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Manuel J. Hartung:
Die netten Jahre sind vorbei
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Aktuellster
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Manuel J. Hartung
in seiner eigenen Schreibe
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HARTUNG, Manuel J. & Cosima SCHMITT (2008): Die effizienten
Idealisten.
Jugend:
Vorige Woche
schrieb Jens Jessen, die Jugend von heute habe
keinen Charakter. Dabei ist sie eigentlich rebellisch – auf eine
höchst subtile Weise,
in: Die ZEIT Nr.37 v. 04.09.
Neu:
HARTUNG, Manuel J. (2009): Unser Aufstand gegen die 64er.
Manuel Hartung, Jahrgang 1981, über den Zwist zwischen den 64er-
und 80er-Generationen, die sich nicht kennen, sich strukturell aber
sehr ähneln,
in: ZEIT-Magazin Nr.39 v. 17.09.
-
"Das »Wir sind einfach mehr« macht die 1964er zum
gefährlichsten Jahrgang der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Besonders gefährlich sind sie, weil sie sich selbst als harmlose
Hedonisten tarnen: »Wir sind gut ausgebildet. Wir sind
einigermaßen vermögend. Wir haben Kreditkarten«, schrieb
Thomas Tuma,
Jahrgang 1964, vor fünf Jahren zu seinem 40. Geburtstag im
Spiegel . Man denkt an Leute, die Eis von Häagen-Dazs
essen und bei Manufactum einkaufen, lauwarm, aber nett. An
eine
Generation, die so langweilig ist, dass sie sich nicht mal ein
richtiges Etikett hat ankleben lassen. Kein Feindbild, keine
Revolte, kein Ereignis, auch kein Unteremittelklasseauto hat sich
für diese Jahrgänge zu der gemeinsamen Erfahrung verdichtet,
aus der sich eine Generation formt. Dafür, dass sie
»Babyboomer« heißen, haben sie selbst am wenigsten
getan",
meint Manuel J. HARTUNG. |
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Manuel J. Hartung im
Gespräch
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fehlt noch
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Klappentext
"Wir sind jung, flexibel, bestens
ausgebildet. Wir reisen in der Welt umher, wechseln
alle paar Jahre den Job, die Stadt oder den Partner
und sind so selbstverständlich bei facebook
unterwegs wie im Club um die Ecke. Zwar sind wir mit
der Dauerkrise groß geworden: Mit Klimakrise,
Bildungskrise, Wirtschaftskrise. Doch das bekümmert
uns wenig. Wir haben sowieso nie geglaubt, dass die
Rente sicher ist und Arbeitsplätze fürs Leben
vergeben werden. Längst haben wir begriffen, dass
nichts gewiss ist, es aber immer irgendwie
weitergeht. Und dass wir die Welt verändern können –
mit unseren eigenen Mitteln.
„Generation
@“, „Generation 0“, Generation iPod“: Die Etiketten,
die man uns 20- bis 35-Jährigen anheftete, können
wir nicht mehr zählen. Keines davon trifft wirklich
zu. Dafür sind wir zu vielseitig. Während die
Generation Golf zwischen Punk oder Pop wählte,
finden wir uns in unüberschaubar vielen Szenen
wieder. Wir sind die Generation ohne Generation,
leben im Themenpark der Lebensstile.
Hereinspaziert!"
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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Warum wir
Generationenbegriffe albern finden
Wir Krisen-Könner
1. Generation Praktikum,
Generation Prekär? Die Zumutungen der Arbeitswelt
Die neue Freiheit
Wir sind erpressbar
Schluss mit »Generation Praktikum«!
Ein unzuverlässiger Glücksquell
2. Wie der Bachelor
unser (Studenten-)Leben verändert hat
Sind wir nicht alle
ein bisschen Bachelor?
Theorie gut. Praxis missglückt
Erst nur schlucken, später wird gedacht
Das Retro-Gefühl
3. Warum wir politisch
sind, uns aber eine andere Politik wünschen
Parteibuch? Nein danke
Wie Politik uns begeistert
4. Wir Weltverbesserer
Dreißig Jahre
Kassenwart? Nichts für uns
Glücklich in der NGO
Wir Sinnsucher
5. Warum wir die erste
wirklich gleichberechtigte Generation sind – meistens
Wir haben uns
gewandelt
Wir machen die Welt, wie sie uns gefällt
Zu schade für Langweiler und Sugardaddys
Wir FeministInnen
Die jungen Männer
Rollenwandel im Zeitraffer
6. Wie wir lieben
Die erste Liebe – ein
Schock
Liebe vor dem 30. Geburtstag – und danach
Was nützt die Liebe in Gedanken?
Glücklich lieben in der Dauerkrise
Warum SMS unser Liebesmittel sind
7. Wir Revoluzzer
Wellenreiter
Rebellion gegen die Eltern?
Wir werden immer später erwachsen. Und immer früher
Unser Generationenkonflikt
Wir und der gefährlichste Jahrgang aller Zeiten
Die Totalkollision droht
Der Kampf um die Rente
Revolution der Worte
8. Wir Glückskinder
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Beitrag von single-generation.de
zum Thema
Eine Einführung in die aktuelle
Generationendebatte der Nuller Jahre
Die netten Jahre sind vorbei: Formiert sich eine neue
politische Generation? Droht ein Generationenkrieg wegen den
Babyboomern? Die Generation Leistungsträger erobert den
Buchmarkt
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