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Jakob Hein: Ein Zonenkind steigt aus

 
       
     
       
   
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    Jakob Hein in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • HEIN, Jakob (2003): Pssst? Gebt ihm ein "S"!
      Herzlichen Glückwunsch, Ernie und Bert: Morgen feiert die deutsche "Sesamstraße" ihr 30-jähriges Jubiläum,
      in: Welt v. 04.01.
    • Neu:
      HEIN, Jakob (2004): Heldensagen.
      Mal was aus Frank Lehmanns Jugend: "Neue Vahr Süd", der neue Roman von Sven Regener ist da,
      in: Berliner Zeitung v. 07.09.
      • Inhalt:
        Der Schriftsteller Jakob HEIN hat "Herr Lehmann" als moderne Odyssee gelesen. Konsequenterweise ist deshalb "Neue Vahr Süd" in der Vergangenheit angesiedelt, denn hier lernt Frank Lehmann alias Odysseus sein Kriegshandwerk...
     
           
       

    Jakob Hein: Porträts und Gespräche

     
       
  • WALDMANN, Christoph (2001): "Wir waren Wendeprofiteure".
    Jakob Hein hat ein Buch über seine DDR-Kindheit geschrieben. Im Hauptberuf ist der Sohn von Christoph Hein Psychiater,
    in: Tagesspiegel v. 04.11.
  • LEINEMANN, Susanne & Antje SCHMELCHER (2002): Generation Trabant.
    Angekommen im neuen Deutschland? "Zonenkinder im Gespräch,
    in: Welt v. 09.11.
  • HENNIG, Falko (2001): Erhöhte Dosis.
    Als ob zwanzig Kleinhirne miteinander kommunizierten: ein Porträt des Berliner Jugendpsychiaters und Schriftstellers Jakob Hein anlässlich des Erscheinens seines ersten Buches "Mein erstes T-Shirt",
    in: TAZ v. 13.11.
  • KUNZE, Thomas (2003): Psychologen-Prosa.
    Süchtig nach Geschichten: In seinem neuen Buch erzählt Jakob Hein vom Paarungsverhalten made in USA,
    in: Märkische Allgemeine v. 07.12.
  • MAGENAU, Jörg (2003): Gutes Amerika. Böse.
    Schriftsteller oder Schriftstellersohn? Für solche Fragen hat Jakob Hein gar keinen Sinn. Gerade erschien sein neues Buch "Formen menschlichen Zusammenlebens",
    in: Das Magazin, Februar 
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    Herr Jensen steigt aus (2006)
    München: Piper Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Ist es wirklich die hohe Kunst des Nichtstuns, die Herrn Jensen treibt, oder verfolgt er nicht doch einen geheimen Plan? Nicht das Alltägliche, nicht der Wahnsinn interessieren Jakob Hein, es ist der schmale Grat dazwischen.
     
    Sie sind komisch. Sie sind tragisch. Wir erkennen uns in ihnen wieder und betrachten fortan das Alltägliche mit anderen Augen: Von Gregor Samsa bis Garp bevölkern Sonderlinge die Literatur. Herr Jensen ist einer von ihnen. Herr Jensen arbeitet bei der Post. Sorgfältig, beinahe liebevoll pflegt er seine Zustellungen in die Schlitze der Briefkästen zu schieben. Arbeitet Herr Jensen nicht, denkt er über geheime Jagdgründe für Frauen nach oder über die Schwerkraft. Für ihn hätte es immer so weitergehen können. Eines Tages allerdings wird Herr Jensen freigestellt, um Freistellungen vermeiden zu können, wie man ihm erklärt. Bald darauf stellt er fest, daß man einen Wecker, der nicht mehr wecken muß, eigentlich Uhr nennen sollte. Immer seltener verläßt er seine Wohnung. Denn nun ist er einer ganz großen Sache auf der Spur, nur entdecken darf ihn dabei keiner – dafür hat Herr Jensen gesorgt.
    "

    Stimmen zum Buch

    "Man kann dieses kleine Buch als erzählerisches Pendant zum Manifest der glücklichen Arbeitslosen lesen. Leichthändig wie ein Jongleur wirbelt Jakob Hein alltägliche Gewissheiten durcheinander und zeigt die Zerbrechlichkeit der gesellschaftlichen Vereinbarungen, auf denen das Zusammenleben beruht. Aus dem Studium der Fernsehprogramme destilliert Herr Jensen die Erkenntnis dessen, was als »normal« zu gelten hat. Zu den zehn Geboten der Konsumgesellschaft gehört es demnach, schön und modebewusst zu sein, Geld und Freunde und regelmäßigen Sex zu haben, sich in Musik auszukennen, zu arbeiten und etwas mit sich anfangen zu können.
    Auf Herrn Jensen trifft nichts davon zu."
    (Jörg Magenau in der TAZ v. 18.02.2006)

    "Man spürt beim Lesen, dass Herr Jensen zu der Spezies gehört, die unseres Schutzes bedarf. Die Gesellschaft vermag diesen Schutz nicht zu bieten, eigentlich will sie es auch nicht. Schön, dass es für Exemplare wie Herrn Jensen wenigstens noch die Literatur gibt. Und einen wie Jakob Hein, der so liebevoll mit ihnen umgehen kann."
    (Thomas Leinkauf in der Berliner Zeitung vom 15.03.2006)

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • MAGENAU, Jörg (2006): In Hartz-IV-Abgründen.
      Leise Töne, kostbarste Literatur: Jakob Heins feiner Roman "Herr Jensen steigt aus",
      in: TAZ v. 18.02.
    • LEINKAUF, Thomas (2006): Der harmlose Herr Jensen.
      Jakob Hein über den Vertreter einer schutzbedürftigen Spezies,
      in: Berliner Zeitung v. 15.03.
    • STREISAND, Lea (2006): Tu was, tu nix.
      Jakob Hein schreibt einen Hartz IV-Roman,
      in: Tagesspiegel v. 15.03.
    • WIEMERS, Carola (2006): Prozess einer Desillusionierung.
      Jakob Hein: "Herr Jensen steigt aus",
      in: DeutschlandRadio v. 22.03.
     
           
       

    Formen menschlichen Zusammenlebens (2003)
    München: Piper Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Jeden Tag Pistolenschüsse und Breakdance, mit komplizierten, blassen und wunderschönen Frauen im gelben Taxi ins Waldorf fahren. Das ist New York. Und genau dahin wollte Jakob Hein schon mit zwölf, als er noch mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat. Daran kann ihn auch die knisternde Nylonunterwäsche seiner ersten Flamme nicht hindern. Außerdem sieht er jetzt auch Phoebe jeden Tag, im Cupcake Cafe in der 9ten Avenue, mit ihren langen braunen Haaren und dem wilden Kußmund. Aber die Liebesregeln im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind noch komplizierter als die Frauen. Jakob Hein zieht es in die neue Welt. Von New York bis San Francisco studiert er Kühlschrankinhalte, Mitbewohner und die merkwürdigsten Formen menschlichen Zusammenlebens."

     
     
     
           
         
       
    • Jakob Hein in der Debatte

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 07. Februar 2003
    Update: 25. Dezember 2007
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