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Michel Houellebecq: La carte et le territoire (Karte und Gebiet)

 
       
   

Michel Houellebecq bei single-generation.de

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Michel Houellebecq im Gespräch

 
   

DIEZ, Georg (2011): Bitte keine Schmerzen.
Eine nikotinreiche Begegnung mit dem französischen Schriftsteller Michel Houellebecq, der in einem Berliner Hotel Werbung macht für seinen Roman "Karte und Gebiet",
in: Spiegel Nr.15 v. 11.04.

Neu:
DILLIG, Annabel & Sven MICHAELSEN (2011): "Ich führe Krieg".
Michel Houellebecq ist der vielleicht wichtigste europäische Schriftsteller. Er hasst Interviews. Wir haben es trotzdem versucht,
in: Neon, August

 
       
     
       
   

Karte und Gebiet (2011)
Köln:
DuMont

 
   
     
 

Klappentext

"Michel Houellebecq, Enfant terrible der Literaturszene, hat das Buch geschrieben, das niemand erwartet hätte. ›Karte und Gebiet‹ ist ein großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq erweist sich darin als begnadeter Erzähler, der alle Spekulationen ins Leere laufen lässt. Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische Sensation gefeiert wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. ›Karte und Gebiet‹ wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde."

 
     
 
       
   

Rezensionen

DETJE, Robin (2011): Ein Dichter nimmt sich das Leben.
Vom Skandalautor zum Klassiker: Der lang erwartete neue Roman von Michel Houellebecq war in Frankreich eine Sensation und liegt nun auch in deutscher Übersetzung vor,
in: Cicero, März

Robin DETJE, der Michel HOUELLEBECQ anlässlich seines Romans Plattform als Ronald SCHILL der Befriedigungsfaschisten bezeichnete, sieht HOUELLEBECQ angesichts seines neuen Romans auf dem Weg zum Klassiker.

RENÖCKL, Georg (2011): Landidylle und Hardcore-Gastronomie.
Mit seiner Satire "Karte und Gebiet" bedient Michel Houellebecq Freund wie Feind aufs Feinste,
in: Falter Nr.10 v. 09.03.

GMÜNDER, Stefan (2011): Houellebecq ist tot, es lebe Houellebecq!
Dieser Tage erscheint mit "Karte und Gebiet" der neue Roman des französischen Skandalautors Michel Houellebecq in deutscher Übersetzung - Es ist sein bisher bestes Buch,
in: Der Standard v. 09.03.

KRAUSE, Tilman (2011): Frankreich, müde, geht zur Ruh'.
In seinem Roman über den Kunstbetrieb gibt sich Michel Houellebecq weich und weise,
in:
Welt v. 12.03.

DOTZAUER, Gregor (2011): Der Welt bin ich nun überdrüssig.
Roman oder Autobiografie? Mit "Karte und Gebiet" übt sich Michel Houellebecq in letzten Worten. Soll man das nun für den Abschied von der Literatur halten, gar für das letzte Wort in eigener Sache?,
in: Tagesspiegel v. 12.03.

Infos zu: Gregor Dotzauer - Autor der Single-Generation

KEGEL, Sandra (2011): Parforceritt einer alten Schildkröte.
Michel Houellebecq ist weise geworden: Sein großer Künstlerroman "Karte und Gebiet" vermisst die Welt unseres Jahrhunderts und findet den letzten Frieden in der Provinz,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.

Infos zu: Sandra Kegel - Autorin der Generation Golf

BÖTTIGER, Helmut (2011): Saint Michel.
Michel Houellebecq sagt auf neue, ungeahnte Weise "J'accuse": Sein neuer, tiefgründiger Künstlerroman "Karte und Gebiet" ist ein Meisterwerk,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 15.03.

Infos zu: Helmut Böttiger - Autor der Single-Generation

RADISCH, Iris (2011): "Ich habe Lust, glücklich zu sein, bevor ich sterbe".
Das Erstaunen des denkenden Geistes über sich selbst: Der französische Starautor Michel Houellebecq verzieht keine Miene und schreibt seinen aberwitzigen neuen Künstlerroman "Karte und Gebiet",
in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.12 v. 17.03.

Infos zu: Iris Radisch - Autorin der Single-Generation

SCHNEIDER, Wolfgang (2011): Persiflage auf sich selbst.
Mit "Ausweitung der Kampfzone" und "Elementarteilen" hat der französische Autor Michel Houellebecq für Furore gesorgt. Nun bringt sich der Autor selbst auf die Romanbühne - und lässt sich am Ende mit einem Laserschneider zerstückeln,
in: DeutschlandRadio v. 16.03.

KAPPERT, Ines (2011): Habgier ist der Welten Lohn.
Kunstbetrieb: "Die Karte und das Gebiet": Michel Houellebecqs Nihilismus schlägt diesmal in der Kulturschickeria zu,
in: TAZ v. 17.03.

"War das große, provozierende Thema der ersten Romane von Michel Houellebecq die männliche Depression und öffnete der genüsslich ausgebreitete Hass auf die sexuell befreite Frau die Herzen von Millionen Lesern in der ganzen Welt, so will »Karte und Gebiet« den Zeitgeist mit der doch recht zeitlosen Botschaft einfangen, dass Frieden nur im Tod zu haben ist und der vor Geld starrende Kulturbetrieb der Metropolen grosso modo nichts als untote Kritiker animiert", meint Ines KAPPERT, die Michel HOUELLEBECQs Romane Ausweitung der Kampfzone und Elementarteilchen in ihrem Buch Der Mann in der Krise als Beispiele für den Singlemann als Opfer der emanzipierten Frau analysierte.

BRÄNDLE, Stefan (2011): "Ehrlich gesagt, ist mir das ein wenig egal".
Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq über seinen neuen Roman "Karte und Gebiet", die Vorzüge der Prostitution und seine Haltung zu den Volksaufständen in Nordafrika,
in: Frankfurter Rundschau v. 12.04.

DELABAR, Walter (2011): Stranger than fiction.
Michel Houellebecqs Spiel mit dem Mühen der Kunst – "Karte und Gebiet" gibt sich unprätentiös, bietet aber mehr,
in: Literaturkritik.de, Juli

SEPPELFRICKE, Oliver (2011): Clowneske Kunstkomödie,
in: DeutschlandRadio v. 04.07.

 
   

Das Buch in der Debatte

ZIELCKE, Andreas (2011): Dignitas oder die Würde der juristischen Person.
Im neuen Roman von Michel Houellebecq spielt ein Schweizer Sterbehilfeverein namens "Dignitas" eine Rolle. Sein realer Namesvetter hat eine einstweilige Verfügung gegen das Werk beantragt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

 
       
   

La Carte et le territoire (2010)
Paris: Flammarion

 
   
     
 

Der Roman in der Presse

"La Carte et le Territoire ne décevra pas ceux qui ont été touchés par ses livres précédents. On y retrouve tout ce qui a fait son succès : la mise en pièces de notre société dans un jeu de massacre jubilatoire, les constats désolés sur les rapports humains, les considérations sociologiques avec références érudites à l'appui, les attaques violentes contre les journalistes et les médias, la célébration des grandes surfaces alimentaires, des relais autoroutiers et de certains objets de consommation. Sans oublier les jugements lapidaires sur l'art, l'amour, le désir, la sexualité, la prostitution, la technologie, l'alcool, la vieillesse, la déchéance physique"
(Dominique Guiou im Le Figaro v. 13.08.2010)

 
     
 
       
   

Gespräche und Porträts

HUNNEWELL, Susannah (2010): The Art of Fiction.
Gespräch mit Michel Houellebecq,
in: Paris Review, Nr.194, Herbst

 
   

Berichte über den Prix Goncourt für Michel Houellebecq

HONDL, Kathrin (2010): "Jetzt bekommt er ihn für sein bisher bestes Buch".
Prix Goncourt für Michel Houellebecq,
in: DeutschlandRadio v. 08.11.

LEHNARTZ, Sascha (2010): Endlich Houellebecq,
in: Welt v. 09.11.

Infos zu: Sascha Lehnartz - Autorin der Generation Golf

ALTWEGG, Jürg (2010): Ausweitung der Preiszone,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.11.

MEISTER, Martina (2010): Prophet der Mittelmäßigkeit.
Endlich hat er es geschafft: Michel Houellebecq hat sich selbst getötet in seinem jüngsten Roman "La carte et le territoire" (Karte und Gebiet). So hat er seine hasserfüllten Kritiker mundtot gemacht und sich auf gewisse Weise den Weg freigeschossen zum Prix Goncourt,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.11.

Infos zu: Martina Meister - Autorin der Single-Generation

 
   

Das Buch in der Debatte

deutschsprachiger Raum

BP (2010): Neues Buch von Michel Houellebecq.
"La Carte et le Territoire" von Michel Houellebecq erscheint am 8. September bei Flammarion. "Überraschend, eigenartig, witzig", fand "Le Parisien" das Buch. Der "Independent" widmete ihm gleich eine ganze Seite,
in: Die Presse v.
17.08.

ALTWEGG, Jürg (2010): Mord an Houellebecq.
Seit dreißig Jahren sind nicht mehr so viele Romane in Frankreich erschienen wie in diesem Herbst. Und doch wartet man dort nur auf einen: Das neue Buch von Michel Houellebecq. Der Starautor seinerseits hat nur eines im Blick: den Prix Goncourt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.

RANDOW, Gero von (2010): Skandal verpasst.
Michel Houellebecq enttäuscht die Pariser Kritik: Sein neuer Roman ist perfekt,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 02.09.

HANIMANN, Joseph (2010): Vom Glück der Playmobilfiguren.
In seinem neuem Roman wird Michel Houellebecq selbst in einem französischen Landhaus ermordet. "La Carte et le Territoire" ist Selbstbespiegelung auf höchstem Niveau - sein bislang bester Roman,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.09.

ENKE, Julia (2010): Selbstmord mit Hund.
Der neue Roman von Michel Houellebecq ist sehr komisch,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.

KRAUSE, Tilman (2010): All die vielen Dinge, die verschwinden.
Mit seinem neuen Roman eckt Michel Houellebecq nirgendwo an. Frankreich reagiert zögerlich auf diese Verkleinerung der Kampfzone,
in: Welt v. 13.09.

SIMON, Anne-Catherine (2010): Houellebecq soll leben!
"La carte et le territoire" ("Die Karte und das Territorium"), der relativ provokationsarme neue Roman des langjährigen Enfant terrible der französischen Literatur, Michel Houellebecq, wird in Frankreich bejubelt,
in: Die Presse v. 15.09.

französischsprachiger Raum

AFP (2010): Un nouveau Michel Houellebecq "férocement" drôle pour la rentrée littéraire,
in:
Le Parisien Online v. 10.08.

GUIOU, Dominique (2010): Le nouveau roman de l'auteur des Particules élémentaires ne paraîtra que dans un mois. Mais c'est le livre dont on va le plus parler dans les prochains jours. Décryptage,
in: Le Figaro v. 13.08.

englischsprachiger Raum

LICHFIELD, John (2010): L'Auteur turns his poison pen on himself.
Michel Houellebecq's latest novel is set to propel the writer to even greater notoriety,
in: The Independent v. 11.08.

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. August 2010
Stand: 12. Januar 2015