[ Autoren der Generation Golf ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Tina Uebel: Horror Vacui & Last Exit Volksdorf

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Tina Uebel in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    fehlt noch
     
           
       

    Tina Uebel im Gespräch

     
       

    Neu:
    SCHÄFER, Frank (2011): "Ich bin ein geisteskranker Rechercheur".
    Schwierige Geburt: Die Hamburger Autorin Tina Uebel veröffentlicht ihren Roman "Last Exit Volksdorf" nach einem Rechtsstreit erneut. Ein Gespräch über Lieblingsschriftsteller, Maulkörbe und subjektive Gefühlswelten,
    in: TAZ v. 20.05.

     
           
       

    Last Exit Volksdorf (2011)
    München: C. H. Beck

     
       
         
     

    Klappentext

    "In ihrem vierten Roman zeichnet Tina Uebel das Bild eines scheinbar gediegenen Mikrokosmos und seiner Bewohner, der Fluchtrituale und Schutzmechanismen, die zuschnappen, wenn sich das Leben dort als weitaus unheiler entpuppt, als das Selbstverständnis der Menschen und ihre soziale Großwetterlage vermuten lassen. Aus wechselnden Perspektiven, aus der Sicht von Jugendlichen und ihren Eltern und Großeltern, Lehrern und Schülern, Mächtigen und Ohnmächtigen, setzen sich in diesem spannenden und meisterhaft komponierten Roman Stück für Stück die ebenso berührenden wie empörenden Geschichten von Schicksalen und Skandalen zusammen. Komisch, grotesk, mit Sarkasmus und Mitgefühl und in immer wieder neuen Tonlagen erzählt Tina Uebel von der oft vergeblichen Suche nach dem Glück oder wenigstens einem Ausweg."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch

     
           
       

    Sex ist eigentlich nicht so mein Ding (2007)
    (herausgegeben zusammen mit Friedericke Moldenhauer)
    Frankfurt a/M: Eichborn Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sagen wir's doch, wie es ist: Sex ist eine unschöne, unwürdige und gemeinhin überbewertete Aktivität. Na, sagen Sie, sooo schlimm ist es jetzt aber auch wieder nicht? Dann waren Sie wohl nicht Gast auf der Schweizer Erotikmesse Extasia 04 oder haben noch nie eine »Bockwurstparty« besucht, die das Blut in Wallung bzw. Leben in die Bude bringen soll? Einige Autoren dieser wunderbaren Anthologie waren so frei, andere wiederum ergründen den Unterschied zwischen der Cosmopolitan-Redaktion und dem männlichen Gehirn oder enträtseln erste Liebeswirren des supercoolen Sohnes eines spießigen Pornofilmproduzenten. Eine desillusionierende, aber herzerfrischend direkte Anthologie für alle, die gelegentlich, oft oder immer öfter finden: Ficken bringt Leben, ist es aber nicht."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    ROLOFF, Marcus (2007): Guter Sex findet nicht statt!
    Eine Anthologie lotet Wege und Abwege des Intimen aus,
    in: textem.de v. 16.09.

    RICHTER, Elke (2007): "Sex ist eigentlich nicht so mein Ding".
    in: Kölnische Rundschau v. 08.10.

     
       

    Das Buch in der Debatte

    BOEDECKER, Sven/HESS, Ewa/HUBSCHMID, Christian/LERF, Matthias (2007): No sex, please!
    »Das Nackte und Obszöne ist zur Pest geworden. Doch die SonntagsZeitung sagt voraus: Die Kultur wird sich bessern,
    in: SonntagsZeitung v. 04.11.

     
           
       

    Horror Vacui (2005)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Auch das gibt es: einen Reiseveranstalter, der zahlungskräftigen Kunden eine professionell organisierte Grenzerfahrung verspricht - den ultimativen Südpol-Trip. Mit zwei Führern machen sich vier hochmotivierte, perfekt ausgerüstete Abenteurer auf den lebensgefährlichen Weg durch Eis, Schnee und Sturm. Die US-Amerikanerin Susan arbeitet verbissen an der Perfektionierung ihrer selbst, der Holländer Ralph will die Leere füllen, die der schnelle Reichtum in sein Leben gerissen hat, und Michael, erfolgreicher Geschäftsmann aus New York, findet die großen Herausforderungen nur noch im Extremsport. Zu ihnen stößt ein unerfahrener Enddreißiger, der aus seinem normaldeutschen Dasein ausbrechen und sich endlich wieder spüren will. Sie starten als Team, doch je weiter sie kommen, desto einsamer werden sie. Als Schneeblindheit und ein Blizzard das Vorankommen aufhalten, werden sie von ihren Geschichten eingeholt - und die Situation droht zu eskalieren."

    Pressestimmen

    "Der vorzüglich recherchierte Roman wird primär aus der Perspektive eines deutschen Marathon-Mannes erzählt, der aufbricht, um dem grausamen Tod seiner dementen Mutter und einer zerbrochenen, aber irgendwie doch noch weitergehenden Beziehung zu entkommen: im Eis, der »Abwesenheit von allem«."
    (Ludger Lütkehaus in der ZEIT vom 17.03.2005)

    "Uebels Roman umreißt die seelische Verödung der postmodernen Gesellschaft, die aus der wild vorwärts galoppierenden Individuation und dem Verlust der bürgerlichen Lebenssinnstiftung resultiert. Der ohnehin an Realitätsverlust leidende moderne Mensch rettet sich in eine von den  »heroischen« Mythologien der Unterhaltungsindustrie befeuerte Pose, um mit der eigenen Sinnlosigkeit und Vergänglichkeit klarzukommen."
    (Thor Kunkel in Volltext, April/Mai 2005)

    "Das Leben nach dem Pol wird genauso leer sein wie das Leben vor dem Pol. Tina Uebel führt die Grenzerfahrung, diesen so bungee-jump-beliebten Rettungsanker moderner Subjektivität, als das vor, was sie ist - ein Spiegel leerer und einsamer Menschenseelen"
    (Kirsten Riesselmann in der Berliner Zeitung vom 19.05.2005)

    "Arthur Schopenhauer würde das Buch gefallen, nicht nur weil es mit dem gleichen Wort aufhört wie sein Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung: »Nichts«. Die Protagonisten von »Horror Vacui« sind samt und sonders Agenten ihres leer drehenden Willens."
    (Tobias Rapp im DeutschlandRadio vom
    24.05.2005)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    LÜTKEHAUS, Ludger (2005): Alles ist Eis, und nichts ist gut.
    Tina Uebels eindrucksvoller Polar-Roman,
    in: Literaturbeilage der ZEIT, Nr.12 v. 17.03.

    KUNKEL, Thor (2005): Die Angst des Uhrwerks vor dem letzten Tick.
    In ihrem Roman Horror Vacui erzählt Tina Uebel von einer Reise ins Nichts,
    in: Volltext, Nr.2, April/Mai

  • Infos zu: Thor Kunkel - Autor der Single-Generation

  • RIESSELMANN, Kirsten (2005): Seelensafari zum Südpol.
    Für Tina Uebels Roman "Horror Vacui" braucht man einen Wollpullover,
    in: Berliner Zeitung v. 19.05.

    RAPP, Tobias (2005): Nihilisten auf Abenteuerurlaub.
    Tina Uebel: Horror Vacui,
    in: DeutschlandRadio. Sendung v. 24.05.

    PFISTER, Eva (2005): Kälte drinnen und draußen.
    "Horror Vacui" von Tina Uebel,
    in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 08.06.

    HAAS, Christoph (2005): Memme im Schnee.
    Tina Uebel macht Weltreisen bis ans Ende der Leere,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 04.07.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2011
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 19. Mai 2005
    Update: 20. Mai 2011