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Karen Duve:
Männer sind vom Musikplanet & Frauen sind vom Bücherplanet
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Aktuellster
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Karen Duve in ihrer eigenen
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Karen Duve: Porträts und Gespräche
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Klappentext
"Taxifahren
können viele – doch grandios darüber schreiben kann
nur Karen Duve Eine ziellose Jugend, eine spießige
Familie, eine frustrierende Ausbildung – da kommt
die Annonce »Taxifahrerin gesucht« schon fast wie
die Rettung schlechthin daher. Auch wenn Alex Herwig
leider ein Gedächtnis wie ein Sieb hat. Trotzdem
büffelt sie Straßennamen und Wegstrecken – und hat
das Glück auf einen extrem gnädigen Prüfer zu
treffen. Bald sitzt sie zum ersten Mal im Wagen und
schwitzt Blut und Wasser, weil sie die Straße nicht
kennt, nach der ihr erster Fahrgast fragt. Und Alex
wird – halb wider Willen – von einer Kollegen-Clique
aufgesogen, die aus abgebrochenen Studenten,
gescheiterten Künstlern, misanthropischen
Gar-nicht-Akademikern und frauenfeindlichen
Verklemmten besteht – bis sie Marco trifft, einen
extrem kleingewachsenen aber umso bestimmter
agierenden jungen Mann ... Karen Duve erzählt mit
gewohnter Brillanz, Lakonie und Unbarmherzigkeit von
einer jungen Frau, der das Leben nichts schenkt, die
einen Beruf hat, in dem sie andauernd Leute trifft,
denen das Leben erst recht nichts schenkt. Komisch,
erbarmungslos, ehrlich bis auf die Knochen: Ein
waschechter Duve-Roman. »Ich meldete mich auf eine
Anzeige, in der nicht nur Taxifahrer, sondern
ausdrücklich auch Taxifahrerinnen gesucht wurden.
1983 war es in Stellenanzeigen noch nicht üblich,
jedem Beruf auch eine weibliche Endung anzufügen.
Man tat es nur, wenn man andeuten wollte, dass man
praktisch jeden nahm.«"
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Rezensionen
- HAGE, Volker (2008): Unterwegs mit
Zwodoppelvier.
In ihrem vierten Roman "Taxi" erzählt die Erfolgsautorin Karen
Duve von einer Taxifahrerin in Hamburg: so eigenwillig und
mitreißend, wie man es seit dem "Regenroman" von ihr kennt,
in: Spiegel Nr.18 v. 28.04.
-
MÜLLER, Burkhard (2008): Ein Käfig mit Ausblick in die Nacht.
Nur einer Taxifahrerin glaubt man den Taxifahrerinnen-Roman:
"Taxi" von Karen Duve,
in: Süddeutsche Zeitung v. 03.05.
-
KNIPPHALS, Dirk (2008): Zwo doppelvier antwortet nicht mehr.
Taxifahrerin am Rande des Nervenzusammenbruchs: Karen Duve
erzählt von Fahrgästen und Droschkenkutschern im Hamburg der
Achtzigerjahre. Flüchtige Begegnungen, längere Lebenskrise.
Mangelnde Welthaltigkeit kann man ihr nicht nachsagen. Aber
mangelnden Durcharbeitungswillen,
in: TAZ v. 13.05.
-
MORITZ, Rainer (2008): Emotionale Vollbremsungen,
in: DeutschlandRadio v. 20.05.
-
EBE (2008): Welt erfahren,
in: Rheinischer Merkur Nr.25 v. 19.06.
-
RÜDENAUER, Ulrich (2008): In den Fettnäpfchen der Übergangszeit.
Karen Duve fährt im Taxi durch die charakterlosen achtziger Jahre
und studiert Möchtegern-Alphamännchen,
in: Literaturen, Juli/August
- Neu:
MOSER, Samuel (2008): Die Geschichtensammlerin,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 12.07.
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Klappentext
"Eines Tages macht sich die Erzählerin
auf den Weg nach London, um eine unerwiderte
Jugendliebe ein letztes Mal zu treffen. Im Gepäck
hat sie sechs Kassetten, die von sechs Verehrern für
sie aufgenommen wurden. Ein mißglückter
Liebesversuch pro Kassette. Und sie erinnert sich:
an ihren ersten Freund, die Demütigungen des
Sportunterrichts, die Schrecken der ersten Diät, die
Befreiungsversuche als Tramperin und Taxifahrerin.
Und während eine Liebschaft die andere ablöste,
wartete sie auf das erlösende Wort von Peter, den
sie nun in London besuchen will..."
Pressestimmen
"Wie ein weiblicher Houellebecq schreibt Duve immer
wieder über guten und schlechten Sex, vor allem über
schlechten. Anders als bei dem Franzosen ist es bei
ihr aber nicht der Mechanismus der Gesellschaft
schlechthin, welcher der unhübschen, normwidrig
dicken und empfindsamen Heldin das Glück verwehrt.
Sie ist, unter anderem, zu dumm für das Angesagte.
Sie hört die falsche Musik, trägt die falschen
Klamotten und weiß nicht einmal, wer David Bowie
ist. Wie ein furchterregender Vogel stakst der
Sachwalter solchen Wissens durch den Roman: »'Da!
Das ist Diedrich Diederichsen‘, raunte er mir einmal
vor dem Broadway-Kino zu. Ich drehte mich um. Ein
junger Mann in einem Kohlenklau-Mantel, etwas
kleiner als ich, ging in schlechter Haltung zur
Kasse und verbreitete Glanz.«"
(Gustav Seibt in der
SZ vom 10.10.2002)
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Rezensionen
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FÖRSTER, Jochen (2002): Kein Plan, keine Liebe, keine Idee.
Karen Duve: Dies ist kein Liebeslied,
in: Welt v. 31.08.
- KASTURA, Thomas (2002): Drum prüfe
wer sich selber findet.
Mit ihrem fulminanten Pubertätskrisenbericht schreibt sich Karen
Duve endgültig in die literarische Erwachsenenwelt ein,
in: Rheinischer Merkur Nr.40 v. 03.10.
-
SCHREIBER, Mathias (2002):
Verliebter, dicker Troll.
Karen Duve erzählt kraftvoll und drastisch aus dem Alltag der
Sehnsucht,
in: Spiegel Nr.41 v. 07.10.
- WEIDERMANN, Volker (2002): Das Leben
ist eine Personenwaage.
Vergebene Chancen: Karen Duve klebt heißes Pech am Damenschuh,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.10.
- SCHNEIDER, Wolfgang (2002): Die Diät
und das Leben.
Karen Duves Roman "Dies ist kein Liebeslied",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 09.10.
- SEIBT, Gustav (2002): Da! Das ist
Diedrich Diederichsen.
Barock und ätzend: Karen Duve hat mit "Dies ist kein Liebeslied"
den ersten Postpoproman geschrieben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
-
FUNCK, Gisa (2002): Du bist nicht schön!
Und: "Dies ist kein Liebeslied". Die Hamburger Schriftstellerin
Karen Duve beschreibt eindrucksvoll ein jugendliches Debakel,
in: Stadtrevue Köln Nr.11
-
FINGER,
Evelyn (2002): Exzesse der Trostlosigkeit.
Gesellschaftskritik pur: Karen Duves Heldin nimmt ab und zu und wird
nie froh,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 14.11.
-
VAHSEN, Mechthilde (2003): Wenn eine Sehnsucht zu Ende geht.
Karen Duve erzählt die Geschichte einer einsamen Liebe,
in: Literaturkritik.de, Januar
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