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Hera
Lind: Das Superweib
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Kurzbiographie
- 1957 als
Herlind Wartenberg in Bielefeld geboren
- 1989
Debütroman "Ein Mann für jede
Tonart"
- 1994 Roman "Das
Superweib"
- 1997
Moderation der Single-Show
"Herzblatt"
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Hera Lind
im Gespräch
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- BÜRGER, Jan & Frauke MEYER-GOSAU (2002):
Schreiben ohne Qualen.
Bodo Kirchhoff contra
Hera Lind: Bekommt man bei 30.000 verkauften Büchern kalte Füße oder
geht es dann erst richtig los? Deutschlands Seller-Königin trifft im
LITERATUREN-Streitgespräch auf den «Schundroman»-Autor,
in: Literaturen Nr.10, Oktober
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Hera Lind
und die Debatte um die Single-Gesellschaft
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- RUTSCHKY,
Katharina (2000): Endlich im siebten Himmel.
Hera
Lind - Analyse eines Erfolgsmodells,
in: Welt
v. 15.04.
- WEIß, Sabine (2000):
Mein Leben schreibe ich selbst.
In ihren Bestsellern
bekommen Frauen am Ende alles: Liebe, Kinder und
Karriere. Jetzt hat sich Hera Lind von ihrem
langjährigen Freund getrennt - aber wie diese
Geschichte ausgeht, ist noch ungewiss,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner
Morgenpost v. 16.04.
- NOACK,
Hans-Joachim (2000): Das gerupfte Superweib.
Die
Bestseller-Autorin Hera Lind lebt die
Kitsch-Klamotte, über die sie sonst schreibt.
Neues Herzblatt, schmollender Ex, hin- und
hergerissene Kinder: Die Vermarktung als
Zuckergussgeschichte ist allerdings ziemlich
misslungen,
in: Spiegel
Nr.17 v. 22.04.
- HEIDENREICH,
Elke (2000): "Ich schäme mich für
Köln".
Hammerhart,
Lind und zart. Wenn Elke Heidenreich das neue
Glück des Superweibs Hera Lind betrachtet,
überkommt sie Katzenjammer,
in: Stern
Nr.18 v. 27.04.
- Neu:
FTHENAKIS,
Wassilios (2000): Die Inszenierung des Privaten.
Hera
Linds Fall zeigt, dass die klassische Familie
ihren gesellschaftlichen Boden verloren hat,
in: Welt
v. 04.05.
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Frauenromane
über Superweiber in der Debatte
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Klappentext
"Eigentlich ist
Franziska Schauspielerin. Doch während ihr kreativer Gatte
Wilhelm Großkötter in der Karibik Dreizehnteiler dreht,
sitzt sie mit ihren kleinen Söhnen Franz und Willi zu Hause
herum. Das ändert sich, als Franziska sich den Ehefrust von
der Seele schreibt, das Manuskript auf Umwegen beim
Frauen-mit-Pfiff-Verlag landet und daraus, wer hätte das
gedacht, ein Bestseller wird. Franziska wird zur
Erfolgsautorin Franka Zis, kauft für sich und ihre beiden
Söhnchen ein Haus und reicht die Scheidung ein. Neben dem
unheimlich praktischen Anwalt Enno Winkel treten noch andere
interessante Männer in ihr Leben. Da kehrt der Ex-und-
hopp-Gatte Großkötter aus der Karibik zurück, um den Roman
einer gewissen Franka Zis zu verfilmen - nicht ahnend, dass
es seine Ehe ist, die er auf Zelluloid bannen möchte"
Stimmen zum Roman
"Hera
Lind hat mit ihrem Roman etwas Neues geschaffen - und darin
dürfte auch das Geheimnis ihres Erfolgs begründet liegen.
Was sie mit ihrem Roman Das Superweib geschaffen hat, ist
eine neuartige, gleichsam modernisierte Form trivialer
Frauenliteratur. Grundlegend für Literatur dieser Art war
bis in die sechziger Jahre hinein die Behauptung, dass der
soziale Aufstieg und das Liebesglück nur als Symbiose für
Frauen erfahrbar sei - und zwar in Gestalt des in sehr
vielen Kreisen beheimateten Traumprinzen. Solche Romane
endeten dann allerdings in aller Regel mit der Hochzeit,
ohne sich der prekären Frage zu stellen, wie es denn
weitergegangen ist mit der Liebesheirat, mit den
Mutterfreunden und den Haushaltspflichten. Hera Linds Roman
entkoppelt nun den bis dahin für Frauen an den Mann
gebundenen Zwangsnexus von sozialem Aufstieg und
Liebesglück, ohne jedoch den alten Wunschtraum von
familiärer Geborgenheit aufzugeben. (...).
Anders gewendet: Die berufliche Karriere wird nicht mit dem
Preis der Vereinsamung bezahlt; die sexuelle
Selbstbestimmung geht nicht zu Lasten einer stabilen
Partnerschaft; die Scheidung führt nicht in den Teufelskreis
aus Verarmung und Vereinsamung - fürwahr: ein umfassendes
Glücksversprechen!"
(Oliver Sill, 2004)
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Das Buch in der Debatte
- SILL, Oliver (2004): Von
Zauberfrauen und Superweibern. Hera Linds Roman Das
Superweib (1994) als Erfolgsgeschichte der Neunziger Jahre.
In: Georg Mein & Markus Rieger-Ladich (Hg.) Soziale Räume
und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch
von Medien, Bielefeld: transcript Verlag,
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weiterführende
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