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Michel Houellebecq: Singularisierung* in der Marktgesellschaft

 
    * Im GLOSSAR wird der Begriff "Singularisierung" erklärt.  
       
     
       
   

Aktuelles zu Michel Houellebecq
(Veranstaltungshinweise ohne Gewähr)

 
     
       
   

Michel Houellebecq: nicht nur ein Romancier - weitere Facetten

 
     
       
   

Michel Houellebecq: Sein Werk in anderen Bearbeitungen 

 
     
       
   

Michel Houellebecq: Seine Mitstreiter

 
     
       
   

Michel Houellebecq zu gesellschaftspolitischen Themen

 
   
  • HOUELLEBECQ, Michel (2003): Why I want to be cloned.
    As a cult scientist claims to have cloned a human, French novelist Michel Houellebecq explains why he can't wait toduplicate himself,
    in: Guardian v. 01.01.
  • HOUELLEBECQ, Michel (2003): L'homme de gauche est mal parti,
    in: Le Figaro v. 06.01.
    • Inhalt:
      Michel HOUELLEBECQ meldet sich erstmalig zum Thema "neue Reaktionäre" zu Wort. Er bekennt sich zu diesem "Intellektuellen-Club", der seine Existenz dem Buch von Daniel Lindenberg verdankt.

            
      HOUELLEBECQ denkt u.a. das auf den ersten Blick Unmögliche: die Synthese von Friedrich NIETZSCHE und Katholizismus.
 
       
   

Michel Houellebecq im Gespräch

 
   
  • deutschsprachiger Raum

    • MAYER, Astrid (1998): Mit Klontechnik gegen Einsamkeit,
      in:
      Tages-Anzeiger v. 01.12.
    • WIDMER, Thomas (1999): Prophet der Endzeit,
      in:
      Facts v. 02.09.
    • RÜHLE, Alex (1999): Man muss die quälenden Dinge erzählen,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 11.10.
    • FUHRIG, Dirk (1999): "Gute Aussichten" im Genlabor, in: Frankfurter Rundschau v. 20.10.
    • SPIEGEL (1999): Überall Bilder von perfektem Sex,
      in:
      Spiegel Nr. 43 v. 25.10.
    • VORMWEG, Christoph (1999): Elementarteilchen,
      in:
      Büchermarkt, Sendung des DeutschlandRadio v. 26.11.
    • EAKIN, Emily (2000): Ich bin der radikalste von allen.
      Müdes Elementarteilchen: Ein Besuch bei Michel Houellebecq, dem maladen Star der französischen Literatur,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.09.
      • Das ungekürzte Original:
        EAKIN, Emily (2000): Le Provocateur.
        Michel Houellebecq is the most controversial French novelist in decades. But what's shocking about "The Elementary Particles" isn't all anonymous sex - it's his attack on everything the 60's generation holds dear,
        in: New York Times Magazine v. 10.09., S.36-39
    • STEINES, Susanne (2000): Man muss den Tod abschaffen.
      Ein ZEIT-Gespräch mit Michel Houellebecq,
      in: Die ZEIT Nr.39 v. 21.09.
    • RÜHLE, Alex (2000): Sie wollen alle Sex.
      Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq über seine Erfahrungen mit deutschen Frauen in Ost und West,
      in: SZ-Magazin, Beilage zur Süddeutschen Zeitung v. 29.09.
    • GERBERT, F. & A. FAUGÈRE (2000): "Das Maximum an Unglück".
      Michel Houellebecq über depressive Franzosen, die Tücken der sexuellen Freiheit und das Bedürfnis nach Religion,
      in: Focus Nr.45 v. 06.11.
    • THIMM, Katja (2000): "Es geht auch im Januar".
      Sex ist schwer zu kriegen und richtig schön nur bei gutem Wetter. Das weibliche Geschlecht, meint der französische Kultautor Michel Houellebecq, bleibt die einzige beruhigende Antwort auf die Ängste der Männer. Aber die Liebe verkommt zur Ware, Profis müssen ran,
      in: Spiegel Nr.48 v. 27.11.
    • DUBBE, Daniel (2000): Fröhliches Scheitern.
      Michel Houellebecq über die Philosophie seiner Romanhelden,
      in: Rheinischer Merkur Nr.48 v. 01.12.
    • KLAWITTE, Nils: "Glück existiert - aber die Suche danach ist ein Irrtum,
      in:
      Elle
    • Neu:
      KARCHER, Eva & U. LANGMANN (2002): Vom Ende der Erotik.
      Berühmte Künstler, enge Freunde: Der Zeichner Tomi Ungerer und der Literat Michel Houellebecq streiten über Sex, Tabus und den Islam,
      in: Focus Nr.5 v. 28.01.
 
   
  • Frankreich

    • LE FOL, Sébastien (2000): Michel Houellebecq, l'entretien,
      in:
      Le Figaro v. 19.10.
    • DUVAL, Jean-François (2000): Michel Houellebecq: Faut que j'me lave...,
      in:
      Construire, Nr.43 v. 07.11.
 
       
   

Beiträge zu Michel Houellebecqs Literatur

 
   
  • deutschsprachiger Raum

    • MATZ, Wolfgang (2000): Vor der Abschaffung des Menschen.
      Michel Houellebecqs Asketik der Liebe,
      in: Neue Rundschau, Heft 4, S.44-54
      • Inhalt:
        Wolfgang MATZ analysiert "Ausweitung der Kampfzone" und "Elementarteilchen" als Zeitromane, die Gesellschaftsroman, Liebesroman und Entwicklungsroman zugleich sein wollen.
      • HARMS, Ingeborg (2000): Kampfzone der Zweiermoleküle, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.10.
        • In der Zeitschriftenschau befasst sich HARMS mit den "Schlachtfeldern der Liebe", u.a. mit dem Artikel von MATZ.
    • KLEEBERG, Michael (2000): Neues vom König der Onanisten.
      Aus französischen Zeitschriften: Wie die literarischen Avantgarden in die Welt kommen und warum,
      in: Welt v. 18.11.
    • SCHAUB, Mirjam (2000): Der Deprimierte.
      Frosch ohne Kopf. Bei Michel Houellebecq kommt das Ressentiment wieder zu seinem Recht,
      in: Freitag Nr.50 v. 08.12.
    • SCHMIDT, Peter (2001): Sanfte Rebellen.
      Generationenporträt. Die Nach-68er verweigern die Macht und lieben den Kitsch,
      in: Freitag Nr.6 v. 02.02.
      • Inhalt:
        SCHMIDT beschäftigt sich mit der "Houellebecq-Generation" (MOHR nennt sie 78er-Generation), deren prägende Sozialisation sich in den 70er Jahren vollzog. Sie ist einerseits gekennzeichnet durch das "Nichteingelöste der utopischen Überschüsse der siebziger-Jahre" und andererseits durch die "Abkehr von den gegebenen Weltverhältnissen". Daraus resultiert für SCHMIDT das ungenutzte Potenzial dieser Mittelgeneration, die sich auch im Roman "Elementarteilchen" widerspiegelt. Die Aufgabe dieser moralischen Fundamentalisten sieht er in der "Humanisierung des Kapitalismus".
    • HAUSER, Kornelia (2001): Die anwesende Frau im abwesenden "Eigentlichen".
      Der "männliche Geist" in gesellschaftlicher Krise,
      in: Argument 241, H.3
      • Inhalt:
        HAUSER liest HOUELLEBECQs "Elementarteilchen" als "implizite Kritik an feministischer Theorie".
    • GRAUERT, Wilfried (2002): Houellebecqs Ekel und Brauns Neugier.
      Positionen literarischer Zivilisationskritik,
      in: neue deutsche Literatur, Heft 1
      • Inhalt:
        Wilfried GRAUERT, ein Angehöriger der 68er-Generation, deutet den Erfolg der Romane "Ausweitung der Kampfzone" und "Elementarteilchen" als das Ende der Spassgesellschaft und das damit verbundene Ende der Popliteratur.
              
        Er beschreibt HOUELLEBECQ als Romantiker, der antihumanistischen Ordnungsvorstellungen anhängt, die als biologistisches Erlösungsprogramm daherkommen:
              
        "an die Stelle von Individualität, Unterscheidung und Entwicklung werden Standardisierung, Geschlechtslosigkeit und Unsterblichkeit treten; an die Stelle von Persönlichkeiten geklonte Wesen, so dass, vermittelt über die Herrschaft desselben genetischen Codes, zwischen den Einzelwesen, den Elementarteilchen, eine neue Art von Beziehungen entsteht.
              
        GRAUERT stimmt zwar der Atomisierungsthese von HOUELLEBECQ zu, aber seine Gesellschaftsvision sieht er dagegen eher in der Tradition von Volker BRAUN. Dem technokratischen Gesellschaftsideal bei HOUELLEBECQ setzt er deshalb ein "radikaldemokratisches" Modell in der Tradition des Vormärz entgegen.
    VOLLTEXT-Schwerpunkt: Michel Houellebecq
    • Neu:
      FEDERMAIR, Leopold (2006): Den Schmerz zurückgeben.
      Michel Houellebecq, die Sprache des Ressentiments und der Stil eines stillosen Autors,
      in: Volltext Nr.2, April/Mai
    • GRÄF, Dieter M. (2006): Keuschheit, Heiligkeit, Unschuld.
      Michel Houellebecqs Gedichte lassen Kategorien wie "gelungen" oder "misslungen" hinter sich. Macht ihn das zu einem Dichter von Rang?
      in: Volltext Nr.2, April/Mai
    • ARRABAL, Fernando (2006): "Das schwache Glied ist die Möse".
      Gespräch mit Michel Houellebecq über seine Wanderschaft durch psychiatrische Klöster, seine Mutter und die Eitelkeit, die verschwindet im Schatten Gottes,
      in: Volltext Nr.2, April/Mai
    • WEILAND, Daniela (2006): Sterben und lebendig bleiben.
      Auf seiner privaten Homepage inszeniert sich Michel Houellebecq als Schmerzensmann und setzt sich in einer autobiografischen Schrift mit dem Titel Sterben gegen eine denunziatorische Biografie von Denis Demonpion zur Wehr,
      in: Volltext Nr.2, April/Mai
 
   
  • Frankreich

    • RABUOIN, David (2000): Dantec/Houellebecq: le temps des prophètes?
      in:
      magazine littéraire Nr.392, November, S.46-49
    • FAUCONNIER, Bernard (2000): Houellebecq s'en va-t-en guerre,
      in:
      magazine littéraire Nr.392, November, S.49
 
     
       
   

Elementarteilchen (1999)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Klappentext

"Ein literarisches Zeitbild der letzten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts: Die einsamen und verstörten Halbbrüder Michel und Bruno teilen ein glückloses Leben mit einer lieblosen Mutter. Bruno wird Opfer seiner verzweifelten sexuellen Besessenheit. Michel lebt ein autistisches Forscherleben als Molekularbiologe, bis er das unsterbliche und geschlechtslose menschliche Wesen klont - die Vision jenseits des Egoismus und sexuellen Elends."

 
 
 
       
     
   
  • Rezensionen

    • SCHMID, Bernhard (1999): Hippies greifen an,
      in:
      Jungle World v. 20.01.
    • MAAK, Niklas (1999): Hass und Hässlichkeit,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 26.08.
    • ORTHEIL, Hanns-Josef (1999): Rache an den 68ern,
      in:
      Die Woche v. 03.09.
    • RIEDLE, Gabriele (1999): Dann lieber klonen,
      in:
      Berliner Zeitung v. 11.09.
    • RUTHNER, Clemens: Sexuelle Konterrevolution,
      in:
      Der Standard v. 25.09.
    • NIEMANN, Norbert (1999): Korrekturen an der Schönen Neuen Welt,
      in:
      DIE ZEIT Nr. 40 v. 30.09.
    • RAMMING, Stephan (1999): Michel Houellebecq: Elementarteilchen,
      in:
      WochenZeitung v. 07.10.
    • GILZMER, Mechtild (1999): Der Sieg der Materie über den Geist,
      in:
      Freitag Nr. 41 v. 08.10.
    • STEINFELD, Thomas (1999): Man muss auf allen Fronten angreifen,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.10.
    • FESSMANN, Meike (1999): Die Quantentheorie der Liebe und des Hasses,
      in:
      Der Tagesspiegel v. 13.10.
    • KRAUSE, Tilman (1999): Schafft den Menschen ab,
      in:
      Die Welt v. 04.09.
    • WEIDERMANN, Volker (1999): Die Generation Z und das Ende dieser Welt,
      in:
      TAZ v. 13.10.
    • ZWEIFEL, Stefan (1999): Depressive Dekadenz,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 23.10.
    • SCHULTE, Bettina (1999): Die letzten Tage der Menschheit,
      in:
      Badische Zeitung v. 27.11.
    • STEINLECHNER, Gisela (1999): Houellebecq: Elementarteilchen,
      in:
      Wiener Zeitung v. 10.12.
    • SCHOTT, Christiane (1999): Die allmähliche Auslöschung,
      in:
      Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Nr.51 v. 17.12.
    • HAGESTEDT, Lutz (2002): Unmoralisch.
      Michel Houellebecqs Roman "Elementarteilchen" im Taschenbuch,
      in: Literaturkritik.de, Januar
 
       
   

Hörbuch "Elementarteilchen" (2001)
Audio Verlag

 
   
  • Kritiken

    • HEIDKAMP, Konrad (2001): Trockenschwimmkurs der Gefühle,
      in:
      Die ZEIT Nr.38 v. 13.10.
    • HIEBER, Jochen (2001): Das unglückliche Bewußtsein.
      Hörbuch des Monats: Die "Elementarteilchen" als Hörspiel,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.10.
      • Inhalt:
        HIEBER sieht den Gewinn des Hörspiels darin, "daß es die unheilsgeschichtliche Prophetie und die menschheitsprognostische Essayistik des Romans eher zurückdrängt - und zwar zugunsten des sehr persönlichen Unglücks, das dem Autor als Kind und Jugendlichem widerfuhr".
 
       
     
       
   

Ausweitung der Kampfzone (1999)
Berlin: Wagenbach

 
   
 
 

Klappentext

"Ein junger Informatiker, der für eine Pariser Software-Firma arbeitet, ist der Held dieses in einem einzigen straff gespannten Bogen erzählten Romans. Seine betriebsame, aber kommunikationslose Umgebung versteht er meisterhaft zu sezieren. Eines Tages unternimmt er eine Dienstreise in die Provinz, gemeinsam mit einem ebenso erotomanischen wie verklemmten Kollegen, einer Inkarnation all jener Eigenschaften, die er an seinen Mitmenschen verachtet. Am Weihnachtsabend in einer Diskothek, drückt er ihm ein Messer in die Hand."

 
 
 
       
     
   
  • Rezensionen

    • Sätze wie Messerstiche,
      in:
      Facts Nr.6 v. 11.02.99
    • KRAUSE, Tilman (1999): Trotziger Ruf nach Transzendenz,
      in:
      Die Welt v. 13.02.
    • DEAN, Martin R. (1999): Fortschreitendes Verlöschen menschlicher Beziehungen,
      in:
      Basler Zeitung v. 15.02.
    • MAAK, Niklas (1999): Der Wille zur Nacht,
      in:
      Süddeutsche Zeitung v. 20.02.
    • THUSWALDNER, Werner (1999): Die Zeiten sind viel härter geworden,
      in:
      Salzburger Nachrichten v. 20.02.
    • WIDMANN, Arno (1999): Die depressive Muffelei des Pavians,
      in:
      Berliner Zeitung v. 20.02.
    • KRAUSE, Reinhard (1999): Wettkampf der Gebeutelten,
      in:
      TAZ v. 27.02.
    • TRAUB, Reiner (1999): Der Terror der Sexualität,
      in:
      Der Spiegel Nr.9 v. 01.03.
    • ENGELBERG, Achim (1999): Kurz und schmerzhaft,
      in:
      junge Welt v. 12.03.
    • SCHULTE, Bettina (1999): Die Suche nach dem Öderen-Ausdruck,
      in: Badische Zeitung vom 16.03.
    • GILZMER, Mechtild (1999): Die Leere der Vagina,
      in:
      Freitag Nr. 13 v. 26.03.
    • FESSMANN, Meike (1999): Die kalte Sprache des Widerspruchs,
      in:
      Der Tagesspiegel v. 28.03.
    • CHEMINEAU, Manuel (1999): Houellebecq: Vive le trash!,
      in:
      Wiener Zeitung v. 02.04.
    • SCHOTT, Christiane (1999): Auf ewig einsam,
      in:
      Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Nr.15 v. 09.04.
    • ZELTNER, Gerda (1999): Im Selbstmordraum der westlichen Welt,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 10.04.
    • ASSHEUER, Thomas (1999): Sex und Kapitalismus,
      in:
      DIE ZEIT Nr. 16 v. 15.04.
    • HILLGRUBER, Katrin (1999): Ausweitung der Kampfzone,
      in:
      Büchermarkt, Sendung des DeutschlandRadio v. 03.05.
    • STEINMETZGER, Ulrich (1999): Was bleibt, sind Haß und Langeweile,
      in:
      Trierischer Volksfreund v. 20.05.
    • ISENSCHMID, Andreas (1999): Roman und antiliberales Manifest,
      in:
      Tages-Anzeiger v. 22.05.
    • RUTHNER, Clemens: Moralist im Wolfspelz,
      in:
      Der Standard v. 19.06.
    • LUTZ, Stefan (1999): Lebensekel und Selbsthaß,
      in:
      Berliner Morgenpost v. 20.06.
    • KARASEK, Hellmuth (2000): Michel Houellebecqs "Stenogramm einer gesellschaftlichen Verstörung",
      in:
      Tagesspiegel v. 23.09.
 
       
     
       
     
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 24. Juli 2001
Stand: 17. August 2010