| |
|
[ Autoren-Index ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Martin Walser in seiner
eigenen Schreibe
|
|
| |
|
- WALSER, Martin (2003): Der Bodensee. Aufgeschriebene Zeit.
Deutsche Landschaften (17): Muß man sich nicht schämen, am bestmöglichen Platz zu wohnen? Man
schämt sich. Aber man wohnt trotzdem da,
in: Süddeutsche Zeitung v. 07.06.
- WALSER, Martin (2004): Die menschliche
Wärmelehre,
in: Cicero, Nr.5,
Mai
-
WALSER, Martin (2004): Die Trübsinnsorgie.
Könnte die deutsche Krise
eine Krise der Wahrnehmung sein?
in: Welt v. 26.06.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Martin
Walser im Gespräch
|
|
| |
|
- BRAND, J. - U. (2001):
Mit Menschenfänger-Instinkt.
15 Jahre lang dauerten die
Vorarbeiten für Martin Walsers neuen Roman - den
Liebes-Lebenslauf einer Düsseldorfer
Anwaltsgattin,
in: Focus
Nr.28 v. 09.07.
- KREKELER,
Elmar & Uwe WITTSTOCK (2001): Martin Walser
über Glück, Kitsch und seinen neuen Roman,
in:
Welt v.
14.07.
- SCHMIDT,
Felix (2001): "Ich fluche nicht, ich werfe
weg".
Wie
schreibt man einen Roman? Morgens kraulen im See,
kein Alkohol, mittags mit dem Hund raus. Am Ende
hofft Martin Walser auf 100.000 verkaufte Bücher
- sonst zahlt er drauf,
in: Tagesspiegel
v. 19.07.
- GROß, Thomas (2001):
Die Welt ist weder gut noch böse.
Martin Walser über den 11.
September, die Kapitulation der Politik und das
Unglücksglück in seinem neuen Roman,
in: Rheinischer
Merkur Nr.43 v. 26.10.
- Interviewauszug:
"Es
gibt Menschen, die sehen mit dem 11.
September das Ende der Spaßgesellschaft
gekommen, eine Rehabilitierung des
Ernstes, ein Wiedererstarken des
Politischen...
Spaß
oder Ernst, das sind so wenig strikte
Gegensätze wie Gut und Böse. Ich hatte
übrigens nie das Gefühl, in einer
Spaßgesellschaft zu leben. Wenn die
Menschen etwas mit ihrer Freizeit
anzufangen wissen, ist das doch positiv.
Das macht aber doch keine ganze
Gesellschaft und schon gar kein Zeitalter
aus. Ich halte solche Etikettierungen
nicht für angemessen."
-
KUNCKEL, Susanne (2003): "Meine Muse ist der Mangel".
Diesmal ohne Skandal: Martin Walser über die Aufregung um "Tod
eines Kritikers" und die innere Notwendigkeit zu schreiben,
in: Welt am Sonntag v. 20.07.
-
MAGENAU, Jörg (2004): "Träume sind unser Größtes".
In zwei Wochen erscheint "Der
Augenblick der Liebe", der neue Walser. Ein Gespräch über brüchiges
Selbstbewusstsein, Winnetous Umarmbarkeit und den Marienkomplex,
in: TAZ v. 10.07.
- Inhalt:
Martin WALSER u.a. über die unterschiedlichen
Liebesthematiken seiner Bücher:
"Wenn
ein Titel nach meinem Gefühl für ein Buch passt, dann nehme ich ihn.
»Jenseits der Liebe« musste so heißen, das war ganz klar, und das
ist ja auch nicht trivial. Da ging es um das Erloschensein von
allem, was Liebe heißen kann, in einem berufsscheußlichen Alltag.
»Der Lebenslauf der Liebe« ist das
Unterwegssein zur Liebe oder der Weg von der Liebe weg. Im neuen
Roman geht es darum, dass es Augenblicke der
Liebe gibt, die hervorgehoben sind, die aber wieder durch andere
Augenblicke konterkariert werden, die auch Liebe heißen und die mit
den ersten Augenblicken überhaupt nicht zu vereinbaren sind. Das ist
eben so. Das muss man hinnehmen. Das lässt sich nicht ausräumen. Das
ist ein Widerspruch, der in uns liegt."
-
FUHR, Eckhard (2004): "Ich bin todesscheu".
Der Schriftsteller Martin Walser im Gespräch über seinen neuen
Roman, Suhrkamp und sein Land,
in: Welt v. 12.07.
- WIDMANN,
Arno (2004): Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.
Ein Gespräch mit Martin Walser über Meinungen und Erfahrungen,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 24.07.
- Inhalt:
Martin WALSER u.a. über die Bedeutung von La
Mettrie:
"Wir
bekommen heute so viel Information, so viel Meinung, dass unsere
Erfahrungen zurücktreten. Wir können unmöglich so viele Erfahrungen
machen, dass die mit all diesen Meinungen konkurrieren könnten. Bei
meinem Freund La Mettrie, dem aus »Der Augenblick der Liebe«,
gibt es den Satz: »Ich
weigere mich über die Erfahrung hinauszugehen und das, was mir an
Erfahrung fehlt, durch Einfälle zu ersetzen.«
Setzen sie Meinung statt Einfälle und sie haben es! »Meine
Sinne sind meine Philosophen«,
sagte La Mettrie.
Sie lieben ihn.
Ich bedurfte seiner, »das
Gefühl der Notwendigkeit«
- Sie erinnern sich! Ich hatte eine katholische, eine sehr
katholische Kindheit. Als ich in Regensburg zu studieren begann, da
war der zentrale Philosoph Thomas von Aquin. Stellen Sie sich das
vor. Ich habe damals in einem Aufsatz von Hans Driesch einen Satz
gefunden, dass nämlich die Seele, die das Ergebnis von allem ist,
aus keinem anderen Stoff sei als das, wovon sie das Ergebnis ist.
Das war ein befreiender Satz. Ich habe das Bedürfnis danach, dass
alles eins ist. Es kann nicht noch etwas anderes geben. Was soll das
sein? Wenn sie so denken, dann kommen sie zu La Mettrie. Der sah das
alles schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er sagte:
Alles ist aus einem Teig. Es unterscheidet sich nur durch den Grad
der Organisation. Materie und Leben ist eine Frage der Organisation.
Deswegen meine Begeisterung für La Mettrie."
-
KUNCKEL, Susanne (2004): "Sich wehren mit jedem Satz".
Er trainiert das
Nicht-Recht-Haben und schreibt um sein Leben. Martin Walser über
Philosophie, Segeln auf dem Bodensee und seinen neuen Roman,
in: Welt am Sonntag v. 18.07.
- BRAND, Jobst-Ulrich (2004): "Mir
fehlt es an Zurückhaltung".
Deutschlands streitbarster
Autor, Martin Walser, hat einen neuen Erotikroman geschrieben, wehrt
sich gegen Kritikerschelte und leidet mit dem Kanzler in der Krise,
in: Focus Nr.30 v. 19.07.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Gottlieb
Zürn, bekannt aus Martin Walsers Romanen »Das
Schwanenhaus« und »Die Jagd«, Ex-Makler,
Privatgelehrter mit Domizil am Bodensee, erhält
Besuch von einer Doktorandin. Sie interessiert sich
für seine Aufsätze über den französischen
Philosophen LaMettrie und überreicht ihm, er ist
erstaunt und merkwürdig geschmeichelt, eine Blume.
Sie könnte, wie er sieht, seine Enkelin sein. Und
doch vernimmt er sofort das Klirren erotischer
Möglichkeiten. Sie, nebulös: »Es gibt nichts, wofür
man nicht gestraft werden kann.«"
Pressestimmen
"»Der Augenblick der Liebe« ist ein tragikomischer
Liebesroman, aber auch und vielleicht in erster
Linie eine Burleske über das Missverstehen.
(...).
Das pralle Leben, es lockt und lockt, zugänglich
aber ist es nur durch die Sprache, also auf
indirektem Weg. Alle Verwicklungen resultieren
letzten Endes daraus: dass jeder seine eigene
Sprache spricht, die für den anderen eine
Fremdsprache ist. Nur in wenigen Momenten gelingt
die Übersetzung. Das sind die Augenblicke des
Glücks, die Gottlieb mit Beate teilt. Mit seiner
Frau Anna, der Immobilienhändlerin und
Heilpraktikerin, ist es genau umgekehrt: Die beiden
kennen sich in- und auswendig. Je weniger sie
miteinander sprechen, desto glücklicher sind sie:
»Näher kann man einander nicht sein als in dieser
wunderbaren Wüste gemeinsam erworbenen Schweigens«."
(Meike Fessmann im Tagesspiegel
vom 23.07.2004)
"Nicht einen Roman hat Martin Walser (...)
geschrieben, sondern gleich deren sechs: einen
Liebes-, einen Campus- und einen Eheroman, einen
philosophischen, einen über das Alter und einen
weiteren über die deutsche Erinnerungspolitik."
(Jörg Plath in der Financial Times
Deutschland vom 23.07.2004)
"Im Grunde ist jede Liebesgeschichte
transatlantisch. Jeder Schriftverkehr der Liebe
arbeitet an der Aufhebung der
Raum-und-Zeit-Verschiebung, die man Sehnsucht nennt.
«Nichts entspricht einander so innig wie Sehnsucht
und Enttäuschung» - der Satz steht schon in «Jagd».
Es ist diese fatale Entsprechung, der wir die
schönsten Bücher verdanken. «Der Augenblick der
Liebe» ist ein schönes Buch - komisch, traurig,
rabiat."
(Andrea Köhler in der Neuen
Zürcher Zeitung vom 24.07.2004)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
- WEIDERMANN, Volker (2004): Wir wollen
nicht mehr einsam sein.
Als ich mich fand in einem dunklen Walde, abgeirrt vom rechten
Wege: Die neuen Bücher von
Peter Handke und Martin Walser,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.07.
- HAGE, Volker (2004): Die
Verteidigung der Blindheit.
In seinem neuen Roman erzählt Martin Walser nur scheinbar
von der Liebe. Der eigentliche Held des Buchs ist ein
französischer Philosoph,
in: Spiegel Nr.30 v. 19.07.
-
GREINER, Ulrich (2004): Die Vertreibung aus dem Paradies.
In seinem Roman "Der Augenblick der Liebe" zeigt sich
Martin Walser erneut als Meister,
in: Die ZEIT Nr.31 v. 22.07.
- GROSS, Thomas (2004): Spiel mit
dem anderen Ich.
Martin Walser erlebt mit
seinem altbekannten Antihelden nun den „Augenblick der
Liebe“. Die literarische Figur bäumt sich gegen das
Lebensende auf und sehnt sich nach einem letzten Neuanfang.
Meint sich hier der Autor selbst?
in: Rheinischer Merkur Nr.30 v. 22.07.
- VOGEL, Sabine (2004): Worte zucken
wie Wehen im Babymund.
Morgen erscheint Martin Walsers neuer Roman "Der
Augenblick der Liebe",
in: Berliner Zeitung v. 22.07.
- FESSMANN, Meike (2004): Halb
versteckt ist halb entblößt.
Die Masken der Männer: Martin Walser entdeckt in seinem
neuen Roman den "Augenblick der Liebe",
in: Tagesspiegel v. 23.07.
- Infos zu:
Meike
Fessmann - Autorin der Single-Generation
-
GRÖSCHNER, Annett (2004): Altherrenerotik.
Die Stunde, da sie aneinander klebten.
Martin Walser erweckt in seinem
neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" nicht nur seine
Familie Zürn zu neuem Leben,
in: Freitag Nr.31 v. 23.07.
- Inhalt:
Annett GRÖSCHNER liest "Der Augenblick der
Liebe" von Martin WALSER u.a. als Antwort auf
Martina
ZÖLLNERs Roman "Bleibtreu".
- HARTLIEB, Petra (2004): Gründeln
im Gestern.
Martin Walser plündert für sein neues Werk seine früheren
Bücher und verhilft dem gerotontologischen Liebesroman zu
neuer Blüte,
in: Financial Times Deutschland v. 23.07.
- MÄRZ, Ursula (2004): Überforderung
durch Triebstau.
Ein jeder Ehebruch ziehet vorüber: Martin Walsers neuer
Roman "Der Augenblick der Liebe" ist eine Wiedersehensparty
mit bekannten Namen, Figuren und Motiven,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.07.
- Inhalt:
Ursula MÄRZ lehnt den Roman
rigoros als regressiv-mimetisches Legoland der Walser-Welt
ab und handelt gleich noch ganz nebenbei das
deutsche Intellektuellen-Desaster
ab:
"Die Bundesrepublik entbehrt
repräsentationsfähiger, autoritätsfähiger intellektueller
Figuren. Aber sie kultiviert das Gegenteil: die Figur im
ewig unfertigen Entwicklungsstadium, das, anhaltend bis zur
Weißhaarigkeit und darüber hinaus, zwangsläufig ins
Schauspiel der Regression und der Albernheit übergeht.
Insofern ist Martin Walser, unser kränkungserfahrenster und
kränkungsbereitester Schriftsteller, eben doch ein typischer
Vertreter der Bundesrepublik; beharrend auf den Wonnen der
adoloszenten Suche."
-
MÜLLER, Burkhard (2004): Fernmündliche Liebesgewalt.
"Der Augenblick der Liebe": Martin Walsers neuer Roman
knüpft mit einem frischen Erlebnis an ein altgedientes Werk
an,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.07.
- PLATH, Jörg (2004): Gründeln im
Gestern.
Martin Walser plündert für sein Werk seine früheren
Bücher und verhilft dem gerontologischen Liebesroman zu
neuer Blüte,
in: Financial Times Deutschland v. 23.07.
-
BARTELS, Gerrit (2004): Ein gar nicht so unglücklicher
Gefangener.
Die Liebe und ihre vielfältigen Aberrationen und
Variationen. Aber wieder auch Deutschland und die
Schuldfrage: Mit "Der Augenblick der Liebe" hat Martin
Walser einen abgeklärten, schlau ausgeklügelten und sich
gegen alle Altersweisheiten und Abgeklärtheiten sträubenden
Roman geschrieben,
in: TAZ v. 24.07.
- KÖHLER, Andrea (2004): Die
Verteidigung der Sinne.
Martin Walsers Roman "Der Augenblick der Liebe",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 24.07.
- Infos zu:
Andrea Köhler -
Autorin der Single-Generation
-
KRAUSE, Tilman (2004): Einmal noch beben.
Hochkomisch, sprachmächtig: Martin Walsers neuer Roman
über die Liebe im Alter ist ein Vergnügen,
in: Welt v. 24.07.
- Neu:
ZWEIFEL, Stefan (2004): Ein fliehender Hengst.
Martin Walser bemüht in "Augenblick der Liebe" einen
vergessenen Philosophen für eine Ent-Schuldigung. Und tappt
in die Denkfalle,
in: Weltwoche Nr.31 v. 29.07.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Ein Buch
über die Liebe, also ist die Heldin
und sie ist wirklich eine
Heldin eine Frau, also spielt
das Buch in Düsseldorf, und das
große Geschäft ist so wichtig wie
die große Liebe: die gibt allerdings
den Ausschlag in diesem ebenso
ergreifenden wie schockierenden
Liebes-Roman. Susi Gern liebt,
heiratet und merkt: sie will ihren
Mann entweder ganz oder gar nicht. Da
der für ganz nicht geeignet ist,
hört sie auf, seine Frau zu sein.
Aber zur Trennung reicht die
Ernüchterung nicht aus. Es beginnt
die Suche nach einem, den sie ganz
haben kann."
|
Pressestimmen zu
"Der Lebenslauf der Liebe"
"Und mag in diesem Buch
auch mitunter von schicken Computern,
topaktuellen Börsenspekulationen und der
Rheinbrücke in Düsseldorf-Oberkassel die
Rede sein - in Wahrheit spielt 'Der
Lebenslauf der Liebe' im tiefsten
Gelsenkirchener Barock.
Im Muff der fünfziger Jahre, in der Enge
einer kleinen Mietwohnung nämlich nahm nicht
nur die Ehe zwischen Susi Gern und ihrem
Anwaltsgatten Edmund ihren Anfang, dort
wurzelt die ganze Sehnsuchts- und
Neurosenwelt dieses Buchs"
(Wolfgang Höbel im Spiegel
Nr.29 v. 16.07.2001)
"Am ehesten gerecht wird
man Susi und damit Walsers Roman, wenn man
ihn als Gegenentwurf zu Fontanes »Effi
Briest« liest und damit als aktuelles
Standardwerk über Liebe in der Ehe
beziehungsweise über Liebe und Ehe nach der
Ehe"
(Klaus Siblewski in der TAZ
v. 20.07.2001)
"Porträt einer von bösen,
alten Kindern beherrschten Welt, die sich die
Umkehr und des kategorischen Imperativs zum
Prinzip gemacht haben: »Alles ist möglich,
aber nichts hinter dem Rücken des anderen,«
lautet der Ehevertrag"
(Thomas Steinfeld in der SZ
v. 20.07.2001)
"Walser führt noch einmal
in die Zeit ganz kurz vor dem allgemeinen
Werteverfall, in der noch nicht der
gemeinsame Besuch in Swinger-Clubs auf der
Tagesordnung stand, an der die Generation der
Vierzigjährigen von Michel Houellebecq bis
Ulrich Woelk heute so leidet."
(Ingo Arend im Freitag v.
27.07.2001)
"Ist «Der Lebenslauf der
Liebe» womöglich ein verkappter Pop-Roman?
In der Tat trägt die grellbunte Inszenierung
des deutschen Alltagslebens schrille
Schockfarben; sollte man diesen Roman
kolorieren, fielen einem vermutlich als
Erstes die Farbtöne Pink (die Farbe von
Susis Traumporsche) und Orange ein.
Rabenschwarz aber ist der Humor, mit dem
Martin Walser den Lebenslauf der Liebe dem
Alter zutreibt"
(Andrea Köhler in der NZZ
v. 04.08.2001)
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
- HÖBEL,
Wolfgang (2001): Schnucke im Luxuspelz.
In seinem neuen Roman
"Der Lebenslauf der Liebe"
schildert Martin Walser das Schicksal
einer Düsseldorfer Millionärsgattin -
und entführt seine Leser in eine
schrille Horrorwelt,
in: Spiegel
Nr.29 v. 16.07.
- SCHNEIDER,
Rolf (2001): Susi und ihr Maghrebinier.
Am
Bodensee kennt er sich besser aus: Martin
Walser erzählt in seinem neuen Roman
«Der Lebenslauf der Liebe» von einem
Spekulanten am Niederrhein,
in: Berliner
Morgenpost v.
18.07.
- GREINER,
Ulrich (2001): Martin Walsers Achterbahn.
Weshalb "Der
Lebenslauf der Liebe" ein schwacher
Roman mit einer starken Hauptfigur ist,
in: Die
ZEIT Nr. 30 v.
19.07.
- LÜDKE, Martin
(2001): Die Frau weint. Der Mann
schläft.
Der Schriftsteller
als Leidensgenosse: In Martin Walsers
neuem Roman "Der Lebenslauf der
Liebe" geht es um das
außerordentliche Unglücksglück einer
ungewöhnlichen Düsseldorfer Dame,
in: Frankfurter
Rundschau v. 19.07.
- SCHÜTT,
Julian (2001): Kultur und Medien.
Traumgattin für den
untreuen Ehemann. Keine Angst, Martin
Walser betreibt keine Familienpolitik in
seinem neuen Roman «Der Lebenslauf der
Liebe». Dafür ist die Familie, die er
beschreibt, zu schrecklich nett
in: Weltwoche
Nr. 29 v. 19.07.
- SIBLEWSKI,
Klaus (2001): Seitensprünge und andere
Kleinigkeiten.
Letzte
Ausfahrt Düsseldorf: In dem Roman
"Der Lebenslauf der Liebe"
erzählt Martin Walser von
maßgeschneiderten Sakkos und nicht ganz
so gut sitzenden Gefühlen. Eine
verzweifelt-komische Phänomenologie der
Liebe, in der die Aufsteigerschicht vor
dem emotionalen Offenbarungseid steht,
in: TAZ
v. 20.07.
- STEINERT,
Hajo (2001): Martin Walser: Der
Lebenslauf der Liebe,
in: Büchermarkt.
Sendung des DeutschlandRadio
v. 20.07.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Alles Susi.
"Der Lebenslauf der
Liebe": Martin Walser besteigt die
Zugspitze des Mittelmaßes,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 20.07.
- Infos
zu:
Thomas
Steinfeld - Pop für die
Normalfamilie der Neuen Mitte
- AREND,
Ingo (2001): Von der Entleerung der
bürgerlichen Seele,
in: Tages-Anzeiger
v. 21.08.
- BÖTTIGER,
Helmut (2001): Der Sprachausstatter wird
monströs.
Martin
Walser hat eine große Sehnsucht. Bisher
genügten ihm Kleinbürger dafür. Jetzt
nicht mehr,
in: Tagesspiegel
v. 21.07.
- Infos zu:
Helmut Böttiger - Autor
der Single-Generation
- KRAUSE,
Tilman (2001): Susi hat's immer gern
gemacht.
Mit seinem neuen Roman
"Der Lebenslauf der Liebe"
zeigt sich Martin Walser endlich wieder
in der alten Hochform
in:
Welt v.
21.07.
- SCHELLER, Wolf
(2001): Erzählseelen-Massage.
Martin Walsers neuer
Roman "Der Lebenslauf der
Liebe",
in: Saarbrücker
Zeitung v. 21.07.
- TOEPFER,
Nina (2001): Die Heldin übermannt den
Autor.
Martin
Walsers neuer Roman «Der Lebenslauf der
Liebe» ist eine meisterliche Zumutung,
in: SonntagsZeitung
v. 22.07.
- AREND,
Ingo (2001): Entleerung der bürgerlichen
Seele
Sturzbach
des Glücks. Martin
Walsers neuer Roman "Der Lebenslauf
der Liebe",
in: Freitag
Nr.31 v. 27.07.
- Infos
zu:
Michel
Houellebecq - Literat der
Single-Generation
- SCHRÖDER,
Lothar (2001): Das
"Unglücksglück".
Martin Walsers neuer
Roman,
in: FAZ.Net
v. 23.07.
- FLORIAN,
Christiane (2001): Süchtig nach Susis
Seifenoper.
Der
Autor der deutschen Angestelltenkultur
hat einen neuen dicken Roman vorgelegt:
In Düsseldorf geht es um viel Geld und
Liebe. Und prompt beginnt der Streit der
Kritiker. Ist das nun der Gipfel
sprachlicher Meisterschaft oder ein
peinlicher Ausrutscher in die
Trivialität?,
in: Rheinischer
Merkur Nr.30 v.
27.07.
- KÖHLER,
Andrea (2001): Die Heldin der
Ausführlichkeit.
Martin Walsers Roman
aus der Mitte der Republik,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
04.08.
- Infos zu:
Andrea Köhler -
Autorin der Single-Generation
- MÜLLER,
Burkhard (2001): Die reine Liebe zur
Figur.
Martin Walser erhebt
sich in seinem neuen Roman zu alten
Höhen,
in: Berliner
Zeitung v. 04.08.
- MOHR,
Peter (2001): Aufstieg und Fall.
Martin
Walsers Roman "Der Lebenslauf der
Liebe",
in: Literaturkritik
Nr.8, August
- LÖFFLER,
Sigrid (2001): Es gibt kein Glück ohne
Unglück.
Wie Martin Walser
eine Ehehölle vorschiebt, um dahinter
das Nächstliegende zu verbergen,
in: Literaturen
Nr.9, September
|
|
| |
|
Sonstiges
- STOCK,
Ulrich (2002): Ich war Walsers Susi.
Aufgeschreckt vom
"Tod eines Kritikers" verlässt
eine Romanfigur ihren Text und findet
eigene Worte,
in: Die
ZEIT Nr.25 v.
13.06.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|