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Severin
Winzenburg:
Stille Tage in L.A.
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Aktuellster
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Severin Winzenburg
in seiner eigenen Schreibe
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Severin Winzenburg im
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Klappentext
"Tim träumt vom Goldenen Zeitalter
Hollywoods und von Screwballkomödien. Er ist ein
Möchtegern-Don Juan, immer auf der Suche nach der
Richtigen.
Plötzlich winken dem Münchner Filmstudenten vier
Wochen Los Angeles: Nik, sein Freund und
Kommilitone, gewinnt ein Hollywood-Stipendium, und
Tim will unbedingt mit in jene Stadt, in der er als
Kind ein Jahr gelebt hat. Nun feiert er in L.A., als
gäbe es kein Morgen. Tim trinkt mit Auftragskillern,
er ist charmant, lügt und betrügt, sich selbst und
andere. Er lernt Celebrities und unfaßbar gut
aussehende, aber ziemlich durchgeknallte
Amerikanerinnen kennen, die ihm nicht glauben, daß
er lieber kuscheln will statt sofort Sex. Denn
eigentlich will er nur Esther, eine Norwegerin, in
die er sich in Prag verliebt hat und die nun in
Disneyworld, Orlando, jobbt. Als sie ihn besucht,
scheint alles perfekt – in Wirklichkeit befindet er
sich längst in einem gefährlichen Taumel aus Liebe,
Freundschaft und Versuchung...
Ein Roman, der so mitreißend und direkt wie ein
Videoclip vom Glanz und Elend einer Generation
erzählt: Von seltsam schwerelosen Wesen Mitte
zwanzig, die sich darum bemühen, erwachsen zu
werden, die oft schlecht gelaunt und ratlos sind,
aber immer euphoriebereit, liebenswert und
aufrichtig, bestens vernetzt und zugleich lost in (my)space."
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Rezensionen
-
LINDEMANN, Thomas (2007): So ist das mit der Jugend von
heute.
Severin Winzenburg hat ein Buch über die neuen Twens
geschrieben: Sie lesen nicht und lieben das Internet. Sie
sind esoterisch, glauben aber an nichts. Sie kuscheln, haben
aber keinen Sex. Ein ganz klein bisschen verrät der Autor
auch über sich selbst,
in: Welt v. 14.04.
- Inhalt:
"Er
war schon einmal Held in der Welt der Fiktion – er ist das
Vorbild für eine Hauptfigur aus Joachim Lottmanns Roman
»Die Jugend von heute«, der vor drei Jahren erschien.
Dort hieß er Elias und glitt mit seinem Onkel »Jolo«
durchs Berliner Nachtleben, stets dabei, »Frauen
aufzustellen«, aber nie zufrieden. Hatte Lottmann diese
Jugend noch extremisiert, um sie zu porträtieren, zeigt
Winzenburg sie von innen",
verrät LINDEMANN zum Buch "Stille Tage in L.A.".
- Neu:
SÖHLER, Maik (2007): Dunkle Flecken einer Generation.
In Severin Winzenburgs Debütroman "Stille Tage in L. A."
hängt ein Mittzwanziger gerne ab, verliebt sich, entliebt
sich, solche Sachen. Interessant auch das Netzwerk drumherum,
in: TAZ v. 12.05.
- Inhalt:
SÖHLER stellt das Netzwerk zum Buch
vor und macht ganz nebenbei auch Werbung für das taz-blog:
"Der Autor Severin Winzenburg ist sowohl ein Mensch aus
Fleisch und Blut als auch eine Figur aus den letzten
beiden Romanen Joachim Lottmanns (»Die
Jugend von heute« und »Zombie Nation«). »Stille Tage
in L. A.« ist ein eigenständiger Roman, schreibt aber
gleichzeitig Lottmanns Bücher fort und nimmt an diversen
Stellen direkt oder indirekt Bezug auf ihn. Gleichzeitig
betreibt Winzenburg ein Weblog zum Buch (auch wenn es
sträflich vernachlässigt wirkt). Es ist wechselseitig
verlinkt mit dem Blog von
Rainer Langhans, der es auch immer wieder in die
Romane Lottmanns schafft.
Lottmann wiederum
bloggt ja derzeit für die Online-taz und verweist dort
immer wieder auf Winzenburg und gelegentlich auch auf
Langhans.
Immer noch zu kompliziert? Gut, noch mal anders und
neutral formuliert: Da ist also eine Gruppe von Personen,
die sich untereinander fördert, indem sie sich gegenseitig
Öffentlichkeit verschafft. Früher nannte man so etwas in
der Politik oder Wirtschaft eine Seilschaft. In der Kultur
sprach man lange von einem Zitationskartell. Heute sind
solche Begriffe passé und man nennt es lieber ein
Netzwerk."
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