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Thea Dorn : Die neue F-Klasse

 
       
   

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    Thea Dorn in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    • DORN, Thea (2006): Ohne mich!
      Mann = Jäger + Ernährer. Frau = Hausfrau + Mutter. Das ist wie Rückkehr zur Pferdekutsche, weil der Autoverkehr zu Problemen führt. Wider die jüngsten Appelle zur Mutti-Familie,
      in: Die Presse v. 16.09.

    Thea DORN über die neuen Familienfans Frank SCHIRRMACHER ("Minimum"), Eva HERMAN ("Das Eva-Prinzip") und Susanne GASCHKE ("Die Emanzipationsfalle"):

    "Der Wortmächtigste unter den neuen Familienfans, Frank Schirrmacher (der selbst leider nur einen Sohn hat, der leider bei der geschiedenen Ehefrau lebt), lobt Familie nicht deshalb, weil Menschen dort im Idealfall ein zivilisiertes Miteinander erlernen - er lobt sie als »Schicksalsgemeinschaft«. Was dabei herauskommt, wenn »Blut« gepriesen wird, weil es dicker ist als Wasser, können wir am unverstelltesten an den sogenannten »Ehrenmorden« ablesen (...).
    Zwar will uns Frank Schirrmacher die Familie in seinem »Minimum«-Bestseller als »Überlebensfabrik« schmackhaft machen. In Wahrheit sind es aber gerade die tödlichen Tragödien, die ihn von den Höhen seines Frankfurter Herausgeber-Sessels herab faszinieren.

              
     (...).
    Wie tief sich reaktionäre Denkmuster allerdings nicht nur in männliche, sondern auch in weibliche Hirne eingeprägt haben, zeigt der Müttergenesungsweckruf, den Eva Herman, die deutsche Nachrichtensprecherin, Talkshow-Moderatorin und dreifach geschiedene Mutter eines Sohnes, kürzlich in ihrem Buch
    »Das Eva-Prinzip« veröffentlichen durfte.
              
     (...).
    Nachdenklicher muss es einen stimmen, wenn auch die seriöse Publizistin Susanne Gaschke in ihrem Buch
    »Die Emanzipationsfalle - Erfolgreich, einsam, kinderlos« den Sündenbock für den Bevölkerungs- und angeblichen Sozialschwund bereits im Titel ausfindig macht. Die »Zeit«-Redakteurin - ebenfalls Mutter eines Kindes - bewohnt dasselbe Wolkenkuckucksheim wie die Gute-Nachrichten-Versprecherin, wenn sie schreibt: »Nach heutigem Erkenntnisstand sind Kinder auch, so brutal das klingt, eine Versicherung gegen die Einsamkeit des - überwiegend weiblichen - Alters.«
    "

    DORN, Thea (2006): Unnachgiebiger werden! Oder hinschmeißen!
    Passend zu Eva Hermans Apfelkuchen-Thesen ist sie auch in der Politik wieder da: die Sehnsucht nach dem bärig-bärtigen Mann, der im rechten Moment auf den Tisch haut. Doch Angela Merkel hat noch immer die Chance, sich aus politischen und gesellschaftlichen Mustern von vorgestern zu befreien,
    in: Spiegel online v. 18.10.

    DORN, Thea (2006): Das Eva-braun-Prinzip.
    Die Mitte der Gesellschaft in Deutschland denkt wieder rechts. Die alten, ideologischen Ansichten werden nicht nur propagiert, sondern auch mehrheitlich akzeptiert. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch noch einmal genau nach - zum Beispiel bei Eva Herman,
    in: TAZ v. 29.11.

    DORN, Thea (2007): Männerminister fordert Soforthilfe für Matriachats-Opfer.
    Feminismus 2067 (7) - das Matriarchat herrscht, Frauen führen Staat und Wirtschaft. Männer? Unbedeutend. Sie müssen es schon als Erfolg feiern, dass immerhin wieder 80 Prozent von ihnen Alphabeten sind,
    in: Spiegel Online v. 13.01.

     
           
       

    Thea Dorn: Gespräche und Porträts

     
       

    HILDEBRANDT, Tina (2006): Kinder? Nein, danke.
    Warum die Schriftstellerin Thea Dorn einen Widerspruch zwischen Mutterschaft und Moderne sieht,
    in: Die ZEIT Nr.43 v. 19.10.

    ZEIT-Thema: Wie Frauen Macht ausüben

    GASCHKE, Susanne & Matthias KRUPA (2006): "Ganz anders als die anderen".
    Seit einem Jahr wird Deutschland von einer Frau regiert - daran müssen sich nicht nur die Männer gewöhnen. Ein Gespräch mit Thea Dorn, Lisa Ortgies und Jacqueline Boysen über weiblichen Führungsstil, männliche Konkurrenten und die Frage, warum Angela Merkel partout keine Handtasche trägt,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.

    OESTREICH, Heide (2006): "Der Feminismus stagniert".
    Thea Dorn über moderne Emanzipation,
    in: TAZ v. 18.11.

     
           
       

    Die neue F-Klasse (2006).
    Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird
    München: Piper Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Die großen Gleichstellungskämpfe um Abtreibung, Arbeit und Ehe sind ausgefochten, wir haben eine Kanzlerin und noch nie in der Geschichte waren so viele Frauen so erfolgreich wie heute. Aber haben wir tatsächlich genügend Frauen auf der Kapitänsbrücke, wenn es gleichzeitig wieder hoffähig wird, zu behaupten, die Frau sei fürs Emotional-Familiäre, der Mann fürs Geldverdienen zuständig?

    Wurde die Emanzipation verspielt? An welchen Rollenmodellen sollen sich Frauen orientieren, jenseits der überzogenen Forderungen, jede müsse Karriere machen und gleichzeitig das deutsche Volk vor dem Aussterben bewahren? Und wer außer den Frauen soll unsere Gesellschaft voranbringen, wenn die Männer im Wesentlichen damit beschäftigt sind zu jammern, dass früher alles besser war?

    Thea Dorn und elf meinungsmachende Frauen diskutieren über Männer und Frauen, Kinder und Beruf, Politik und Gesellschaft und setzen die Agenda für die Zukunft."

     
         
     
           
       

    Die Beiträge des Buchs

    DORN, Thea - Was bisher geschah...

    GLAUBITZ, UTA - Jahrgang 1966. Berufsberaterin

    ATES, Seyran - Jahrgang 1963. Anwältin, Frauenrechtsaktivistin

    BOHLE, Vera - Jahrgang 1969. Expertin für Kampfmittelbeseitigung

    ROCHE, Charlotte - Jahrgang 1978. TV-Moderatorin, Performerin

    PAPERT, Ines - Jahrgang 1974. Weltmeisterin im Eisklettern

    WIENER, Sarah - Jahrgang 1962. Gastronomin, TV-Köchin

    KULLMANN, Katja - Jahrgang 1970. Autorin

    ILLNER, Maybritt - Jahrgang 1965. TV-Moderatorin

    KOCH-MEHRIN, Silvana - Jahrgang 1970. Politikerin

    ZAFEIRIOU, Efstratia - Jahrgang 1968. Maschinenbauingenieurin, Markt- und Trendforschungsleiterin

    SAIMEH, Nahlah - Jahrgang 1966. Forensische Psychiaterin, ärztliche Direktorin

    DORN, Thea - Was geschehen muss...
     
       

    Buchauszug

    DORN, Thea (2006): Begrabt den Gebärneid!
    in: Spiegel Online v. 20.10.

     
       

    Rezension von single-generation.de

    Die neue F-Klasse. Thea Dorn sagt dem Familienfundamentalismus den Kampf an
     
       

    Weitere Rezensionen

    HOFFMANN, Isabell (2006): Frau spricht zu Frau.
    Thea Dorn wünscht sich einen neuen Feminismus. Aber was war das noch mal?
    in: Literaturbeilage der Zeit, Nr.40 v. 28.09.

    BRIKEN, Kendra (2006): Schwestern, zur Familie, zur Arbeit!
    Frauen, die Karriere machen wollen, müssen einfach mal den Hintern hochkriegen - das ist Beratungsliteratur im Zeitalter postfeministischer Arbeitsverhältnisse,
    in:
    konkret literatur Nr.31, Oktober

    CORINO, Eva (2006): Feminismus der Luxusklasse.
    Die Fernsehmoderatorin Thea Dorn rät der neuen "F-Klasse", Mercedes ohne Kindersitz zu fahren,
    in: Berliner Zeitung v. 09.10.

    SEZGIN, Hilal (2006): Die F-Klässlerinnen,
    in: TAZ v. 25.10.

    SEZGIN widmet sich dem Buch Die neue F-Klasse von Thea DORN. Single-generation.de hat dazu eine Rezension verfasst, in der u.a. gefragt wird, ob mit Thea DORN erstmals in der Geschichte der Generationenkämpfe eine weibliche heroische Generation ihren Führungsanspruch anmeldet.

    SCHRUPP, Antje (2006): Die neue F-Klasse hat Startprobleme.
    Barbara Bierach erkundet, warum in deutschen Unternehmen fast nur Männer Top-Positionen einnehmen. Thea Dorn stellt erfolgreiche weibliche Rollenbilder vor,
    in: Frankfurter Rundschau v. 01.11.

    BUHR, Elke (2006): Thea Dorn - Die neue F-Klasse,
    in: Literaturen, November

    Elke BUHR findet, dass in dem Interviewband Die neue F-Klasse von Thea DORN viel richtiges gesagt wird. Sie findet es jedoch schade, dass mit dem Titel eine Chance vergeben wurde:

    "Denn wer wirklich eine neue Frauenbewegung will, der sollte sie nicht wie ein Auto nennen. So sieht es aus wie eine Pointenschleuder, eine weibliche Antwort auf »Die Generation Golf«: mühelos wegzulachen."

     
       

    Die neue F-Klasse in der Debatte

    STEPHAN, Cora (2006): Frau Doktor zu Haus.
    Qualifizierte Frauen werden draußen gebraucht,
    in: Frankfurter Rundschau v. 14.11.

    Cora STEHPHAN, Ex-Mitglied der Generation Pflasterstrand, verteidigt als "fanatisch berufstätige kinderlose Frau von 50 plus" die neue F-Klasse gegen das Eva-Prinzip und die Missfelders dieser Welt:

    "Es gibt, was das deutsche Rentensystem betrifft, keinen Generationenkonflikt oder einen Kampf Alt gegen Jung, also ein irgendwie »biologisch« zu nennendes und zu lösendes Problem. Es handelt sich vielmehr um einen korrigierbaren Rechenfehler."

    GEISEL, Sieglinde (2007): "Eine Dirigentin ist für mich keine Frau".
    Über Chefinnen und Mütter am Arbeitsplatz,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.02.

    "Thea Dorn liefert Bestätigungsprosa für privilegierte Frauen der oberen Mittelschicht.
                 (...). Doch der neue Feminismus will sich nicht einstellen, sosehr man ihn auch herbeiredet. Die Argumente sind längst bekannt.
                 «Frauen haben seit Jahrhunderten als Spiegel gedient, Spiegel mit der magischen und erhebenden Kraft, die Gestalt eines Mannes in doppelter Grösse wiederzugeben», so heisst es in Virginia Woolfs Essay
    «Ein eigenes Zimmer» - ein Text, der auch nach fast hundert Jahren noch Massstäbe setzt für Geschlechterdebatten. Die Unterlegenheit der Frau sei für den Status der Männer entscheidend, schreibt Woolf, denn «wenn sie nicht unterlegen wären, würden sie auch nicht mehr vergrössern».
                 Das Problem ist nicht der alte, neue oder mangelnde Feminismus, das Problem sind die Männer", meint Sieglinde GEISEL.

    Neu:
    HARK, Sabine & Ina KERNER (2007): Konstruktionsfehler in der F-Klasse.
    Introspektion: Der neue Feminismus will nicht der alte sein, weil das Opferkleid schlecht zur konservativen Diskursmode passt,
    in: Freitag Nr.18 v. 04.05.

    Die Autorinnen beklagen die Anbiederung des "neuen" Feminismus à la Thea DORN an den Neokonservatismus. Mit der Abwehr des "Opferfeminismus" werde "die Anschlussfähigkeit an dominante Diskurskonjunkturen zum Preis der feministischen Entsolidarisierung erkauft". HARK & KERNER weisen zudem darauf hin, dass sich "in der aktuellen Geschlechterdebatte vermehrt die antifeministischen Männer" in der Opferrolle sehen. Prominentestes Beispiel dafür ist Norbert BOLZ

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Oktober 2006
    Update: 06. April 2015