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Markus Brauck: Die Generation Golf im Wartestand

 
       
     
       
   
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    Markus Brauck in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • BRAUCK, Markus (2001): Nicht mehr lustig.
      Die angebliche Spaßgesellschaft und ihr Fernsehen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 17.05.
    • BRAUCK, Markus (2002): Berliner Gezeitenwende.
      Am Samstag erscheinen zum letzten Mal die "Berliner Seiten" der FAZ: ein Treffen mit Florian Illies,
      in: Frankfurter Rundschau v. 28.06.
    • BRAUCK, Markus (2002): Verkalkuliert.
      Die 30-Jährigen schimpfen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.11.
      • Inhalt:
        Der 1971 geborene Diplom-Theologe - wie Susanne LEINEMANN und Katja KULLMANN zu einer "Generation im Wartestand" gehörend - beklagt die selbstgefällige Debatte um Generationengerechtigkeit, in der die Jungen plötzlich den Alten ihr jahrelanges Sicherheitsbestreben und ihre Politik der Besitzstandwahrung vorwerfen, das die "Generation Golf" zugunsten der eigenen Karriere über Bord geworfen hat.
         
              
        Jetzt herrscht Katzenjammer, denn: wir "haben uns zu sehr an die Ellenbogen gewöhnt, um jetzt noch den Schulterschluss üben zu können". Die unpolitische Generation muss erkennen:
              
        "Wir haben uns verhoben an unserer Vorstellung von einer Gesellschaft, die Politik nicht mehr braucht. Egal, was auch immer geplant wird, so haben wir gedacht, ohne uns kommt man doch sowieso nicht aus. Doch da haben wir uns, wenn nicht alles täuscht, verkalkuliert." 
    • BRAUCK, Markus (2003): Morgens nach Arbeit jagen, nachmittags den Ertrag abfischen.
      Die Gegenwart als Existenz in der Gegenutopie: Die normale Erwerbsbiographie auf der Suche nach der Zukunft der Freiheit im real existierenden Kapitalismus,
      in: Frankfurter Rundschau v. 13.05.
      • Inhalt:
        Markus BRAUCK versucht Karl MARX und die Gegenwartsgesellschaft aufeinander zu beziehen und scheitert dabei, weil der Zusammenhang zwischen Kapital und Arbeit ganz anders ist:

              
          "Die einen tun, was sie wollen, morgens Leute entlassen, nachmittags Kapital um den Globus schießen und abends in Talkshows politisieren. Und wenn sie eine Yacht haben, können sie auch fischen gehen. Die anderen putzen Schuhe, in der Ich-AG Glänzende Sohle - was immer noch besser sein mag als das gleichnamige Kombinat - bewachen Häuser, polieren Glasfronten und fahren Pakete aus. Und jedem Sozialhilfeempfänger, der Florian Gerster fragt, wer denn die armen Schweine sind, die diese Jobs annehmen müssen, wird der Vorstandschef aller Arbeitsagenturen antworten: »Das werden Sie sein.«
        Das ist nicht mehr der einfache Gegensatz zwischen arm und reich. Und auch kein Gegensatz zweier Klassen, wie er Marx vorschwebte. Denn Arbeit und Kapital sind nicht mehr abhängig voneinander, so dass sie sie sich gegenseitig unter Druck setzen könnten. Für die Zukunft des Kapitalismus sei ein großer Teil der Arbeit und der Arbeitenden entbehrlich geworden, schreibt Ralf Dahrendorf.
        (...).
        Die Globalisierung hat Karl Marx visionäres Bild in die Wirklichkeit umgesetzt, wenn auch auf völlig anderen Wegen. Mit einer deutlichen Änderung: (...) Das Kapital ist auf die Arbeit, die Marx noch vorschwebte, nicht mehr angewiesen, und eine Solidarisierung der Schuhputzer-Klasse nicht mehr Erfolg versprechend. So gibt es nur noch den Kampf der einzelnen, und jeder versucht es eben für sich allein."

              
          "Die Regierung der Freiheit" von Wolfgang FACH liefert die Ideengeschichte zur neuen Ungleichheit der Freiheit, die von der neoliberalen Klasse angestrebt wird. Im neuesten SPIEGEL gibt es bereits einen Vorgeschmack.
    • BRAUCK, Markus (2003): Gott lacht.
      Popkultur: Florian Illies, Chronist der "Generation Golf", trifft auf Harald Schmidt,
      in: Frankfurter Rundschau v. 11.07.
    • BRAUCK, Markus (2004): Nirgends Halt.
      Der Altkommunarde Rainer Langhans werkelt noch immer am neuen Menschen in sich selbst - zwischen Kosmischem und 68ern,
      in: Frankfurter Rundschau v. 12.11.
    • BRAUCK, Markus (2005): Die Frage nach dem Mann.
      Berufstätige Mutter, 42, PR-Frau, verheiratet, eine Tochter,
      in: Frankfurter Rundschau v. 02.02.
    • Neu:
      BRAUCK, Markus (2007): Das große Krippen-Spiel.
      Fast überall, wo zurzeit über Kinderbetreuung, Geschlechterrollen und Mütterlichkeit diskutiert wird, wirkt das "Familiennetzwerk" mit. Erzkonservativ-christlich im Grundton führt es einen ideologischen Kreuzzug an - mitfinanziert von Ex-"Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman,
      in: Spiegel Nr.20 v. 16.05.
      • Inhalt:
        Markus BRAUCK berichtet darüber, wie das familienfundamentalistische Familiennetzwerk die Medien der Neuen Mitte für seine Zwecke nutzt:

                     "Die Kampagne feiert Erfolge auch dort, wo nicht einmal ihr Name fällt. In der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« (»FAS«) erschien Anfang April der Appell eines »Krippengipfels«, zu dem das Blatt Väter und Mütter geladen haben will. »Liebe Ministerin von der Leyen: Gebt lieber uns das Krippen-Geld!« lautete die Überschrift. Ohne das Familiennetzwerk zu erwähnen, gab das Blatt exakt dessen Position wider.
                     Und unter den fünf befragten Elternpaaren waren gleich drei Leiter von Regionalbüros des Familiennetzwerks. Eine getarnte Aktion? »FAS«-Ressortleiter Rainer Hank sagt dazu: »Wir sind nicht die geheimen Helfershelfer des Familiennetzwerks.« Die Redaktion habe aus großen Leserbriefgruppen und dem eigenen Bekanntenkreis Familien ausgesucht. »Dass mehr als die Hälfte Netzwerker sind, ist purer Zufall. Jedenfalls wurde es von uns nicht gelenkt«.
                     Das Konzept der schleichenden Unterwanderung jedenfalls scheint aufzugehen."
     
           
       

    Techno: 180 Beats und null Worte (1999).
    Ekstase ohne Botschaft?
    (zusammen mit Oliver Dumke)

    GTB Gütersloher Taschenbücher

     
       
     
     

    Klappentext

    "Es begann als exotischer Musikstil. Heute, am Ende der 90er Jahre, ist es das Lebensgefühl einer ganzen Generation: Techno.

    Was ist an Techno so faszinierend, warum kommen Hunderttausende zur Love-Parade zusammen? Klar ist: Techno hat auch eine spirituelle Dimension. Was die Kirche von diesem Phänomen lernen und welche kreativen Anstöße sie daraus gewinnen kann, arbeitet dieses Buch heraus: die Sehnsüchte junger Menschen zu erkennen und mit ihnen religiös-produktiv umzugehen.

    Ursprünge ? Stilrichtungen ? DJs
    Was Kirche von Techno lernen kann
    Für Jugendseelsorger, Gruppenleiter, Eltern und Verwandte"

     
     
     
           
         
       

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    © 2002-2009
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 28. Juli 2003
    Update: 11. März 2009