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Martin Walser: Die Flakhelfer-Generation und die Liebe

 
       
     
       
     
       
   

Martin Walser in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • WALSER, Martin (2003): Der Bodensee. Aufgeschriebene Zeit.
    Deutsche Landschaften (17): Muß man sich nicht schämen, am bestmöglichen Platz zu wohnen? Man schämt sich. Aber man wohnt trotzdem da,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 07.06.
  • WALSER, Martin (2004): Die menschliche Wärmelehre,
    in: Cicero, Nr.5, Mai
  • WALSER, Martin (2004): Die Trübsinnsorgie.
    Könnte die deutsche Krise eine Krise der Wahrnehmung sein?
    in: Welt v. 26.06.
 
       
   

Martin Walser im Gespräch

 
   
  • BRAND, J. - U. (2001): Mit Menschenfänger-Instinkt.
    15 Jahre lang dauerten die Vorarbeiten für Martin Walsers neuen Roman - den Liebes-Lebenslauf einer Düsseldorfer Anwaltsgattin,
    in: Focus Nr.28 v. 09.07.
  • KREKELER, Elmar & Uwe WITTSTOCK (2001): Martin Walser über Glück, Kitsch und seinen neuen Roman,
    in: Welt v. 14.07.
  • SCHMIDT, Felix (2001): "Ich fluche nicht, ich werfe weg".
    Wie schreibt man einen Roman? Morgens kraulen im See, kein Alkohol, mittags mit dem Hund raus. Am Ende hofft Martin Walser auf 100.000 verkaufte Bücher - sonst zahlt er drauf,
    in: Tagesspiegel v. 19.07.
  • GROß, Thomas (2001): Die Welt ist weder gut noch böse.
    Martin Walser über den 11. September, die Kapitulation der Politik und das Unglücksglück in seinem neuen Roman,
    in: Rheinischer Merkur Nr.43 v. 26.10.
    • Interviewauszug:
      "Es gibt Menschen, die sehen mit dem 11. September das Ende der Spaßgesellschaft gekommen, eine Rehabilitierung des Ernstes, ein Wiedererstarken des Politischen...
        
      Spaß oder Ernst, das sind so wenig strikte Gegensätze wie Gut und Böse. Ich hatte übrigens nie das Gefühl, in einer Spaßgesellschaft zu leben. Wenn die Menschen etwas mit ihrer Freizeit anzufangen wissen, ist das doch positiv. Das macht aber doch keine ganze Gesellschaft und schon gar kein Zeitalter aus. Ich halte solche Etikettierungen nicht für angemessen."
  • KUNCKEL, Susanne (2003): "Meine Muse ist der Mangel".
    Diesmal ohne Skandal: Martin Walser über die Aufregung um "Tod eines Kritikers" und die innere Notwendigkeit zu schreiben,
    in: Welt am Sonntag v. 20.07.
  • MAGENAU, Jörg (2004): "Träume sind unser Größtes".
    In zwei Wochen erscheint "Der Augenblick der Liebe", der neue Walser. Ein Gespräch über brüchiges Selbstbewusstsein, Winnetous Umarmbarkeit und den Marienkomplex,
    in: TAZ v. 10.07.
    • Inhalt:
      Martin WALSER u.a. über die unterschiedlichen Liebesthematiken seiner Bücher:

               "Wenn ein Titel nach meinem Gefühl für ein Buch passt, dann nehme ich ihn. »Jenseits der Liebe« musste so heißen, das war ganz klar, und das ist ja auch nicht trivial. Da ging es um das Erloschensein von allem, was Liebe heißen kann, in einem berufsscheußlichen Alltag. »Der Lebenslauf der Liebe« ist das Unterwegssein zur Liebe oder der Weg von der Liebe weg. Im neuen Roman geht es darum, dass es Augenblicke der Liebe gibt, die hervorgehoben sind, die aber wieder durch andere Augenblicke konterkariert werden, die auch Liebe heißen und die mit den ersten Augenblicken überhaupt nicht zu vereinbaren sind. Das ist eben so. Das muss man hinnehmen. Das lässt sich nicht ausräumen. Das ist ein Widerspruch, der in uns liegt."
  • FUHR, Eckhard (2004): "Ich bin todesscheu".
    Der Schriftsteller Martin Walser im Gespräch über seinen neuen Roman, Suhrkamp und sein Land,
    in: Welt v. 12.07.
  • WIDMANN, Arno (2004): Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.
    Ein Gespräch mit Martin Walser über Meinungen und Erfahrungen,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 24.07.
    • Inhalt:
      Martin WALSER u.a. über die Bedeutung von La Mettrie:

               "Wir bekommen heute so viel Information, so viel Meinung, dass unsere Erfahrungen zurücktreten. Wir können unmöglich so viele Erfahrungen machen, dass die mit all diesen Meinungen konkurrieren könnten. Bei meinem Freund La Mettrie, dem aus »Der Augenblick der Liebe«, gibt es den Satz: »Ich weigere mich über die Erfahrung hinauszugehen und das, was mir an Erfahrung fehlt, durch Einfälle zu ersetzen.« Setzen sie Meinung statt Einfälle und sie haben es! »Meine Sinne sind meine Philosophen«, sagte La Mettrie.
      Sie lieben ihn.
      Ich bedurfte seiner,
      »
      das Gefühl der Notwendigkeit« - Sie erinnern sich! Ich hatte eine katholische, eine sehr katholische Kindheit. Als ich in Regensburg zu studieren begann, da war der zentrale Philosoph Thomas von Aquin. Stellen Sie sich das vor. Ich habe damals in einem Aufsatz von Hans Driesch einen Satz gefunden, dass nämlich die Seele, die das Ergebnis von allem ist, aus keinem anderen Stoff sei als das, wovon sie das Ergebnis ist. Das war ein befreiender Satz. Ich habe das Bedürfnis danach, dass alles eins ist. Es kann nicht noch etwas anderes geben. Was soll das sein? Wenn sie so denken, dann kommen sie zu La Mettrie. Der sah das alles schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er sagte: Alles ist aus einem Teig. Es unterscheidet sich nur durch den Grad der Organisation. Materie und Leben ist eine Frage der Organisation. Deswegen meine Begeisterung für La Mettrie."
  • KUNCKEL, Susanne (2004): "Sich wehren mit jedem Satz".
    Er trainiert das Nicht-Recht-Haben und schreibt um sein Leben. Martin Walser über Philosophie, Segeln auf dem Bodensee und seinen neuen Roman,
    in: Welt am Sonntag v. 18.07.
  • BRAND, Jobst-Ulrich (2004): "Mir fehlt es an Zurückhaltung".
    Deutschlands streitbarster Autor, Martin Walser, hat einen neuen Erotikroman geschrieben, wehrt sich gegen Kritikerschelte und leidet mit dem Kanzler in der Krise,
    in: Focus Nr.30 v. 19.07.
 
       
   

Der Augenblick der Liebe (2004)
Reinbek: Rowohlt

 
   
 
 

Klappentext

"Gottlieb Zürn, bekannt aus Martin Walsers Romanen »Das Schwanenhaus« und »Die Jagd«, Ex-Makler, Privatgelehrter mit Domizil am Bodensee, erhält Besuch von einer Doktorandin. Sie interessiert sich für seine Aufsätze über den französischen Philosophen LaMettrie und überreicht ihm, er ist erstaunt und merkwürdig geschmeichelt, eine Blume. Sie könnte, wie er sieht, seine Enkelin sein. Und doch vernimmt er sofort das Klirren erotischer Möglichkeiten. Sie, nebulös: »Es gibt nichts, wofür man nicht gestraft werden kann.«"

Pressestimmen

"»Der Augenblick der Liebe« ist ein tragikomischer Liebesroman, aber auch und vielleicht in erster Linie eine Burleske über das Missverstehen.
(...).
Das pralle Leben, es lockt und lockt, zugänglich aber ist es nur durch die Sprache, also auf indirektem Weg. Alle Verwicklungen resultieren letzten Endes daraus: dass jeder seine eigene Sprache spricht, die für den anderen eine Fremdsprache ist. Nur in wenigen Momenten gelingt die Übersetzung. Das sind die Augenblicke des Glücks, die Gottlieb mit Beate teilt. Mit seiner Frau Anna, der Immobilienhändlerin und Heilpraktikerin, ist es genau umgekehrt: Die beiden kennen sich in- und auswendig. Je weniger sie miteinander sprechen, desto glücklicher sind sie: »Näher kann man einander nicht sein als in dieser wunderbaren Wüste gemeinsam erworbenen Schweigens«."
(Meike Fessmann im Tagesspiegel vom 23.07.2004)

"Nicht einen Roman hat Martin Walser (...) geschrieben, sondern gleich deren sechs: einen Liebes-, einen Campus- und einen Eheroman, einen philosophischen, einen über das Alter und einen weiteren über die deutsche Erinnerungspolitik."
(Jörg Plath in der Financial Times Deutschland vom 23.07.2004)

"Im Grunde ist jede Liebesgeschichte transatlantisch. Jeder Schriftverkehr der Liebe arbeitet an der Aufhebung der Raum-und-Zeit-Verschiebung, die man Sehnsucht nennt. «Nichts entspricht einander so innig wie Sehnsucht und Enttäuschung» - der Satz steht schon in «Jagd». Es ist diese fatale Entsprechung, der wir die schönsten Bücher verdanken. «Der Augenblick der Liebe» ist ein schönes Buch - komisch, traurig, rabiat."
(Andrea Köhler in der Neuen Zürcher Zeitung vom 24.07.2004)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

  • WEIDERMANN, Volker (2004): Wir wollen nicht mehr einsam sein.
    Als ich mich fand in einem dunklen Walde, abgeirrt vom rechten Wege: Die neuen Bücher von Peter Handke und Martin Walser,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.07.
  • HAGE, Volker (2004): Die Verteidigung der Blindheit.
    In seinem neuen Roman erzählt Martin Walser nur scheinbar von der Liebe. Der eigentliche Held des Buchs ist ein französischer Philosoph,
    in: Spiegel Nr.30 v. 19.07.
  • GREINER, Ulrich (2004): Die Vertreibung aus dem Paradies.
    In seinem Roman "Der Augenblick der Liebe" zeigt sich Martin Walser erneut als Meister,
    in: Die ZEIT Nr.31 v. 22.07.
  • GROSS, Thomas (2004): Spiel mit dem anderen Ich.
    Martin Walser erlebt mit seinem altbekannten Antihelden nun den „Augenblick der Liebe“. Die literarische Figur bäumt sich gegen das Lebensende auf und sehnt sich nach einem letzten Neuanfang. Meint sich hier der Autor selbst?
    in: Rheinischer Merkur Nr.30 v. 22.07.
  • VOGEL, Sabine (2004): Worte zucken wie Wehen im Babymund.
    Morgen erscheint Martin Walsers neuer Roman "Der Augenblick der Liebe",
    in: Berliner Zeitung v. 22.07.
  • FESSMANN, Meike (2004): Halb versteckt ist halb entblößt.
    Die Masken der Männer: Martin Walser entdeckt in seinem neuen Roman den "Augenblick der Liebe",
    in: Tagesspiegel v. 23.07.
  • Infos zu:
    Meike Fessmann - Autorin der Single-Generation
  • GRÖSCHNER, Annett (2004): Altherrenerotik.
    Die Stunde, da sie aneinander klebten. Martin Walser erweckt in seinem neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" nicht nur seine Familie Zürn zu neuem Leben,
    in: Freitag Nr.31 v. 23.07.
  • Inhalt:
    Annett GRÖSCHNER liest "Der Augenblick der Liebe" von Martin WALSER u.a. als Antwort auf Martina ZÖLLNERs Roman "Bleibtreu".
  • HARTLIEB, Petra (2004): Gründeln im Gestern.
    Martin Walser plündert für sein neues Werk seine früheren Bücher und verhilft dem gerotontologischen Liebesroman zu neuer Blüte,
    in: Financial Times Deutschland v. 23.07.
  • MÄRZ, Ursula (2004): Überforderung durch Triebstau.
    Ein jeder Ehebruch ziehet vorüber: Martin Walsers neuer Roman "Der Augenblick der Liebe" ist eine Wiedersehensparty mit bekannten Namen, Figuren und Motiven,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.07.
  • Inhalt:
    Ursula MÄRZ lehnt den Roman rigoros als regressiv-mimetisches Legoland der Walser-Welt ab und handelt gleich noch ganz nebenbei das deutsche Intellektuellen-Desaster ab:

             "Die Bundesrepublik entbehrt repräsentationsfähiger, autoritätsfähiger intellektueller Figuren. Aber sie kultiviert das Gegenteil: die Figur im ewig unfertigen Entwicklungsstadium, das, anhaltend bis zur Weißhaarigkeit und darüber hinaus, zwangsläufig ins Schauspiel der Regression und der Albernheit übergeht. Insofern ist Martin Walser, unser kränkungserfahrenster und kränkungsbereitester Schriftsteller, eben doch ein typischer Vertreter der Bundesrepublik; beharrend auf den Wonnen der adoloszenten Suche."
  • MÜLLER, Burkhard (2004): Fernmündliche Liebesgewalt.
    "Der Augenblick der Liebe": Martin Walsers neuer Roman knüpft mit einem frischen Erlebnis an ein altgedientes Werk an,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.07.
  • PLATH, Jörg (2004): Gründeln im Gestern.
    Martin Walser plündert für sein Werk seine früheren Bücher und verhilft dem gerontologischen Liebesroman zu neuer Blüte,
    in: Financial Times Deutschland v. 23.07.
  • BARTELS, Gerrit (2004): Ein gar nicht so unglücklicher Gefangener.
    Die Liebe und ihre vielfältigen Aberrationen und Variationen. Aber wieder auch Deutschland und die Schuldfrage: Mit "Der Augenblick der Liebe" hat Martin Walser einen abgeklärten, schlau ausgeklügelten und sich gegen alle Altersweisheiten und Abgeklärtheiten sträubenden Roman geschrieben,
    in: TAZ v. 24.07.
  • KÖHLER, Andrea (2004): Die Verteidigung der Sinne.
    Martin Walsers Roman "Der Augenblick der Liebe",
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 24.07.
  • Infos zu:
    Andrea Köhler - Autorin der Single-Generation
  • KRAUSE, Tilman (2004): Einmal noch beben.
    Hochkomisch, sprachmächtig: Martin Walsers neuer Roman über die Liebe im Alter ist ein Vergnügen,
    in: Welt v. 24.07.
  • Neu:
    ZWEIFEL, Stefan (2004): Ein fliehender Hengst.
    Martin Walser bemüht in "Augenblick der Liebe" einen vergessenen Philosophen für eine Ent-Schuldigung. Und tappt in die Denkfalle,
    in: Weltwoche Nr.31 v. 29.07.
 
       
   

Der Lebenslauf der Liebe (2001)
Frankfurt: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Ein Buch über die Liebe, also ist die Heldin – und sie ist wirklich eine Heldin – eine Frau, also spielt das Buch in Düsseldorf, und das große Geschäft ist so wichtig wie die große Liebe: die gibt allerdings den Ausschlag in diesem ebenso ergreifenden wie schockierenden Liebes-Roman. Susi Gern liebt, heiratet und merkt: sie will ihren Mann entweder ganz oder gar nicht. Da der für ganz nicht geeignet ist, hört sie auf, seine Frau zu sein. Aber zur Trennung reicht die Ernüchterung nicht aus. Es beginnt die Suche nach einem, den sie ganz haben kann."

Pressestimmen zu "Der Lebenslauf der Liebe"

"Und mag in diesem Buch auch mitunter von schicken Computern, topaktuellen Börsenspekulationen und der Rheinbrücke in Düsseldorf-Oberkassel die Rede sein - in Wahrheit spielt 'Der Lebenslauf der Liebe' im tiefsten Gelsenkirchener Barock.
Im Muff der fünfziger Jahre, in der Enge einer kleinen Mietwohnung nämlich nahm nicht nur die Ehe zwischen Susi Gern und ihrem Anwaltsgatten Edmund ihren Anfang, dort wurzelt die ganze Sehnsuchts- und Neurosenwelt dieses Buchs"
(Wolfgang Höbel im Spiegel Nr.29 v. 16.07.2001)

"Am ehesten gerecht wird man Susi und damit Walsers Roman, wenn man ihn als Gegenentwurf zu Fontanes »Effi Briest« liest und damit als aktuelles Standardwerk über Liebe in der Ehe beziehungsweise über Liebe und Ehe nach der Ehe"
(Klaus Siblewski in der TAZ v. 20.07.2001)

"Porträt einer von bösen, alten Kindern beherrschten Welt, die sich die Umkehr und des kategorischen Imperativs zum Prinzip gemacht haben: »Alles ist möglich, aber nichts hinter dem Rücken des anderen,« lautet der Ehevertrag"
(Thomas Steinfeld in der SZ v. 20.07.2001)

"Walser führt noch einmal in die Zeit ganz kurz vor dem allgemeinen Werteverfall, in der noch nicht der gemeinsame Besuch in Swinger-Clubs auf der Tagesordnung stand, an der die Generation der Vierzigjährigen von Michel Houellebecq bis Ulrich Woelk heute so leidet."
(Ingo Arend im Freitag v. 27.07.2001)

"Ist «Der Lebenslauf der Liebe» womöglich ein verkappter Pop-Roman?
In der Tat trägt die grellbunte Inszenierung des deutschen Alltagslebens schrille Schockfarben; sollte man diesen Roman kolorieren, fielen einem vermutlich als Erstes die Farbtöne Pink (die Farbe von Susis Traumporsche) und Orange ein. Rabenschwarz aber ist der Humor, mit dem Martin Walser den Lebenslauf der Liebe dem Alter zutreibt"
(Andrea Köhler in der NZZ v. 04.08.2001)

 
 
       
   
  • Rezensionen

  • HÖBEL, Wolfgang (2001): Schnucke im Luxuspelz.
    In seinem neuen Roman "Der Lebenslauf der Liebe" schildert Martin Walser das Schicksal einer Düsseldorfer Millionärsgattin - und entführt seine Leser in eine schrille Horrorwelt,
    in: Spiegel Nr.29 v. 16.07.
  • SCHNEIDER, Rolf (2001): Susi und ihr Maghrebinier.
    Am Bodensee kennt er sich besser aus: Martin Walser erzählt in seinem neuen Roman «Der Lebenslauf der Liebe» von einem Spekulanten am Niederrhein,
    in: Berliner Morgenpost v. 18.07.
  • GREINER, Ulrich (2001): Martin Walsers Achterbahn.
    Weshalb "Der Lebenslauf der Liebe" ein schwacher Roman mit einer starken Hauptfigur ist,
    in: Die ZEIT Nr. 30 v. 19.07.
  • LÜDKE, Martin (2001): Die Frau weint. Der Mann schläft.
    Der Schriftsteller als Leidensgenosse: In Martin Walsers neuem Roman "Der Lebenslauf der Liebe" geht es um das außerordentliche Unglücksglück einer ungewöhnlichen Düsseldorfer Dame,
    in: Frankfurter Rundschau v. 19.07.
  • SCHÜTT, Julian (2001): Kultur und Medien.
    Traumgattin für den untreuen Ehemann. Keine Angst, Martin Walser betreibt keine Familienpolitik in seinem neuen Roman «Der Lebenslauf der Liebe». Dafür ist die Familie, die er beschreibt, zu schrecklich nett
    in: Weltwoche Nr. 29 v. 19.07.
  • SIBLEWSKI, Klaus (2001): Seitensprünge und andere Kleinigkeiten.
    Letzte Ausfahrt Düsseldorf: In dem Roman "Der Lebenslauf der Liebe" erzählt Martin Walser von maßgeschneiderten Sakkos und nicht ganz so gut sitzenden Gefühlen. Eine verzweifelt-komische Phänomenologie der Liebe, in der die Aufsteigerschicht vor dem emotionalen Offenbarungseid steht,
    in: TAZ v. 20.07.
  • STEINERT, Hajo (2001): Martin Walser: Der Lebenslauf der Liebe,
    in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 20.07.
  • STEINFELD, Thomas (2001): Alles Susi.
    "Der Lebenslauf der Liebe": Martin Walser besteigt die Zugspitze des Mittelmaßes,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 20.07.
  • Infos zu:
    Thomas Steinfeld - Pop für die Normalfamilie der Neuen Mitte
  • AREND, Ingo (2001): Von der Entleerung der bürgerlichen Seele,
    in:
    Tages-Anzeiger v. 21.08.
  • BÖTTIGER, Helmut (2001): Der Sprachausstatter wird monströs.
    Martin Walser hat eine große Sehnsucht. Bisher genügten ihm Kleinbürger dafür. Jetzt nicht mehr,
    in: Tagesspiegel v. 21.07.
  • Infos zu:
    Helmut Böttiger - Autor der Single-Generation
  • KRAUSE, Tilman (2001): Susi hat's immer gern gemacht.
    Mit seinem neuen Roman "Der Lebenslauf der Liebe" zeigt sich Martin Walser endlich wieder in der alten Hochform
    in: Welt v. 21.07.
  • SCHELLER, Wolf (2001): Erzählseelen-Massage.
    Martin Walsers neuer Roman "Der Lebenslauf der Liebe",
    in: Saarbrücker Zeitung v. 21.07.
  • TOEPFER, Nina (2001): Die Heldin übermannt den Autor.
    Martin Walsers neuer Roman «Der Lebenslauf der Liebe» ist eine meisterliche Zumutung,
    in: SonntagsZeitung v. 22.07.
  • AREND, Ingo (2001): Entleerung der bürgerlichen Seele
    Sturzbach des Glücks. Martin Walsers neuer Roman "Der Lebenslauf der Liebe",
    in: Freitag Nr.31 v. 27.07.
  • Infos zu:
    Michel Houellebecq - Literat der Single-Generation
  • SCHRÖDER, Lothar (2001): Das "Unglücksglück".
    Martin Walsers neuer Roman,
    in: FAZ.Net v. 23.07.
  • FLORIAN, Christiane (2001): Süchtig nach Susis Seifenoper.
    Der Autor der deutschen Angestelltenkultur hat einen neuen dicken Roman vorgelegt: In Düsseldorf geht es um viel Geld und Liebe. Und prompt beginnt der Streit der Kritiker. Ist das nun der Gipfel sprachlicher Meisterschaft oder ein peinlicher Ausrutscher in die Trivialität?,
    in: Rheinischer Merkur Nr.30 v. 27.07.
  • KÖHLER, Andrea (2001): Die Heldin der Ausführlichkeit.
    Martin Walsers Roman aus der Mitte der Republik,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.08.
  • Infos zu:
    Andrea Köhler - Autorin der Single-Generation
  • MÜLLER, Burkhard (2001): Die reine Liebe zur Figur.
    Martin Walser erhebt sich in seinem neuen Roman zu alten Höhen,
    in: Berliner Zeitung v. 04.08.
  • MOHR, Peter (2001): Aufstieg und Fall.
    Martin Walsers Roman "Der Lebenslauf der Liebe",
    in: Literaturkritik Nr.8, August
  • LÖFFLER, Sigrid (2001): Es gibt kein Glück ohne Unglück.
    Wie Martin Walser eine Ehehölle vorschiebt, um dahinter das Nächstliegende zu verbergen,
    in: Literaturen Nr.9, September
 
   
  • Sonstiges

  • STOCK, Ulrich (2002): Ich war Walsers Susi.
    Aufgeschreckt vom "Tod eines Kritikers" verlässt eine Romanfigur ihren Text und findet eigene Worte,
    in: Die ZEIT Nr.25 v. 13.06.
 
     
   

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Update: 04. August 2004
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