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Tilman
Spreckelsen: Herz
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Kurzbiographie
- 1967 geboren
- Studium der
Germanistik und Geschichte
- 2001 Buch
"Herz"
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Aktuellster
Beitrag
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Tilman Spreckelsen
in seiner eigenen Schreibe
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Interviews von Tilman
Spreckelsen
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- SPRECKELSEN,
Tilman (2004): Wer zuerst sagt, was er wirklich will, hat verloren.
Sven Regener über seine Herr-Lehmann-Fortsetzung "Neue Vahr Süd",
seine politischen Lehrjahre und das alte Römische Reich,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.09.
- Inhalt:
Sven REGENER spricht anlässlich der
Veröffentlichung von
"Neue Vahr Süd", einen Roman, der
1980 spielt, über seine K-Gruppen-Vergangenheit:
"Das war alles zwischen meinem 16.
und meinem 19. Lebensjahr, ich hab' deshalb in meiner Jugend aber
nichts verpaßt, es war genauso Rock 'n' Roll wie jede andere
Jugend auch. Das war überhaupt so eine Umbruchszeit damals, als es
von der K-Gruppe wegging hin zu dieser ganzen Grünen-Geschichte.
Leute, die eben noch die Diktatur des Proletariats und die
Räterepublik einführen wollten und jeden an der Laterne aufhängen
wollten, der bei drei nicht auf dem Baum war, wollten nun
plötzlich die Bäumchen schützen. Die Zahl derer, die von den
K-Gruppen kamen und bei den Grünen Karriere gemacht haben, ist
Legion: Und das Komische ist: Man hört ja nie was von Leuten
darüber, was sie damals für einen Schwachsinn erzählt haben."
Im Gegensatz zu
Sophie DANNENBERG, geht es bei REGENER also nicht um
68er-Popanze, sondern um jene 68er und deren Adepten, die heute
noch die Berliner Republik bestimmen.
- Neu:
SPRECKELSEN, Tilman (2006): Ich bin du.
Ihr Vater-Bild beschäftigt Autoren heute mehr denn je,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.03.
- Inhalt:
Tilman SPRECKELSEN hat die neuere
Vaterliteratur von
Hanns-Josef ORTHEIL
über
Frank GOOSEN,
Thommie BAYER,
Thomas LANG bis zu Jens PETERSEN und Thomas PALZER gesichtet. Sein
Fazit:
"Die
Söhne suchen, und was sie finden, wenn es noch nicht zu spät ist,
sind oft schwache, hinfällige, frühvergreiste Väter, mit denen
jeder Streit ins Leere laufen muß oder die sich der ganzen Sache
lieber gleich entziehen: Es ist die völlige Umkehrung dessen, was
noch im neunzehnten Jahrhundert den literarischen
Vater-Sohn-Diskurs prägte, als - wie beispielsweise oft in den
Novellen Theodor Storms - besorgte Väter erfolglos versuchten,
ihre Söhne davor zu bewahren, sich aufzugeben."
Am Ziel der
Vatersuche steht für SPRECKELSEN meist ein neuer Blick:
"auf
die eigene Person: auf das Ererbte wie das Individuelle, das
Übernommene wie das Erworbene, und nicht selten ist diese
Perspektive der erste Vorbote einer neuen Gelassenheit im Umgang
mit dem Vater. Man macht seinen Frieden."
-
SPRECKELSEN, Tilman (2008): Das Gute ist, dass man hier nichts
falsch machen kann.
Ankunft im Kreuzberger Alltag: Sven Regener schließt mit "Der
kleine Bruder" seine Romantrilogie um Frank Lehmann ab,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
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Herz
(2001).
Vom Umgang mit unserem liebsten
Symbol
Berlin: Aufbau
Verlag
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Klappentext
"Das Herz rutscht uns in die Hose,
bevor wir uns wieder eins fassen; es schlägt, es
hüpft, es pocht oder mahnt; wir sprechen zu ihm oder
verschließen vor ihm die Ohren. Und wenn wir
jemanden sehr mögen, öffnen wir es ihm oder
verschenken es sogar - in der Hoffnung auf einen
Herzenstausch. Wie sollten wir nur über unsere
Gefühle reden, gäbe es das Wort »Herz« nicht? Auch
die Kunst kommt ohne Herz nicht aus: Vom Liebesroman
zum Popsong, vom Altarbild bis zur Eiswerbung wird
das Organ nach Herzenslust beschworen, angerufen,
gemalt und mit Kondensstreifen in den Himmel
geschrieben. Manchmal mag man schon gar nicht mehr
hinsehen, so grenzenlos trivial geht es zu. Und wenn
vom Herz die Rede ist, ist meist auch der Schmerz
nicht weit. Grund genug, die mißbrauchte Metapher
einmal genauer zu betrachten und ihren Ausprägungen
nachzugehen: Worüber streitet sich Goethe so erregt
mit seinem Herzen? Warum trennt sich Erich Kästner
von seiner Geliebten, nachdem er sein Herz im
Röntgenbild gesehen hat? Wird Scott Hastings lernen,
so zu tanzen, wie ihm sein Herz befiehlt? Was macht
Iweins Herz in Laudines Brustkorb? Wie bekommt der
Kohlenmunk-Peter sein Herz vom Holländer-Michel
zurück? Und: Schlägt das Herz wirklich links? Die
Antworten fallen oft anders aus als erwartet, denn
das Herz ist, allen Trivialisierungen zum Trotz, ein
erstaunlich vielschichtiges Symbol, über das es sich
allemal nachzudenken lohnt. Ein intelligentes
Geschenkbuch für allerlei Herzensangelegenheiten. "
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