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Matthias Altenburg: Modernisierungsverlierer

 
       
     
       
     
       
   

Matthias Altenburg in seiner eigenen Schreibe

 
   

ALTENBURG, Matthias (1992): Kampf den Flaneuren,
in: Spiegel v. 12.10.

Matthias ALTENBURG fordert eine neue deutsche Literatur, die sich am Erfolg der US-amerikanischen Autoren (z.B. T. Coraghessan Boyle)  orientiert. Der Artikel wurde 1998 in dem Band Maulhelden und Königskinder nachgedruckt.

ALTENBURG, Matthias (1999): Wo bleibt das "Angaschemang"?
Günter Grass und die Folgen: Der Schriftsteller Matthias Altenburg über die Debattier-Müdigkeit seiner Autorengeneration,
in: Die Woche v. 15.10.

ALTENBURG, Matthias (2000): Verzweiflung für den Mainstream.
Ausweitung der Marktzone: Der Romancier singt jetzt auch. Und gar nicht schlecht,
in: Tagesspiegel v. 27.10

ALTENBURG, Matthias (2001): Die Juno-Zigarette,
Teil 12 der Serie "Das war die BRD",
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.03.

ALTENBURG, Matthias (2001): Die Partisanen der Liebe kommen.
Gegen die Allmacht der Warenwelt: Woche-Kolumnist Matthias Altenburg über das Skandalbuch des Franzosen Frédéric Beigbeder,
in: Die Woche Nr.19 v. 04.05.

ALTENBURG, Matthias (2002): Jetzt geht's wieder los.
Frühling ist wie Pop: Man kann ihm kaum entkommen. Eine Abrechnung mit einer penetranten Jahreszeit,
in:
Die ZEIT Nr.15 vom 04.04.

Matthias ALTENBURG hat sich die Rezension von Johanna ADORJÁN in der FAZ vom 08.03.2002 zu Herzen genommen:

"weil ich sowieso EINER GEGEN ALLES bin, sage ich einfach, wie Molly Bloom am Ende ihres langen Monologs: Ja, ich will, ja. Frühlingniedermachen. Immer. Gerne." Und warum? "Der Frühling macht die Einsamen einsamer und die Trauernden trauriger."

ALTENBURG, Matthias (2002): Die Rückkehr der "German Angst".
Die Brutalität von Erfurt hat uns die Sprache verschlagen. Doch ändern wird sie nichts,
in: Die ZEIT Nr.20 v. 08.05.

ALTENBURG, Matthias (2002): Kein Rotwild in der Stadt.
Matthias Altenburg fährt mit dem Mountainbike durch Frankfurt,
in: Journal Frankfurt Nr.10 v. 10.05.

ALTENBURG, Matthias (2003): Geisterbahn,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.10.

Matthias ALTENBURG erregt sich u.a. über Leander HAUßMANNs Ansichten zu Boulevardkomödien. Ansonsten etwas Melancholie:

"Abends ein paar der letzten großartigen Degenhardt-Alben gehört. Ich kenne niemanden, der das noch kennt."

ALTENBURG, Matthias (2005): Die Freiheit der wenigen.
Von den großen Zielen der französischen Revolution ist nur ein bürgerlicher Wert übrig geblieben: das Geld,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.10.

 
       
   

Matthias Altenburg im Gespräch

 
   
  • Neu:
    GOHLIS, Tobias (2005): In der Gartenkluft.
    Matthias Altenburg im Gespräch über Krimi und Kunst, Kommissar Mankell und Kommissar Marthaler,
    in: Welt v. 03.12.

 
       
   

Ein allzu schönes Mädchen (2004)
Köln:
Kiepenheuer & Witsch

 
   
     
 

Klappentext

"Im Frankfurter Stadtwald werden die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer gefunden. Hauptkommissar Robert Marthaler wird mit der Aufklärung dieses schwierigen Falls betraut. Die grausamen Morde machen dem bedächtigen Mann zu schaffen, denn alle Spuren weisen auf eine Frau als Täterin hin.
Und dann gerät auch Marthalers Privatleben aus den Fugen, denn seine neue Mitbewohnerin stellt eine ernsthafte Versuchung für den eigenwilligen Junggesellen dar"

 
     
 
       
   

Rezensionen

GREINER, Ulrich (2004): Die unschuldige Mörderin.
Matthias Altenburg alias Jan Seghers wechselt mit Erfolg ins Krimifach,
in: Die ZEIT Nr.14 v. 25.03.

ESSIG, Rolf-Bernhard (2004): Viel Kaffee, wenig Schlaf.
Jan Seghers alias Matthias Altenburg schreibt den perfekten Krimi,
in: Tagesspiegel v. 15.04.

GRUMBACH, Detlef (2004): In der Schwebe.
Jan Seghers "Ein allzu schönes Mädchen",
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 28.06.

Detlef GRUMBACH verweist auf ALTENBURGs altehrwürdigen Debattenbeitrag zur deutschen Gegenwartsliteratur:

"Matthias Altenburg, der vor gut zehn Jahren mit provokanten Thesen zur deutschen Gegenwartsliteratur Aufsehen erregte und entgegen einer von ihm diagnostizierten belanglose Egozentrik ein welthaltiges Erzählen forderte, wechselt das Fach und, fast so, als wolle er sich nicht an seinen Thesen in der literarischen Debatte messen lassen, auch den Namen."

MENSING, Kolja (2004): Spätlese,
in: TAZ v. 24.07.

Infos zu:Kolja Mensing - Autor der Generation Golf
 
       
   

Irgendwie alles Sex (2002)
Köln:
Kiepenheuer & Witsch

 
   
     
 

Klappentext

"In diesem Buch geht es um die Lebens- und Liebespraktiken der Deutschen. Und um die Macken und Moden unseres Geisteslebens. »Die Deutschen sind doof. Sie finden Heike Makatsch sexy und halten Robert Schneider für einen Dichter.« – Während die »Generation Golf« vor dem eigenen Spiegelbild gähnt, macht Matthias Altenburg ernst. Seine »Storys zur Lage« sind Anschläge auf den Zeitgeist"

 
     
 
       
   

Rezensionen

ADORJÁN, Johanna (2002): Einer gegen alles.
Marburg, Machos, Makatsch: Matthias Altenburgs Essays,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.03.

FALCKE, Eberhard (2002): Matthias Altenburg: Irgendwie alles Sex,
in:
Divertimento, Sendung des NDR Radio 3 v. 08.04.

MAIDT-ZINKE, Kristina (2002): Die Kettensägensau.
Matthias Altenburg schwingt Trümmerbirnen gegen Miederwaren,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.04.

SCHRÖDER, Christoph (2002): Richtig schön hassen.
Matthias Altenburg über "Die Unberührten", Reich-Ranicki, Marburg und Anderes,
in: Frankfurter Rundschau v. 29.04.

 
       
   

Landschaft mit Wölfen (1997)
Köln: Kiepenheuer & Witsch
(
Dtv-Taschenbuchausgabe 1999)

 
   
     
 

Klappentext

"Er wird von den Frauen geliebt und verlassen, er wird von den Kindern verlacht und von Nonnen getröstet; er ist ein innerlich amoklaufender Flaneur, der nach Nähe giert und sie nicht ertragen kann.
»Landschaft mit Wölfen«, das sind sieben heiße Julitage im Leben von Neuhaus, dem Helden in Matthias Altenburgs neuem Roman. Neuhaus ist ein gebildeter Streuner auf der Suche nach Schönheit. Er führt Fremde durch Frankfurt und treibt doch selbst wie ein Fremder durch diese Stadt, in der das Glück nur an den Rändern zu finden ist.
Neuhaus streift mit der Schäferhündin Saba durch das Viertel, geht auf Partys und zum Boxkampf, schaut in alle Fenster und mustert seine Umgebung wie ein hellwacher Gott seine verkommene Schöpfung: Eine Welt, die aussieht, als warte sie auf Erlösung.
Mit seiner klaren Sprache bringt Matthias Altenburg einen Ton in die neue deutsche Literatur, der am ehesten an die Songs von Tom Waits und an die Filme von Jim Jarmusch erinnert."

Pressestimmen

"Die Heroen der spätkapitalistischen Vereinsamung leben ohne Arbeit, ohne Frau und Kind, allein mit ihren Haustieren, stehen dumm vor Hertie rum, würden (wie der Held in Matthias Altenburgs Roman »Landschaft mit Wölfen«) aus Langeweile gerne ein Massaker begehen und »denken und fühlen wie alle«."
(Irisch Radisch in der ZEIT vom 17.10.1997)

"In seinem Roman Landschaft mit Wölfen (1997) lässt er seinen Helden an der Hässlichkeit der Mitmenschen und Brutalität der Welt verzweifeln. Der junge Mann geht an einem heißem Sommertag durch Frankfurt. Er lädt sich so lange mit schwarzen Fantasien auf, bis nur noch der verbale Amok bleibt. Mit einer bis an den Rand voll getankten Sprachvernichtungsmaschine donnerte Altenburg mitten hinein ins Justemilieu der halbseidenen Neureichen, der grün angehauchten Partyschickeria und der links aufgeklärten Konsumenten."
(Ulrich Greiner in der Zeit vom 25.03.2004)

 
     
 
       
   

Beiträge von single-generation.de zum Thema

Landschaft mit Wölfen - Eine Rezension

Sicherheitsproduktion in der "Single"-Gesellschaft

Einsamkeit - Single-Haushalte und die Fröste der Freiheit

Von der Spaßgesellschaft zur Angstgesellschaft?

 
   

Rezensionen

SCHÄFER, Thomas (1997): Voller Rotz.
Noch'n Narziß: Matthias Altenburg,
in: Tagesspiegel v. 27.08.

SPRING, Stefan (1997): Alles zum Heulen schön.
Im stillen Inferno der Metropole: Neuhaus lebt vor sich hin, kultiviert seine Haßliebe zur Welt, und eines Tages beginnt er Amok zu laufen,
in: Rheinischer Merkur Nr.34

WINKLER, Ron (1997): 3 Uhr 35 am Ende des Jahrhunderts.
Matthias Altenburg gelingt in "Landschaft mit Wölfen" der Versuch der Annäherung an die Single-Gesellschaft,
in:
carpe.com

 
   

Das Buch in der Debatte

RADISCH, Iris (1997): Der Herbst des Quatschocento,
in: Die ZEIT v. 17.10.

Der Artikel wurde 1998 in dem Band Maulhelden und Königskinder nachgedruckt.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. Dezember 2000
Stand: 09. August 2015