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Jamal
Tuschick in seiner eigenen Schreibe
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- TUSCHICK, Jamal
(2000): Die Trickser des Sekundären,
in: TAZ
v. 10.06.
- TUSCHICK, Jamal
(2001): Dolce vita des Ostens.
Eine Vermutung, die
DDR-Bohème betreffend,
in: Frankfurter
Rundschau v. 19.01.
- TUSCHICK, Jamal
(2001): Temps perdu.
Er zielte mit dem Finger,
drückte ab, blies den imaginären Rauch weg:
Siebert erinnert sich an 1968 in Frankfurt. Eine
Erzählung,
in: TAZ
v. 03.03.
- TUSCHICK,
Jamal (2001): Der Fortschritt in der Hartbox.
Vom
Glamour der ersten Zigarette: Freiheit, Abenteuer
und andere Geschmacksrichtungen in den
Siebzigern. Eine kleine Semiotik der Rauchzeichen,
in: TAZ
v. 01.08.
- TUSCHICK, Jamal
(2001): Nicht in die Depression treiben.
Susanne Fröhlich stellte
ihr neues Buch im Hessischen Rundfunk vor,
in: Frankfurter
Rundschau v. 08.09.
- TUSCHICK, Jamal
(2001): Marx & Charlie.
Uwe Timm liest aus
"Rot",
in: Frankfurter
Rundschau v. 29.10.
- TUSCHICK, Jamal
(2001): Strangers in the night.
Vom Leben im Club,
in: Frankfurter
Rundschau v. 07.12.
- TUSCHICK, Jamal
(2002): Nordstadtschönheit.
Von der Arbeit in einem
Getränkemarkt,
in: Frankfurter
Rundschau v. 15.02.
- TUSCHICK,
Jamal (2002): Eine ganz unmögliche Liebe.
West-östliche Beziehungen
nach der Wende,
in: Frankfurter
Rundschau v. 21.06.
- TUSCHICK, Jamal
(2002): Verneigung.
Thommie Bayers Lesung,
in: Frankfurter Rundschau v. 24.10.
- Inhalt:
Jamal TUSCHICK über die Lesung von
Thommie BAYER:
"Der
Autor nannte sein jüngstes Buch »eine Verneigung vor dem
geschriebenen Wort«.
Er gewann sein Publikum ad hoc pantomimisch, indem er sich am
zentralen Ort der Veranstaltung mit allerlei aufhielt, das auch ein
Weinglas betraf und nicht zuletzt das Mikrofon, über das er später
mit Kennerschaft sprach. In jeder Geste war Ironie, wie um den
eigentümlichsten Kontrast aufzubauen zu dem geradezu
pathetisch-juvenilen Auftritt dieses 1953 geborenen Autors.
Offenbar absichtslos rührte Bayer an dem Sujet der ewigen Jugend als
exemplarischem Künstlerschicksal, das auch ein Stigma transportiert.
Bayer begann seine
Karriere als Musiker; sein erzählendes Ich, ein von einem
Verkehrsunfall traumatisierter Tontechniker, profitiert von
einschlägigen Erfahrungen seines Erfinders."
-
TUSCHICK, Jamal
(2007): Aufbrechende Paare,
in: Freitag Nr.17 v. 24.04.
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Jamal
Tuschick im Gespräch
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Klappentext
"Jamal Tuschick erzählt von ungleichen
Zwillingsbrüdern: Der Ich-Erzähler wächst bei seinen Eltern
in Kassel auf, Kaiman, der Bruder, bei seinen Großeltern im
Schwäbischen. Der Roman beginnt mit der Schilderung des
kleinbürgerlich-proletarischen Kasseler Milieus, der
Jugendgang um den sagenhaften »Lord«, den Ausbruchsversuchen
des Erzählers, seinen ersten sexuellen Erfahrungen. Kaimans
Jugend dagegen war behütet, er wurde frühzeitig auf eine
bürgerliche Existenz vorbereitet, die er ohne Selbstzweifel
durchlebt: »Er hat in Mailand zu Mittag gegessen.«
Im Vergleich erscheint das Leben des Ich-Erzählers unstet.
Immer steht er kurz vor einem Absturz. Er stolpert von einer
Beziehungskatastrophe in die nächste, stets im Bewußtsein
der Überlegenheit des Bruders: »Ihm gehört alles.«"
Pressestimmen
"Wie
eine Langspielplatte in den unterschiedlichsten Klangfarben
Variationen auf ein Thema bringt, erzählt Tuschick die Geschichte
eines Taugenichts, der irgendwo zwischen den Fernsehbildern der
Achtundsechziger-Rebellion und den Schleiflackmöbeln seines
Kinderzimmers den Anschluss verpasst hat, der, melancholisch, aber
ohne Neidgefühle, bis in seine Liebesbeziehungen ein
Trittbrettfahrer des Lebens geblieben ist".
(Detlef Grumbach im DeutschlandRadio vom
26.01.2004)
"Unauffällig und glanzlos, unangepasst nur, weil er den
Anschluss verpasst hat. Ein reizvoller Ich-Erzähler aber,
weil zu kurz Gekommene mitunter eine sehr realistische
Betrachtung der Welt leisten".
(Gustav Mechlenburg in der TAZ vom
31.01.2004)
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Rezensionen
- KNIESS, Claudia (2003): Jamal Tuschick:
Bis zum Ende der B-Seite,
in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.51 v. 11.12.
- Inhalt:
"Mehr als ein Stadt- ist Bis zum Ende der B-Seite
ein Zeit-Roman. Der Leser streunt mit dem Ich-Erzähler durch dessen
Pubertät in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Drogen, Sex,
Abhauen, Szene, Musik - es ist die Erinnerung an eine Zeit, als
Jugendkultur noch aus erster Hand gelebt und nicht nur simuliert
wurde", schreibt KNIESS.
-
GRUMBACH, Detlef (2004): Verlorene Generation.
Jamal Tuschick über das Ende der B-Seite,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 26.01.
-
MECHLENBURG, Gustav (2004): Emphase in der Provinz.
Ein unverstandener
Allesversteher: Jamal Tuschick entwirft in seinem neuen
Roman "Bis ans Ende der B-Seite" ein provinzielles Kasseler
Panorama mit asozialem Einschlag,
in: TAZ v. 31.01.
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Pressestimmen
"Wie schon Michel
Houellebecq erzählt Tuschick keine
Geschichte aus seligen Zeiten des
jungendlichen Aufbruchs zu Freiheit und
Promiskuität, ja nicht einmal eine
Geschichte der Verheißungen. Mit kaltem
Blick sammelt der Erzähler vielmehr
Fragmente eines provinziellen Kampf- und
Krampfgeschehens ein, des vergeblichen
Versuchs, sich in feindseliger Umgebung den
'Drohungen' und 'der ganzen Niedertracht des
alltäglichen Lebens' in und um Kassel zu
entziehen."
(Friedmar Apel in der FAZ
vom 09.12.2000)
"Wo immer sich im
Überschwang der Jugend ewige Freundschaft
geschworen wird, ahnt der Leser schon, was
den Figuren im späteren Leben droht:
Einsamkeit und stolze Selbstbehauptung gegen
all jene, die es nicht geschafft haben."
(Matthias Teiting im
Titel-Magazin vom 14.01.2000)
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Rezensionen
- SCHNEIDER,
Klaus (2000): Jamal Tuschick: Keine
große Geschichte,
in: Intro Nr.78,
Oktober
- auch
erschienen in:
SCHNEIDER, Klaus (2000): Jamal
Tuschick: Keine große
Geschichte,
in: Wildwechsel
Nr.9,
September
- HAGESTEDT,
Lutz (2000): Burroughs beerbt Becketts
Enkel.
Jamal Tuschick
enttäuschender Erstling: "Keine
große Geschichte",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.10.
- BESKOS,
Daniel (2000): Zwischen den Orten.
Jamal
Tuschicks Romandebüt "Keine große
Geschichte",
in: Literaturkritik.de
Nr.11, November
- MARTYNOVA,
Olga (2000): Mainhattan lebt.
Jamal
Tuschick beschwört Frankfurt,
in: Tagesspiegel
v. 02.12.
- APEL, Friedmar
(2000): Die Musikameise.
Jamal Tuschick liest
Tonspuren,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 09.12.
- TEITING,
Matthias (2001): Stolz und Verachtung,
in:
Titel-Magazin
v. 14.01.
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weiterführende
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