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Klappentext
"Die Autorin richtet ihren Blick
auf die Menschen in unserem Land, die unter der
Etikettierung »Singles« leben. Über 12 Millionen
Frauen und Männer sind es inzwischen, und ihre
Anzahl nimmt zu. Was sie gemeinsam haben, ist
lediglich die Tatsache, daß sie allein leben und,
wie die Statistik es nennt, einen
Einpersonenhaushalt führen. Ansonsten verbirgt sich
dahinter eine sehr heterogene Gruppe, die intensiv
lebt - mit mehr Liebe, mehr Tränen und mehr
Gelächter als gemeinhin vermutet. Es sind weder
rastlose, abenteuerliche Feger noch Trauerklöße, die
ihr Schicksal beklagen.
Es gibt ganz verschiedene Typen von Solisten:
Autonomisten und AusteigerInnen, die irgendwann ihre
Familien verlassen haben und nun die Fahne der
Selbständigkeit hochhalten, Experimentierfreudige
und Abgeklärte, und es gibt Unzufriedene und
Suchende, für die das Alleinwohnen nur eine
Übergangslösung ist oder die sich lieber heute als
morgen eine Zweierkiste zimmern würden. Dies ist
keine Propagandaschrift fürs Alleinleben und schon
gar kein Ratgeber für Desorientierte und
Lebenshungrige. Dies ist eine Bestandsaufnahme, die
mal nüchtern - mal eher polemisch zeigt, wie die
Solisten in Ost und West wirklich leben und lieben:
Wie sie die Wohnung als Tankstelle benutzen, sich
gegen die Fesseln der Liebe wehren, Affären mit
Tiefgang unterhalten, zum Hausmann und zur
Handwerkerin mutieren, Krankengymnastik fürs Herz
betreiben und von einer Hausgemeinschaft träumen."
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1
Die Statistik im Schlafzimmer - wenn Leben mit
Lieben verwechselt wird
Singles frei, flott und flippig?
Alleinstehende - eine Problemgruppe?
2
Im Reich der Solisten
Die Experimentierfreudigen
Sich nicht schon festlegen wollen
In Aufbruchstimmung
Erwachsenwerden
Die Autonomisten
Egoistisch und eigenbrötlerisch
Wider die Fesseln der Liebe
Die Aussteigerinnen
»Das Ego neu aufbauen...«
Leben ohne Begrenzung
Ein bißchen Liebe und so
Die Unzufriedenen
Verirrt
Die endlose Zeit
Im Wartestand
Die Suchenden
Die therapeutische Phase
Die Übergangslösung
Die Abgeklärten
Endlich nur für sich Verantwortung tragen
Wenn aus der Not eine Tugend wird
Am Ende: satt und zufrieden
3
»Die Wohnung - das bin ich«
Sanatorium und Tankstelle
Spielwiese der Individualität
Die fiktive Familie
4
Trostlose Bilder - im Labyrinth der Vorurteile
Einsam und unglücklich
Sexuell frustriert
Unreif geblieben
Wenn Vorurteile zu Selbstbildern werden
5
Die Liebe im Kopf - wenn die Liebsten woanders leben
Affären mit und ohne Tiefgang
Die Lebe am Ende der Welt
6
Märchenzauber - Das Drosselbart-Syndrom
Entweder richtig oder gar nicht
Entthronte Prinzen und entzauberte Prinzessinnen
7
Der androgyne Alltag - wenn Männer die Frau und
Frauen den Mann rauslassen
Hausmänner und Heimwerkerinnen
Das Dilemma mit der Schwäche
8
West-östliche Differenzen
»Alleingebliebene und Alleingelassene«
Vater Staat plädiert für Toleranz
Zu kurz gekommen - über die Mühsal des Alltags
Sittsam und bescheiden - wider die
Individualisierung
9
Single-Blüten und Geschäfte - wie Solisten
vermarktet werden
Wo bist Du? Krankengymnastik fürs Herz
Muß das sein? Zwänge und Selbstzwänge
10 Das dicke Ende - solo, und dann?
Zukunft ungewiß
Statt Elend neue Träume
...und dann die Hausgemeinschaft