es die Sabine RÜCKERT in der ZEIT vorexerziert hat. Die Entstehungsgeschichte des Begriffs "Herdprämie" datiert ALEXANDER auf das Jahr 2002:

    "In den meinungsbildenden Zeitungen und Zeitschriften wird sie zum ersten Mal im Jahr 2002 erwähnt – in der »taz«, der kleinen, grün-alternativen »tageszeitung«. Der Kanzlerkandidat der Union, Edmund Stoiber (CSU), hat damals im Bundestagswahlkampf ein im Lichte der heutigen Diskussionen geradezu üppig erscheinendes »Familiengeld« vorgeschlagen: 600 Euro pro Kind bis zum dritten Lebensjahr, völlig unabhängig von der Betreuungsart übrigens. Angesichts solcher Großzügigkeit grummelt die »taz« nur leise, die Union »... köderte mit dem gern als 'Herdprämie' bezeichneten Familiengeld ganze 1,5 Prozent der Frauen mehr als bei ihrer Verliererwahl 1998.«
    Damals steht die »Herdprämie« also auch bei ihren Gegnern noch in Anführungszeichen. Sogar der »Spiegel«, heute vor allem mit seinem Onlinedienst ein Sturmgeschütz gegen die »Herdprämie«, verhält sich in diesen Jahren noch wie ein neutraler Beobachter. Im Hamburger Nachrichtenmagazin taucht das Wort »Herdprämie« zum ersten Mal im November 2005 auf."

    ALEXANDER sieht den Kampfbegriff außerdem im Zusammenhang mit dem Paradigmenwechsel der CDU in der Familienpolitik:

    "Die Verwendung des Begriffs »Herdprämie« steigt genau in den Jahren rasant an, in denen es einen Paradigmenwechsel in der deutschen Familienpolitik gibt. Die Union gibt ihre Schutzfunktion der klassischen Familie auf und setzt nun wie die SPD auf den massiven Ausbau staatlicher Kinderbetreuung. Die früher in konservativen Kreisen verpönte »Karrierefrau« wird zum gesellschaftlichen Ideal, wie auch der familiär engagierte Mann. Neue Rollenbilder setzen sich durch, allerdings steigt dabei auch die Unsicherheit über die eigene gesellschaftliche Rolle, was aber meist nicht eingestanden wird. Die Stereotypenforschung kennt solche Situationen: Ist die eigene Identität nicht mehr selbstverständlich, wird versucht, sie durch Abgrenzung zu stabilisieren – in diesem Fall gegenüber Menschen, die angeblich noch in den alten Rollenbildern leben.
    Deshalb ist jetzt plötzlich überall von der
    »Herdprämie« die Rede. Distanzierende Anführungszeichen sind verschwunden, das wertende Wort wird als Tatsachenbeschreibung genommen und schafft es in Nachrichtentexte und in Schlagzeilen wie »Streit um Herdprämie«. Denen, die über die »Herdprämie« schreiben, geht es dabei oft gar nicht um das konkret geplante Betreuungsgeld, sondern um eine prinzipielle Entscheidung: Kinderbetreuung zu Hause oder in öffentlichen Einrichtungen. Dies wird zu einer Glaubensfrage erhoben, in der sich jeder – und vor allem jede – entscheiden müsse."

    ALEXANDER stellt dem ideologischen Kampf um die Normalfamilie der Neuen Mitte die Realität gegenüber, in der nicht die "Karrierefrau" und Mutter, sondern die Teilzeitarbeitende Mutter dominiert. Danach skizziert er die Verrohung der Debatte, die in der Wahl des Begriffs "Herdprämie" zum Unwort des Jahres 2007 gipfelte:

    "Noch kein Begriff hat es überlebt, »Unwort des Jahres« zu werden. Und tatsächlich tritt mit der Jury-Entscheidung im Jahr 2008 auch ein kurzer Moment der Besinnung ein. (...) Die »Herdprämie« scheint jetzt dahin verbannt, wo sie hingehört: zu den Radikalen am Rand des Diskurses.
    Da hätte es bleiben können, auch wenn es nach vielen Kritikern des Betreuungsgeldes gegangen wäre, die sich mit der Polemik gegen die
    »Herdprämie« schon lange nicht mehr wohlfühlen.
    (...).
    Die Bedenkenträgerinnen – es handelte sich fast ausschließlich um Frauen – können sich allerdings nicht durchsetzen. Denn die führenden SPD-Männer wollen unbedingt die
    »Lufthoheit über den Kinderbetten« zurück (...). Diese »Lufthoheit« hat jetzt Ursula von der Leyen, die mit Kita-Ausbau und Elterngeld umsetzt, was die SPD jahrelang vergeblich gefordert hat. Den Sozialdemokraten bleibt wenig mehr als die Polemik gegen die »Herdprämie«."

    Ausführlich beschreibt ALEXANDER auch die Grünen-Debatte um die Herdprämie, die in einer Anzeigenkampagne gegen das Betreuungsgeld gipfelt:

    "Insgesamt gibt die grüne Fraktion 64.000 Euro aus für diese Kampagne, die aus mehreren Gründen bemerkenswert ist. Nicht nur erscheinen alle Anzeigen – untypisch – an nur einem einzigen Tag, dem 6. Juni 2012. Interessant ist der Empfängerkreis. Mit der großen »Süddeutschen Zeitung«, der kleinen »tageszeitung«, dem lokal erscheinenden »Tagesspiegel«, der bundesweiten »Frankfurter Rundschau« und dem Internetportal »Spiegel Online« werden Medien bedacht, die aus der Perspektive eines Anzeigenkunden wenig gemeinsam haben. Außer einem: Sie haben alle sehr kritisch über das Betreuungsgeld berichtet und teilweise polemisiert – und werden von den Grünen jetzt mit einer ganz eigenen »Herdprämie« belohnt."

    Ein weiteres "Highlight", das ALEXANDER beschreibt, ist der Eklat im Bundestag am 15. Juli 2012, d.h. dem Tag, an dem das Betreuungsgeld ursprünglich verabschiedet werden sollte. Auch nach der Verabschiedung des Betreuungsgeldes im Bundestag ist das Kapitel "Herdprämie" nicht zu Ende:

    "Dennoch wird das Betreuungsgeld jetzt, sieben Jahre nachdem es vereinbart wurde, Gesetz und tritt im kommenden August in Kraft. Seine Geschichte könnte also zu Ende sein. Aber wird auch die Polemik gegen »Heimchen am Herd«, gegen »Hausfrauen und Mütter« und gegen »goldene Schürzen« enden? Wohl kaum. SPD und Grüne haben schon angekündigt, nach einem Wahlsieg »als Erstes« das Betreuungsgeld wieder abzuschaffen. Der Bundestagswahlkampf beginnt in wenigen Monaten. Er wird diesmal auch gegen die »Herdprämie« geführt werden."

    Was ALEXANDER verschweigt: Die Heftigkeit der Kritik am Betreuungsgeld ist einer jahrzehntelangen Blockadehaltung von CDU/CSU gegen eine Familienpolitik der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschuldet. Die Verabschiedung des Betreuungsgeldes könnte sich letztlich als Pyrrhussieg erweisen.

    ALEXANDER, Robin (2012): Elternzeit als Investition.
    Die Arbeitgeber fordern kürzere Babypausen – und sägen am eigenen Ast,
    in:
    Welt v. 20.11.

    ALEXANDER,  Robin (2015): Das Betreuungsgeld ist gefloppt - außer bei den Wählern.
    Nach dem Nein durchs Verfassungsgericht sieht die Union wie ein Verlierer aus. An der Wahlurne hat die "Herdprämie" aber nicht geschadet,
    in: Welt v. 22.07.

    ALEXANDER, Robin (2016): Zehn wollen wieder mehr CDU wagen.
    Konservativer "Berliner Kreis" positioniert sich gegen "Diskriminierung der heterosexuellen Mehrheitsbevölkerung" in Deutschland,
    in:
    Welt v. 22.11.

    Alexander GAULAND vom Berliner Kreis hat die CDU bereits Richtung AfD verlassen. Seine verbliebenen 13 Gesinnungsgenossen scharen sich nun um den Promi-CDUler Wolfgang BOSBACH. Alexander ROBIN, von der taz ausgebildet, ist bei der Welt zuständig für das Betreuungsgeld, das beim Berliner Kreis eine CDU-Heimstatt gefunden hat:

    "Kerngedanken ist (...) eine Veränderung der »Betreuungsfinanzierung«. Der Staat soll künftig nicht nur Kitaplätze mit 900 bis 1200 Euro monatlich bezuschussen, sondern auch Eltern unterstützten, die ihre Kinder zu Hause selbst betreuen."

    Zuständig für solche Forderungen ist Sylvia PANTEL, Jahrgang 1961, Mutter von 5 Kindern und römisch-katholisch wie Wikipedia vermerkt. Aufschlussreicher ist die Bundestagswebsite. Dort wird sie als Mitglied des Familienbundes der Katholiken, des Bundes Katholischer Unternehmer und der Donum vitae-Stiftung geführt. Diese Organisationen können dem nationalkonservativen Spektrum zugeordnet werden.

     
           
       

    Robin Alexander im Gespräch

     
       
    fehlt noch
     
           
       

    Familie für Einsteiger (2007).
    Ein Überlebenshandbuch
    Berlin: Rowohlt

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wenn Eltern laufen lernen ... Robin Alexander berichtet von der harten Realität des Elternwerdens und Elternseins: von dem Moment der Wahrheit und der hereinbrechenden Flut von durchaus widersprüchlichen Ratschlägen aus Kollegen-, Freundes- und Familienkreisen, über Sex in der Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung für sie und ihn bis hin zu der nicht immer leichten Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft, den Herausforderungen für Väter in der Elternzeit, dem Umgang mit der lieben Verwandtschaft und vergeblichen Fluchtversuchen. Ein federleichter Ratgeber für frischgebackene Väter und Mütter und alle, die es werden wollen."

     
         
     
           
       

    Das Betreuungsgeld in der Debatte

    HEBESTREIT, Steffen (2007): FDP streitet nur über die Herdprämie.
    Freidemokraten sind sich einig wie selten,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.06.

    HEBESTREIT berichtet darüber, dass sich die - ansonsten einflusslosen FDP-Frauen - in der Familienpolitik profilieren durften. Das Betreuungsgeld, das Dirk NIEBEL vorgeschlagen hatte, fiel auf dem Parteitag durch.

    GAULAND, Alexander (2007): Der Familie misstrauen.
    Leyen sägt an den christlichen Wurzeln der CDU,
    in: Tagesspiegel v. 13.08.

    "Manchmal sind Lösungen verblüffend einfach. Ursula von der Leyen hat mit ihrer Ablehnung der so genannten Herdprämie deutlich gemacht, dass es ihr nicht um Wahlfreiheit, sondern um eine möglichst flächendeckende Kindergartenerziehung geht, und Christa Müller, die Ehefrau Oskar Lafontaines, mit ihrer Unterstützung christlich-konservativer Positionen, dass sie das Kleinkind in der Familie nach wie vor am besten aufgehoben sieht.
    Und so wie von der Leyen mit ihrer familienkritischen Haltung die Grundwerte der CDU/CSU verletzt, so Müller mit ihrem Festhalten an Geschlechterrollen die feministische Linke. Es wäre also das Klügste, Frau von der Leyen übernähme die frauen- und familienpolitische Sprecherrolle der PDS und CDU/CSU würden Frau Müller zur Familienministerin bestellen
    ", scherzt Alexander GAULAND angesichts einer scheinbar verdrehten Welt, die ein Spiegel-Sommerloch-Interview sichtbar machte.

    GASEROW, Vera (2007): Union zerstritten.
    Heim, Herd und harsche Worte,
    in: Frankfurter Rundschau v. 17.08.

    KRÖTER, Thomas & Rouven SCHELLENBERGER (2007): "Familienpolitik sollte ideologiefrei sein".
    Volker Kauder im Gespräch
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.08.

    KAUDER verteidigt das Betreuungsgeld: "Sie sind nicht immer einig mit Frau von der Leyen. Für Ihren Einsatz für das Betreuungsgeldes könnten Sie Ehrenmitglied der CSU werden.
                Das nehme ich schon länger für mich in Anspruch. Es ist auch hilfreich für den Vorsitzenden einer Fraktion, in der CDU und CSU zusammen sind. Familienpolitik sollte möglichst ideologiefrei sein. Der Staat hat sich nicht in die privaten Lebensverhältnisse einzumischen. Deshalb bin ich für Wahlfreiheit. Die jungen Menschen müssen selbst entscheiden, ob sie sehr früh nach der Geburt ihren Beruf wieder aufnehmen wollen oder ob ein Partner länger zu Hause bleibt. Um Wahlfreiheit zu ermöglichen, bin ich dafür, dass die Ganztagesbetreuung weiter ausgebaut wird. Aber die anderen Familien haben den gleichen Respekt verdient, das muss sich auch in einer finanziellen Anerkennung niederschlagen. Deshalb unterstütze ich den Wunsch der CSU nach einem Betreuungsgeld."

    DEHMER, Dagmar (2007): In Norwegen ist das Betreuungsgeld umstritten.
    Was in Deutschland diskutiert wird, führte Oslo bereits 1998 ein – es nutzen vor allem Unterschicht- und Einwandererfamilien,
    in: Tagesspiegel v. 29.10.

    HEBESTREIT, Steffen & Katharina SPERBER (2007): Trick 17 der Familienministerin,
    in:
    Frankfurter Rundschau  v. 01.11.

    KRÖTER, Thomas (2007): Auf stur geschaltet,
    in:
    Frankfurter Rundschau  v. 01.11.

    MONATH, Hans (2007): Leyen verärgert die Genossen.
    Im Streit um das Betreuungsgeld kommt die Ministerin der CSU entgegen. SPD fühlt sich getäuscht,
    in: Tagesspiegel v. 01.11.

    SCHMITT, Cosima (2007): Gluckengehalt soll Gesetz werden.
    Von der Leyen, bis dato erklärte Gegnerin eines Betreuungsgeldes, gibt nach: Ab 2013 sollen Eltern Geld erhalten, wenn sie ihre Kinder zu Hause lassen, statt sie in die Krippe zu geben. So steht es in einem Gesetzentwurf des Familienministeriums,
    in:
    TAZ  v. 01.11.

    CAPELLAN, Frank (2007): Herd statt Hort.
    Ursula von der Leyen gibt grünes Licht für Betreuungsgeld,
    in: DeutschlandRadio v. 31.10.

    SIEMS, Dorothea (2007): Thüringen ist Testlabor für das umstrittene Betreuungsgeld.
    Anzahl der Kinder in Krippen sinkt,
    in:
    Welt  v. 03.11.

    ROLL, Evelyn (2007): Das wird euch noch leidtun.
    Unsere Politiker wollen alle nur noch eins: die Mitte. Haben die einen Knall? Nein, aber es gibt bald einen! 
    in: Süddeutsche Zeitung v. 15.12.

    Evelyn ROLL prophezeit, dass die Herdprämie auch nach 2013 nicht kommen wird.

    ROßBACH, Henrike (2007): Betreuungsgeld.
    Alles für die Familie,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.12.

    Nicht auf Seite 1, sondern nur auf Seite 11 darf ROßBACH Kritik am Betreuungsgeld üben.

    REPINSKI, Gordon (2009): "Eltern melden ihre Kinder dann aus der Kita ab".
    Familienpolitik: Erziehungsforscher Thomas Rauschenbach kritisiert das "Betreuungsgeld",
    in: TAZ v. 31.10.

    KEILANI, Fatina (2009): Senat setzt auf Kitas statt auf Eltern.
    Um die von der Bundesregierung geplante Unterstützung für zu Hause betreute Kinder ist heftiger Streit entbrannt. Sozialverbände und Politiker geißeln das Betreuungsgeld als rückschrittlich und kontraproduktiv. Der Deutsche Familienverband nannte das Betreuungsgeld hingegen einen "kleinen, aber wichtigen Schritt für Eltern, die ihr Kind in den ersten Lebensjahren zu Hause betreuen wollen",
    in: Tagesspiegel v. 01.11.

    WIEHLER, Stephan & Christoph STOLLOWSKI (2009): Betreuungsgeld - gut oder schlecht?
    Ein Pro & Contra,
    in: Tagesspiegel v. 01.11.

    GIERTH, Matthias (2009): Familien nicht im Regen stehen lassen.
    Herd- oder Heilsprämie? Nirgendwo sonst in Europa wird so hysterisch um neue Transferleistungen gekämpft wie in Deutschland,
    in: Rheinischer Merkur Nr.46 v. 12.11.

    PETROPULOS, Kostas (2009): Betreuungsgeld-Debatte als Fanal.
    Grundrechte der Eltern sind antastbar,
    in: DeutschlandRadio v. 12.11.

    BRENNER, Jana (2009): Alles für die Hausfrau.
    Familie oder Beruf? Angeblich will die Regierung mit dem so genannten Betreuungsgeld die »Wahlfreiheit« für Eltern ­erhöhen. Tatsächlich dürfte vor allem die Benachteiligung von Frauen auf dem ­Arbeitsmarkt stärker werden,
    in: Jungle World Nr.47 v. 19.11.

    FRANK, Joachim (2009): Betreuungsgeld.
    FDP stellt sich gegen Merkel,
    in: Frankfurter Rundschau v. 24.11.

    FRANK, Joachim (2009): Bon für Bon,
    in: Frankfurter Rundschau v. 24.11.

    BERGIUS, Michael (2009): Geld oder Gutscheine.
    Koalition streitet um Betreuungsgeld,
    in: Frankfurter Rundschau v. 24.11.

    KÄFER, Armin & Thomas MARON (2009): Geld oder Gutschein - Thema für einen Dauerstreit.
    Betreuungsgeld: Der Konflikt entpuppt sich als Sturm im Wasserglas. Ersatzleistungen sind geplant,
    in: Stuttgarter Zeitung v. 24.11.

    MONATH, Hans (2009): FDP beharrt auf Gutscheinen,
    in: Tagesspiegel v. 24.11.

    BRUNS, Tissy (2009): Merkels Menschenbild.
    Betreuungsgeld: Wir hätten mehr von einer Kanzlerin, die sich ein wirkliches Bild macht von den vielen Menschen, die einen schweren Start ins Leben haben,
    in: Tagesspiegel v. 24.11.

    WINSEMANN, Bettina (2009): Kinder, Geld und Kindergeld.
    Zur Debatte um finanzielle Förderung im "Unterschichtenmilieu",
    in: Telepolis v. 24.11.

    BERTH, Felix (2009): Zum Wohl der Kinder.
    Statt über mögliche Formen des Betreuungsgeldes zu streiten, sollte man den Kindergarten neu erfinden - mit mehr Personal und Unterstützung für bildungsferne Familien,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 24.11.

    SCHÄFER, Christoph (2009): Erziehung gehört in die Familie.
    Pro Betreuungsgeld,
    in: Stern Online v. 24.11.

    PFOHL, Manuela (2009): Herdprämie hilft Kindern nicht,
    Contra Betreuungsgeld,
    in: Stern Online v. 24.11.

    USCHTRIN, Connie (2009): Gutscheine für die Kita statt Kita-Gutscheine.
    Wenn es ums Betreuungsgeld geht, wird die Kanzlerin plötzlich liberal und die FDP kontrollwütig,
    in: Freitag Online v. 24.11.

    SCHMOLLAK, Simone (2009): Barleistung oder Gutscheine?
    Streit ums Betreuungsgeld: FDP und auch einzelne CDUler zweifeln am Nutzen einer Barleistung, zu wenig komme bei den Kindern an. Jetzt mischen sich auch noch die Grünen ein,
    in: TAZ Online v. 24.11.

    FRANK, Joachim (2009): Merkel rudert zurück,
    in: Frankfurter Rundschau v. 25.11.

    NUTT, Harry (2009): Der Schein des Anstoßes,
    in: Frankfurter Rundschau v. 25.11.

    VITZTHUM, Thomas (2009): Kinderhilfswerk nennt Betreuungsgeld einen Schmarrn.
    CSU rückt von genereller Barauszahlung ab und hält Gutscheine "in wenigen Fällen" für machbar - doch die Ausnahmen könnten sich häufen,
    in: Welt v. 26.11.

    TICHOMIROWA, Katja (2009): "Generalverdacht auf Missbrauch unzulässig",
    in: Frankfurter Rundschau v. 26.11.

    REIMANN, Katja (2009): Schwer erziehbare Eltern.
    Vielen Familien ist mit Betreuungsgeld wenig geholfen – sie sind mit Kindern einfach überfordert. Ein Besuch in Neukölln,
    in: Tagesspiegel v. 28.11.

    JAHBERG, Heike & Rainer WORATSCHKA (2010): Betreuungsgeld für Rente gutschreiben.
    Der Vorschlag von CDU-Sozialexperte Peter Weiß, zu Hause erziehenden Eltern das Betreuungsgeld auf die Rente anzurechnen, stößt bei der CSU auf heftige Kritik. Die Frauen-Union unterstützt hingegen den Vorschlag in Weiß
    in: Tagesspiegel v. 16.03.

    SCHMOLLACK, Simone (2010): Rentenpunkte statt Betreuungsgeld in bar.
    Koalition: CDU-Sozialexperte will, dass Herdprämie in der Rentenkasse landet. CSU: Idee "unausgegoren",
    in: TAZ v. 16.03.

    SCHMOLLACK, Simone (2010): Herdprämie macht abhängig.
    Familie: Das Betreuungsgeld widerspricht dem Grundgesetz, sagt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Es zementiert eine überholte Familienpolitik zu Lasten der Frauen,
    in: TAZ v. 29.09.

    MÜLLER-NEUHOF, Jost (2010): Kinder werden älter.
    Der Staat teilt Kinder in wertvolle und weniger wertvolle auf. Warum die Koalition das Elterngeld streichen sollte – und die Herdprämie gleich mit,
    in: Tagesspiegel v. 26.11.

    SCHMOLLACK, Simone (2010): Herdprämie ist rechtswidrig.
    Familie: Das Betreuungsgeld fördert nicht alle Familienformen gleich, sagt eine Studie der Grünen,
    in: TAZ v. 03.12.

    BREKER, Gerd (2010): "Komplett an den Wünschen der Eltern vorbei".
    Im Gespräch: Grünen-Familienexpertin Ekin Deligöz lehnt Betreuungsgeld ab,
    in: DeutschlandRadio v. 30.12.

    SCHMOLLACK, Simone (2014): Herdprämie macht dumm.
    Familie: Kinder entwickeln sich dann am besten, wenn sie in ihrem ersten Lebensjahr zu Hause betreut werden und danach in die Kita gehen, haben Experten herausgefunden,
    in:
    TAZ v. 28.07.

    GEYER, Christian (2014): Ein Fall von Tendenzforschung.
    Eine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie will herausgefunden haben, dass das Betreuungsgeld die Bildungschancen von Migrantenkindern schmälert. Doch die Untersuchung ist methodisch fragwürdig und liefert verzerrte Ergebnisse,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.07.

    HAERDER, Max & Konrad FISCHER (2015): Die 800-Millionen-Euro-Frage.
    Familienpolitik: Das Verfassungsgericht könnte das Betreuungsgeld kippen. Das ist nicht nur in Bayern beliebt. Daher ist Streit ums Geld nach dem Urteil garantiert,
    in: Wirtschaftswoche Nr.30 v. 17.07.

    taz-Schwerpunkt: Und wer betreut jetzt die CSU?
    Verlierer: Erst wird die Maut gestoppt, jetzt verbietet Karlsruhe auch noch das bundesweite Betreuungsgeld: Seehofers gescheitertes Lieblingsprojekt

    SCHMOLLACK, Simone (2015): Nur in Bayern mit Mutti allein.
    Reaktionen: SPD und Opposition begrüßen das Urteil. Bayern kündigt an, das Betreuungsgeld weiter zu zahlen. Nun entbrennt ein Streit, was mit dem Geld künftig passieren soll,
    in: TAZ v. 22.07.

    SCHMOLLACK, Simone (2015): Jetzt muss der Kitaausbau kommen.
    Kommentar zum gekippten Betreuungsgeld,
    in: TAZ v. 22.07.

    JANISCH, Wolfgang (2015): Auch Verlierer haben Glück.
    SZ-Tagesthema: Die CSU setzt sich beim Betreuungsgeld zwar nicht durch. Trotzdem könnte sie sich eigentlich freuen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 22.07.

    HEIDENREICH, Ulrike (2015): Schluss, aus, vorbei?
    SZ-Tagesthema: Wie sich das Urteil des Verfassungsgerichts auf Familien mit kleinen Kindern auswirkt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 22.07.

    SIEMS, Dorothea (2015): Der Ruin der Familienhilfen.
    Kommentar,
    in: Welt v. 22.07.

    MENKENS, Sabine (2015): Manuela Schwesig, die strahlende Verliererin.
    Für die Familienministerin war die formale Niederlage in Karlsruhe ein Sieg. Sie hat das Betreuungsgeld bekämpft,
    in: Welt v. 22.07.

    GÖBEL, Heike (2015): Familienpolitische Ideale.
    Kommentar,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.07.

    CASPARI, Lisa (2015): Wer finanziert die Wahlfreiheit?
    Union und SPD zanken übers Betreuungsgeld: Die Familienministerin darf das frei gewordene Geld nicht behalten. Und Horst Seehofer darf es nicht einfach selbst auszahlen,
    in: ZEIT Online v. 22.07.

    FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Wohin mit dem Betreuungsgeld?
    900 Millionen Euro = 27000 Erzieherinnen

    SIEVERS, Markus (2015): Was tun mit den Millionen?
    Nach dem Urteil zum Betreuungsgeld werden im Bundeshaushalt hunderte Millionen Euro frei. Was plant die Regierung mit dem Geld?
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.07.

    PANY, Thomas (2015): Bundesverfassungsgericht kippt Betreuungsgeld.
    Voraussetzungen für eine Gesetzgebungskompetenz des Bundes sind nicht erfüllt. Auch die "Wahlfreiheit" ist dafür ein unzureichendes Argument,
    in: Telepolis v. 21.07.

    SADIGH, Parvin (2015): Die Kein-Kind-Politik.
    Karlsruhe kippt das Betreuungsgeld. Vielleicht hört nun auch das Gezerre an den Müttern auf. Denn das hat vor allem ein Ergebnis: weniger Kinder,
    in: ZEIT Online v. 21.07.

    FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Für die Tonne?
    Das Betreuungsgeld sorgt seit Jahren für Ärger - nicht nur in der Politik. Heute entscheidet das Verfassungsgericht, ob es abgeschafft wird

    KNAPP, Ursula (2015): Herdprämie droht das Aus.
    Das BVerfG entscheidet heute über das Betreuungsgeld. Während das Gesetz vor allem aus Sicht der Emanzipation und der frühkindlichen Förderung in die Kritik geraten ist, geht es in Karlsruhe darum, ob der Bund solche Gesetze erlassen darf,
    in: Frankfurter Rundschau v. 21.07.

    Neu:
    BOLLMANN, Ralph (2015): Betreutes Bezahlen.
    Für das Betreuungsgeld sind die Länder zuständig. Das Geld dafür wollen sie trotzdem vom Bund. Welch ein Irrsinn,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.07.

     
       

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    Update: 08. Juli 2017