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Ildikó von Kürthy: Die Krisen einer Yuppiefrau

 
       
     
       
   
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    Ildikó von Kürthy in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    • KÜRTHY, Ildiko von (2001): Jagd auf Männchen in Manhattan.
      Ahhhmm... ohmmm... so reden Frauen über gute Liebhaber. In "Sex and the City" ziehen jetzt vier Freundinnen über schlechte her - und siehe da, der Fernsehabend hat einen neuen Höhepunkt,
      in: Stern Nr.38 v. 13.09.
    • KÜRTHY, Ildiko von (2002): Geht nach Hause, Jungs!
      Sie leben länger, reden mehr und sind besser in der Schule - Jetzt sind Frauen sogar die NEUEN HELDEN im Fernsehen. Nein es gibt keinen Grund mehr, ein Mann zu sein,
      in: Stern Nr.41 v. 02.10.
      • Kommentar:
        Ildikó von KÜRHTY widmet sich dem populären Thema "Krise des Mannes", das seit einigen Jahren die Buchhandlungen überschwemmt. Titel wie "Männer haben keine Zukunft" (Anthony CLARE) haben Kojunktur.

              
           "Andere Männer verarbeiten ihre Defizite im Fernsehen und schreiben Serien, in denen Frauen so sind, wie sie sind, nämlich katastrophal", behauptet die Autorin und bezieht sich dabei auf Darren STAR ("Sex and the City") und Steven MOFFAT ("Coupling").
              
           Aber der ökonomische Abstieg der Männer könnte auf Umwegen auch zum Problem für Frauen werden. KÜRTHY zitiert hierzu Andrew SUM, einen US-amerikanischen Wissenschaftler, der in der Zeitschrift NEWSWEEK harte Zeiten für Familien und sehr schlechte Heiratsaussichten für erfolgreiche Frauen prophezeien durfte.
              
           Hierzulande sieht es dagegen ganz anders aus!
        Die Heiratschancen von Männern der Generation Golf sind im Vergleich zu ihren Vorgängern und ihren Nachfolgern relativ miserabel, wenn man den Heidelberger Soziologen Thomas KLEIN und Frank O. MARTIN glauben darf.

              
           Erste Ratgeber richten sich deshalb explizit an das beruflich erfolgreiche, aber im Privatleben frustrierte HOUELLEBECQ-Klientel (z.B. Thomas KIRSCHNER). Durch die Ausweitung der Kampfzone versuchen sie den Heiratsmarktengpass zu verringern. Unkonventionelle Strategien wie "Liebe ohne Grenzen" sollen Männern Entlastung verschaffen.
              
           Für die Frauen der "Generation Ally" sieht es also angesichts des "Überangebots" an Männern ganz gut aus, denn wie KÜRTHY schreibt:
              
           "Man möchte zwar heutzutage keinen Mann sein. Aber noch viel weniger möchte man ohne Mann sein."
    • KÜRTHY, Ildikó von (2003): Objekt der Begierde.
      Eine attraktive Frau liegt auf einem Handtuch am Strand, ein junger Mann daneben. Was dann passiert oder auch nicht, erzählt die Schriftstellerin,
      in: Frankfurter Rundschau v. 22.03.
    • KÜRTHY, Ildikó von (2006): Hauptsache jung?
      Niemals zuvor sind die Menschen so alt geworden wie heute. Niemals zuvor hatten wir so viel Zeit, unser Leben zu genießen. Doch was tun wir? Versuchen, unser Alter zu ignorieren und ewig jung zu bleiben. Wie unnötig,
      in: Brigitte Nr.17 v. 02.08.
    • Neu:
      KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache, ein Kind?
      Bestseller-Autorin Ildikó von Kührty, seit Kurzem selbst Mutter, über eine sehr persönliche Entscheidung, in die sich immer mehr Menschen einmischen, 
      in: Brigitte Nr.20 v. 09.09.
     
       

    Ildikó von Kürthy: Porträts und Gespräche

     
       
    • TANTS, Saskia (2001): Ohne ein Happy End läuft bei ihr gar nichts.
      Mit "Mondscheintarif" schrieb Ildikó von Kürthy einen Roman über Lust und Leid einer Single-Frau - und landete damit einen Überraschungserfolg
      in: Welt am Sonntag v. 03.06.
    • TANTS, Saskia (2001): "Den Regisseur schließe ich in meine Gebete ein".
      Am 25. Oktober kommt die Verfilmung von Ildikó von Kürthys Debüt-Roman "Mondscheintarif" in die Kinos. WELT am SONNTAG sprach mit der Bestsellerautorin
      in: Welt am Sonntag v. 30.09.
    • STOCKER, Lisa (2001): Vom ganz normalen Leben der Großstadtneurotikerin.
      Ildikó von Kürthy schreibt für moderne Frauen
      in: Welt v. 25.10.
    • RAETHER, Till & Sina TEIGELKÖTTER (2005): Brauchen wir heute überhaupt noch emanzipierte Frauen?
      Sommergespräche (1): Die Bestseller-Autorinnen Ildikó von KÜRTHY ("Mondscheintarif") und Svende Merian ("Tod des Märchenprinzen") über Männer,
      in: Brigitte Nr.14 v. 22.06.
      • Inhalt:
        Die Schriftstellerinnen Svende MERIAN und Ildikó von KÜRTHY sprechen über Männerbilder und ihre Romane:

              
          "Gibt es das Ideal große Liebe für Sie?
        Svende Merian: Diese Illusion habe ich damals in einem quälenden Verarbeitungsprozess abgelegt. (...).
        Ildikó von Kürthy: Ich glaube noch an den Märchenprinzen. Und notfalls würde ich diesen Glauben auch noch lange künstlich ernähren. Mir geht es mit Romantik und Illusionen besser als ohne.

              
          (...).
        Ist »Mondscheintarif« der heutige »Tod des Märchenprinzen«?
        Ildikó von Kürthy: Nein. Auch wenn es ähnliche Themen gibt wie auf einen Anruf zu warten und dabei zu wissen, dass man dafür von allen Freundinnen und Frauenbewegten  verurteilt wird. Da finde ich Klischees wieder, die damals genauso stimmen wie heute.
        Svende Merian: Meine Lieblingsstelle aus dem »Mondscheintarif«: Wenn man einen Mann kennen lernt, muss man eigentlich nur zwei Sätze sagen: »Ach, das ist ja interessant« ...
        Ildikó von Kürthy: ... und: »Erzählen Sie bitte mehr davon!«"
    • SCHULTE am HÜLSE, Jessica (20059: Real erfundene Liebes-Affären.
      Ildikó von Kürthy recherchiert in Berlin, verhandelt mit Bernd Eichinger und belegt Platz 4 der Bestsellerliste,
      in: Welt am Sonntag Berlin v. 06.11.
     
           
       

    Höhenrausch (2006)
    Berlin: Wunderlich

     
       
     
     

    Klappentext

    "Es ist Freitagabend und nichts ist mehr so, wie es mal war. Vor ihr liegt ein Wochenende, von dem sie nicht weiss, wie sie es überleben soll. Und hinter ihr liegt ein halbes Jahr, von dem sie nicht weiss, wie sie es überhaupt überlebt hat. Linda hat ihren Freund verlassen - allerdings mehr als unfreiwillig. Sie hat die Stadt gewechselt und den Job. Hat einen entwürdigenden Urlaub im Single-Club hinter sich gebracht und eine denkwürdige Sitzung bei einer Wahrsagerin. Jetzt wartet sie auf ihren Geliebten, der sich bis Sonntagabend zwischen ihr und seiner Frau entscheiden will. Nebenbei rettet sie ihren liebeskranken schwulen Freund Erdal, den sie kürzlich durch den Vermittlungsfehler einer Dating-Agentur kennen gelernt hat. Es wird ein unglaubliches Wochenende in Berlin. Und Linda wundert sich über gar nichts mehr."

     
     
     
           
         
           
       

    Freizeichen (2003)
    Berlin: Wunderlich

     
       
     
     

    Klappentext

    "Sie hat seit Jahren denselben Mann und dieselbe Frisur. Und was noch schlimmer ist: sie ist gerade einunddreißig geworden und glaubt, dass in ihrem Leben niemals wieder etwas Aufregendes passieren wird. Solche Frauen sind zu allem fähig. Annabel nimmt sich sieben Tage Zeit, um ihr Leben zu verändern. Eine Woche Mallorca im Haus ihrer bekloppten Tante Gesa. Sonntagmorgens reist sie ab. Bereits am Sonntagabend ist sie frisch verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Frau auftaucht, die sich als ernstzunehmende Konkurrenz rausstellt."

     
     
     
           
       
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    Herzsprung (2001)
    Berlin: Wunderlich

     
       
     
     

    Klappentext

    "Nun gut, vielleicht hätte sie seine Mailbox nicht abhören sollen. Und vielleicht hätte sie erst mit ihm reden müssen, bevor sie seine Anzüge mit Rotwein übergießt.
    Aber seien wir ehrlich: Harmonie wird doch sowieso völlig überbewertet.
    Sie haut ab. Setzt sich ins Auto mit ihrem Hund und ihrem gebrochenen Herzen.
    Sie will Rache.
    Vielleicht auch Sex.
    Und außerdem wird sie morgen 32.
    48 Stunden im Leben der Amelie Puppe Sturm, die aus Versehen wieder Single ist und endlich das tut, womit sie sonst immer nur gedroht hat."

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

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    Mondscheintarif (1999)
    Reinbek: Rowohlt

     
       
     
     

    Klappentext

    "Sie hat ein gestörtes Verhältnis zu ihren Füßen und zu ihrer Frisur. Sie findet sich nicht schwierig, sondern interessant. Ihre beste Freundin hat die größeren Brüste - und ist trotzdem ihre beste Freundin. Cora Hübsch ist 33. Alt genug, um zu wissen, daß man einen Mann niemals nach dem ersten Sex anrufen darf. Also tut sie das, was eine Frau in so einem Fall tun muß: Sie epiliert sich die Beine, hadert mit ihrer Konfektionsgröße und ihrem Schicksal - und wartet. Auf seinen Anruf. Stundenlang. Bis sich ihr Leben verändert. Zum Mondscheintarif."

     
     
     
           
         
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. März 2003
    Update: 20. September 2008
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