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Michel Houellebecq: Singularisierung* in der Marktgesellschaft

 
   
* Im GLOSSAR wird der Begriff "Singularisierung" erklärt.
 
       
     
       
   

Aktuelles zu Michel Houellebecq
(Veranstaltungshinweise ohne Gewähr)

 
   

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DEMONPION, Denis (2006): Houellebecq - Die unautorisierte Biografie

Elementarteilchen - Verfilmung von Oskar Roehler

ENKE, Julia (2004): Der Zeitlupenmensch.
Am Ende bleibt man immer unbefriedigt zurück: Ein Video für Houellebecq-Verehrer,
in: Süddeutsche Zeitung v. 21.07.

Julia ENKE berichtet von dem Video "Plateforme - Une Lecture" des Journalisten Michel MEYER, der eine Lesung des Buches "Plattform" in Karlsruhe dokumentiert hat. Außerdem weist ENKE darauf hin, dass im Herbst bei Fayard der neueste Roman, Arbeitstitel "Une fle" ("Eine Insel"), erscheint.

SALLES, Alain (2004): Les transfert multiméia de Houellebecq.
En attirant l'écrivain, le groupe Lagardère affirme sa puissance. Consternation chez Flammarion,
in: Le Monde des Livres v. 30.04.

SALLES kündigt den Verlagswechsel von Michel HOUELLBECQ an. 2005 soll ein neuer Roman beim Verlag Fayard erscheinen.

Dominique Noguez - Houellebecq, en fait (erste Biografie über Houellebecq in Frankreich erschienen)

Dieter Wellershoff (2001): Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens

Hörbuch "Elementarteilchen" im Audio Verlag erschienen

Thomas Steinfeld (Hg.)(2001): Das Phänomen Houellebecq

Aktuell: Michel Houellebecq und seine Generation

aktuellstes Interview

 
       
   

Michel Houellebecq: nicht nur ein Romancier - weitere Facetten

 
   
Michel Houellebecq als Essayist

Michel Houellebecq als Fotograf

Michel Houellebecq als Lyriker

Michel Houellebecq als Popstar

Michel Houellebecq als Talkshowteilnehmer
 
       
   

Michel Houellebecq: Sein Werk in anderen Bearbeitungen 

 
   
Bühnenbearbeitungen der Romane

Verfilmungen der Romane

 
       
   

Michel Houellebecq: Seine Mitstreiter

 
   
Houellebecq-Freund: Frédéric Beigbeder "39,90"
 
       
   

Michel Houellebecq zu gesellschaftspolitischen Themen

 
   

HOUELLEBECQ, Michel (2003): Why I want to be cloned.
As a cult scientist claims to have cloned a human, French novelist Michel Houellebecq explains why he can't wait toduplicate himself,
in: Guardian v. 01.01.

HOUELLEBECQ, Michel (2003): L'homme de gauche est mal parti,
in: Le Figaro v. 06.01.

Michel HOUELLEBECQ meldet sich erstmalig zum Thema "neue Reaktionäre" zu Wort. Er bekennt sich zu diesem "Intellektuellen-Club", der seine Existenz dem Buch von Daniel Lindenberg verdankt. HOUELLEBECQ denkt u. a. das auf den ersten Blick Unmögliche: die Synthese von Friedrich NIETZSCHE und Katholizismus.

HOUELLEBECQ, Michel (2004): Innovationen machen müde.
Schluss mit der Anbetung des Neuen! Konservatismus ist die Quelle des Fortschritts,
in: Die ZEIT Nr.5 v. 22.01.

Roman LUCKSCHEITER hat bereits im Tagesspiegel vom 01.12.2003 über den Beitrag von Michel HOUELLEBECQ im Figaro Magazine (08.11.) berichtet. Nun kann man den Artikel auch in der ZEIT lesen. HOUELLEBECQ setzt darin Konservatismus mit dem gesunden Menschenverstand gleich:

"Reaktionäre wie Progressive sind gleichermaßen dumm in ihrer Auflehnung gegen den gesunden Menschenverstand, der das Neue will, wenn es gut ist, und der es ablehnt, wenn es nichts taugt."

 
       
   

Michel Houellebecq im Gespräch

 
   

deutschsprachiger Raum

MAYER, Astrid (1998): Mit Klontechnik gegen Einsamkeit,
in:
Tages-Anzeiger v. 01.12.

WIDMER, Thomas (1999): Prophet der Endzeit,
in:
Facts v. 02.09.

RÜHLE, Alex (1999): Man muss die quälenden Dinge erzählen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 11.10.

FUHRIG, Dirk (1999): "Gute Aussichten" im Genlabor,
in:
Frankfurter Rundschau v. 20.10.

SPIEGEL (1999): Überall Bilder von perfektem Sex,
in:
Spiegel Nr. 43 v. 25.10.

VORMWEG, Christoph (1999): Elementarteilchen,
in:
Büchermarkt, Sendung des DeutschlandRadio v. 26.11.

EAKIN, Emily (2000): Ich bin der radikalste von allen.
Müdes Elementarteilchen: Ein Besuch bei Michel Houellebecq, dem maladen Star der französischen Literatur,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.09.

  • Das ungekürzte Original:
    EAKIN, Emily (2000): Le Provocateur.
    Michel Houellebecq is the most controversial French novelist in decades. But what's shocking about "The Elementary Particles" isn't all anonymous sex - it's his attack on everything the 60's generation holds dear,
    in: New York Times Magazine v. 10.09., S.36-39

STEINES, Susanne (2000): Man muss den Tod abschaffen.
Ein ZEIT-Gespräch mit Michel Houellebecq,
in: Die ZEIT Nr.39 v. 21.09.

RÜHLE, Alex (2000): Sie wollen alle Sex.
Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq über seine Erfahrungen mit deutschen Frauen in Ost und West,
in: SZ-Magazin, Beilage zur Süddeutschen Zeitung v. 29.09.

GERBERT, F. & A. FAUGÈRE (2000): "Das Maximum an Unglück".
Michel Houellebecq über depressive Franzosen, die Tücken der sexuellen Freiheit und das Bedürfnis nach Religion,
in: Focus Nr.45 v. 06.11.

THIMM, Katja (2000): "Es geht auch im Januar".
Sex ist schwer zu kriegen und richtig schön nur bei gutem Wetter. Das weibliche Geschlecht, meint der französische Kultautor Michel Houellebecq, bleibt die einzige beruhigende Antwort auf die Ängste der Männer. Aber die Liebe verkommt zur Ware, Profis müssen ran,
in: Spiegel Nr.48 v. 27.11.

DUBBE, Daniel (2000): Fröhliches Scheitern.
Michel Houellebecq über die Philosophie seiner Romanhelden,
in: Rheinischer Merkur Nr.48 v. 01.12.

KLAWITTE, Nils: "Glück existiert - aber die Suche danach ist ein Irrtum,
in:
Elle

Neu:
KARCHER, Eva & U. LANGMANN (2002): Vom Ende der Erotik.
Berühmte Künstler, enge Freunde: Der Zeichner Tomi Ungerer und der Literat Michel Houellebecq streiten über Sex, Tabus und den Islam,
in: Focus Nr.5 v. 28.01.

Interview anlässlich HOUELLEBECQs neuem Roman "Plattform"

 
   

Frankreich

LE FOL, Sébastien (2000): Michel Houellebecq, l'entretien,
in:
Le Figaro v. 19.10.

DUVAL, Jean-François (2000): Michel Houellebecq: Faut que j'me lave...,
in:
Construire, Nr.43 v. 07.11.

 
       
   

Beiträge zu Michel Houellebecqs Literatur

 
   

deutschsprachiger Raum

MATZ, Wolfgang (2000): Vor der Abschaffung des Menschen.
Michel Houellebecqs Asketik der Liebe,
in: Neue Rundschau, Heft 4, S.44-54

Wolfgang MATZ analysiert "Ausweitung der Kampfzone" und "Elementarteilchen" als Zeitromane, die Gesellschaftsroman, Liebesroman und Entwicklungsroman zugleich sein wollen.

HARMS, Ingeborg (2000): Kampfzone der Zweiermoleküle,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.10.

In der Zeitschriftenschau befasst sich HARMS mit den "Schlachtfeldern der Liebe", u. a. mit dem Artikel von MATZ.

KLEEBERG, Michael (2000): Neues vom König der Onanisten.
Aus französischen Zeitschriften: Wie die literarischen Avantgarden in die Welt kommen und warum,
in: Welt v. 18.11.

Infos zu: Michael Kleeberg - Autor der Single-Generation

SCHAUB, Mirjam (2000): Der Deprimierte.
Frosch ohne Kopf. Bei Michel Houellebecq kommt das Ressentiment wieder zu seinem Recht,
in: Freitag Nr.50 v. 08.12.

SCHMIDT, Peter (2001): Sanfte Rebellen.
Generationenporträt. Die Nach-68er verweigern die Macht und lieben den Kitsch,
in: Freitag Nr.6 v. 02.02.

SCHMIDT beschäftigt sich mit der "Houellebecq-Generation" (MOHR nennt sie 78er-Generation), deren prägende Sozialisation sich in den 70er Jahren vollzog. Sie ist einerseits gekennzeichnet durch das "Nichteingelöste der utopischen Überschüsse der siebziger-Jahre" und andererseits durch die "Abkehr von den gegebenen Weltverhältnissen". Daraus resultiert für SCHMIDT das ungenutzte Potenzial dieser Mittelgeneration, die sich auch im Roman "Elementarteilchen" widerspiegelt. Die Aufgabe dieser moralischen Fundamentalisten sieht er in der "Humanisierung des Kapitalismus".

HAUSER, Kornelia (2001): Die anwesende Frau im abwesenden "Eigentlichen".
Der "männliche Geist" in gesellschaftlicher Krise,
in: Argument 241, H.3

Kornelia HAUSER liest HOUELLEBECQs Elementarteilchen als "implizite Kritik an feministischer Theorie".

GRAUERT, Wilfried (2002): Houellebecqs Ekel und Brauns Neugier.
Positionen literarischer Zivilisationskritik,
in: neue deutsche Literatur, Heft 1

Wilfried GRAUERT, ein Angehöriger der 68er-Generation, deutet den Erfolg der Romane Ausweitung der Kampfzone und Elementarteilchen als das Ende der Spassgesellschaft und das damit verbundene Ende der Popliteratur. Er beschreibt HOUELLEBECQ als Romantiker, der  antihumanistischen Ordnungsvorstellungen anhängt, die als biologistisches Erlösungsprogramm daherkommen:

"an die Stelle von Individualität, Unterscheidung und Entwicklung werden Standardisierung, Geschlechtslosigkeit und Unsterblichkeit treten; an die Stelle von Persönlichkeiten geklonte Wesen, so dass, vermittelt über die Herrschaft desselben genetischen Codes, zwischen den Einzelwesen, den Elementarteilchen, eine neue Art von Beziehungen entsteht."

GRAUERT stimmt zwar der Atomisierungsthese von HOUELLEBECQ zu, aber seine Gesellschaftsvision sieht er dagegen eher in der Tradition von Volker BRAUN. Dem technokratischen Gesellschaftsideal bei HOUELLEBECQ setzt er deshalb ein "radikaldemokratisches" Modell in der Tradition des Vormärz entgegen.

LENZEN, Manuela (2002): Unser Prometheus.
Ein Kolloquium über und mit Karl Heinz Bohrer
in: Frankfurter Rundschau v. 17.12.

Manuela LENZEN berichtet u.a. über den Vortrag von
Wolfgang LANGE, der am Beispiel des Schriftstellers Michel HOUELLEBECQ die zynische Tradition in der Literatur verteidigt hat:

"Zyniker seien Skandalmacher im Dienst einer ungeschminkten Wahrheit, sie stellten große Ideen auf den Prüfstand des trivialen Alltags. Lange interpretierte Houellebecqs Elementarteilchen als aktuellste Ausprägung der ebenso alten wie disparaten Gattung der Satura Minipea, die sich dadurch auszeichnet, nach Art eines gemischten Salats wild zu kombinieren und zu zitieren und damit immer wieder vor Augen zu führen, dass es keine Lösung für die Misere des aufgeklärten sinnsuchenden Subjekts gibt."

WEHINGER, Brunhilde (2003): "Madame, Lesen Sie den Roman nochmal".
Was hat Houellebecq mit Zola gemeinsam? Rita Schober, die Grande Dame der Berliner Romanistik, will es wissen,
in: Tagesspiegel v. 21.10.

Rita SCHOBER hat sich in ihrem neuen Buch Auf dem Prüfstand. Zola - Houellebecq - Klemperer mit dem französischen Autor Michel HOUELLEBECQ auseinandergesetzt:

"Die Wirkung von Romanen, die individuelle Schicksale und drängende Probleme der eigenen Gesellschaft vergegenwärtigen, hat Rita Schober schon immer fasziniert. Eine zentrale Frage, die sie sich seit vielen Jahren stellt, lautet: Welche Wahrheit vermittelt uns ein Roman im Unterschied zur Geschichtsschreibung oder zur Philosophie? Im Werk Houellebecqs entdeckte Rita Schober eine aufschlussreiche Analyse der zeitgenössischen Wirklichkeit. »Die Romane Houellebecqs«, bemerkt sie, »haben das Format eines Gesellschaftsromans in der Tradition der großen französischen Romane des 19. Jahrhunderts. Houellebecq hat eine literarische Sprache gefunden, die der Analyse unserer Gesellschaft, die sich aus der Sicht des Autors in einem katastrophalen Zustand befindet, auf einzigartige Weise gerecht wird.«"

VOLLTEXT-Schwerpunkt: Michel Houellebecq

Neu:
FEDERMAIR, Leopold (2006): Den Schmerz zurückgeben.
Michel Houellebecq, die Sprache des Ressentiments und der Stil eines stillosen Autors,
in: Volltext Nr.2, April/Mai

GRÄF, Dieter M. (2006): Keuschheit, Heiligkeit, Unschuld.
Michel Houellebecqs Gedichte lassen Kategorien wie "gelungen" oder "misslungen" hinter sich. Macht ihn das zu einem Dichter von Rang?
in: Volltext Nr.2, April/Mai

ARRABAL, Fernando (2006): "Das schwache Glied ist die Möse".
Gespräch mit Michel Houellebecq über seine Wanderschaft durch psychiatrische Klöster, seine Mutter und die Eitelkeit, die verschwindet im Schatten Gottes,
in: Volltext Nr.2, April/Mai

WEILAND, Daniela (2006): Sterben und lebendig bleiben.
Auf seiner privaten Homepage inszeniert sich Michel Houellebecq als Schmerzensmann und setzt sich in einer autobiografischen Schrift mit dem Titel Sterben gegen eine denunziatorische Biografie von Denis Demonpion zur Wehr,
in: Volltext Nr.2, April/Mai

 
   

Frankreich

RABUOIN, David (2000): Dantec/Houellebecq: le temps des prophètes?
in:
magazine littéraire Nr.392, November, S.46-49

FAUCONNIER, Bernard (2000): Houellebecq s'en va-t-en guerre,
in:
magazine littéraire Nr.392, November, S.49

 
   

Sonstiges

FARKAS, Wolfgang (2000): Michel Houellebecq: Ich habe einen Traum,
in: Die ZEIT Nr.45 v. 02.11.

 
       
   

Elementarteilchen (1999)
Köln:
DuMont

 
   
     
 

Klappentext

"Ein literarisches Zeitbild der letzten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts: Die einsamen und verstörten Halbbrüder Michel und Bruno teilen ein glückloses Leben mit einer lieblosen Mutter. Bruno wird Opfer seiner verzweifelten sexuellen Besessenheit. Michel lebt ein autistisches Forscherleben als Molekularbiologe, bis er das unsterbliche und geschlechtslose menschliche Wesen klont - die Vision jenseits des Egoismus und sexuellen Elends."

 
     
 
       
   

Der Film zum Buch

Oskar Roehler - Elementarteilchen
 
   
  • Rezensionen

SCHMID, Bernhard (1999): Hippies greifen an,
in:
Jungle World v. 20.01.

MAAK, Niklas (1999): Hass und Hässlichkeit,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.08.

ORTHEIL, Hanns-Josef (1999): Rache an den 68ern,
in:
Die Woche v. 03.09.

Infos zu: Hanns-Josef Ortheil - Autor der Single-Generation

RIEDLE, Gabriele (1999): Dann lieber klonen,
in:
Berliner Zeitung v. 11.09.

RUTHNER, Clemens: Sexuelle Konterrevolution,
in:
Der Standard v. 25.09.

NIEMANN, Norbert (1999): Korrekturen an der Schönen Neuen Welt,
in:
DIE ZEIT Nr. 40 v. 30.09.

Infos zu: Norbert Niemann - Autor der Single-Generation

RAMMING, Stephan (1999): Michel Houellebecq: Elementarteilchen,
in:
WochenZeitung v. 07.10.

GILZMER, Mechtild (1999): Der Sieg der Materie über den Geist,
in:
Freitag Nr. 41 v. 08.10.

STEINFELD, Thomas (1999): Man muss auf allen Fronten angreifen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.10.

Infos zu: Thomas Steinfeld - Pop für die Normalfamilie der Neuen Mitte

FESSMANN, Meike (1999): Die Quantentheorie der Liebe und des Hasses,
in:
Der Tagesspiegel v. 13.10.

Infos zu: Meike Fessmann - Autorin der Single-Generation

KRAUSE, Tilman (1999): Schafft den Menschen ab,
in:
Die Welt v. 04.09.

WEIDERMANN, Volker (1999): Die Generation Z und das Ende dieser Welt,
in:
TAZ v. 13.10.

Infos zu: Volker Weidermann - Autor der Generation Golf

ZWEIFEL, Stefan (1999): Depressive Dekadenz,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 23.10.

SCHULTE, Bettina (1999): Die letzten Tage der Menschheit,
in:
Badische Zeitung v. 27.11.

STEINLECHNER, Gisela (1999): Houellebecq: Elementarteilchen,
in:
Wiener Zeitung v. 10.12.

SCHOTT, Christiane (1999): Die allmähliche Auslöschung,
in:
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Nr.51 v. 17.12.

HAGESTEDT, Lutz (2002): Unmoralisch.
Michel Houellebecqs Roman "Elementarteilchen" im Taschenbuch,
in: Literaturkritik.de
, Januar

 
       
   

Hörbuch "Elementarteilchen" (2001)
Audio Verlag

 
   

Kritiken

HEIDKAMP, Konrad (2001): Trockenschwimmkurs der Gefühle,
in:
Die ZEIT Nr.38 v. 13.10.

HIEBER, Jochen (2001): Das unglückliche Bewußtsein.
Hörbuch des Monats: Die "Elementarteilchen" als Hörspiel,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.10.

HIEBER sieht den Gewinn des Hörspiels darin,

"daß es die unheilsgeschichtliche Prophetie und die menschheitsprognostische Essayistik des Romans eher zurückdrängt - und zwar zugunsten des sehr persönlichen Unglücks, das dem Autor als Kind und Jugendlichem widerfuhr".

 
       
   

Lesen Sie die Rezension von single-generation.de zu HOUELLEBECQs Roman "Elementarteilchen" (1999)

HOUELLEBECQs Vision und wie sie in Deutschland Realität werden könnte:
Deutschland im Jahr 2030 - Wie es dazu kam, dass die Klonpartei vor ihrem größten Wahlsieg steht

 
       
   

Ausweitung der Kampfzone (1999)
Berlin:
Wagenbach

 
   
     
 

Klappentext

"Ein junger Informatiker, der für eine Pariser Software-Firma arbeitet, ist der Held dieses in einem einzigen straff gespannten Bogen erzählten Romans. Seine betriebsame, aber kommunikationslose Umgebung versteht er meisterhaft zu sezieren. Eines Tages unternimmt er eine Dienstreise in die Provinz, gemeinsam mit einem ebenso erotomanischen wie verklemmten Kollegen, einer Inkarnation all jener Eigenschaften, die er an seinen Mitmenschen verachtet. Am Weihnachtsabend in einer Diskothek, drückt er ihm ein Messer in die Hand."

 
     
 
       
   
Reclam-Ausgabe aus dem Jahr 2002:
Michel Houellebecq - Extension du domaine de la lutte
 
   

Rezensionen

Sätze wie Messerstiche,
in:
Facts Nr.6 v. 11.02.99

KRAUSE, Tilman (1999): Trotziger Ruf nach Transzendenz,
in:
Die Welt v. 13.02.

DEAN, Martin R. (1999): Fortschreitendes Verlöschen menschlicher Beziehungen,
in:
Basler Zeitung v. 15.02.

MAAK, Niklas (1999): Der Wille zur Nacht,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 20.02.

THUSWALDNER, Werner (1999): Die Zeiten sind viel härter geworden,
in:
Salzburger Nachrichten v. 20.02.

WIDMANN, Arno (1999): Die depressive Muffelei des Pavians,
in:
Berliner Zeitung v. 20.02.

Infos zu: Arno Widmann - Autor der 68er-Generation

KRAUSE, Reinhard (1999): Wettkampf der Gebeutelten,
in:
TAZ v. 27.02.

TRAUB, Reiner (1999): Der Terror der Sexualität,
in:
Der Spiegel Nr.9 v. 01.03.

ENGELBERG, Achim (1999): Kurz und schmerzhaft,
in:
junge Welt v. 12.03.

SCHULTE, Bettina (1999): Die Suche nach dem Öderen-Ausdruck,
in: Badische Zeitung vom 16.03.

GILZMER, Mechtild (1999): Die Leere der Vagina,
in:
Freitag Nr. 13 v. 26.03.

FESSMANN, Meike (1999): Die kalte Sprache des Widerspruchs,
in:
Der Tagesspiegel v. 28.03.

Infos zu: Meike Fessmann - Autorin der Single-Generation

CHEMINEAU, Manuel (1999): Houellebecq: Vive le trash!,
in:
Wiener Zeitung v. 02.04.

SCHOTT, Christiane (1999): Auf ewig einsam,
in:
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Nr.15 v. 09.04.

ZELTNER, Gerda (1999): Im Selbstmordraum der westlichen Welt,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 10.04.

ASSHEUER, Thomas (1999): Sex und Kapitalismus,
in:
DIE ZEIT Nr. 16 v. 15.04.

HILLGRUBER, Katrin (1999): Ausweitung der Kampfzone,
in:
Büchermarkt, Sendung des DeutschlandRadio v. 03.05.

STEINMETZGER, Ulrich (1999): Was bleibt, sind Haß und Langeweile,
in:
Trierischer Volksfreund v. 20.05.

ISENSCHMID, Andreas (1999): Roman und antiliberales Manifest,
in:
Tages-Anzeiger v. 22.05.

RUTHNER, Clemens: Moralist im Wolfspelz,
in:
Der Standard v. 19.06.

LUTZ, Stefan (1999): Lebensekel und Selbsthaß,
in:
Berliner Morgenpost v. 20.06.

KARASEK, Hellmuth (2000): Michel Houellebecqs "Stenogramm einer gesellschaftlichen Verstörung",
in:
Tagesspiegel v. 23.09.

 
       
   
Lesen Sie die Rezension von single-generation.de zu HOUELLEBECQs Debütroman "Ausweitung der Kampfzone", der seit diesem Jahr als Taschenbuch vorliegt
 
       
   

Sonstige Beiträge zu "Ausweitung der Kampfzone"

AREND, Ingo (2000): Wechselwirtschaft.
Langeweile ist ein Produktivkraft,
in: Freitag Nr.52 v. 22.12.

PICHLER, Christian (2002): "Strukturen, die uns völlig aufreiben".
Leopold Federmair im Stifterhaus über Männer, Macht und Gebrochenheit,
in: Oberösterreichische Nachrichten v. 16.02.

Infos zu: Leopold Federmair - Autor der Single-Generation

FEDERMAIR, Leopold (2005): Philosophie und Nicht-Philosophie.
Der selbst ernannte Bürgerschreck Jean-Paul Sartre würde am 21. Juni 100 Jahre alt. Ein Essay,
in: Der Standard v. 11.06.

Leopold FEDERMAIR vergleicht SARTREs Roman Der Ekel mit CAMUS' Roman Der Fremde und HOUELLEBECQs Roman Die Ausweitung der Kampfzone.

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 24. Juli 2001
Stand: 19. Juli 2015