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LANG, Susanne (2004): "In der CDU steckt ein grüner Kern".
Trotzdem hat die ehemalige
CDU-Wahlkämpferin und Romanautorin Susanne Fengler für Edmund
Stoiber (CSU) gearbeitet. Ein taz-Gespräch über das politische
Handwerk der Phrasendrescherei, die Chancen für Schwarz-Grün und
Fenglers Begeisterung für Angela Merkel,
in: TAZ v. 16.10.
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FENGLER, Susanne (2005): 1001 Orangen für Düsseldorf.
Fruchtig, farbig, frisch
muß die Union sein: Wie die Romanfigur Fräulein Schröder noch einmal
dem CDU-Parteitag hilft,
in: Welt v. 06.12.
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FENGLER, Susanne (2004): ZeitungsLust und Nutz.
10 Thesen zum alten und neuen Leitmedium,
in: TAZ v. 11.12.
- Inhalt:
Die Kommunikationswissenschaftlerin Susanne
FENGLER erklärt u.a. warum die Zeitung in der Fernsehgesellschaft
weiterhin das Leitmedium ist:
"Auch
wenn das Fernsehen seit nunmehr einigen Jahrzehnten omnipräsentes
»Leitmedium« ist, konnten sich insbesondere die überregionalen
Tageszeitungen ihren hohen Einfluss auf die öffentliche Agenda
bewahren: Weil eben sie es häufig sind, die Themen recherchieren,
Debatten initiieren und Meinung machen. Viele Fernsehjournalisten
orientieren sich in ihrer Berichterstattung stark an der
»Leitmelodie«, die die einflussreichen Zeitungen vorgeben. Und so
erreichen die Zeitungen auch in einer Gesellschaft, die sich
angeblich vor dem Fernsehen zu Tode amüsiert, doch noch -
wenngleich auf Umwegen - das ganz breite Publikum."
- Neu:
FENGLER, Susanne (2005): Ich bin die RICHTIGE Beute!
Von der Gnade der späten Geburt oder Warum ich bisher
0,0 Kinder zur Sicherung des Standorts Deutschlands beigetragen
habe,
in: TAZ v. 08.03.
- Kommentar:
Vielleicht erscheint ja demnächst mal in einem
Magazin eine Titelgeschichte à la "Ich habe abgetrieben".
Das Update müsste dann lauten:
"Ich habe kein Kind gezeugt/geboren".
FENGLER zeigt schon einmal wie so
etwas aussehen könnte:
"ich
werde gesucht, ach, was sage ich: gejagt! Von der deutschen
Wirtschaft. Den deutschen Sozialkassen. Den deutschen Parteien.
Renate Schmidt im
Besonderen. Aber auch von
Frank Schirrmacher, der gegen den demografischen Untergang des
Abendlands kämpft.
Ich
werde verfolgt, weil ich DIE RICHTIGE bin. Das größte Problem,
das Deutschland derzeit hat, ist schließlich, dass nur DIE FALSCHEN
noch Kinder bekommen. Hat der
Jungliberale Daniel Bahr vor einiger Zeit mal gesagt. (...).
Damit aus dem »Methusalem-Komplott«
nicht auch noch eine Verschwörung der Armen wird, müssen endlich wir
Akademikerinnen im gebärfähigen Alter ran. Die anderen Parteien
sagen es nicht ganz so deutlich. Meinen aber das gleiche, wenn sie
höflich auf die Statistiken verweisen, die
belegen, dass 40 Prozent der deutschen Frauen mit Hochschulabschluss
kinderlos bleiben (...).
Ich fühle mich als Buhmann der Nation. (...). Ich bin 33 Jahre alt
und habe bislang 0,0 Kinder zur Sicherung des Standorts Deutschland
beigetragen. Selbst Hans Eichel kann bessere Bilanzen vorweisen.
In der Frankfurter Allgemeinen rechnet mir der
Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg Tag für Tag vor, dass die
Deutschen spätestens im Jahr 2090 ausgestorben sein werden, wenn ich
nicht bald etwas unternehme. Die Zeit (Anmerkung:
stand auch in der FAZ unter der Schlagzeile "Wunschkind.de")
plädiert für einen Paradigmenwechsel im Biologieunterricht: Anstatt
den Teenies beizubringen, wie man unerwünschten Nachwuchs vermeidet,
sollte man ihnen künftig klar machen, welch kurze Zeitspanne den
Frauen, den RICHTIGEN zumal, eigentlich zur Fortpflanzung zur
Verfügung steht."
Das Outing der Männer als
Nicht-Zeuger sieht dagegen etwas anders aus. Ein Vorreiter war hier
Hans-Ulrich TREICHEL.
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