[ Autoren der Single-Generation ] [ popkulturelle Bohème ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Maxim Biller: Der Punk-Intellektuelle

 
       
     
       
     
       
   

Maxim Biller in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • BILLER, Maxim (1991): Soviel Sinnlichkeit wie der Stadtplan von Kiel,
    in: Weltwoche v. 25.07.
    • Inhalt:
      BILLER behauptet zuerst einmal den Niedergang der deutschen Gegenwartsliteratur:

            
         "Es gibt keine Literatur mehr. Das, was heute in Deutschland so heißt, wird von niemandem gekauft und gelesen, außer von Lektoren und Rezensenten, den Autoren selbst und einigen letzten, versprengten Bildungsbürgern. Die deutsche Literatur dieser Jahre und Tage ist eine Literatur der peinlichen, aber allessagenden Minimalauflagen (...) Es ist eine Literatur, (...) die nur mehr auf den Seiten der Feuilletons und Kulturspalten stattfindet."
            
         Die Ursachen beschreibt BILLER als Folge der Erfahrungsarmut des Lebens der 78er-Generation:
            
         "Noch nie gab es eine Schriftstellergeneration, die (...) ein derart ereignis- und konfliktloses Dasein geführt hätte wie die unsere. Noch nie waren die Probleme eines Jahrgangs so belanglos und entrückt von allem wahrhaft Existentiellen. Uns bewegen doch höchstens mal ein paar Liebesprobleme oder eine völlig abstruse, abstrakte Angst (...). Aus diesem Stoff lassen sich keine Epochenromane und Gesellschaftsepen basteln."
            
         Zuletzt bietet sich BILLER mit seiner Ausnahmebiografie als Vorbild für eine, am Realismus des Journalismus geschulte, deutsche Literatur jenseits der "Akademikerprosa" an:
            
         "Es hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun, (...) wenn ich sage, daß ich selbst es (...) etwas besser gehabt habe. Meine Familie stammt aus Rusßland und aus der Tschechoslowakei, (...) und ich hatte das stoffspendende Grlück, daß wir nach dem Prager Frühling nach Deutschland emigrierten. Wieviel mehr biographisches Material kann ein Autor verlangen in einer Zeit, in der seine Kollegen mit sechzehn ein bißchen Haschisch rauchen, mit achtzehn Abitur machen, für ein Jahr nach Paris gehen, dann in Heidelberg oder München Germanistik studieren und schließlich einen »Prosatext« schreiben, der nur aus Zitaten von Lacan und Baudrillard besteht und dessen schwer auszumachender Held mit sechzehn ein bißchen Haschisch raucht, mit achtzehn Abitur macht und dann für ein Jahr nach Paris geht."
            
         Der Artikel wurde 1998 in dem Band "Maulhelden und Königskinder" nachgedruckt.  
  • BILLER, Maxim (2000): Feige das Land, schlapp die Literatur.
    Über die Schwierigkeit beim Sagen der Wahrheit,
    in: Die ZEIT Nr.16 v. 13.04.
  • BILLER, Maxim (2001): Der Joint.
    SZ-Serie: Das war die BRD (23),
    in: Süddeutsche Zeitung v. 31.05.
  • BILLER, Maxim (2007): Sieben Versuche zu lieben.
    Eine Short Story von Maxim Biller,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.03.
  • BILLER, Maxim (2009): Deutsche deprimierende Republik.
    Die BRD war cool, die DDR war grau. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer ist die ganze Republik ossifiziert. Wie können wir wieder zu den vernünftigen Leuten werden, die wir waren?
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.03.
 
       
   

Maxim Biller: Porträts und Gespräche

 
   
  • BIELMEIER, Josef (1999): Schriftsteller im Gespräche - Maxim Biller,
    in: Alpha-Forum. Sendung des Bayerischen Fernsehens v. 11.10.
  • BAX, Daniel (2001): "Man darf auch mich beleidigen".
    Hart, aber ungerecht: Der Schriftsteller und Kolumnist Maxim Biller über Alltagsethnologie und Polemik, den Unterschied zwischen Snobismus und Zivilisation, über Juden, Türken und Deutsche sowie die Literatur des Fremden in der Fremde,
    in: TAZ v. 16.06.
  • KRUMBHOLZ, Martin (2002): Reden wir über Ästhetik.
    Ein Besuch bei dem Schriftsteller Maxim Biller,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 15.01.
  • ZAIMOGLU, Feridun (2002): Gerechtigkeit für Maxim Biller.
    Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu porträtiert den begabtesten Polemiker Deutschlands,
    in: Welt v. 16.02.
  • LAPPIN, Elena (2002): Mein Bruder, der Biller.
    Der Autor Maxim Biller ist eine Reizfigur. Kaum jemand versteht ihn so gut wie seine Schwester. Ein Erklärungsversuch,
    in: Die ZEIT Nr.41 v. 02.10.
  • MICHALZIK, Peter (2004): Rada, Elena und Maxim: Neues aus Billerbü.
    Dichtung statt Wahrheit - Reden und Schweigen in einer Schriftstellerfamilie,
    in: Frankfurter Rundschau v. 26.02.
  • RUTSCHKY, Michael (2004): Bruder Geduldig.
    Von den "Tempojahren" zu den "Bernsteintagen": Portrait des Schriftstellers Maxim Biller als nicht mehr so zorniger Mann
    in: Tagesspiegel v. 07.06.
    • Inhalt:
      Michael RUTSCHKY fängt bei den Tempojahren an, um BILLER vorzustellen:

            
         "Wenn man sich umhört, findet man einige, die ihn nicht leiden mögen. Das hängt mit den »Tempo»-Jahren zusammen, seiner journalistischen Arbeit für diese Zeitgeistzeitschrift der Achtziger, vor allem mit der Hasskolumne (...).
      Wer die »Tempojahre« nachliest, findet den Autor oft ganz ohne Hass und mit sorgsamen Beobachtungen und Einschätzungen beschäftigt (...). Der Schriftsteller präsentierte sich überzeugend als Journalist – ein amerikanisches Modell, das der deutschen Literaturgeschichte unvertraut war – und anhaltend erstrebenswert erscheint: Eben starteten wieder einmal mehrere einheimische Versionen des vorbildlichen »New Yorker«.
      Lustig ist beim Nachlesen der »Tempojahre«, wie Maxim Biller bei seinen scharfen Urteilen Treffer neben Luschen setzt. So erkennt er gleich richtig, dass der kommende Hollywood-Star Mickey Rourke ein rechter Fatzke ist, was dessen weitere Karriere bekräftigte; bei Harald Schmidt dagegen lag Maxim Biller völlig daneben. Das ist halt das Risiko des Journalisten, dass er jetzt, im Augenblick behaupten muss, er kenne die ganze Geschichte. Die sich aber morgen ganz anders entwickelt haben wird.
      "
  • ADORJAN, Johanna (2007): "Wer über uns spricht, redet über sich selbst".
    Juden haben Humor, Israelis nicht. Da sind sich die jüdischen Schriftsteller Maxim Biller (Deutschland) und Etgar Keret (Israel) einig. Ein Gespräch über bewaffnete Frauen, Machos und das Bild von Israel in der Welt,
    in: NEON, März
  • WILDERMANN, Patrick (2008): "Ich langweile mich zu Tode in diesem Land".
    Maxim Biller im Gespräch,
    in: Galore Nr.38, April
 
       
   

Max Biller in der Debatte

 
   
  • SCHÖNFELD (2000): Schlappschwänze und Feiglinge.
    In Tutzing kamen junge Dichter der Pop-Fraktion zusammen, um sich vom Hass-Experten Maxim Biller beschimpfen zu lassen,
    in: Stern Nr.15 v. 06.04.
  • MAYER, Verena (2003): Im Hassen wie im Lieben groß.
    Er sei nur seiner inneren Stimme gefolgt, sagt er, er habe "ein schönes und trauriges Lied singen" wollen. Das Lied ist Maxim Billers neuer Roman. Der darf nicht erscheinen, hat nun ein Gericht entschieden. Weil der Schriftsteller das Leben seiner einstigen Geliebten darin öffentlich macht,
    in: Tagesspiegel v. 25.04.
    • Kommentar:
      MAYER erzählt BILLERs Lieblingstrauma:

            
         Wie die 80er Jahre mich aus den Fängen der 70er Jahre befreiten.
            
         Michael RUTSCHKY könnte man als den Ersatzvater dieser "Erfahrungshunger"-Geschädigten bezeichnen. Von Jochen SCHIMMANG bis Stephan WACKWITZ reicht das Spektrum dieser Lebensromane.
            
         Während letztere im "Merkur" ihre Heimat gefunden haben, gehörte BILLER zu den "Tempo"-Machern. Auf den ersten Blick mag man zwischen diesen beiden Zeitschriften keinen Zusammenhang sehen, aber immerhin durfte Katharina RUTSCHKY im "Merkur" vor nicht allzu langer Zeit die Popliteratur (und damit den Popjournalismus) verteidigen.
            
         Der Anti-Pop des Puppie BILLER wäre ohne diesen Pop gar nicht denkbar.
  • Neu:
    MÜLLER, Lothar (2009): Die neuen Leiden der Jammer-Wessis.
    Ein Schlappschwanz klagt an: Maxim Biller predigt gegen Ossis,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 24.03.
 
       
   

Bernsteintage (2004)
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
 
 

Klappentext

"Unsere Kindheit ist das Paradies, das wir alle eines Tages verlassen müssen. Mit großer Zärtlichkeit und Wehmut erzählt Maxim Biller von diesem Ort, an dem alles begann und an den wir nie zurückkehren werden.
Sehnsucht durchweht diese schönen, zarten Geschichten – aber auch von verlorenen Illusionen ist in ihnen die Rede und von Hoffnungen, die nie vergehen.
Da ist der achtjährige David, der den Einmarsch der russischen Panzer in seine tschechische Heimat als große, betörende Show erlebt; da ist Henry, der sich als Sohn eines jüdischen Gangsters in München seine heile Jugend erst erfinden muss; da ist Jossi, dessen Bruder als halbes Kind freiwillig in den Yom-Kippur-Krieg zieht und im Feuer der eigenen Leute stirbt. Sie alle wissen, dass die Zeit, die hinter ihnen liegt, für immer vorbei ist, und trotzdem können sie nicht aufhören, in ihr zu leben.
"

 
 
       
     
       
   

Esra (2003)
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
 
 

Klappentext

"Maxim Biller hat einen Liebesroman geschrieben, wie es ihn lange nicht mehr gegeben hat – den Roman von Adam und Esra, die zusammen das Glück suchen, es fast finden und ihre Liebe auch dann nicht verraten, als sie ihnen für immer zu entgleiten droht.
Warum lieben die Menschen von heute so sehr die Liebe? Ist sie die letzte Utopie, die wir noch haben? Adam, der junge Schriftsteller, kann sich ein Leben ohne Esra nicht mehr vorstellen. Doch Esra zögert, und je mehr sie zögert, desto größer wird seine Leidenschaft für sie. Ohne Esra, denkt Adam, ist mein Leben verloren und der Boden, auf dem ich stehe, trägt mich nicht mehr. Aber was denkt Esra?
In einer einfachen, virtuosen Sprache nimmt uns Maxim Biller in eine Welt mit, in der Gefühle wieder so wichtig sind wie Gedanken, in der Zuneigung und Vertrauen zu einem Geliebten etwas ersetzen sollen, woran viele zu lange und zu blind geglaubt haben: Die Glücklichmachung des Menschen durch die richtige politische und gesellschaftliche Ideologie. Dieses Buch ist kein Zufall, in ihm klingt der Herzschlag unserer Zeit.
"

 
 
       
   
  • Rezensionen

    • SOJITRAWALLA, Shirin (2003): Maxim Biller: Esra
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 23.02.
      • Kommentar:
        SOJITRAWALLA stellt den neuen Roman "Esra" von Maxim BILLER vor. Darin spielen auch die Nachkommen von Sabbatai Zwi eine Rolle.

              
           Stephan WACKWITZ hat vor kurzem im Merkur einen Zusammenhang zwischen diesem messianischen Sabbatai-Kult und der Studentenbewegung der 70er Jahre gezogen.
              
           Beides ist für Stephan WACKWITZ Ausdruck eines "kollektiven Jugendirreseins", das vom Urchristentum bis zur Studentenbewegung reicht.
              
           WACKWITZ fühlt sich als Opfer des Jugendirreseins und kommt deshalb zu einer wenig schmeichelhaften Einschätzung auch der Popkultur:
              
           "Sabbatais Psychose wurde weder geheilt noch verdrängt, sondern zum sichtbaren Zeichen der Auserwähltheit, Gesalbtheit und Erlösungskraft umgearbeitet. Das Verhältnis zwischen Nathan und seinem Heiland erinnert an die Dialektik von Hipster und Hip-Intellektuellen in den Popbands der siebziger Jahre, und vor allem eben an die Heiligsprechung des Jugendirreseins durch Herbert Marcuse".
              
           Was hätte aus WACKWITZ alles werden können, wenn er nicht Opfer des Jugendirreseins geworden wäre:
              
           "Daß ich als Sohn einer in den fünfziger Jahren nicht ganz unbekannten Modezeichnerin naturgemäß die modisch bewußten, ästhetisch einfallsreichen und stilistisch avancierten meiner Generationsgenossinnen bewunderte und infolgedessen gerade ihnen, mit denen ich vielleicht hätte glücklich werden können, besonders aggressiv, theoriebewehrt und schüchtern aus dem Weg ging, nehme ich dem Kulturindustrie-Kapitel der Dialektik der Aufklärung heute noch besonders übel".
              
           Mode & Verzweiflung eben...
    • HACKER, Doja (2003): 200 Seiten Zärtlichkeit.
      Maxim Biller schildert in seinem neuen Roman das Protokoll einer scheiternden Beziehung - und kokettiert mit dem autobiografischen Gehalt des Buchs,
      in: Spiegel Nr.10 v. 01.03.
    • KÄMMERLINGS, Richard (2003): Halbe Hemden, frisch gestärkt.
      Mit offener Brust dem Stier entgegen: Maxim Billers neuer Roman "Esra" packt die Liebe bei den Hörnern,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.03.
      • Inhalt:
        "Billers düsteres, schmerzhaftes, doch radikal aufrichtiges Buch Esra zeigt unsere Gegenwart mit ihren Viertelbeziehungen und Halbfamilien als erlösungsbedürftige Welt, in der die Liebe manchmal aus dem jensetis kommt und allzuoft dahin zurückkehrt", lobt
        KÄMMERLINGS.
    • WITTSTOCK, Uwe (2003): Wir müssen draußen bleiben.
      Maxim Biller schreibt mit "Esra" einen altmeisterlichen und doch zeitgenössischen Liebesroman,
      in: Welt v. 01.03.
    • BAX, Daniel & Kolja MENSING (2003): Ein Schriftsteller wird privat.
      Maxim Billers neuer Roman "Esra" darf vom Verlag nicht weiter ausgeliefert werden,
      in: TAZ v. 07.03.
    • GOGOS, Manuel (2003): Das Ende der Blutsbande.
      Meine Tochter, deine Mutter - und unsere gemeinsamen Probleme: Maxim Billers neuer Roman "Esra" erzählt von der neuen Unordnung der Liebe,
      in: TAZ v. 07.03.
    • MICHALZIK, Peter (2003): die Freiheit (zu) verletzen.
      Maxim Billers bewegender Roman "Esra" handelt von der Liebe und deren Vergeblichkeit - und musste jetzt vom Markt genommen werden,
      in: Frankfurter Rundschau v. 08.03.
    • BARTMANN, Christoph (2003): Partisan des Unglücks.
      Das Buch "Esra" kokettiert mit dem Wahren,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 13.03.
    • JESSEN, Jens (2003): Schlüssel ohne Roman,
      in: Die ZEIT Nr.12 v. 13.03.
    • DIECKMANN, Dorothea (2003): Schlüssellochroman.
      Maxim Biller besichtigt das wahre Leben,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.03.
    • KUNISCH, Hans-Peter (2003): Midlife-Liebe.
      "Esra", der neue Roman von Maxim Biller, ist ein Reihenhaus aus Beziehungskisten. Der quasselselige Habitus, in den Menschen um die vierzig in Sachen Liebe oft geraten, ist sein Thema,
      in: Weltwoche Nr.12 v. 20.03.
 
     
       
   

Deutschbuch (2001)
München: Deutscher Taschenbuchverlag

 
     
       
   

Die Tempojahre (1991)
München: Deutscher Taschenbuchverlag

 
   
 
 

Zitate aus "Die Tempojahre"

"wir haben im vergangenen Jahrzehnt unsere Kräfte damit vergeudet, uns auf die vorherige Jugendgeneration einzuschießen, auf die Hippies und dogmatischen K-Grüppler und Sozialarbeiter, und haben auf diese Weise den alten Idioten (...) das Terrain der entscheidenden, großen Debatten kampflos überlassen."
(aus: Maxim Biller "Alte Idioten, junge Idioten", S.85)

"Der Popintellektuelle weiß nichts und er erlebt nichts, nicht einmal demonstrieren tut er: Er hört nur Musik. Und hier schließt sich der Kreis zu den Hipstern, die (...) etwas für die damalige Zeit Neues und Rebellisches fanden (...). Wandten sich die Beats gegen die »squares«, die Spießer, so sind ihre Schüler, Nachfolger und Enkel heute selbst nichts anderes als »squares« (...) - sie reproduzieren lediglich alte Verhaltensweisen, die einst rebellisch und ein bißchen weise waren, heute aber nichts anderes als bequem, gewöhnlich und stereotyp sind - spießig eben. Und also wurden sie Werbetexter."
(aus: Maxim Biller "Die Beat-Story", S.96f.)

"Es sind keine existentiellen Dinge, die uns bewegen. Nicht Diktatoren unterdrücken uns, sondern Liberale. Jede Generation führt die Revolutionen, die sie verdient. Hipstertum hat mit Umsturzgedanken nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Langeweile."
(aus: Maxim Biller "Der letzte Hipster", S.176)

"Ich hielt mich abseits, kein Angreifer, kein Verteidiger. Doch ich wußte, wen ich haßte: Diese 70er-Jahre-Apo-Klonen"
(aus: Maxim Biller "Mein »68«", S.207)

"67 fing es an, heute ist es noch immer genauso: Pop bildet das geistige, seelische und vor allem kulturelle Epizentrum des modernen Teen Twens (...). Das Problem sind nicht die Führer - das Problem sind die Folgsamen. Die nicht nur den Idolen nacheifern, sondern darüber hinaus (...) nichts zulassen außer dem, was die Stars der Szene ihnen vorschreiben.
Das also ist Pop, und daß Pop soweit kam, ist die Schuld der Hippies. Viel lächerlicher ist aber noch ein weiteres Hippie-Erbe: Die Revolte gegen die vorangegangene Jugend-Generation (...).
Wer uninspiriert ablehnt, ablehnt, ablehnt, ist ein Bourgeois, ein Hippie eben"
(aus: Maxim Biller "Der ewige Hippie", S.227f.)

 
 
 
       
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2009
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 05. Juni 2000
Stand: 15. Oktober 2009