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Kurzbiographie
- 1935 in Perleberg
(Brandenburg)
geboren
- 1965 Roman "Das Waisenhaus"
- 1968 Roman
"Die Palette"
- 1986 in Hamburg gestorben
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Hubert Fichte in der Debatte
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-
RÖGGLA, Kathrin
(2001): der akustische fichte,
in: Neue Rundschau H.4, Schwerpunkt Radiophonie, S.100-112
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Klappentext
"Im Rückblick ist gar nicht mehr
vorstellbar, daß dieses Buch ei seiner Erstveröffentlichung
(1968) so viel Aufregung auslöste. Autor und Verlag mußten
sich gegen etliche Strafanzeigen wehren. Gewiß, Jäcki und
seine Kumpane - Gammler, Gauner, Nutten, Strichjungen,
entlassene Häftlinge und andere Vertreter aus Gottes großem
Zoo - nennen Dinge beim Namen, die bis dahin allenfalls im
Flüsterton benannt wurden. »Die Palette«, ein ehedem in Hamburg
existierendes Kellerlokal, war seinerzeit Treffpunkt für
allerlei unangepaßte junge Zeitgenossen, die später das
nichtssagende Etikett »Beatgeneration« aufgepappt bekamen.
Wer wissen will, wie es zur Unruhe in den späten Sechzigern
kam, kann Auskunft auch aus diesem Buch erhalten."
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Stimmen zu Hubert Fichte
"Ich fraß
diesen Sommer mit großem Appetit das Werk des großen
Hamburger Heimatschriftstellers Hubert Fichte, die endlich
gefundene Sixties-Gegenfigur zum Kölner Brinkmann, die ich
früher aus dem blöden Grunde, daß Raddatz sie hofierte,
ignoriert hatte: endlich ein deutscher
Nachkriegsschriftsteller für mich. Der alles richtig gemacht
hat."
(Diedrich Diederichsen "Freiheit macht
arm", 1993, S.18)
"In
Harun Farockis Erinnerung nahm der Schriftsteller in der
Palette niemals eine zentrale Rolle ein, wenngleich er unter
all den anderen etwas heraus stach. Zunächst war er älter
als die meisten - Fichte ging auf die 30 zu-, und dann sagte
er eben nicht Sätze wie: »wir könnten doch« oder »wir
sollten doch.« An literarisch und künstlerisch
Ambitionierten herrschte in der Palette kein Mangel, Fichte
sei anders gewesen, weil er bereits wusste, was er wollte."
(Lasse Ole Hempel in der Frankfurter
Rundschau vom 25.11.2004)
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Die Kneipe und das Buch in
der Debatte
- HEMPEL, Lasse
Ole (2004): Wenn Du Putz willst...
...klären wir das vor der Tür. Wilde Zeiten: Vor 40
Jahren wurde die Hamburger Kneipe Palette geschlossen,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.11.
- Inhalt:
HEMPEL porträtiert die PALETTE-Besucher Harun
FAROKI, Ilse HENCKEL und César SCHWIEGER, die durch FICHTEs
Roman als der "schiefe Inder mit dem Wittgenstein unterm
Arm", als "lange Ilse" und als Igor in die Literatur
eingegangen sind.
- Neu:
BANDEL, Jan-Frederik & Theo JANSSEN (20059: "Ewig hungrig, geil und
müde".
Die Kneipe »Palette« war im Hamburg der sechziger Jahre der Treff
der Dropouts und Beatniks. Ein Gespräch mit uta juster, die von Hubert
Fichte unter dem Namen »Heidi« zu einer Zentralgestalt seines
berühmten Romans gemacht wurde,
in: Jungle World Nr.30 v. 27.07.
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