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Klappentext
"Die Theologin Ruth sitzt am
Krankenbett ihres Mannes Georg und blickt wehmütig
zurück auf die siebziger Jahre, als ihre Liebe in
der Atmosphäre von Turnschuhen, Dire Straits und
lautstarken Protesten ihren Anfang nahm. Was ist
geblieben von ihren Idealen, ihren Überzeugungen und
ihren Gefühlen? Warum hat sie es Jahrzehnte lang in
dieser Beziehung ausgehalten, sie immer wieder
gekittet, obwohl sie vor Eifersucht fast verging?
Jetzt erst, als Georgs Leben bedroht ist, kann sie
seinen Schwächen ins Gesicht sehen. War wirklich
alles, was sie damals glaubten, träumten und
diskutierten, Illusion? Klaas Huizing ist ein höchst
amüsanter Roman über die Notwendigkeit der Nostalgie
in Zeiten schwieriger zwischenmenschlicher
Beziehungen gelungen."
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Pressestimmen zu "Das
Buch Ruth"
"Huizing Heldin, Ruth
Jordan, entstammt einem protestantischen
Pfarrhaus (...). Ruth wird auf Anpassung
programmiert. Nomen ist in diesem Fall Omen:
Die Ruth des alten Testaments steht für
Treue und Selbstverzicht (...) Ruth Jordans
Devise heißt dementsprechend: Augen zu und
durch. Und: Alles halb so schlimm."
(Karl-Heinz Bittel in der
Transatlantik Nr.1/2001)
"Ruth
und Georg, sie Pfarrerstochter, er aus
schlechten sozialen Verhältnissen in
Nordhorn, durchleben ein archetypisches
Heranwachsen in der BRD der siebziger und
achtziger Jahre. (...) Ruths Prinzipientreue
ist Georg nicht gewachsen. Er bleibt ein
flatterhafter Charakter, der sich für das
Theologiestudium entscheidet, um dem
Wehrdienst zu entgehen.
(...)
Ruths Traum von einer zweisamen Studienzeit
zerstört Georg, indem er ins ferne
Heidelberg zieht. Erst gemeinsame Aktionen
ihrer Studentengemeinden zur Blockade des
Raketenstandorts Mutlangen führen die beiden
zusammen. "
(Jan Groh in der Welt vom
04.11.2001)
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