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Susanne Fengler: Fräulein Schröder

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1971 geboren
    • Studium der der Kommunikationswissenschaften
    • 2001 - 2003 Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin
    • 2004 Roman "Fräulein Schröder"
 
       
   
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    Susanne Fengler in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    • LANG, Susanne (2004): "In der CDU steckt ein grüner Kern".
      Trotzdem hat die ehemalige CDU-Wahlkämpferin und Romanautorin Susanne Fengler für Edmund Stoiber (CSU) gearbeitet. Ein taz-Gespräch über das politische Handwerk der Phrasendrescherei, die Chancen für Schwarz-Grün und Fenglers Begeisterung für Angela Merkel,
      in: TAZ v. 16.10.
    • FENGLER, Susanne (2005): 1001 Orangen für Düsseldorf.
      Fruchtig, farbig, frisch muß die Union sein: Wie die Romanfigur Fräulein Schröder noch einmal dem CDU-Parteitag hilft,
      in: Welt v. 06.12.
    • FENGLER, Susanne (2004): ZeitungsLust und Nutz.
      10 Thesen zum alten und neuen Leitmedium,
      in: TAZ v. 11.12.
      • Inhalt:
        Die Kommunikationswissenschaftlerin Susanne FENGLER erklärt u.a. warum die Zeitung in der Fernsehgesellschaft weiterhin das Leitmedium ist:

              
          "Auch wenn das Fernsehen seit nunmehr einigen Jahrzehnten omnipräsentes »Leitmedium« ist, konnten sich insbesondere die überregionalen Tageszeitungen ihren hohen Einfluss auf die öffentliche Agenda bewahren: Weil eben sie es häufig sind, die Themen recherchieren, Debatten initiieren und Meinung machen. Viele Fernsehjournalisten orientieren sich in ihrer Berichterstattung stark an der »Leitmelodie«, die die einflussreichen Zeitungen vorgeben. Und so erreichen die Zeitungen auch in einer Gesellschaft, die sich angeblich vor dem Fernsehen zu Tode amüsiert, doch noch - wenngleich auf Umwegen - das ganz breite Publikum."
    • Neu:
      FENGLER, Susanne (2005): Ich bin die RICHTIGE Beute!
      Von der Gnade der späten Geburt oder Warum ich bisher 0,0 Kinder zur Sicherung des Standorts Deutschlands beigetragen habe,
      in: TAZ  v. 08.03.
      • Kommentar:
        Vielleicht erscheint ja demnächst mal in einem Magazin eine Titelgeschichte à la "Ich habe abgetrieben".

              
          Das Update müsste dann lauten: "Ich habe kein Kind gezeugt/geboren".
              
          FENGLER zeigt schon einmal wie so etwas aussehen könnte:
              
          "ich werde gesucht, ach, was sage ich: gejagt! Von der deutschen Wirtschaft. Den deutschen Sozialkassen. Den deutschen Parteien. Renate Schmidt im Besonderen. Aber auch von Frank Schirrmacher, der gegen den demografischen Untergang des Abendlands kämpft.
        Ich werde verfolgt, weil ich DIE RICHTIGE bin. Das größte Problem, das Deutschland derzeit hat, ist schließlich, dass nur DIE FALSCHEN noch Kinder bekommen. Hat der Jungliberale Daniel Bahr vor einiger Zeit mal gesagt. (...).
        Damit aus dem »
        Methusalem-Komplott« nicht auch noch eine Verschwörung der Armen wird, müssen endlich wir Akademikerinnen im gebärfähigen Alter ran. Die anderen Parteien sagen es nicht ganz so deutlich. Meinen aber das gleiche, wenn sie höflich auf die Statistiken verweisen, die belegen, dass 40 Prozent der deutschen Frauen mit Hochschulabschluss kinderlos bleiben (...).
        Ich fühle mich als Buhmann der Nation. (...). Ich bin 33 Jahre alt und habe bislang 0,0 Kinder zur Sicherung des Standorts Deutschland beigetragen. Selbst Hans Eichel kann bessere Bilanzen vorweisen.
        In der Frankfurter Allgemeinen rechnet mir der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg Tag für Tag vor, dass die Deutschen spätestens im Jahr 2090 ausgestorben sein werden, wenn ich nicht bald etwas unternehme. Die Zeit (Anmerkung: stand auch in der FAZ unter der Schlagzeile "Wunschkind.de") plädiert für einen Paradigmenwechsel im Biologieunterricht: Anstatt den Teenies beizubringen, wie man unerwünschten Nachwuchs vermeidet, sollte man ihnen künftig klar machen, welch kurze Zeitspanne den Frauen, den RICHTIGEN zumal, eigentlich zur Fortpflanzung zur Verfügung steht.
        "
              
          Das Outing der Männer als Nicht-Zeuger sieht dagegen etwas anders aus. Ein Vorreiter war hier Hans-Ulrich TREICHEL.
     
           
       

    Fräulein Schröder (2004)
    Berlin: Gustav Kiepenheuer

     
       
     
     

    Klappentext

    "Was tut eine junge Altertumswissenschaftlerin, wenn sie an ihrem dreißigsten Geburtstag unversehens durch ihre Doktorarbeit fällt? Miriam Schröder versucht ihr Leben zu ändern und nimmt einen Job an - ausgerechnet in der Zentrale einer politischen Partei. Unermüdlich werden hier Strategien entworfen, träumen alle von der Macht. Miriam gelingt der Rollenwechsel erstaunlich gut. Bis sie bemerkt, dass das Schicksal der großen Vorsitzenden ihrer Partei eng mit dem Leben einer antiken Königin verwoben scheint, der einst ein skrupelloser Herausforderer den Untergang brachte. Mit ungewöhnlichen Methoden will sie verhindern, dass die Geschichte sich wiederholt."

     
     
     
           
         
       

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    Update: 08. März 2005
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