[ Singles in aller Welt ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Kristin Rübesamen: Später, Baby

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Kristin Rübesamen in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Interviews von Kristin Rübesamen

     
       
    • RÜBESAMEN, Kristin (2004): Plum Sykes.
      Über Codes,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 26.06.
      • Inhalt:
        RÜBESAMEN interviewt die Modejournalistin Plum SYKES, die seit 1997 die High Society für die amerikanische Zeitschrift Vogue unter die Lupe nimmt.

              
          Nun hat SYKES das Buch "Bergdorf Blondes" (Frauen, die im Kaufhaus »Bergdorf Goodman« einkaufen - oder es geerbt haben) veröffentlicht, in dem es u.a. um PAPs (Park Avenue Prinzessinnen), PJs (Private Jets) und ATMs (Männer, die den PAPs als Geldautomaten dienen) geht:
              
          "Wie oft findet man eine übergewichtige, allein erziehende Mutter aus Queens unter ihnen?
        Eine Bergdorf Blondine freundet sich mit jedem an, den sie trifft. Weil sie findet, dass jeder fabelhaft ist. Das gilt natürlich auch für eine Alleinerziehende.
        Leider werden sich die Wege mit der Mutter aus Queens nie kreuzen.
        Da haben Sie Recht."
     
           
       

    Später, Baby (2004)
    München: Diana

     
       
     
     

    Klappentext

    "Sie kann nicht kochen. Sie sieht schlecht. Sie interessiert sich nicht wirklich für Geld und greift, wenn es sein muss, zu durchsichtigen Notlügen. Nach einer Blitzkarriere als Modekolumnistin sitzt Betty auf der Straße. Sie sollte Ihr Leben überdenken. Ihrer Tochter Cosima ein Zuhause bieten. Artus zum Teufel jagen. Später, Baby."

    Pressestimmen

    "»Später, Baby« ist interessant, weil der Roman zeigt, dass auch die Eroberung von Ehemann und Kind - normalerweise der erlösende Endpunkt in der Frauenliteratur - den Heldinnen nur zeitweise Linderung verschafft. Nach einer Weile geht alles wieder von vorn los. Als Mann denkt man: Der Dämon, der diese Romanheldinnen so unbehaust macht, ist womöglich gar nicht die Männerlosigkeit, sondern ihr Narzissmus. Die lieben sich selbst mit so viel Leidenschaft, wo soll denn da in ihrer Seele ein Plätzchen für mich sein?"
    (Harald Martenstein im KulturSpiegel, August 2004)

    "»Alle Frauen wollen 'Carrie' sein und alle Männer 'Mr. Big'«, schreibt Kristin Rübesamen einmal über Manhattan, und dieser Satz gilt (...) für Artus, der Big aus »Sex and the City« sehr ähnelt. Doch vielleicht ist dieser Typ Mann ja derzeit einfach nur das Ideal gebildeter Singles von Mitte Dreißig und der Magazine, für die sie schreiben, und die Autorin hat das gewußt und ihn deshalb gleich im Namen zum Ritter geschlagen. Die Krise jedenfalls, in die Betty fällt, als sie bemerkt, daß er sie aus seinem Leben entfernt, ist jedenfalls heartfelt, wie Betty sagen würde, und nicht larger than life wie Artus der Große.
    »Du willst irgendwohin gehen, irgendwas tun, mit irgendjemandem reden, aber es ist erst halb zwölf am Morgen und alle anderen auf der Welt haben einen Job.» Schreibt Jay McInerney in »Bright Lights, Big City», einem anderen Generationenbuch, dessen Hauptfigur ebenfalls seine Stelle bei einem Magazin verliert und mit gebrochenem Herzen durch Manhattan stolpert. Weswegen der Satz auch gut zu »Später, Baby» paßte. Betty stolpert erst durch München, dann in ein Yoga-Seminar, das ihr der Verlag als Abfindung geschenkt hat, schließlich durch ein Berlin, das so abgestanden wirkt, wie es nur Leute empfinden können, die lange genug in München gelebt haben. Oder sonstwo, wo die Mieten großer Altbauten nicht spottbillig sind und die Menschen noch echte Berufe haben. Betty hat keinen mehr.
    Im Hotel in Heiligendamm, wo sie Artus trifft, fragt eine Barbekanntschaft: »Medien, oder?« Und als Betty nickt, sagt er noch: »Da wartet ein neues Lumpenproletariat auf uns.« Ein bitterer, kurzer Dialog, in dem aber aufscheint, was die Stärke dieses Buchs ist: Nicht das Heimweh oder das Herzweh, sondern das Hartzweh"
    (Tobias Rüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.08.2004)

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • RÜTHER, Tobias (2004): Diese Stadt, diese Jahre.
      "Später, Baby", der erste Roman der Journalistin Kristin Rübesamen, ist ein Loblied auf New York in Zeiten der deutschen Medienkrise,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.08.
    • Neu:
      MEIR, Gerhard (2004): Keiner tanzt aus der Reihe.
      Zu gut, um bloß Mode-Klatsch zu sein: Der wunderbare Roman "Später, Baby",
      in: Welt am Sonntag v. 22.08.
      • Kommentar:
        Der Promi-Friseur MEIR verleiht dem Debütroman von Kristin RÜBESAMEN den nötigen Glamour.

              
          Harald MARTENSTEIN hat den Frauenroman bereits im KulturSPIEGEL gewürdigt.
              
          Hintergrund ist die Jobkrise unserer jeneusse dorée. Gutbezahlte High Society-Journalisten müssen Abschied von der geliebten Glamour-Welt nehmen und landen plötzlich z.B. in der Berliner Provinz!
              
          Da Singles inzwischen der Glamour fehlt, sind Alleinerziehende nun ein Muss im neuen Frauenroman, der im englischen Sprachraum als "chick lit" (Gegensatz: dude lit; Männerroman à la Nick HORNBY) bezeichnet wird.
     
         
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2004
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. August 2002
    Update: 22. August 2004
    Counter Zugriffe seit
    dem 03.Juni 2002