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LAU, Mariam (1999):
Die geschäftsfähige Bürgerin.
Das Jahrhundert der Frau oder Was ist
dabei herausgekommen?
in:
Berliner
Zeitung v. 22.03.
LAU, Mariam (1999):
Der Höhepunkt ist erreicht.
Warum die sexuelle Befreiung
in den einschlägigen Fernseh-Sendungen so
kleinbürgerlich daherkommt,
in:
Welt
v. 02.08.
LAU, Mariam (1999):
Schwarzbuch der sexuellen Revolution.
Jean-Claude Guillebaud
liefert mit
"Die Tyrannei der
Lust" das
theoretische Fundament zu Houellebecq,
in:
Welt
v. 11.12.
Infos
zu:
Michel Houellebecq
- Autor der Single-Generation
LAU, Mariam (2000):
Die Revolution stört ihre Enkel.
Plötzlich war man nicht
mehr alleine: Die Geschichte der sexuellen
Befreiung ist erzählbar geworden,
in:
Welt
v. 06.03.
LAU, Mariam (2000):
Was eigentlich will das Weib?
Der regierende Feminismus
ist erstarrt: Noch immer sieht er Frauen nur als
Opfer,
in:
Welt v. 31.03.
LAU, Mariam (2000):
Die Revolution enttäuscht ihre Kinder,
in:
Merkur,
Heft 4, April, S.337-341
LAU, Mariam (2000):
Heterophobie.
Sex ist gefährlich,
besonders in Amerika,
in:
Merkur,
Heft 9/10, September-Oktober
LAU,
Mariam (2000): Auf der Suche nach dem Glück.
Nie
war sie so wertvoll wie heute, nie war sie so
gefährdet wie heute: die Familie,
in:
Welt
v. 16.09.
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Mariam LAU setzt
sich mit dem Tagesspiegel-Artikel von
Karl-Otto
HONDRICH vom 02.09. auseinander. Sie widerspricht
seiner kulturpessimistischen Sichtweise. |
LAU,
Mariam (2000): Was wir der Psychoanalyse
verdanken.
Freuds
Erkenntnisse berühren immer noch unser Sein:
zwischen Autonomie und Abhängigkeit,
in:
Welt
v. 29.11.
LAU,
Mariam (2001): Emanzipation.
Was
wären wir heute ohne die sexuelle Befreiung?
in:
Welt
v. 24.01.
LAU,
Mariam (2001): "Good Neid, Ladies".
Geschlechterkampf.
Gibt es den noch? Oder schon wieder? Und was hat
die Genom-Debatte mit dem Gebärneid zu tun?
in:
Tagesspiegel
v. 09.03.
LAU, Mariam (2001):
Geschlechterneid,
in: Kursbuch
Nr.143, März S.123-131
LAU,
Mariam (2001): Die Ethik der Arbeitsplatte.
Ikea,
Schwedens Antwort auf McDonald's, vereint
Hedonismus und Alternativkultur zu einer
beispiellosen Erfolgsgeschichte,
in:
Welt
v. 31.03.
LAU,
Mariam (2001): Fight Club für alle,
in:
Welt
v. 26.05.
Infos
zu:
Susan
Faludi - Vom Backlash zur Krise des
Mannes
LAU,
Mariam (2001): Kinder machen alles falsch!
In
Deutschland ist Familienpolitik wieder eine Arena
der Glaubenskämpfe. Wer die Wiederkehr von
Vollzeitmutter und restriktiver Erziehung
fordert, übersieht die Realität
in:
Welt
v. 20.07.
LAU,
Mariam (2001): Bis dass die Ritze euch scheidet.
Von
Eichenbett und Matratzenlager zu Kuschelhöhle
und ergonomischer Multifunktionsfläche:
Schlafzimmer im Wandel
in:
Welt v. 15.08.
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Mariam LAU schreibt
über den Wandel des Schlafzimmers (und
natürlich über die dazu gehörigen
Liebesbeziehungen) und schweift dabei ab
zur
"Schmutzigen Wäsche"
des französischen
Soziologen Jean-Claude KAUFMANN. |
LAU,
Mariam (2001): Schokolade? Lieber einen Mann!
Bridget
Jones eignet sich bestens als
Identifikationsfigur weiblicher Singles über 30:
Die Verfilmung des Bestsellers "Bridget
Jones - Schokolade zum Frühstück"
in: Welt v.
23.08.
LAU,
Mariam (2001): Was Clinton mit Fischer vereint.
Wir
suchen Sündenböcke für unser anstrengendes
Leben und wollen doch nicht zurück in die
Fünfziger,
in:
Welt
v. 01.09.
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LAU berichtet über
den ausführlichen Artikel von Paul
BERMAN in der amerikanischen Zeitschrift
The
New Republic vom
27.08.2001, in dem es um die Abrechnung
der Europäer mit ihrer 68er-Generation
geht. |
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Mariam LAU befasst
sich mit den Folgen der sexuellen
Revolution. Sie grenzt ihre Position
gegen
Michel
HOUELLEBECQ ab, um
danach die sexuelle Befreiung als
Überforderung anzuprangern.
Die Folie
für diese Sichtweise ist die BECKsche
Individualierungsthese, die als
Wahlfreiheitspostulat des "Anything
goes" interpretiert wird.
Angesichts
der bevölkerungspolitischen Debatte um
die Kinderlosigkeit und die Tatsache,
dass die Heiratsmuster seit Jahrzehnten
stabiler sind als dies die Debatte
vermuten liesse, erscheint LAUs Credo der
Missachtung der strukturellen
Kontinuitäten und der Verschleierung der
gegenwärtigen Ausgrenzungsversuche gegen
Singles geschuldet zu sein.
Misstrauisch
macht auch die Tatsache, dass LAU die
Debatte der 80er Jahre in den Mittelpunkt
rückt, während heutzutage der
Postfeminismus der Generation Golf die
Debatte bestimmt. Nicht Alice SCHWARZER,
sondern Verona FELDBUSCH prägt das Bild
der Frau in der Berliner Republik. LAU
kämpft wie SCHWARZER die Kämpfe der
Vergangenheit.
Außerdem beruft
sich LAU wie
Susanne
GASCHKE auf den
Systemtheoretiker
Niklas LUHMANN ("Liebe
als Passion").
Der
Unterschied zwischen beiden besteht nur
darin, dass LAU noch die
Problemdefinition
"Liebesheirat" zum Thema macht,
während GASCHKE mit der "Revolution
im Reihenhaus" bereits die Lösung
des Problems anbietet. Gemeinsam ist
ihnen also die Arbeit an der Baustelle
"Familie der Neuen Mitte". |
LAU, Mariam (2001) Carl
Djerassi, Erfinder der Pille, setzt sich nicht
zur Ruhe.
Der
Chemiker Djerassi wollte ein Mittel gegen
Arthritis entwickeln und entdeckte einen Stoff,
der die Welt revolutionierte,
in: Welt
v. 30.11.
LAU, Mariam (2002): Der
unternehmerische Einzelne als Leitbild der
Berliner Republik.
Jenseits
von "Tunix" und Sozialstaat: Im
kommenden Tarifstreit geht es auch um eine neue
Vorstellung von Arbeit,
in: Welt
vom 03.04.
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Mariam LAU
möchte den
Sozialstaat
still und leise abbauen. LAU spielt
Arbeitsplatzbesitzer und Arbeitslose
gegeneinander aus und auch die übliche
68er-Schelte fehlt nicht. Einzig die Ökolibertären und ihr Nachfolgemodell
des Leitbildes vom
"unternehmerischen Einzelnen",
das
Heinz
BUDE
der
Generation
Berlin
auf den Weg gegeben hat, findet Gnade:
Freiheit statt Gleichheit! |
LAU,
Mariam (2002): Die bessere CDU?
Franz
Walter erzählt die Geschichte der SPD als sehr
deutschen Bildungsroman,
in:
Welt
v. 27.04.
Infos zu:
Franz
Walter - Demografie, Milieu und Politik
LAU,
Mariam (2002): Ein vergifteter Apfel für Eva.
Ute
Kätzel porträtiert ehemalige Aktivistinnen, die
für die 68er-Revolution wenig gute Worte finden,
in: Welt
v. 04.05.
Ute Kätzel - Die 68erinnen
LAU,
Mariam (2002): Ally McBeal: Wenn Frauen nicht
wissen, was sie sein wollen.
Calista
Flockhart dankt als Ally McBeal ab - jetzt sitzen
die Frauen mit sich und dem Geschlechterkampf
wieder ganz allein vor dem Fernsehschirm,
in: Welt
v. 24.05.
Das
Single-Dasein im Fernsehen - Ally McBeal
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Man möchte nicht in Mariam LAUs Milieu zuhause sein,
denn dort gibt es außer Frau LAU nur infantile Alleinerziehende,
die Wiglaf DROSTEs Kolumnen
entsprungen scheinen.
Glücklicherweise ist dieses Milieu
quantitativ gesehen irrelevant, leider hält es sich für repräsentativ
und da liegt das Problem der LAU-Fraktion.
Alleinerziehen ist nur für
Neue-Mitte-Yuppie-Moms
á la Stella BETTERMANN eine fröhlich-freiwillige Angelegenheit.
Oftmals handelt es sich auch nur um ein steuer- bzw.
familienrechtliches Alleinerziehen. Ansonsten werden alle Privilegien
des Standes genossen - einschließlich des Partners, mit dem man
zusammenwohnt.
Ähnlich wie die Onkel-Ehen der Nachkriegszeit, ist der Status
"Alleinerziehende" die Konsequenz eines Staates, der
Lebensformen nicht gleichbehandelt, sondern diskriminiert.
Jenseits der Neuen Mitte - dort wo Frau LAU keinen Blick
hinwirft - beginnt das Schicksal jener Alleinerziehenden, die
ihrem Status keinen Mehrwert abgewinnen können. Aber dafür ist im
Betroffenheitsjournalismus à la LAU kein Platz! |
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Mariam LAU befasst sich mit dem "Quartett junger
Salon-Apokalyptiker". Dazu zählt sie David Foster WALLACE, Donald
ANTRIM, Rick MOODY und Jonathan FRANZEN. LAU verurteilt jegliches
Kratzen am Lack des Familienidylls der Normalfamilie.
Sie möchte nur Romane über glückliche Familien lesen, die es
mit einer familienfeindlichen Umwelt zu tun haben. LAU stellt FRANZEN in eine
Erzähltradition der 50er Jahre, die David RIESMANs
Die einsame Masse literarisch recycelt hat. LAU sieht Zusammenhänge
zwischen Jerome D. SALINGERs
Der Fänger im Roggen bzw. Arthur MILLERs Figuren ("Der Tod eines
Handlungsreisenden") und FRANZENs Personal in den
"Korrekturen". |
LAU, Mariam (2002): Feindbild Familie.
Zu Weihnachten pflegt die Therapiegesellschaft ihr Klischee vom
Schlachtfeld unter dem Tannenbaum,
in: Welt v. 24.12.
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Mariam LAU musste in abseitigen Stadtmagazinen
kramen, um ihre typischen 70er-Jahre-Reflexe befriedigen zu können,
weil in den Neue-Mitte-Medien einig Familienland herrscht... |
LAU, Mariam (2005): Es war nicht alles schlecht, oder doch?
Die Achtundsechziger und kein Ende,
in: Merkur, Nr.669, H.1, Januar
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LAU hat auch noch etwas zu Sophie DANNENBERGs
Roman
Das bleiche Herz der Revolution
nachzutragen. LAU erzählt von ihrem Kohorten-Schicksal, eine
geordnet verlaufene Kindheit in den 60er Jahren, und ihre Sicht auf
die Mutter:
"Meine Mutter wurde als Sekretärin beim linken
Argument-Verlag nach Strich und Faden ausgebeutet".
Die Hoffnung der 60er Jahre
grenzt sie deshalb gegen den Niedergang in den 70er Jahren ab. Die Bücher von
Ulrich ENZENSBERGER über die Kommune I,
von
Gerhard SEYFRIED ("Der Schwarze Stern der
Tupamaros") und
Sven REGENERs "Neue Vahr Süd"
interpretiert sie als Ausdruck "gemütlicher Entfremdung" bzw. als
Beleg für eine Epoche des Linkskonservatismus. Bezeichnend für die Methode LAU ist, wie sie
z. B. Frank Lehmann, den Protagonisten in
Neue Vahr
Süd, und seine Einstellung zur Bundeswehr, zitierend
entstellt. Bei LAU kommt man zu dem falschen Eindruck,
dass Lehmann am feierlichen Gelöbnis nur nicht teilnehmen will, weil
seine Freunde auf der anderen Seite stehen. LAU unterstellt ihm eine
Bewunderung für den Major, weil er das Gelöbnis ohne wenn und aber
verteidigt:
"»Das Feierliche Gelöbnis (...) ist kein Selbstzweck
(...), sondern ein Versprechen an die Gesellschaft, (...) und dafür
brauchen wir uns nicht zu verstecken« ... Das ist nun doch
erstaunlich, dachte Frank, der alte Fuchs!"
LAU hätte weiter zitieren sollen, denn dann
folgt:
"Irgendwie war ihm der Major, den sie in der Kompanie
immer nur englisch major nannten, wenn er nicht dabei war,
nicht ganz unsympathisch, er hat das gewisse Etwas, dachte Frank,
und sei es nur deshalb, weil er vollkommen verrückt ist." (S.451)
LAU schlussfolgert:
"Staatsbürger in Uniform! Wenn es einem wie Herrn
Lehmann gelingt, zwischen den Welten zu pendeln, kann der Graben
nicht so tief sein, wie 1968ff. vermutet. Ein paar Tage darauf
beendet Frank Lehmann seine Jugend und geht nach Berlin".
So kann man das auch verzerrend
zusammenfassen, aber Lehmann hat seine Bundeswehrzeit nicht bis zum
Ende absolviert, sondern das Gelöbnis war der letzte Anstoß dazu,
seine persönliche Verweigerung durchzuziehen. Wie, das darf jeder
selbst nachlesen. |
LAU, Mariam (2006): Freud und die 68er.
Die Erotisierung des Alltagslebens wurde als Schlüssel zu einer
freien Gesellschaft gesehen,
in: Welt v. 06.05.
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Zählt man die
CDU-Milieus zusammen, die uns Mariam LAU präsentiert,
dann kommt man auf 105 %. Dies liegt daran, dass LAU die
Marktwirtschaftlichen mit 36 % angibt, statt mit 32 %, wie es
die Umfrage von Viola NEU ausweist (hier
als PDF-Datei downloadbar). Auch
die Ausführungen zur Ablehnung des traditionellen
Familienbildes liest man besser im Original als in der
reichlich konfusen Zusammenfassung von Mariam LAU. |
LAU, Mariam (2009): Hat die CDU den Frauen etwas zu bieten?
Seit Angela Merkel an der Spitze steht,
wird die Partei weiblicher - Doch der konservative Feminismus
kommt nicht bei allen gut an,
in: Welt v. 18.04.
LAU, Mariam (2009): Angst vor der Unterschicht.
Schwarz-Gelb sieht in Deutschland eine
soziale Zeitbombe ticken und hat einige Ideen, wie man sie
entschärft - nur: Wo ist die griffige Formel?
in: Welt v. 23.10.
LAU, Mariam (2010): "Der Ali ist in
Ordnung".
Aber der Thilo nicht. Warum die
SPD-Spitze so empfindlich auf die Äußerungen ihres Parteifreundes
Sarrazin reagiert,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.
Thilo Sarrazin - Deutschland schafft sich ab
Neu:
LAU, Mariam (2011): Jetzt lasst Mama mal in Ruhe.
Was ist eine
gute Mutter? Die 68er sagten: Sie muss eine Freundin sein. Heute soll
sie ein Coach sein. Aber hat je einer daran gedacht, wie es den
Müttern geht?
in: ZEITmagazin Nr.19 v. 05.05.
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