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Julia Franck:
Lebenswege
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Aktuellster
Beitrag
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Julia Franck in ihrer
eigenen Schreibe
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- FRANCK, Julia
(2003): Die Erhabenheit des weissen Papiers.
Warten - oder bevor das Schreiben beginnt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 20.12.
-
FRANCK, Julia (2006): Lust am Leben.
Die Demokratie fördert den
Anspruch, alles zur selben Zeit haben zu wollen,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 29.04.
- Inhalt:
Die Schriftstellerin Julia FRANCK verteidigt
den Feminismus gegen
seine Verächter:
"Die
Werte, die Demokratie und Emanzipation geschaffen haben, sind für
mich zweifellos große, ohne sie hätte ich keinerlei Bildung
erfahren und könnte mir wohl kaum aussuchen, mit welchem Mann oder
welcher Frau ich heute mein Bett und meine Gedanken teile.
(...).
Mit meinem Beruf ernähre ich meine Kinder. Würde ich es nicht tun,
könnte es kein Vater, sondern läge ich dem Staat auf der Tasche.
(...).
Selbst
Tochter einer ehemals berufstätigen, alleinstehenden Mutter und
schließlich über Jahrzehnte von der Sozialhilfe lebenden Frau,
möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Zeit, in der meine
Mutter gearbeitet hat als eine weit fröhlichere und stärkere in
Erinnerung habe, als die Zeit danach. Um die Wahrheit zu sagen,
ich empfand es als Zumutung eines Tages von früh bis spät einer
Mutter ausgesetzt zu sein, deren beruflicher Weg abgebrochen war,
die mir unglücklich erschien und die mir keine neuen Schuhe und
auch keine Schulbücher kaufen konnte."
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Julia Franck: Porträts
und Gespräche
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- LEHMANN,
Andreas (2003): "Ich bin kein Mensch mit zehn Versicherungen".
Als Kind hat sie vor Wut ihr Zeugnis zerrissen, weil ihre Mutter
sich nicht dafür interessierte. Als Mutter hat sie ein Faible für
bürgerliche Strukturen - allerdings mit einem ironischen Lächeln.
Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Julia Franck über
Brennesselsuppen, Disziplin und Ordnung und die Frage, warum man
überhaupt Kinder kriegt,
in: Das Magazin, August
- Inhalt:
Julia FRANCK, die mit 30 Jahren Mutter
wurde, schreibt zum Übergang:
"Ich
habe viele Jahre allein gelebt. Und mich hat das irgendwann
unglaublich genervt, daß ich für mich eine Wohnung alleine habe,
einen Kühlschrank für mich allein, einen Tisch. Ich koche zum
Beispiel unheimlich gern, aber nur dann, wenn auch Menschen
mit mir zusammen essen. Das war für mich ein Grund, ein Kind zu
bekommen."
-
SCHMELCHER, Antje (2003): "Narben sind häufig taub".
Julia Franck hat mit
"Lagerfeuer" einen deutsch-deutschen Flüchtlingsroman geschrieben
und die Geschichte ihrer Kindheit aufgearbeitet,
in: Welt v. 29.08.
-
GEU, Susanne (2007): Schreiben zum Überleben.
Ihr Roman "Die Mittagsfrau" erzählt von einer Mutter, die ihr
Kind auf einem Bahnsteig verlässt. Nach einer wahren Begebenheit.
Ein Interview mit der Autorin Julia Franck,
in: Zeit Online v. 27.09.
-
SPOERRI, Bettina (2007): "Ein historischer Roman soll es nicht
sein".
Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Julia Franck in Zürich,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 29.09.
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Rezensionen
- SCHRÖDER,
Christoph (2007): Das abgestorbene Innenleben.
Julia Francks zweiter Roman verfolgt die Biografie einer
Frau durch ein halbes Jahrhundert,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.09.
-
ZEYRINGER, Klaus (2007): Andauernde Fluchtbewegung.
Ausweglosigkeit und existenzielle Verlassenheit: Julia
Francks bewegend dichter Zeitroman,
in: Der Standard v. 22.09.
- MAIDT-ZINKE,
Kristina (2007): Ein Macho wie die Axt im Walde.
Julia Franck hat sich mit ihrem Roman „Die Mittagsfrau”
ganz dem historischen Genre verschrieben. Nur warum?
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.09.
- KORSMEIER,
Antje (2007): Blindheit des Herzens.
Das Repertoire komplexer Frauenfiguren in der deutschen
Literatur erhält Zuwachs: Julia Franck gelingt es, zu
erzählen, wie eine willensstarke junge Frau zur apathischen
Mutter wird - "Die Mittagsfrau",
in: TAZ v. 29.09.
-
KREKELER, Elmar (2007): Julia Franck und das kalte
Mutterherz.
Wie kommt eine Frau dazu, ihren siebenjährigen Sohn am
Bahnsteig stehen zu lassen? Von der Gefühlserblindung einer
Mutter erzählt Julia Franck in ihrem Roman "Die
Mittagsfrau". Damit steht die Schriftstellerin zu Recht auf
der Shortlist des Deutschen Buchpreises,
in: Welt v. 29.09.
- Neu:
MAGENAU, Jörg (2007): Erfahrungen aus zweiter Hand,
in: DeutschlandRadio v. 08.10.
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Rezensionen
-
BRUSSIG, Thomas (2003):
Unsanfte Landung.
Die Schriftstellerin Julia Franck kam 1978 als DDR-Kind
in die Bundesrepublik. In ihrem Roman "Lagerfeuer" schildert
sie die Strapazen der Ankunft im Westen,
in: Spiegel Nr.40 v. 29.09.
- KUNISCH,
Hans-Peter (2003): Unsichere Fluchtbewegung.
DDR-knisternd: Julia Francks Roman "Lagerfeuer",
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.09.
- WILD, Thomas
(2004): "Mama, was ist eine Ostpocke?"
Das Buch der
langen Ankunft: Julia Franck erzählt in „Lagerfeuer“ vom
Schicksal der DDR-Übersiedler Ende der Siebzigerjahre,
in: Tagesspiegel 09.11.
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