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Karen Duve: Männer sind vom Musikplanet & Frauen sind vom Bücherplanet

 
       
     
       
   
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    Karen Duve in ihrer eigenen Schreibe

     
         
           
       

    Karen Duve: Porträts und Gespräche

     
         
           
       

    Taxi (2008)
    Berlin: Eichborn

     
       
     
     

    Klappentext

    "Taxifahren können viele – doch grandios darüber schreiben kann nur Karen Duve Eine ziellose Jugend, eine spießige Familie, eine frustrierende Ausbildung – da kommt die Annonce »Taxifahrerin gesucht« schon fast wie die Rettung schlechthin daher. Auch wenn Alex Herwig leider ein Gedächtnis wie ein Sieb hat. Trotzdem büffelt sie Straßennamen und Wegstrecken – und hat das Glück auf einen extrem gnädigen Prüfer zu treffen. Bald sitzt sie zum ersten Mal im Wagen und schwitzt Blut und Wasser, weil sie die Straße nicht kennt, nach der ihr erster Fahrgast fragt. Und Alex wird – halb wider Willen – von einer Kollegen-Clique aufgesogen, die aus abgebrochenen Studenten, gescheiterten Künstlern, misanthropischen Gar-nicht-Akademikern und frauenfeindlichen Verklemmten besteht – bis sie Marco trifft, einen extrem kleingewachsenen aber umso bestimmter agierenden jungen Mann ... Karen Duve erzählt mit gewohnter Brillanz, Lakonie und Unbarmherzigkeit von einer jungen Frau, der das Leben nichts schenkt, die einen Beruf hat, in dem sie andauernd Leute trifft, denen das Leben erst recht nichts schenkt. Komisch, erbarmungslos, ehrlich bis auf die Knochen: Ein waschechter Duve-Roman. »Ich meldete mich auf eine Anzeige, in der nicht nur Taxifahrer, sondern ausdrücklich auch Taxifahrerinnen gesucht wurden. 1983 war es in Stellenanzeigen noch nicht üblich, jedem Beruf auch eine weibliche Endung anzufügen. Man tat es nur, wenn man andeuten wollte, dass man praktisch jeden nahm.«"

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

      • HAGE, Volker (2008): Unterwegs mit Zwodoppelvier.
        In ihrem vierten Roman "Taxi" erzählt die Erfolgsautorin Karen Duve von einer Taxifahrerin in Hamburg: so eigenwillig und mitreißend, wie man es seit dem "Regenroman" von ihr kennt,
        in: Spiegel Nr.18 v. 28.04.
      • MÜLLER, Burkhard (2008): Ein Käfig mit Ausblick in die Nacht.
        Nur einer Taxifahrerin glaubt man den Taxifahrerinnen-Roman: "Taxi" von Karen Duve,
        in: Süddeutsche Zeitung v. 03.05.
      • KNIPPHALS, Dirk (2008): Zwo doppelvier antwortet nicht mehr.
        Taxifahrerin am Rande des Nervenzusammenbruchs: Karen Duve erzählt von Fahrgästen und Droschkenkutschern im Hamburg der Achtzigerjahre. Flüchtige Begegnungen, längere Lebenskrise. Mangelnde Welthaltigkeit kann man ihr nicht nachsagen. Aber mangelnden Durcharbeitungswillen,
        in: TAZ v. 13.05.
      • MORITZ, Rainer (2008): Emotionale Vollbremsungen,
        in: DeutschlandRadio v. 20.05.
      • EBE (2008): Welt erfahren,
        in: Rheinischer Merkur Nr.25 v. 19.06.
      • RÜDENAUER, Ulrich (2008): In den Fettnäpfchen der Übergangszeit.
        Karen Duve fährt im Taxi durch die charakterlosen achtziger Jahre und studiert Möchtegern-Alphamännchen,
        in: Literaturen, Juli/August
      • Neu:
        MOSER, Samuel (2008): Die Geschichtensammlerin,
        in: Neue Zürcher Zeitung v. 12.07.
     
           
       

    Dies ist kein Liebeslied (2002)
    Frankfurt: Eichborn

     
       
     
     

    Klappentext

    "Eines Tages macht sich die Erzählerin auf den Weg nach London, um eine unerwiderte Jugendliebe ein letztes Mal zu treffen. Im Gepäck hat sie sechs Kassetten, die von sechs Verehrern für sie aufgenommen wurden. Ein mißglückter Liebesversuch pro Kassette. Und sie erinnert sich: an ihren ersten Freund, die Demütigungen des Sportunterrichts, die Schrecken der ersten Diät, die Befreiungsversuche als Tramperin und Taxifahrerin. Und während eine Liebschaft die andere ablöste, wartete sie auf das erlösende Wort von Peter, den sie nun in London besuchen will..."

    Pressestimmen

    "Wie ein weiblicher Houellebecq schreibt Duve immer wieder über guten und schlechten Sex, vor allem über schlechten. Anders als bei dem Franzosen ist es bei ihr aber nicht der Mechanismus der Gesellschaft schlechthin, welcher der unhübschen, normwidrig dicken und empfindsamen Heldin das Glück verwehrt. Sie ist, unter anderem, zu dumm für das Angesagte. Sie hört die falsche Musik, trägt die falschen Klamotten und weiß nicht einmal, wer David Bowie ist. Wie ein furchterregender Vogel stakst der Sachwalter solchen Wissens durch den Roman: »'Da! Das ist Diedrich Diederichsen‘, raunte er mir einmal vor dem Broadway-Kino zu. Ich drehte mich um. Ein junger Mann in einem Kohlenklau-Mantel, etwas kleiner als ich, ging in schlechter Haltung zur Kasse und verbreitete Glanz.«"
    (Gustav Seibt in der SZ vom 10.10.2002)

     
     
     
           
         
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 11. Oktober 2002
    Update: 15. Juli 2008
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